Produktbild: Das Wesen des tragischen Charakters

Das Wesen des tragischen Charakters Psychoanalytische Betrachtungen zu Narzissmus und Masochismus

83,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Herausgeber

Beate Steiner

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

719

Maße (L/B/H)

20,5/14,9/5,5 cm

Gewicht

1019 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3424-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Herausgeber

Beate Steiner

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

719

Maße (L/B/H)

20,5/14,9/5,5 cm

Gewicht

1019 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3424-3

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Das Wesen des tragischen Charakters
  • Vorwort
    Teil I »Das Auge ist’s, was die Taten verwandelt. Das neugeborene Auge verwandelt die alte Tat« – Psychoanalytische Beobachtungen von Narzissmus und Masochismus bei schweren Beziehungstraumata
    Teil II: Allgemeinere Betrachtungen: Das Verstehen der Seele in der tragischen Weltsicht

    Teil I »Das Auge ist’s, was die Taten verwandelt. Das neugeborene Auge verwandelt die alte Tat«
    Psychoanalytische Beobachtungen von Narzissmus und Masochismus bei schweren Beziehungstraumata

    1 Einführung
    Tragischer Charakter und die verheerende Macht der Absolutheit

    1.1 Ein bestimmter Charaktertyp
    1.2 Pathologische Eifersucht, Ungerechtigkeitsgefühl und »klaffender Mangel«
    1.3 Eifersucht und das Problem des ausschließlichen Besitzens des Anderen
    1.4 Der innere Konflikt in der Liebe
    1.5 Selbstbehauptung und Aggression
    1.6 Die Konflikte im Über-Ich
    1.7 Die unheilbare Wunde
    1.8 Die »Wunde« als Repräsentation des Traumas
    1.9 Narzissmus, Masochismus und das Tragische
    1.10 Warum spricht uns das Tragische in der Kunst so an?
    1.11 Das Antitragische
    1.12 Zusammenfassung

    2 Triumph durch Niederlage
    Der Zwang zu enttäuschen und die Verleugnung der Zeit

    2.1 Theoretischer Hintergrund
    2.2 »Das ginge, aber das geht nicht«
    2.3 Zur Gegenübertragung
    2.4 Vampir-Fantasie: »Ich will dein Blut saugen«
    2.5 »Doublebind-Mitteilungen« und widersprüchliche Identifizierungen
    2.6 »Doublebind«- und Loyalitätskonflikte als Teil der Familiendynamik
    2.7 Der gefährliche Stier
    2.8 Zur Frage des Neides und der verdrängten Sexualfantasien
    2.9 »Hilf mir, aber hilf mir nicht!«
    2.10 Allmacht der Verantwortlichkeit und die tragische Schuld
    2.11 Beziehungstrauma und die Doppeldeutigkeit der Übertragung
    2.12 Zuspitzung und Reflektieren über die Gegenübertragung
    2.13 Peripetie
    2.14 Der Zwang, zu spät zu sein: Zur Pathologie des Zeiterlebens
    2.15 Eine allgemeinere Reflektion: Zeitstillstand und Abbrechen der Zeit
    2.16 Ihr Lebensthema: Urteilen statt Verstehen
    2.17 Die Macht der Negativität
    2.18 Die Sexualisierung des Traumas
    2.19 Einige abschließende technische Erwägungen

    3 »Gib dein Herz dir selbst zurück«
    Ressentiment und Verzeihung

    3.1 Das böse Auge und das leuchtende Antlitz
    3.2 Verdrängter Neid und Ahndung durch das Über-Ich
    3.3 Der penetrierende Blick
    3.4 Das Auge des Schmerzes, das Beziehung und Identität bestätigt
    3.5 »[D]es Ich’s Widerspruch und Wirrsal«
    3.6 »Sag, es tut dir leid« – Zur Dynamik der Versöhnlichkeit
    3.7 »Ich sehe mich in deinen Augen«

    4 Das Aufheben der Grenzen
    Zum Konzept der Charakterperversion

    4.1 Theoretische und technische Fragestellungen
    4.2 Die klinische Problemstellung: Ichspaltung und zerbrochene Wirklichkeit
    4.3 Doppelte Wirklichkeit durch Verleugnung
    4.4 Die durch Lügen geschaffene doppelte Wirklichkeit
    4.5 Doppelte Wirklichkeit und Doppelleben
    4.6 Verleugnung der Grenzen
    4.7 Verleugnung und Charakterperversion
    4.8 Die Merkmale der Charakterperversion
    4.9 »Ein bedeutendes Stück fehlt« – Technische Probleme bei einem besonders schwierigen Fall

