Produktbild: Casanova zur Nacht

Casanova zur Nacht Ein erotisches Lesebuch

Aus der Reihe Die Andere Bibliothek
1

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Herausgeber

Barbara Albrecht

Verlag

AB - Die Andere Bibliothek

Seitenzahl

367

Maße (L/B/H)

18,9/12,7/3,4 cm

Gewicht

430 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Heinrich Conrad

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8477-4041-4

Beschreibung

Rezension

»Handlich und edel aufgemacht ... Wie Generationen von Lesern zuvor [...] kann man hier Rosinen aus dem sittengeschichtlichen Riesenkuchen herauspicken« Die WELT 20250403

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Herausgeber

Barbara Albrecht

Verlag

AB - Die Andere Bibliothek

Seitenzahl

367

Maße (L/B/H)

18,9/12,7/3,4 cm

Gewicht

430 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Heinrich Conrad

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8477-4041-4

Herstelleradresse

AB Die Andere Bibliothek
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@die-andere-bibliothek.de

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Giacomo Casanova - der Womanizer

Gertie G. aus Wien am 25.04.2025

Bewertungsnummer: 2475597

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anlässlich der 300. Wiederkehr des Geburtstags von Giacomo Casanova (1725-1798) hat der Verlag „AB Die andere Bibliothek“ die Memoiren des Lebemanns und Verführer neu aufgelegt. Also, nicht alles, was Casanova zu Papier gebracht haben soll, denn er soll rund 1.800 Doppelseiten voll gekritzelt haben. Der Verlag hat die mehrbändige Autobiografie gekürzt, 33 sinnliche Abenteuer heraus gepickt und Stefan Zweigs Essay über den Homme des Femmes vorangestellt. »Leidenschaftlich, gefährlich, verlumpt, rücksichtslos, amüsant, gemein, unanständig, frech, ludrig, immer aber spannungsvoll und unvermutet« (Stefan Zweig). Leider habe ich wenig Neues erfahren. Und ob die ausgewählten 33 Abenteuer so sinnlich sind, wie behauptet wird, mag auch im Auge des Betrachters liegen. Zudem sind die Kriterien, nach denen die 33 Nächte (die auch immer wieder Tage sind), ausgewählt wurden. Casanova ist jedenfalls ein Kind seiner Zeit, in der Müßiggang und Sinnesfreuden für alle jene, nicht um ihr tägliches Brot ringen müssen, an der Tagesordnung steht. »Den Freuden meiner Sinne galt mein Leben lang mein Hauptstreben; etwas Wichtigeres gab es für mich niemals.« Casanova war neben dem großen Verführer, auch Abenteurer und Diplomat, Hochstapler und Intrigant, Alchimist und Freimaurer, Theologe, Komödiendichter, Ökonom, Philosoph und vieles anderes mehr. Ob sein „Stehvermögen“ stellenweise nicht doch dem Reich der Fantasie und Wünsche zuzurechnen ist? Ohne die noch nicht erfundenen blauen Pillen, scheint manches ein Wunschtraum zu sein. Aber wer weiß das schon? Mit dem Extrakt der Spanischen Fliege hat man ja schon länger experimentiert. Wenn man das damalige Frauenbild ohne das Wissen von heute betrachtet, kann diese Lektüre vielleicht sogar anregend finden, ein Klassiker der erotischen Literatur ist sie jedenfalls. Heute, wo erotische und/oder pornografische Schriften für fast jeden frei erhältlich sind, wirkt das Werk ein wenig altbacken. Um 1821 bei ihrer Erstveröffentlichung durch den renommierten Verlagsbuchhändler Friedrich Arnold Brockhaus (1772-1823) erregten die Memoiren von Casanova natürlich Aufsehen. Fazit: Dieser gekürzten Autobiografie, die anlässlich des Autors 300. Geburtstages erschienen ist, gebe ich 3 Sterne.

Giacomo Casanova - der Womanizer

Gertie G. aus Wien am 25.04.2025
Bewertungsnummer: 2475597
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anlässlich der 300. Wiederkehr des Geburtstags von Giacomo Casanova (1725-1798) hat der Verlag „AB Die andere Bibliothek“ die Memoiren des Lebemanns und Verführer neu aufgelegt. Also, nicht alles, was Casanova zu Papier gebracht haben soll, denn er soll rund 1.800 Doppelseiten voll gekritzelt haben. Der Verlag hat die mehrbändige Autobiografie gekürzt, 33 sinnliche Abenteuer heraus gepickt und Stefan Zweigs Essay über den Homme des Femmes vorangestellt. »Leidenschaftlich, gefährlich, verlumpt, rücksichtslos, amüsant, gemein, unanständig, frech, ludrig, immer aber spannungsvoll und unvermutet« (Stefan Zweig). Leider habe ich wenig Neues erfahren. Und ob die ausgewählten 33 Abenteuer so sinnlich sind, wie behauptet wird, mag auch im Auge des Betrachters liegen. Zudem sind die Kriterien, nach denen die 33 Nächte (die auch immer wieder Tage sind), ausgewählt wurden. Casanova ist jedenfalls ein Kind seiner Zeit, in der Müßiggang und Sinnesfreuden für alle jene, nicht um ihr tägliches Brot ringen müssen, an der Tagesordnung steht. »Den Freuden meiner Sinne galt mein Leben lang mein Hauptstreben; etwas Wichtigeres gab es für mich niemals.« Casanova war neben dem großen Verführer, auch Abenteurer und Diplomat, Hochstapler und Intrigant, Alchimist und Freimaurer, Theologe, Komödiendichter, Ökonom, Philosoph und vieles anderes mehr. Ob sein „Stehvermögen“ stellenweise nicht doch dem Reich der Fantasie und Wünsche zuzurechnen ist? Ohne die noch nicht erfundenen blauen Pillen, scheint manches ein Wunschtraum zu sein. Aber wer weiß das schon? Mit dem Extrakt der Spanischen Fliege hat man ja schon länger experimentiert. Wenn man das damalige Frauenbild ohne das Wissen von heute betrachtet, kann diese Lektüre vielleicht sogar anregend finden, ein Klassiker der erotischen Literatur ist sie jedenfalls. Heute, wo erotische und/oder pornografische Schriften für fast jeden frei erhältlich sind, wirkt das Werk ein wenig altbacken. Um 1821 bei ihrer Erstveröffentlichung durch den renommierten Verlagsbuchhändler Friedrich Arnold Brockhaus (1772-1823) erregten die Memoiren von Casanova natürlich Aufsehen. Fazit: Dieser gekürzten Autobiografie, die anlässlich des Autors 300. Geburtstages erschienen ist, gebe ich 3 Sterne.

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Casanova zur Nacht

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