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Band 327

Und dann springen wir »Debütroman in bester Road-Novel-Manier« (FAZ)

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
8

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,5 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00327-2

Beschreibung

Rezension

»Die Bremer Autorin Gianna Lange schreibt in einer ebenso schonungslosen wie poetischen Prosa, die ohne moralische Wertung die Dynamik eines widersprüchlichen Familiengefüges abtastet.
›Und dann springen wir‹ ist weder klassischer Coming-of-age-Roman noch reine Traumaerzählung, weder Liebesgeschichte noch Familienroman im engeren Sinne. Gerade darin liegt seine Qualität: Gianna Lange verweigert sich weitestgehend
gängigen Genrelogiken und setzt ganz auf die Qualität und Genauigkeit ihrer Sprache, die Ambivalenzen aushält, statt sie aufzulösen. Man darf gespannt sein auf das, was noch kommt.«



FAZ






»Der tief berührende, sehr besondere Roadtrip ›Und dann springen wir‹ ist Gianna Langes Debütroman und wunderbar erfrischend.«



ELLE






»Lange gelingt es in ihrem berührenden Debütroman, dieses gleichzeitig warmherzige wie tief verworrene Land in Verbindung zu einer komplexen Mutter-Tochter-Dynamik zu setzen und durch einen Wechsel von Rückblicks- und Gegenwartskapiteln beinahe therapeutisch die Beziehung aufzuarbeiten. Und ganz nebenbei ist da auch noch Raum für eine zarte, neue Annäherung.«



Kulturnews

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,5 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Weiß / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00327-2

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastische Erzähler Stimme

    In den anderen Reviews wurde bereits der Plot gelobt (und omg ich liebe es), mein absolutes Lieblings Ding an dem Roman ist die Erzähler Stimme. Es fließt so sauber von Wort zu Wort, von Satz zu Satz. Es ist nicht on the nose, sondern sehr subtile und du hast die ganze Zeit eine so schöne Atmosphäre. Ich hab mich komplett in der story verloren und kann das Buch nicht größer loben.

  • yellowdog

    5/5

    28.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leuchten der Mandarinen

    Ein leiser, melancholischer Roman Nach dem Tod ihrer Mutter reist die Studentin Rosa nach Bosnien und Herzegowina, wo sie als Kind auch mit ihrer Mutter war. Erinnerungen der früheren Reise wechseln mit der aktuellen. Außerdem wird die Familiengeschichte bis zur Großmutter thematisiert. Es zieht sich das Fehlen der Väter durch. Eine weitere wichtige Person im Roman ist Rosas Freundin Emma, die als Kind Waise in Bosnien wurde und nach Deutschland adoptiert wurde. Jetzt als Erwachsene denkt sie daran, sich auf die Suche nach überlebender Familie zu machen. Beide junge Frauen hoffen auf ihren Reisen auf Heilung von Trauer und Verlust. Die Autorin schafft es, eine Stimmung zu transportieren. Das ist sehr gekonnt.

  • Soaphie Peh

    5/5

    26.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Debüt

    Der Roman setzt sich mit den Themen Verlust, Trauer und der Suche nach Identität auseinander. Rosa, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter Elise in eine tiefe Trauer stürzt. beschließt, nach Mostar zu reisen, einem Ort, der für sie und ihre Mutter mit schönen Erinnerungen verbunden ist. Diese Reise wird zu einer emotionalen Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit und der Mutter-Tochter-Beziehung. Trotz der schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter, die mit eigenen Problemen kämpfte, bleibt die Sehnsucht und die Liebe zu ihr ungebrochen. Die Reise setzt viel in Gang, sie findet eine neue Freundin und bekommt ein besseres Verständnis von ihrem Vater, der die Familie früh verlassen hat. Von ihm und seiner neuen Familie fühlt sich Rosa gut aufgenommen, ganz anders als sie erwartet hatte. Das Buch macht, trotz der komplexen Themen wir Trauer und Identitätsverlust, Hoffnung auf einen Neuanfang und auf Halt in einer Familie von der man glaubte, dass man sie nie hatte. Das in Komplementärfarben gehaltene Cover deutet an, dass der Roman vielschichtig und oft gegensätzlich ist, im Leben ist eben nicht alles fröhlich-bunt! Wenn man es jedoch schafft, wie Rosa, die Schatten zu beseitigen und lernt mit ihnen umzugehen, kann das Leben wieder bunt werden. Die Autorin schafft es in ihrem Debütroman, ernste Themen emotional zu beschreiben und die Protagnoisten lebendig und symphatisch erscheinen zu lassen. Ich kam ihnen allen sehr nah und konnte mitfühlen ohne dass mich das Buch heruntergezogen hat. Es ließ sich leicht lesen und hat mich manchmal sogar zum Lächeln gebracht. Und ich habe sehr viel über Mostar und Herzegowina erfahren, eine Region die ich bisher noch gar nicht kannte und die mich jetzt durchaus interessiert. Die Sprache ist sehr schön und einfühlsam, ich habe den Roman wirklich gerne gelesen und hoffe auf weitere Bücher von Gianna Lange!

