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Produktbild: Blondes Herz

Blondes Herz Roman | 100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT

5

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25197

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.05.2025

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4136 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783608123845

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

25197

Erscheinungsdatum

17.05.2025

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4136 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783608123845

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Eine umgedrehte Geschichte der Sklaverei

Shilo aus Ulm am 16.06.2025

Bewertungsnummer: 2517395

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Blondes Herz“ ist ein faszinierender und mutiger Roman, der die Geschichte der Sklaverei auf eine völlig neue Weise erzählt. Bernardine Evaristo stellt sich eine alternative Vergangenheit vor, in der der afrikanische Kontinent die Rolle der kolonialisierenden Macht übernimmt und Sklavenhandel mit Europa betreibt. Dabei wird die Geschichte des Sklavenhandels umgekehrt, was den Leser auf eine ungewöhnliche und zugleich aufrüttelnde Reise mitnimmt. Im Mittelpunkt steht Doris, ein weißes Mädchen aus England, das plötzlich entführt wird und auf einem Sklavenschiff landet. Ihre lange Flucht durch die Plantagen und ihr Kampf um Freiheit sind spannend und emotional erzählt. Besonders beeindruckend ist, wie Evaristo durch diese Umkehrung der Rollen die Ungeheuerlichkeit der tatsächlichen Sklaverei sichtbar macht. Es wird deutlich, wie absurd und grausam das System war, egal, wer Opfer und wer Täter ist. Das Buch ist nicht nur eine Geschichte über Unterdrückung, sondern auch eine Geschichte über Stärke, Mut und den ungebrochenen Freiheitswillen. Doris’ Entwicklung, ihre Sehnsucht nach Freiheit und die Entdeckung ihrer inneren Stärke spiegeln eine kraftvolle Botschaft wider. Die Figuren, darunter auch die starke Wikingerin Ye Mémé, sind vielfältig und lebendig beschrieben. Evaristos Schreibstil ist klar, prägnant und fesselnd. Durch die Umkehrung der Rollen wird der Blick auf die Sklaverei nicht nur verstärkt, sondern auch humorvoll und kritisch hinterfragt. Und das Beste: Der Roman mit seinen 288 Seiten ist alles in allem schnell gelesen. Die Seiten flogen nur so dahin, sodass ich kaum merkte, wie die Zeit verging. Abschließend ist „Blondes Herz“ eine mutige und wichtige Lektüre, die Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet und den Leser dazu auffordert, die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen. Uneingeschränkte Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Gesellschaft und kraftvolle Geschichten interessieren. 4 Sterne.

Eine umgedrehte Geschichte der Sklaverei

Shilo aus Ulm am 16.06.2025
Bewertungsnummer: 2517395
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Blondes Herz“ ist ein faszinierender und mutiger Roman, der die Geschichte der Sklaverei auf eine völlig neue Weise erzählt. Bernardine Evaristo stellt sich eine alternative Vergangenheit vor, in der der afrikanische Kontinent die Rolle der kolonialisierenden Macht übernimmt und Sklavenhandel mit Europa betreibt. Dabei wird die Geschichte des Sklavenhandels umgekehrt, was den Leser auf eine ungewöhnliche und zugleich aufrüttelnde Reise mitnimmt. Im Mittelpunkt steht Doris, ein weißes Mädchen aus England, das plötzlich entführt wird und auf einem Sklavenschiff landet. Ihre lange Flucht durch die Plantagen und ihr Kampf um Freiheit sind spannend und emotional erzählt. Besonders beeindruckend ist, wie Evaristo durch diese Umkehrung der Rollen die Ungeheuerlichkeit der tatsächlichen Sklaverei sichtbar macht. Es wird deutlich, wie absurd und grausam das System war, egal, wer Opfer und wer Täter ist. Das Buch ist nicht nur eine Geschichte über Unterdrückung, sondern auch eine Geschichte über Stärke, Mut und den ungebrochenen Freiheitswillen. Doris’ Entwicklung, ihre Sehnsucht nach Freiheit und die Entdeckung ihrer inneren Stärke spiegeln eine kraftvolle Botschaft wider. Die Figuren, darunter auch die starke Wikingerin Ye Mémé, sind vielfältig und lebendig beschrieben. Evaristos Schreibstil ist klar, prägnant und fesselnd. Durch die Umkehrung der Rollen wird der Blick auf die Sklaverei nicht nur verstärkt, sondern auch humorvoll und kritisch hinterfragt. Und das Beste: Der Roman mit seinen 288 Seiten ist alles in allem schnell gelesen. Die Seiten flogen nur so dahin, sodass ich kaum merkte, wie die Zeit verging. Abschließend ist „Blondes Herz“ eine mutige und wichtige Lektüre, die Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet und den Leser dazu auffordert, die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen. Uneingeschränkte Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Gesellschaft und kraftvolle Geschichten interessieren. 4 Sterne.

