Ein verräterischer Gott, düstere Geheimnisse und ein Weg, auf dem die Verführungen lauern ... Brielle hat ihr Leben der Abtei gewidmet. Sie hat noch nie einen Mann berührt. Doch als sie im Wald einen verletzten Fremden findet, kann Brielle nicht anders, als ihm zu helfen. Diese schicksalshafte Begegnung führt sie in die Unterwelt Under, wo die Luft nach Verfall riecht und das tückische Fair Folk regiert. Dort entdeckt sie, dass der Mann, dem sie geholfen hat, in Wirklichkeit ein Gott ist: Zephyr, der Westwind, Bringer des Frühlings. In Under kann Brielle nur Wenigen vertrauen, vor allem nicht Zephyr. Er ist hinterlistig und gefährlich – doch noch nie hat sie jemand so sehr in seinen Bann gezogen … Magisch, spicy und absolut verführerisch – eine packende Forbidden Love-Romantasy, inspiriert von der schottischen Ballade »Tam Lin« sowie dem Mythos von Hero und Leander. Mit Epilog aus der Sicht von Zephyr – gelesen von Michael Borgard
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Es hat mich überrascht!
Luna / Books - The Essence of Life am 27.07.2025
Bewertungsnummer: 2551390
Bewertet: Hörbuch-Download
Eine Abtei, eine Frau und der Frühlingsbringer…
Zephyr haben wir schon im ersten Band kennen gelernt. Er war ein Charakter, den ich schlichtweg furchtbar fand und trotzdem hat er etwas an sich, das mich dazu brachte, seine Geschichte kennen zu lernen. Seine Gründe für sein Tun und hoffentlich doch ein Herz finden. Ich war so neugierig!
Als ich auf Brielle traf, war ich super schockiert, denn – Wahrheit Nr. 1- ich habe den Klappentext zum ersten mal vergessen zu lesen. Band 1 hat mich so gepackt, dass ich mir sicher war, alle Winde kennen lernen zu wollen und tja… dann war Brielle plötzlich eine Novizin in einer Abtei, dem Vater verschrieben und ich – Wahrheit Nr. 2 – kann so überhaupt nichts mit einer exzessiven Gläubigen anfangen. Ich akzeptiere Religionen und die Menschen, die sich dem verschreiben, aber ich selbst fühle da einfach anders.
Ich hab versucht Brielle kennen zu lernen. Ihre Gedankengänge zu verstehen, ihr gutes Herz gefunden, sie für ihre seltsamen Ansichten oft belächelt. Und auch wenn ich es nicht selbst tun würde, verstehe ich das warum. Warum sie so aufgewachsen musste und sich dem Ganzen dann verschrieben hat. Ich liebe ihre Art, ihr feines Wesen und ihre Offenheit. Brielle ist zu Beginn etwas zu sehr einer Marionette ähnlich, aber durch ihr Abenteuer und vor allem den charmanten, lustigen Frühlingsbringer lernt sie selbst zu denken, selbst zu fühlen und ihren Weg neu zu definieren. Ich hab diese willenstarke, selbstlose Frau total ins Herz geschlossen und es war so ein krasser Gegensatz für mich!
Zephyr, der Westwind. Ein Mann, der seine Ziele durch Lügen, betrügen und erschleichen erreicht. Zephyr macht genauso wie Brielle eine Wandlung durch. Zu Beginn merkt man ihm seine Listigkeit noch an, doch nach und nach tut sich etwas. Auch er öffnet sich. Ich habe zwar lange gebraucht um zu erkennen, wann er wirklich ehrlich wird, doch Zephyr ist und bleibt ein geheimnisvoller Kerl und diese Art hat mich total fasziniert. Dazu gleich mehr. Jedenfalls hat mich Zephyrs Geschichte trotz seiner ganzen Verfehlungen total im Herzen getroffen. Ich finde seine Art einfach unglaublich charmant und charismatisch. Ich denke, das ist auch das Problem, aber man kann sich dem einfach nicht entziehen.
Alexandria Warwick hat in meinen Augen eine unglaublich tolle, malerisch beschriebene Geschichte erschaffen, die nicht wirklich preis gibt, ab wann der Westwind es ehrlich meint. Brielle ist von so vielen Lügen umgeben – auch ihre bösen Mit-Novizinnen machen das nicht besser – das man den Übergang nur sehr fein spürt. Die Geschichte ist einfach lebendig, aufregend, spannend bis ins Äußerste und voller mystischer Wesen. Die Autorin hat mich mitgerissen und nicht mehr los gelassen. Trotz dem Argwohn gegenüber Brielles Ansichten konnte ich mich nicht lösen, mich hat das einfach aus den Socken gehauen.
Zu viel über die Handlung will ich gar nicht sagen. Ihr werdet die Feenwelt – das sogenannte Untererden – kennen lernen, grausame und auch mystische Wesen, viel Zauberei und unterhaltsame Dialoge. Eine Äbtissin, die ihre Geheimnisse hat. Aber auch viel Knistern, neckende Momente, eine starke, durchweg liebevolle Protagonistin und einen super süssen Westwind.
Allerdings möchte ich unbedingt Lisa Cardinale noch erwähnen. Sie ist eine unglaublich passende Sprecherin für die Brielle. Frau Cardinale hat so eine melodische Stimme, so eine sanfte Art Brielle zu sprechen und sich vor allem auch stimmlich ihrer Entwicklung anzupassen, das war großartig! Ich fand auch ihre Art Zephyr sprechen zu lassen sehr angenehm. Es passte zum charismatischen Westwind. Das war ein Genuss, dieses Hörbuch zu hören und ich würde wieder Bücher mit Lisa Cardinale hören. Das kleine Goodie am Ende war dann noch der Epilog aus der Sicht von Zephyr gesprochen von Michael Borgard. Ich musste sehr schmunzeln und fand das authentisch und sehr niedlich.
Ein Buchtipp, ich will mehr von den Winden lesen!!!
Zephyr- der Frühlingsbringer
jess.booklover am 31.08.2025
Bewertungsnummer: 2582426
Bewertet: Hörbuch-Download
Brielle hat ihrem Leben der Abtei und ihrem Glauben gewidmete. Als sie einen verletzten Mann im Wald findet, muss sie ihm helfen. Diese Begegnung bringt sie in die Unterwelt, in der das Feenvolk regiert.
Dieser Mann ist Zephyr, der Westwind. Brielle kann niemandem trauen, vor allem nicht ihm. Doch sie fühlte sich von niemanden bisher so angezogen.
Zephyr hatte schon keinen guten Start für mich in The North Wind. Er war mir absolut nicht sympathisch und es war schwer mit ihm warm zu werden. Man erfährt definitiv die Hintergründe für sein Handeln und was ihn in seiner Seele plagt, aber es hat mein Herz für ihn, leider nicht erwärmt.
Die Glaubensfrage und das Leben von Brielle im Kloster hat zeitweise echt viel Raum eingenommen und ist auch im Allgemeinen nicht wirklich meins. Ihre schwankenden Sichtweisen, machten es leider auch schwieriger, sie sympathisch zu finden. Daher war auch schon der Einstieg in das Buch nicht leicht. Aber man muss ihr zugute legen, dass sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchlaufen hat und angefangen hat, ihren Weg zu hinterfragen.
Das Worldbuilding hingegen fand ich auch wirklich sehr gut. Die verschieden Kreaturen aus Untererden waren gut ausgearbeitet und es macht definitiv Spaß immer Neue kennenzulernen. Man konnte sich alle richtig gut bildlich vorstellen.
Aber leider hat mich die Geschichte einfach nicht gecatcht.
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