  • Bewertung

    aus Leiblfing

    5/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zurück in die Herzegowina

    Und dann springen wir – Gianna Lange Für mich war dieser Debütroman eine positive Überraschung. Rosas Mutter Elise stirbt viel zu früh. An Tuberkulose, eine Krankheit, an der angeblich heutzutage keiner mehr stirbt. Rosa macht sich auf eine Reise durch Osteuropa, nach Prag und nach Mostar in der Herzegowina – eine Reise, die sie mit ihrer Mutter noch einmal machen wollte. Denn damals haben sie sich versprochen, gemeinsam von der Alten Brücke in Mostar zu springen. Der locker-leichte Erzählstil ermöglicht einen guten Zugang zur Geschichte. Elise ist gerade gestorben und Rosa trauert. Generell geht es in diesem Roman viel um Trauerverarbeitung. Außerdem gibt es viele Rückblicke in eine nicht einfache Kindheit mit einer psychisch instabilen, suchtkranken Mutter. Auch diese Erlebnisse wirken sich auf die Art und Weise von Rosas Trauer aus. Es gibt Abschlüsse, aber es gibt auch Neuanfänge: die Wiederannäherung zum Vater, eine neue Freundin und Reisegefährtin, Emma, die ihre ganz eigene Geschichte mitbringt, welche sie ebenfalls in die Herzegowina führt. Eine kriegsgebeutelte, aber wunderschöne Region. Auch diese Themen kommen nicht zu kurz. Ein toller Schmöker in wunderbarer Sprache. Tiefgründig und Empathisch. Klasse! 5 Sterne

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbarer Debütroman über…

    Wunderbarer Debütroman über Trauer, Liebe, und die Sehnsucht nach Leben. Ganz große Leseempfehlung! Dieses Debüt von Gianna Lange hat es in sich. Ein wunderbar aufgebauter, liebevoller Roman in einer poetischen Sprache, die einen von Anfang an fesselt und mitnimmt. Selten habe ich mich in den Zeilen derart wohl gefühlt. Da gibt es kein Holpern, kein Ruckeln, sondern einen sehr harmonischen Flow rund um die Geschichte von Rosa. Rosas Familienleben ist nicht einfach. Sie hat mir ihrer Mutter Elise eine besondere Beziehung. Und Elise hat Schwierigkeiten mit ihrem Leben. Es gibt dunkle Momente, aber auch sehr Helle. Rosa erinnert sich an eine gemeinsame Reise, eine Art Road Trip, der die beiden über Berlin, Prag, Budapest bis nach Mostar und in die Herzegowina führte. Sie standen auf der Brücke und sahen den Wagemutigen zu, die hinunter in den Fluss sprangen. Sie beschlossen, es auch zu tun – wenn sie das nächste Mal wieder in der Stadt wären. „… und dann springen wir …“ S. 48: „Wer ist Elise? Zutreffende Antworten an solchen Tagen: Glück und Leichtigkeit. Nudeln mit Tomatensoße, Vanilleeis im Gefrierfach. Worte, Taten, Lieder. Leben.“ Doch dann stirbt Elise. Ihr geschwächter Körper kann dem Druck der Tuberkuloseerkrankung nicht mehr standhalten. Und Rosa steht alleine da, muss die Beerdigung organisieren, muss mit ihrer Trauer fertig werden. Und sie muss, ob sie will oder nicht, Kontakt zu ihrem Vater aufnehmen. Der ist eines Tages gegangen, hat die beiden verlassen und eine neue Familie gegründet. Der Kluft ist groß, besonders weil Rosa es so wollte. Bis zur endgültigen Beisetzung nach der Einäscherung hat Rosa Zeit, weiß nicht viel mit sich anzufangen, und beschließt, den Trip von damals zu wiederholen. Alleine. Sie trifft auf eine Bekannte – Emma. Emma ist ganz besonders. Während Rosas Familie ein Trümmerhaufen ist, der vielleicht zum Teil wieder gekittet werden kann, ist Emma als Adoptivkind auf der Suche nach ihren Wurzeln. Emmas und Rosas Suche führt sie wieder nach Mostar. Und dort, ja was dort alles passiert, müsst ihr selber lesen. Schmerzliches und viel Herzliches, soviel kann ich noch verraten. Parallelen zur Seele von Elise und der Stadt sind nicht von der Hand zu weisen, und in diesem Roman spielerisch miteinander verstrickt. S.123: „Für Elise war es Mostar gewesen. Das Ziel ihrer Flucht. Die Stadt hatte etwas Brutales, sie war vernarbt und hatte Brüche und Risse von all den Schlägen, die sie eingesteckt hatte. Dem setzte sie trotzig ihre überwältigende Schönheit entgegen.“ Familie, Trauer, Suche nach sich selbst, nach dem Leben selbst – das und so vieles mehr steckt in diesem Roman, der, wie ich schon erwähnte, mich sehr begeistert hat. Und er ist nebenbei eine versteckte Liebeserklärung an die Stadt Mostar und die Herzegowina. Man möchte sich sofort auf diesen Roadtrip begeben. S.8: „Ich hielt den Blick geradeaus gerichtet, wo sich die Nacht zwischen die Bäume schlich. Vielleicht sollten wir bleiben, Elise. Doch Elise war nicht mehr da.“ Was für ein Debürtoman! Ganz große Leseempfehlung. Da kann man sich sehr auf hoffentlich noch viele Romane von Gianna Lange freuen.

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