Doris Herzsuche

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026

Bewertungsnummer: 3053780

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Doris ist der Hauptcharakter des Buches. Doris muss ihren Weg finden. Denn Doris ist traumatisiert. Doris ist geraubt worden und nun eine Sklavin. Einst lebte sie im schönen England und nun ist sie Sklavin in Aphrika. Ja, richtig gelesen. Eine Waiße ist Sklavin in Aphrika, in Großambossanien genauer gesagt, eine vorgelagerte Insel vor Aphrika und später reist sie als Sklavin in die Neue Welt, nach Amarika, welches von Großambossanien kolonisiert wurde.  Bernardine Evaristo kenne ich schon von ihrem Buch „Mädchen, Frau etc“. Ein etwas eigener Humor wohnt diesem Buch bei, vielleicht gewöhnungsbedürftig, ja, aber durchaus angebracht in meinen Augen. Eben diesen etwas eigenen und recht düsteren Humor findet man auch hier bei „Blondes Herz“, dazu kommt noch eine boshaft züngelnde Satire. Eine durchaus interessante Mischung! Denn dieses Buch ist zwar eine Umkehr der geschichtlichen Geschehnisse. Aber nicht nur. Auch eine gewisse Überzeichnung findet man hier. Vielleicht auch schon eine Verzerrung.  Denn diese Welt in „Blondes Herz“ ist nicht einfach nur umgedreht. Eine gänzlich neue Welt wird hier gezeichnet, diese Welt ist bunt und auch recht wild zusammen gemixt. Und das meine ich geographisch und geschichtlich. Aphrika mit dem vorgelagerten Großambossanien liegt nördlich von Europa, westlich von diesen ist dann wieder die Neue Welt zu finden, das klanghafte Amarika. Insgesamt liest sich dieser Mix sehr gut. Etwas habe ich mich an die Underground Railroad erinnert gefühlt, dann wieder finde ich dieses Blond so in den Vordergrund zu stellen auch etwas bezeichnend. Denn gerade dieses Blond so zu hofieren, setzt ja wieder Blickpunkte. Es gibt ja auch im Jetzt diese Wesen, die dieses Blond so favorisieren. Dann sind auch wieder feministische Gedanken zu finden, was ich sehr gut finde. Dieses Buch „Blondes Herz“ ist also mitnichten nur eine Umkehr der Geschichte, sondern eher eine interessante Idee, die völlig in die Welt der Evaristo passt und zeigt, dass diese Autorin die Leserschaft gern etwas vor den Kopf stößt. Was ihr schon bei „Mädchen, Frau etc“ gut gelungen ist.  Nun könnte man meinen, dass die Geschichte einer Sklavin mich völlig vom Hocker reißt. Müsste es ja, bei meinen Lesegewohnheiten. Starke Frauen und ihre Wege faszinieren mich für gewöhnlich. Da sind die 5 Sterne schon mal schnell gezückt. Dies passiert hier nicht. 4 Sterne gibt es von mir. Und dies ist so weil mich eben jene Doris nicht völlig erreicht. Doris Geschichte erscheint mir etwas zu kühl erzählt, so dass es mich beim Lesen nicht anzündet. Ich nicht mit Doris gehe, sondern eher nebenherlaufe. Und das gefällt mir ja bekanntermaßen nicht so sehr.  Denn die Gestaltung der Welt in „Blondes Herz“ und ihre gut gelungene Verzerrung gefällt mir sehr. Wenn Doris mein Herz erreicht hätte, wäre dies durchaus ein 5 Sterne Buch für mich gewesen. Schade!

