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Produktbild: Burn Book

Burn Book A Tech Love Story

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

Plassen Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

20811 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864709999

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

Plassen Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

20811 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864709999

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Kara Swisher gilt als eine…

VolkerM am 12.02.2025

Bewertungsnummer: 3013253

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kara Swisher gilt als eine der einflussreichsten amerikanischen Journalistinnen der Technologie- und Internetbranche, da sie seit über 30 Jahren die Entwicklungen im Silicon Valley begleitet. Als Insiderin der Tech-Branche ist sie bei vielen Tekkies wegen ihrer Fachkompetenz gefürchtet, aber auch wegen ihrer fairen Berichterstattung geachtet und beliebt. In Deutschland kaum bekannt, ist die Journalistin in den USA eine Institution. In ihrem “Burn Book“ zeichnet Kara Swisher ihren beruflichen Werdegang nach und blickt zurück auf die Stationen ihrer Karriere, etwa beim Wall Street Journal und ihrer eigenen Firma Recode. Zusammen mit ihrem langjährigen Kollegen und späteren Geschäftspartner Walt Mossberg führte sie unzählige Interviews mit führenden Persönlichkeiten der Tech-Branche. Die New York Times bezeichnete diese Konferenzen als „Goldstandard für Live-Journalismus“, wobei das gemeinsame Interview mit Steve Jobs und Bill Gates im Jahr 2007 als legendär gilt, da „Jobs und Gates seit langem eine Antipathie gegeneinander hegten“. Dazu gibt es übrigens ein Video auf youtube: einfach „Interview Steve Jobs and Bill Gates by Kara Swisher and Walt Mossberg at D5 Conference 2007“ googeln. Alle relevanten Führungspersönlichkeiten saßen bei ihr auf dem „roten Stuhl“. Viele Interviewpartner waren narzisstisch, arrogant und nicht kritikfähig. Aber es gab auch andere interessante Personen, menschlich, bescheiden und dennoch fokussiert. Erwähnenswert sind Marc Andreessen von Netscape („ein lästiger, verärgerter Trottel“, „mürrisch“, „dystopisch“), Sergey Brin und Larry Page von Google („liebenswert tollpatschig und zunehmend bizarr“), Sheryl Sandberg, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Rupert Murdoch, George Lukas und Elon Musk („nur eine Frage der Zeit, bis wir in das Kapitel ‚Howard Hughes‘ eintreten – der nächste brillante Mann, der auf die schiefe Bahn gerät.“) . In vielen unterhaltsamen Anekdoten charakterisiert Swisher diese Menschen. Dabei geht sie manchmal hart, oft subjektiv und bissig, aber meist fair und unterhaltsam mit ihnen ins Gericht und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ein Personenregister sucht man übrigens vergeblich, das hat sie bewusst weggelassen. Sie möchte, dass die Betroffenen ihr Buch lesen müssen, um herauszufinden, ob sie auch dabei sind. Neben ihren Interviews sind auch ihre Analysen treffend formuliert. So hat sich ihre frühe Prognose, dass alles, was digitalisiert werden kann, auch digitalisiert wird, als richtig erwiesen. Ebenso zutreffend ist, dass es die Politik nach einem Vierteljahrhundert Internetzeitalter versäumt hat, den Tech-Unternehmen wichtige Regeln zum Schutz der Menschen aufzuerlegen: kein Schutz der Privatsphäre, kein angepasstes Kartellrecht, keine Transparenzvorgaben für Algorithmen, kein Fokus auf Sucht und psychische Auswirkungen. Swisher ist überzeugt, dass Sicherheit und Innovation keine Gegensätze sein müssen, sieht aber einen technologischen Tsunami auf uns zukommen, insbesondere durch künstliche Intelligenz. Der Stil ist umgangssprachlich und daher gut lesbar, auch wenn die Autorin manchmal verbal ins Vulgäre abdriftet. Die Übersetzung ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig und wirkt, als habe eine überforderte KI mitgeholfen. Manchmal passen die Bilder nicht, Redewendungen werden holprig übersetzt und die englischen Spitznamen für Ikonen des digitalen Zeitalters funktionieren häufig im Deutschen gar nicht. Kara Swisher legt mit ihrem Buch die Finger in viele Wunden und benennt Probleme und Schwächen von technischen Entwicklungen mit großer Klarheit. Sie lässt sich den Mund nicht verbieten, nennt Unsinn beim Namen, auch wenn er von „mächtigen“ Personen verbreitet wird. Man spürt, sie brennt für ihren Beruf.

