Produktbild: Frau Hempels Tochter. Roman

Frau Hempels Tochter. Roman Eine Familiengeschichte aus dem Berlin der 1920er Jahre - Reclams Klassikerinnen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

1799 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783159623580

Beschreibung

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

1799 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783159623580

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Ein Blick in das Leben der…

Glückliche aus Sachsen am 24.02.2025

Bewertungsnummer: 2924544

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein Blick in das Leben der einfachen Leute um 1910 - gut und mit viel trockenem Humor beschrieben Der Roman „Frau Hempels Tochter“ von Alice Berend hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er beschreibt das einfache, aber zufriedene Leben der Familie Hempel, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Berlin in einer Hausmeisterwohnung lebt. Herr Hempel arbeitet als Schuster, seine tatkräftige und stets fleißige Frau hält das Haus sauber, hilft den Nachbarn und Herrschaften, wenn Hilfe nötig ist und erledigt vielerlei Aufträge. Zur Familie gehört Laura, die gar wohlgeratene und fleißige Tochter der Familie. Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen. Frau Berend beschreibt ihre Protagonisten äußerst detailreich, sodass man eine gute und bildhafte Vorstellung von ihnen bekommt. Die Unterhaltungen sind natürlich und lassen das Zeitkolorit der Jahrhundertwende erahnen. Die Lebensumstände dieser einfachen, aber liebenswert beschriebenen Menschen werden, ebenso wie der damalige Standesdünkel, sofort nachvollziehbar. Auch wenn die Hempels einfache Leute sind, leben sie doch stolz und glücklich, dabei jedoch äußerst sparsam, damit die Tochter es einmal besser hat. Getragen sind die Beschreibungen von einem stillen Humor und von Lebensweisheiten, die ich in so dichter Folge lange nicht gelesen habe. Der Fleiß der Hempels und ihre Sparsamkeit zahlen sich aus und sie können aus ihrer Kellerwohnung aufs Land ziehen und dort ein Haus samt Badeanstalt erwerben. Wie die Geschichte weiter und zu Ende geht, möchte ich nicht verraten. Ich kann aber resümieren, dass mir dieses Buch höchstes Lesevergnügen bereitet hat. Von der Autorin hatte ich zuvor noch nicht gehört, finde es aber sehr anerkennenswert, dass der Reclam-Verlag dieses Werk neu verlegt hat. Ein Nachwort von Margret Greiner beschreibt das Leben der Schriftstellerin Alice Berend.

Ein Blick in das Leben der…

Glückliche aus Sachsen am 24.02.2025
Bewertungsnummer: 2924544
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein Blick in das Leben der einfachen Leute um 1910 - gut und mit viel trockenem Humor beschrieben Der Roman „Frau Hempels Tochter“ von Alice Berend hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er beschreibt das einfache, aber zufriedene Leben der Familie Hempel, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Berlin in einer Hausmeisterwohnung lebt. Herr Hempel arbeitet als Schuster, seine tatkräftige und stets fleißige Frau hält das Haus sauber, hilft den Nachbarn und Herrschaften, wenn Hilfe nötig ist und erledigt vielerlei Aufträge. Zur Familie gehört Laura, die gar wohlgeratene und fleißige Tochter der Familie. Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen. Frau Berend beschreibt ihre Protagonisten äußerst detailreich, sodass man eine gute und bildhafte Vorstellung von ihnen bekommt. Die Unterhaltungen sind natürlich und lassen das Zeitkolorit der Jahrhundertwende erahnen. Die Lebensumstände dieser einfachen, aber liebenswert beschriebenen Menschen werden, ebenso wie der damalige Standesdünkel, sofort nachvollziehbar. Auch wenn die Hempels einfache Leute sind, leben sie doch stolz und glücklich, dabei jedoch äußerst sparsam, damit die Tochter es einmal besser hat. Getragen sind die Beschreibungen von einem stillen Humor und von Lebensweisheiten, die ich in so dichter Folge lange nicht gelesen habe. Der Fleiß der Hempels und ihre Sparsamkeit zahlen sich aus und sie können aus ihrer Kellerwohnung aufs Land ziehen und dort ein Haus samt Badeanstalt erwerben. Wie die Geschichte weiter und zu Ende geht, möchte ich nicht verraten. Ich kann aber resümieren, dass mir dieses Buch höchstes Lesevergnügen bereitet hat. Von der Autorin hatte ich zuvor noch nicht gehört, finde es aber sehr anerkennenswert, dass der Reclam-Verlag dieses Werk neu verlegt hat. Ein Nachwort von Margret Greiner beschreibt das Leben der Schriftstellerin Alice Berend.