Doris Herzsuche

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026
Bewertungsnummer: 3053780
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Doris ist der Hauptcharakter des Buches. Doris muss ihren Weg finden. Denn Doris ist traumatisiert. Doris ist geraubt worden und nun eine Sklavin. Einst lebte sie im schönen England und nun ist sie Sklavin in Aphrika. Ja, richtig gelesen. Eine Waiße ist Sklavin in Aphrika, in Großambossanien genauer gesagt, eine vorgelagerte Insel vor Aphrika und später reist sie als Sklavin in die Neue Welt, nach Amarika, welches von Großambossanien kolonisiert wurde.  Bernardine Evaristo kenne ich schon von ihrem Buch „Mädchen, Frau etc“. Ein etwas eigener Humor wohnt diesem Buch bei, vielleicht gewöhnungsbedürftig, ja, aber durchaus angebracht in meinen Augen. Eben diesen etwas eigenen und recht düsteren Humor findet man auch hier bei „Blondes Herz“, dazu kommt noch eine boshaft züngelnde Satire. Eine durchaus interessante Mischung! Denn dieses Buch ist zwar eine Umkehr der geschichtlichen Geschehnisse. Aber nicht nur. Auch eine gewisse Überzeichnung findet man hier. Vielleicht auch schon eine Verzerrung.  Denn diese Welt in „Blondes Herz“ ist nicht einfach nur umgedreht. Eine gänzlich neue Welt wird hier gezeichnet, diese Welt ist bunt und auch recht wild zusammen gemixt. Und das meine ich geographisch und geschichtlich. Aphrika mit dem vorgelagerten Großambossanien liegt nördlich von Europa, westlich von diesen ist dann wieder die Neue Welt zu finden, das klanghafte Amarika. Insgesamt liest sich dieser Mix sehr gut. Etwas habe ich mich an die Underground Railroad erinnert gefühlt, dann wieder finde ich dieses Blond so in den Vordergrund zu stellen auch etwas bezeichnend. Denn gerade dieses Blond so zu hofieren, setzt ja wieder Blickpunkte. Es gibt ja auch im Jetzt diese Wesen, die dieses Blond so favorisieren. Dann sind auch wieder feministische Gedanken zu finden, was ich sehr gut finde. Dieses Buch „Blondes Herz“ ist also mitnichten nur eine Umkehr der Geschichte, sondern eher eine interessante Idee, die völlig in die Welt der Evaristo passt und zeigt, dass diese Autorin die Leserschaft gern etwas vor den Kopf stößt. Was ihr schon bei „Mädchen, Frau etc“ gut gelungen ist.  Nun könnte man meinen, dass die Geschichte einer Sklavin mich völlig vom Hocker reißt. Müsste es ja, bei meinen Lesegewohnheiten. Starke Frauen und ihre Wege faszinieren mich für gewöhnlich. Da sind die 5 Sterne schon mal schnell gezückt. Dies passiert hier nicht. 4 Sterne gibt es von mir. Und dies ist so weil mich eben jene Doris nicht völlig erreicht. Doris Geschichte erscheint mir etwas zu kühl erzählt, so dass es mich beim Lesen nicht anzündet. Ich nicht mit Doris gehe, sondern eher nebenherlaufe. Und das gefällt mir ja bekanntermaßen nicht so sehr.  Denn die Gestaltung der Welt in „Blondes Herz“ und ihre gut gelungene Verzerrung gefällt mir sehr. Wenn Doris mein Herz erreicht hätte, wäre dies durchaus ein 5 Sterne Buch für mich gewesen. Schade!

Kundinnen und Kunden meinen

Blondes Herz

von Bernardine Evaristo

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