Kara Swisher gilt als eine…

VolkerM am 12.02.2025
Bewertungsnummer: 3013253
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kara Swisher gilt als eine der einflussreichsten amerikanischen Journalistinnen der Technologie- und Internetbranche, da sie seit über 30 Jahren die Entwicklungen im Silicon Valley begleitet. Als Insiderin der Tech-Branche ist sie bei vielen Tekkies wegen ihrer Fachkompetenz gefürchtet, aber auch wegen ihrer fairen Berichterstattung geachtet und beliebt. In Deutschland kaum bekannt, ist die Journalistin in den USA eine Institution. In ihrem “Burn Book“ zeichnet Kara Swisher ihren beruflichen Werdegang nach und blickt zurück auf die Stationen ihrer Karriere, etwa beim Wall Street Journal und ihrer eigenen Firma Recode. Zusammen mit ihrem langjährigen Kollegen und späteren Geschäftspartner Walt Mossberg führte sie unzählige Interviews mit führenden Persönlichkeiten der Tech-Branche. Die New York Times bezeichnete diese Konferenzen als „Goldstandard für Live-Journalismus“, wobei das gemeinsame Interview mit Steve Jobs und Bill Gates im Jahr 2007 als legendär gilt, da „Jobs und Gates seit langem eine Antipathie gegeneinander hegten“. Dazu gibt es übrigens ein Video auf youtube: einfach „Interview Steve Jobs and Bill Gates by Kara Swisher and Walt Mossberg at D5 Conference 2007“ googeln. Alle relevanten Führungspersönlichkeiten saßen bei ihr auf dem „roten Stuhl“. Viele Interviewpartner waren narzisstisch, arrogant und nicht kritikfähig. Aber es gab auch andere interessante Personen, menschlich, bescheiden und dennoch fokussiert. Erwähnenswert sind Marc Andreessen von Netscape („ein lästiger, verärgerter Trottel“, „mürrisch“, „dystopisch“), Sergey Brin und Larry Page von Google („liebenswert tollpatschig und zunehmend bizarr“), Sheryl Sandberg, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Rupert Murdoch, George Lukas und Elon Musk („nur eine Frage der Zeit, bis wir in das Kapitel ‚Howard Hughes‘ eintreten – der nächste brillante Mann, der auf die schiefe Bahn gerät.“) . In vielen unterhaltsamen Anekdoten charakterisiert Swisher diese Menschen. Dabei geht sie manchmal hart, oft subjektiv und bissig, aber meist fair und unterhaltsam mit ihnen ins Gericht und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ein Personenregister sucht man übrigens vergeblich, das hat sie bewusst weggelassen. Sie möchte, dass die Betroffenen ihr Buch lesen müssen, um herauszufinden, ob sie auch dabei sind. Neben ihren Interviews sind auch ihre Analysen treffend formuliert. So hat sich ihre frühe Prognose, dass alles, was digitalisiert werden kann, auch digitalisiert wird, als richtig erwiesen. Ebenso zutreffend ist, dass es die Politik nach einem Vierteljahrhundert Internetzeitalter versäumt hat, den Tech-Unternehmen wichtige Regeln zum Schutz der Menschen aufzuerlegen: kein Schutz der Privatsphäre, kein angepasstes Kartellrecht, keine Transparenzvorgaben für Algorithmen, kein Fokus auf Sucht und psychische Auswirkungen. Swisher ist überzeugt, dass Sicherheit und Innovation keine Gegensätze sein müssen, sieht aber einen technologischen Tsunami auf uns zukommen, insbesondere durch künstliche Intelligenz. Der Stil ist umgangssprachlich und daher gut lesbar, auch wenn die Autorin manchmal verbal ins Vulgäre abdriftet. Die Übersetzung ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig und wirkt, als habe eine überforderte KI mitgeholfen. Manchmal passen die Bilder nicht, Redewendungen werden holprig übersetzt und die englischen Spitznamen für Ikonen des digitalen Zeitalters funktionieren häufig im Deutschen gar nicht. Kara Swisher legt mit ihrem Buch die Finger in viele Wunden und benennt Probleme und Schwächen von technischen Entwicklungen mit großer Klarheit. Sie lässt sich den Mund nicht verbieten, nennt Unsinn beim Namen, auch wenn er von „mächtigen“ Personen verbreitet wird. Man spürt, sie brennt für ihren Beruf.

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