• Produktbild: Eine zeitgemäße Form der Liebe
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Eine zeitgemäße Form der Liebe Eine raffinierte literarische Auseinandersetzung mit dem Thema Elternschaft — Parentale Prosa

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,8/12,7/1,8 cm

Gewicht

283 g

Farbe

Eisblau / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-382-4

Beschreibung

Rezension

»Bissig, stilsicher und unterhaltsam zeigt Katharina Bendixen die Absurditäten moderner Mutterschaft, die uns ausnahmslos alle betreffen.« Slata Roschal
»Klug, rätselhaft und verspielt erzählt Katharina Bendixen vom Chaos, von der Ratlosigkeit, aber auch vom großen Glück heutiger Elternschaft.« Florian Wacker

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,8/12,7/1,8 cm

Gewicht

283 g

Farbe

Eisblau / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-382-4

Herstelleradresse

Edition Nautilus
Schützenstraße 49 a
22761 Hamburg
DE

Email: info@edition-nautilus.de

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Feministisches und gesellschaftskritisches Literaturhighlight!

Lust_auf_literatur am 06.03.2025

Bewertungsnummer: 2430857

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Äh, ja, wie gut waren bitte, diese …Texte? Ich will sie sicher nicht Kurzgeschichten nennen, denn das greift bei der Formen- und Stilvielfalt, die Bendixen in „Eine zeitgemäße Form der Liebe“ verwendet, definitiv zu kurz. Sie selbst nennt es „Parentale Prosa“ und das klingt natürlich wunderbar, hat mich aber, genauso wenig wie die Kurzbeschreibung, in keinster Weise auf die brachiale Wucht vorbereitet, mit der mich die Texte voll frontal überfahren haben. Ich musste einfach alle auf einmal lesen und das passiert mir bei „Kurzgeschichten“ oder nicht zusammenhängenden Texten eigentlich nie. Aber das ist genau der Punkt, denn die Parentale Prosa von Bendixen ist eigentlich zusammenhängend, auch wenn sie keinen Roman oder eine durchgängige Geschichte im ursprünglichen Sinn erzählt. Sie erzählt aber durchgängig davon, was es heißt, heute ein Elternteil, nein, ich will jetzt doch spezifischer werden. Sie erzählt davon, was es heißt, heute eine Mutter zu sein. Und die Texte sind von der Art, dass sie mich als Elternteil, oder noch spezifischer als Mutter, komplett abholen: sie sind ziemlich abgefahren und grenzwertig surreal, was ich sehr mag. Sie sind sehr, sehr feministisch und auf die Lebensrealität von Frauen ausgerichtet, was ich natürlich ebenfalls sehr abfeiere. Und dann sind sie literarisch auch noch von einer solchen Vielfalt und Qualität, dass ich es gar nicht glauben kann, dass Bendixen noch keinem breiteren Publikum bekannt ist. Sagte ich schon, dass ich begeistert bin? Inhaltlich deckt Bendixen ein breites Spektrum von Themen ab. Es geht häufig um die Projektionen der eigenen Schuldgefühlen als Mutter, die sich in der Abwertung von anderen Lebensmodeln äußert. Um verschiedene Erziehungsmodelle und ihren Preis, der auch im Generationenkonflikt von Müttern („Wir haben es doch auch geschafft“) einen Rolle spielt. Verhältnismäßig viel Raum nimmt beispielsweise die multiperspektivische Schilderung eines Beinahe Verkehrsunfalls ein und seine Folgen auf die Beteiligten. Aber auch die kürzeren Texte, die teilweise nur eine halbe Seite einnehmen, können tief schneiden und lösen bei mir heftige Gefühle aus. Ich kann auch gar nicht sagen, welche Texte mir besonders nahe gehen, weil ich wirklich alle sehr gelungen und stark finde. Beispielweise den Entwicklungsbericht für Fabian Hausmann, dem kleinen Löwenjungen, der dann endlich erfolgreich im Kindergarten für sozialisiert wird, finde ich sehr rührend und traurig. Die Laudatio von PD Dr. Phil.habil. Gerlinde Schultheiß-Holtkamp zur Verleihung des Ordens für Bedürfnislosigkeit hinterlässt hingegen einen bitteren Nachgeschmack und Wut. Ich würde sagen, die Text sind größtenteils sehr gesellschaftskritisch und doppelbödig und finden wahrscheinlich nicht bei allen Leser*innen entsprechenden Nachhall. Ich selbst hatte mit „Eine zeitgemäße Form der Liebe“ eine außergewöhnlich aufregende, wenn auch leicht schmerzhafte Lesezeit. Wenn du dich auch nur ansatzweise für eine gesellschaftskritische und feministische Auseinandersetzung von Mutterschaft interessierst, sind diese Texte ein Must-Read für dich. „Seltsam, dass sowohl Angst als auch Liebe die Kehle zuschnüren.“

Feministisches und gesellschaftskritisches Literaturhighlight!