Leichtfüßiges Zeitportrait…

galaxaura aus Köln am 09.02.2025

Bewertungsnummer: 2917173

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Leichtfüßiges Zeitportrait „Frau Hempels Tochter“ von Alice Berend wurde vom Reclam Verlag für die tolle Reihe DAMALS – HEUTE – MORGEN: Reclams Klassikerinnen aus der Versenkung geholt – vollkommen zu Recht. Aber zuerst ein paar kurze Worte zu dieser Reihe, mit der Reclam versucht, den vielen weiblichen Autorinnen der Literaturgeschichte mehr Sichtbarkeit zu verleihen – eine wirklich großartige Idee mit einer Vielzahl lesenswerter und liebevoll designter Bücher, denen ich nur ganz viele Käufer:innen wünschen kann. Da macht Reclam einfach ganz viel richtig! Nun aber zu „Frau Hempels Tochter“. Das Buch hat einen festen, direkt bedruckten Einband mit einer extrem angenehmen Haptik und kommt zur Freude mit einem farblich passenden Lesebändchen. Berend erzählt die Geschichte von der Schustertochter Laura, die gemeinsam mit ihren Eltern in einem Berliner Mietshaus wohnt, in dem sich ganz unterschiedliche Menschen begegnen. Gegenüber wohnt ein Graf – der diesen Titel nur noch als Titel trägt und nicht mehr wirklich mit Geld hinterlegen kann, der aber dennoch vollkommen ausreichend als Projektionsfläche für Lauras Sehnsüchte ist. Warum es für ihr Glück ein ganzes Schwimmbad braucht und was ein Schutzmann damit zu tun hat – das müssen Lesende selbst herausfinden, aber versprochen werden kann eine äußerst vergnügliche Lesereise. Alice Berend schreibt in einem heiteren Plauderton und greift die Atmosphäre im Berlin der Jahrhundertwende gekonnt, dicht und detailreich auf. Herrlich schildert sie das Milieu der Arbeiterklasse und Kleinbürger mit viel Komik und sehr genauer Beobachtungsgabe, ohne dass sie die Figuren vorführt. Das Besondere an ihrem Schreiben sind die tätigen Frauen. Die Männer rücken in den Hintergrund, hier bewegen und bewältigen starke Frauen den Alltag, das Leben, die Träume und die Realität. Das macht Alice Berend aus heutiger Sicht zu einer feministischen Autorin, die der Frau in ihrem sozialen Umfeld viel Handlungsspielraum einräumt und sich gegen gesellschaftliche Konvention auflehnt. Ihr Bücher wurden im Nationalsozialismus verboten, da sie, zwar evangelisch getauft, dennoch nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten eine Jüdin war. Sie musste ins Exil gehen und starb dort 1938 krank und verarmt. Sich mit diesen Schicksalen auseinanderzusetzen und ihnen eine Stimme zu geben, war immer schon wichtig – aktuell wird es wieder wichtiger. Und da „Frau Hempels Tochter“ beim Lesen einfach wundervoll viel Spaß macht: Ist dieses Stück Zeitgeschichte gerne jedem ans Herz gelegt. Vielen Dank also an den Reclam-Verlag für diese tolle Lesereihe!

Leichtfüßiges Zeitportrait…

galaxaura aus Köln am 09.02.2025
Bewertungsnummer: 2917173
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Leichtfüßiges Zeitportrait „Frau Hempels Tochter“ von Alice Berend wurde vom Reclam Verlag für die tolle Reihe DAMALS – HEUTE – MORGEN: Reclams Klassikerinnen aus der Versenkung geholt – vollkommen zu Recht. Aber zuerst ein paar kurze Worte zu dieser Reihe, mit der Reclam versucht, den vielen weiblichen Autorinnen der Literaturgeschichte mehr Sichtbarkeit zu verleihen – eine wirklich großartige Idee mit einer Vielzahl lesenswerter und liebevoll designter Bücher, denen ich nur ganz viele Käufer:innen wünschen kann. Da macht Reclam einfach ganz viel richtig! Nun aber zu „Frau Hempels Tochter“. Das Buch hat einen festen, direkt bedruckten Einband mit einer extrem angenehmen Haptik und kommt zur Freude mit einem farblich passenden Lesebändchen. Berend erzählt die Geschichte von der Schustertochter Laura, die gemeinsam mit ihren Eltern in einem Berliner Mietshaus wohnt, in dem sich ganz unterschiedliche Menschen begegnen. Gegenüber wohnt ein Graf – der diesen Titel nur noch als Titel trägt und nicht mehr wirklich mit Geld hinterlegen kann, der aber dennoch vollkommen ausreichend als Projektionsfläche für Lauras Sehnsüchte ist. Warum es für ihr Glück ein ganzes Schwimmbad braucht und was ein Schutzmann damit zu tun hat – das müssen Lesende selbst herausfinden, aber versprochen werden kann eine äußerst vergnügliche Lesereise. Alice Berend schreibt in einem heiteren Plauderton und greift die Atmosphäre im Berlin der Jahrhundertwende gekonnt, dicht und detailreich auf. Herrlich schildert sie das Milieu der Arbeiterklasse und Kleinbürger mit viel Komik und sehr genauer Beobachtungsgabe, ohne dass sie die Figuren vorführt. Das Besondere an ihrem Schreiben sind die tätigen Frauen. Die Männer rücken in den Hintergrund, hier bewegen und bewältigen starke Frauen den Alltag, das Leben, die Träume und die Realität. Das macht Alice Berend aus heutiger Sicht zu einer feministischen Autorin, die der Frau in ihrem sozialen Umfeld viel Handlungsspielraum einräumt und sich gegen gesellschaftliche Konvention auflehnt. Ihr Bücher wurden im Nationalsozialismus verboten, da sie, zwar evangelisch getauft, dennoch nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten eine Jüdin war. Sie musste ins Exil gehen und starb dort 1938 krank und verarmt. Sich mit diesen Schicksalen auseinanderzusetzen und ihnen eine Stimme zu geben, war immer schon wichtig – aktuell wird es wieder wichtiger. Und da „Frau Hempels Tochter“ beim Lesen einfach wundervoll viel Spaß macht: Ist dieses Stück Zeitgeschichte gerne jedem ans Herz gelegt. Vielen Dank also an den Reclam-Verlag für diese tolle Lesereihe!

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Frau Hempels Tochter. Roman

von Alice Berend

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