    5 Agieren und Gegenagieren
    Über-Ich-Probleme in der Behandlung des tragischen Charakters

    5.1 Getrenntheit und Verbundenheit – Dialektik und Dialog
    5.2 Das Problem der sadomasochistischen Übertragung
    5.3 Verrat als masochistische Provokation
    5.4 Zwei Systeme der Selbstwertregulation
    5.5 Das gefühllose Monster und das verpackte Gegenüber
    5.6 Das Suchen nach magischer Verwandlung in der Übertragung
    5.7 Blutritual und magische Verwandlung – Doppeltes Selbst und das Schneideritual als magische Brücke
    5.8 Das Heilende im Erkennen und im Erkanntwerden
    5.9 Musik als Schutz gegen traumatogene Affekte
    5.10 Der Fluch der Vollkommenheitsfantasie und die Angst vor Grenzen

    Teil II Allgemeinere Betrachtungen
    Das Verstehen der Seele in der tragischen Weltsicht

    Prolog zu Teil II
    Das Tragische als Wertverabsolutierung und Verleugnung in der Kultur

    6 Rückblick eines Psychoanalytikers
    auf Wesen und Struktur der Seele in der westlichen Geistesgeschichte

    6.1 Konflikt als fundierendes Konzept des psychoanalytischen Seelenverständnisses
    6.2 Komplementarität und Dialektik
    6.3 Der innere Richter
    6.4 »Der äußerste Konflikt« in Platons Bild der Seele und Aristoteles’ Begriff der Entelechie
    6.5 Das Wesen des Tragischen

    7 Mythos, Mystik und Midrasch

    7.1 Das mythische Denken
    7.2 Die Welt des Midrasch
    7.3 Was ist Mystik?
    7.4 Mystik und Psychoanalyse
    7.5 Ein dialektisches Verständnis der Mystik
    7.6 Gedanken eines Psychoanalytikers zur jüdischen Mystik
    7.7 Vertiefte psychoanalytische Erwägungen zur Mystik im Allgemeinen

    8 Die Vernunft der Unvernunft
    Betrachtungen eines Psychoanalytikers zu Don Quijote

    8.1 Ein Buch verhüllter Rebellion
    8.2 Wahrheit, Trug und Wahn
    8.3 Trauma und der Zwang, es zu wiederholen
    8.4 Juden und Conversos
    8.5 Der dreifache Kampf gegen Machtmissbrauch
    8.6 Idealisierung der Keuschheit und Sexualabwehr ad absurdum geführt
    8.7 »Wer dich sehr liebt, macht dich weinen [Ése te quiere bien, que te hace llorar]«
    8.8 »Ich weiß, wer ich bin [Yo sé quién soy]«
    8.9 Doppelte Identität, zerbrochene Wirklichkeit
    8.10 Scham, Ehre und Grandiosität
    8.11 Visio mystica
    8.12 Schlussgedanken – Die tragische im Konflikt mit der komischen Dimension

    9 »Die Liebe ist höher als das Sein, die Liebe ist die Krone des Seins«
    Die tragische Doppelheit des Menschen bei Dostojewski

    9.1 Psychologische Erwägungen
    9.2 »Kristallpalast« und »das lebendige Leben« – Betrachtungen zu den Aufzeichnungen aus dem Untergrund und dem Spieler
    9.3 Die Zwanghaftigkeit und der Kampf Raskolnikows gegen die Scham
    9.4 Psychologische Bemerkungen zu den Dämonen
    9.5 Betrachtungen zum Leben Dostojewskis
    9.6 Das Wesensbild
    9.7 Eine übergreifende Antithese
    9.8 Der Idiot (1956)
    9.9 Der Jüngling – Die Spaltung der Identität
    9.10 Die Brüder Karamasow – Das Ungerechtigkeitsgefühl und das große Verzeihen

    10 Psychoanalytische Betrachtungen zum 11. September, Terrorismus und genozidalen Vorurteil
    Ihre Wurzeln und Folgen

    10.1 Was ist Terrorismus?
    10.2 Wie verstehen wir die Auswirkungen des Terrors auf seine Opfer und wie behandeln wir diese?
    10.3 Was sind die Ziele des Terrors und die Motivationen von Terroristen?
    10.4 Was ist die Scham- und Schulddynamik und worin besteht die Rolle des Über-Ichs im Terrorismus?
    10.5 Was wissen wir über den kulturellen Hintergrund?
    10.6 Was trägt die Philosophie zu den Reflexionen über den 11. September bei?
    10.7 Psychoanalytische Schlussfolgerungen

    Literatur