Produktbild: Zuhören

Zuhören Die Kunst, sich der Welt zu öffnen

2

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6302

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1772 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446283589

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

6302

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1772 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446283589

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  • Werner L.

    aus Baden-Baden

    5/5

    15.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wertvoll

    Bernhard Pörksens "Zuhören" ist ein tiefgründiges und nachdenkliches Werk, das sich mit der Kunst des Zuhörens in einer Zeit beschäftigt, in der Kommunikation oft oberflächlich und hastig erfolgt. Pörksen, ein renommierter Kommunikationswissenschaftler, beleuchtet die Bedeutung des aktiven Zuhörens und dessen Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen sowie auf die Gesellschaft insgesamt. Ein herausragendes Merkmal des Buches ist Pörksens Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und ansprechend zu präsentieren. Er verbindet theoretische Ansätze mit praktischen Beispielen, was dem Leser hilft, die Konzepte besser zu verinnerlichen. Die Sprache ist klar und präzise, was das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis macht. Pörksen schafft es, den Leser zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu ermutigen, die eigene Zuhörpraxis zu reflektieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Buches ist die kritische Auseinandersetzung mit der digitalen Kommunikation. Pörksen thematisiert, wie soziale Medien und digitale Plattformen das Zuhören beeinflussen und oft zu einer Fragmentierung der Kommunikation führen. Er fordert dazu auf, die Qualität der Gespräche zu verbessern und echte Verbindungen zu suchen, anstatt sich in der Flut von Informationen zu verlieren. Diese Perspektive ist besonders relevant in der heutigen Zeit, in der viele Menschen Schwierigkeiten haben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Pörksen geht auch auf die emotionalen und psychologischen Dimensionen des Zuhörens ein. Er zeigt auf, wie wichtig Empathie und Verständnis sind, um echte Dialoge zu führen. Diese Einsichten sind nicht nur für persönliche Beziehungen von Bedeutung, sondern auch für berufliche Kontexte, in denen effektive Kommunikation entscheidend ist. Der Autor ermutigt die Leser, aktives Zuhören als eine Fähigkeit zu betrachten, die erlernt und kultiviert werden kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Zuhören" von Bernhard Pörksen ein wertvolles Buch ist, das sowohl theoretische als auch praktische Einsichten bietet. Es regt dazu an, die eigene Kommunikationsweise zu hinterfragen und die Bedeutung des Zuhörens in einer zunehmend lauten Welt zu erkennen. Pörksens Werk ist eine Einladung, die Kunst des Zuhörens neu zu entdecken und zu praktizieren – eine Fähigkeit, die in unserer heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist.

  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    27.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte Pflichtlektüre sein

    Der Titel klingt banal: „Zuhören“, doch betrachtet man das genauer, wird man feststellen, dass schon der Titel und vermutlich erst recht der Inhalt es in sich haben. Bernhard Pörksen geht in diesem Buch der Frage nach, warum wir nicht mehr zuhören, und erläutert, warum er diese Fähigkeit als zentral betrachtet. Ausgangspunkt hierzu ist für ihn der Grundgedanke des Buches, dass es manchmal überlebenswichtig sei, dem Clown (einer Figur Kierkegaards, bei der er mit vorgefassten Erwartungen „spielt“) zuzuhören. Im durch Rollen bzw. Sprecher vorbelegten sofortigen Bescheidwissen bzw. vorschnellen Urteil sieht Pörksen eine Gefahr, die er in „Zuhören“ umkreist. Im ersten Teil geht es um grundsätzliche Fragen, seine Motive und Erfahrungen; weiter geht es mit einer „Praxis des Zuhörens“, der Bedeutung von Kontexten (man könnte sagen einer Art theoretisch-praktischer Basis), um sich letztlich mit einer „Politik des Zuhörens“ auseinanderzusetzen. Es geht ihm letztlich um angemessenes Verstehen, das ohne Zuhören und Kontext unmöglich sei. Die wiederum seien Voraussetzung für adäquate Positionen und Urteile, um nicht auf Klischees und vorschnelles Urteilen „hereinzufallen“. Schon anhand dieses kurzen Inhaltsabrisses wird klar, dass Pörksen ein Problem erkannt hat, nämlich dass wir kaum mehr zuhören (sondern meist „senden“). Er geht den Ursachen für nicht stattfindendes Zuhören nach, und zwar sowohl im privaten wie öffentlichen Umfeld. Er analysiert also zunächst und auf Basis dieser Analyse präsentiert er Ansätze und Methoden, wie wir das Zuhören wieder lernen. Dabei arbeitet er quasi interdisziplinär zwischen Philosophie, Soziologie und Kommunikationstheorie, was klarmacht, dass der Inhalt nicht gerade die Zugänglichkeit eines Comics hat, für die Dichte der Information jedoch noch sehr gut lesbar ist, was nicht zuletzt an zahlreichen Beispielen liegt. Da Pörksen seinen Lesern auch den Spiegel vorhält, ob man selbst immer genau genug zuhört, leistet er einen Beitrag zur (dringend nötigen) Verständigung. Das mag nicht alles neu sein, aber gut zusammengefasst. Wer nicht eine Art „Arbeitsanweisung“ sucht, wird nicht glücklich werden, aber wer auf Basis von Hintergrundwissen selbst zu einer Verhaltensänderung kommen will, sollte das Buch dringend lesen – eigentlich sollte es Pflichtlektüre sein.

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