Produktbild: Wenn die Tage länger werden

Wenn die Tage länger werden Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17164

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

22/13,6/3,3 cm

Gewicht

451 g

Farbe

Olive / Khaki

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04236-3

Beschreibung

Rezension

»Ein berührender und tiefer Roman« ("Gala")
»Warmherzige Sommergeschichte« Isabella Huber ("Frau im Leben")
»Ein Roman, der im Herzen bleibt.« Elisabeth Krainer ("myself")
»Anne Stern gelingt es meisterhaft, Stimmungen einzufangen und eine Atmosphäre zu kreieren, die man beinahe körperlich spüren kann.« ("Instagram")
»Anne Sterns leichter Sommerroman hält einige Stränge und Wendungen bereit und weiss um einen Schluss, der durchaus zum Nachdenken anregt.« ("Biel-Benkemer Dorf-Zytig")
»Dass der Sommer ein Neustart in ein anderes Leben sein kann, beweist dieser wunderschöne Roman.« ("Freundin")
»Für Leser*innen, die einen Perspektivwechsel suchen und in der Wärme des Sommers aufblühen möchten. Bewegend und mit Bedacht erzählt.« ("Instagram")
»Ich habe das Buch unendlich gern gelesen und habe mir bereits weitere Bücher der Autorin notiert, die ich unbedingt kennenlernen möchte.« ("Instagram")
»Es hat mich berührt, mich abgeholt, meine Gedanken gespiegelt und mich auch für mich selbst ein Stück weiter gebracht.« ("Instagram")
»Ein schönes, nachdenkliches Buch mit viel Gefühl für Zeit und Figuren.« ("Literaturblog")

Produktdetails

Verkaufsrang

17164

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

22/13,6/3,3 cm

Gewicht

451 g

Farbe

Olive / Khaki

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04236-3

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • V

    aus München

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbares Buch

    Ein großartiger Roman. Aus persönlichen Gründen steht mir das Thema gerade sehr nah und ich habe das Buch geradezu verschlungen. Man hat sofort dieses Sommergefühl und es ist sehr erfrischend, eine Geschichte aus der Sicht einer nicht mehr ganz jungen Frau, die bereits ein paar Brüche im Leben erlebt hat, zu lesen.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    22.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte mit viel Liebe

    In diesem Jahr verbringt Lisa, die Mutter des 6-jährigen Paul 3 Wochen Sommerferien allein. Das erste Mal ohne Kind, denn Paul verreist mit seinem Vater. In dieser Zeit fällt ihr ihre alte Geige in die Hände, die jedoch kleinerer Reparaturen bedarf. So trifft sie auf den alten Geigenbauer mit seiner Tochter Ute. Die Geige birgt ein altes Geheimnis, dem Lisa nun näher auf den Grund gehen möchte. Somit verbringt sie unerwartet viel Zeit bei ihrer Mutter und auch bei Ute und blickt zurück auf ihr Leben, ihre Rolle und ihre Vergangenheit. Die Geschichte erinnert an zarte, leicht melancholische Sommertage. Lisas Gedanken zur Rolle von Mutter und Vater haben mir sehr gefallen, wenngleich ich denke, dass sich da momentan einiges wandelt ☺️ zudem kommen Themen wie Mutter-Tochter-Beziehung, aber auch die Schuld, die sich aus den Taten im Nationalsozialsmus ergeben haben. Dabei wirkt es keinesfalls überladen, sondern die Themen greifen ineinander sind geschickt verwoben. Dabei ist es richtig toll geschrieben, einfühlsam, sanft, nachdenklich. Leise Töne und ein Hauch. In Einsamkeit durchziehen das Buch, gleichzeitig aber auch Kraft und Stärke. Ein Buch, dass ich gern weiter empfehle.

  • Bücher in meiner Hand

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommerliches Highlight

    "Wenn die Tage länger werden" ist so ein Buch, das man nur mal schnell anlesen will und dann nicht mehr weglegen kann. Manchmal kommt alles zusammen, zusammen hoch. Lisa ist alleinerziehend, mit Job und Kind kaum zur Ruhe kommend, und dann stehen einige freie Tage an. Erst ist Lisa überfordert, was tun mit plötzlich so viel freier Zeit für sich allein, im Kopf hätte man viele Pläne, aber weil Freizeit so ungewohnt ist, braucht sie einige Tage, bis sie sich daran gewöhnt hat. Und plötzlich ist da die Lust vielleicht wieder mal Geige zu spielen, das Instrument das sie vor Jahren weggeschlossen hat, weil sie dem Leistungsdruck der eigenen Mutter entgegentrat. Doch nun muss die Geige erst mal wieder generalüberholt werden. Sie bringt sie in eine ihr neue Werkstatt, mitten auf dem Lande, der Restaurator, Hans, ein ruhiger alter Herr, seine Tochter Ute auch nicht mehr jung, noch wortkarger als er. Und doch ist da etwas, was Lisa in den beiden sieht. Hans entdeckt in der Geige ein Herkunftsschild, das ihm komisch vorkommt. Dadurch ploppt plötzlich wieder die Frage nach Lisas Vater auf. Eine, die weder er noch die Mutter ihr je beantworteten. Es nagt in Lisa, wie schon früher, jetzt will sie dem Geheimnis endlich auf die Spur kommen, da war dieser eine Satz, den sie mal hörte und der nie mehr aus ihrem Gedächtnis verschwand. Es geht u.a. um Themen, die in der Generation von Hans, Ute und Lisas Mutter gerne verschwiegen werden, weil "darüber spricht man nicht". Doch am Ende lernen sie alle zu sprechen, sogar Lisas Ex, der - ins kalte Wasser geworfen - plötzlich doch merkt, was es heisst alleinerziehend zu sein. Anne Stern schreibt hier wunderschön und bildhaft. Ihren Sätzen ist eine Leichtigkeit inne, obwohl die Thematik nicht gerade leicht ist. Mir hat diese bewegende Geschichte, die oft melancholisch anmutet, sehr gut gefallen. Fazit: Eine nachdenkliche, melancholische und bewegende Geschichte, die vollends überzeugt. Ein sommerliches Highlight. 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Jena

