Der Stralsunder Bildhauer Elias Kessler Barocke Bildhauerkunst in Nordostdeutschland
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.12.2025
Abbildungen
520, meist farbige Abbildungen
Verlag
Lukas Verlag für Kunst- und GeistesgeschichteSeitenzahl
410
Maße (L/B/H)
28,9/22,1/3,2 cm
Gewicht
1825 g
Farbe
Anthrazit
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86732-473-1
Der reich bebilderte und zum Teil mit Regesten aus archivalischen Quellen versehene Katalog umfasst 62 Werke. Neben den vielen erhaltenen Stücken werden auch die durch historische Fotografien überlieferten Kriegsverluste wie die reichen Schauwände von Erbbegräbnissen der Stralsunder St. Jakobikirche dokumentiert, ebenso verschollene oder nur archivalisch überlieferte Arbeiten wie die Tafelaufsätze für ein Festbankett auf der Brauerkompanie anlässlich der Huldigung nach der Rückkehr an Schweden 1721.
Über die Herkunft Elias Kesslers (um 1670/80 – 1730) ist nichts bekannt. Er wurde 1707 angeworben, um die Arbeiten am neuen Hauptaltar der Stralsunder Nikolaikirche nach Entwürfen des Berliner Schlossbaumeisters und Hofbildhauers Andreas Schlüter fortzusetzen. Eine Ausbildung an der Berliner Akademie unter Schlüter ist zu vermuten. Es folgte der Skulpturenschmuck des mächtigen Taufgehäuses in der Nikolaikirche um 1710–1714. Erst 1719 konnte sich Kessler als Bildhauer in Stralsund selbständig machen. Der größte Teil der Arbeiten entstand in den 1720er Jahren. Seine Schüler und Nachfolger, darunter sein Geselle Michel Müller, der 1731 die Witwe des Meisters heiratete, führten das Werk bis um 1760 fort.
Viele Werke Elias Kesslers konnten in den letzten Jahren aufwändig restauriert werden – bei anderen besteht noch immer dringender Bedarf.
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