    5/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toller sommerroman

    Das gezeichnete Cover ist ein echter Hingucker und gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zum Sommerroman. Ich bin ein Fan von Anne Stern und auch dieses Buch hat mir schöne Lesestunden beschert, aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Das Buch erzeugt ein Gefühl des Innehaltens und lässt das Licht der langen Tage genauso spüren, wie die Schatten dessen, was geblieben oder verschwunden ist. Der Schreibstil von Anne Stern ist sehr poetisch und trifft genau meinen Geschmack. Besonders haben mir folgende Sätze gefallen: "Prall hingen sie in den Zweigen, der Inbegriff von Saftigkeit und Süße und doch eine Mahnung an das herankommende Ende."“ Sie trat ans Fenster, hier das Gesicht in die Sonne wie eine Blume, die aufblühen wollte.“ Insgesamt ein gelungener, berührender und tiefgründiger Sommerroman, den ich sehr gerne weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer voller Fragen – und ein Buch, das nachhallt

    Anne Stern hat mich wieder einmal tief bewegt. Es ist faszinierend, wie sie es schafft, mit leisen Tönen so viel auszulösen. „Wenn die Tage länger werden“ ist kein lautes Buch – aber eines, das lange in einem nachklingt. Im Zentrum steht Lisa, eine Frau Anfang vierzig, allein mit sich – und plötzlich ganz ohne Kind. Zum ersten Mal seit Jahren hat sie drei Wochen für sich. Was zunächst wie ein Versprechen klingt, fühlt sich an wie ein Schock. Wer ist sie eigentlich, wenn niemand etwas von ihr braucht? Wenn keine To-do-Listen den Tag strukturieren? Ich mochte besonders, wie ungeschönt Anne Stern diese Zeit der Neuorientierung beschreibt. Lisa ist keine Heldin, sie ist müde, voller Zweifel, verletzlich. Und gerade deshalb wirkt sie so echt. Ihre Gedanken kreisen um das Muttersein, um all das, was verloren gegangen ist – und vielleicht wiedergefunden werden kann. Durch Zufall landet sie mit ihrer kaputten Geige auf einem Obsthof, begegnet dort Ute, einer Frau mit schroffen Kanten, einer eigenen Geschichte – und einer begrenzten Zukunft. Zwischen beiden Frauen entsteht ein ganz eigener, stiller Kontakt. Keine großen Gesten, keine dramatischen Geständnisse – aber ein echtes Miteinander, das beide verändert. Mich hat diese zarte Annäherung sehr berührt. Zwei Frauen, die einander nichts schuldig sind, sich aber trotzdem Raum geben – das ist selten, in der Literatur wie im Leben. Dass dabei auch noch eine verschüttete Familiengeschichte aufbricht, macht den Roman vielschichtig, ohne ihn zu überfrachten. Die alten Fotos, die Geige, die Rolle von Lisas Großvater im Zweiten Weltkrieg – all das flicht sich ganz natürlich in die Handlung ein. Nichts wirkt konstruiert, alles ergibt sich aus den Figuren heraus. Was ich an Anne Stern so schätze: Sie schreibt klug, aber nicht verkopft. Warm, aber nicht süßlich. Ihre Sprache ist fein und klar, oft poetisch, aber nie kitschig. Und sie beobachtet sehr genau, vor allem die leisen Konflikte – zwischen Müttern und Töchtern, zwischen Erwartung und Wirklichkeit, zwischen Pflicht und Selbstfürsorge. Für mich war dieses Buch eine Erinnerung daran, wie schwer es sein kann, sich selbst wiederzufinden – und wie viel Mut es kostet, dem eigenen Leben eine neue Richtung zu geben. Anne Stern erzählt davon mit so viel Empathie, Tiefe und Zartheit, dass ich wieder einmal dankbar bin, ihre Geschichten lesen zu dürfen.

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  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

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    4/5

    22.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommer, Geheimnisse und Neuanfang

    Dieser Roman wartet mit sommerlicher Atmosphäre, Tiefgang und einem flüssigen Schreibstil auf. Alles in allem dreht sich der Roman thematisch vor allem um die Beziehung zu sich selbst und zu anderen. Dabei spielt Anne Stern sowohl familiäre, freundschaftliche als auch romantische Verbindungen durch - inklusive Verletzungen, die wir erfahren und Vertrauensverhältnisse, die wir brauchen. Ein interessanter Handlungsstrang ist überdies ein Familiengeheimnis, das mit einer alten Geige zusammenhängt. Dieses Geheimnis bringt lange verborgene Gefühle ans Licht. Ein Buch, das richtiggehend zum Versinken einlädt und das zeigt, dass es im Leben immer wieder Neubeginn und Heilung gibt.

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