Lust_auf_literatur am 06.03.2025
Bewertungsnummer: 2430857
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Äh, ja, wie gut waren bitte, diese …Texte? Ich will sie sicher nicht Kurzgeschichten nennen, denn das greift bei der Formen- und Stilvielfalt, die Bendixen in „Eine zeitgemäße Form der Liebe“ verwendet, definitiv zu kurz. Sie selbst nennt es „Parentale Prosa“ und das klingt natürlich wunderbar, hat mich aber, genauso wenig wie die Kurzbeschreibung, in keinster Weise auf die brachiale Wucht vorbereitet, mit der mich die Texte voll frontal überfahren haben. Ich musste einfach alle auf einmal lesen und das passiert mir bei „Kurzgeschichten“ oder nicht zusammenhängenden Texten eigentlich nie. Aber das ist genau der Punkt, denn die Parentale Prosa von Bendixen ist eigentlich zusammenhängend, auch wenn sie keinen Roman oder eine durchgängige Geschichte im ursprünglichen Sinn erzählt. Sie erzählt aber durchgängig davon, was es heißt, heute ein Elternteil, nein, ich will jetzt doch spezifischer werden. Sie erzählt davon, was es heißt, heute eine Mutter zu sein. Und die Texte sind von der Art, dass sie mich als Elternteil, oder noch spezifischer als Mutter, komplett abholen: sie sind ziemlich abgefahren und grenzwertig surreal, was ich sehr mag. Sie sind sehr, sehr feministisch und auf die Lebensrealität von Frauen ausgerichtet, was ich natürlich ebenfalls sehr abfeiere. Und dann sind sie literarisch auch noch von einer solchen Vielfalt und Qualität, dass ich es gar nicht glauben kann, dass Bendixen noch keinem breiteren Publikum bekannt ist. Sagte ich schon, dass ich begeistert bin? Inhaltlich deckt Bendixen ein breites Spektrum von Themen ab. Es geht häufig um die Projektionen der eigenen Schuldgefühlen als Mutter, die sich in der Abwertung von anderen Lebensmodeln äußert. Um verschiedene Erziehungsmodelle und ihren Preis, der auch im Generationenkonflikt von Müttern („Wir haben es doch auch geschafft“) einen Rolle spielt. Verhältnismäßig viel Raum nimmt beispielsweise die multiperspektivische Schilderung eines Beinahe Verkehrsunfalls ein und seine Folgen auf die Beteiligten. Aber auch die kürzeren Texte, die teilweise nur eine halbe Seite einnehmen, können tief schneiden und lösen bei mir heftige Gefühle aus. Ich kann auch gar nicht sagen, welche Texte mir besonders nahe gehen, weil ich wirklich alle sehr gelungen und stark finde. Beispielweise den Entwicklungsbericht für Fabian Hausmann, dem kleinen Löwenjungen, der dann endlich erfolgreich im Kindergarten für sozialisiert wird, finde ich sehr rührend und traurig. Die Laudatio von PD Dr. Phil.habil. Gerlinde Schultheiß-Holtkamp zur Verleihung des Ordens für Bedürfnislosigkeit hinterlässt hingegen einen bitteren Nachgeschmack und Wut. Ich würde sagen, die Text sind größtenteils sehr gesellschaftskritisch und doppelbödig und finden wahrscheinlich nicht bei allen Leser*innen entsprechenden Nachhall. Ich selbst hatte mit „Eine zeitgemäße Form der Liebe“ eine außergewöhnlich aufregende, wenn auch leicht schmerzhafte Lesezeit. Wenn du dich auch nur ansatzweise für eine gesellschaftskritische und feministische Auseinandersetzung von Mutterschaft interessierst, sind diese Texte ein Must-Read für dich. „Seltsam, dass sowohl Angst als auch Liebe die Kehle zuschnüren.“

Anstrengend und abgedreht

Bewertung am 13.01.2026

Bewertungsnummer: 2980267

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch zur Geburt meiner Tochter geschenkt bekommen und habe mich beim Lesen in den Deutsch-LK zurückversetzt gefühlt. Kurzgeschichten, die auf der Meta-Ebene irgendwelche intellektuellen Inhalte vermitteln wollen. Mir hat es leider überhaupt nicht zugesagt. Bei jeder Geschichte habe ich mich gefragt was ich hier eigentlich lese…

Anstrengend und abgedreht

Bewertung am 13.01.2026
Bewertungsnummer: 2980267
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe dieses Buch zur Geburt meiner Tochter geschenkt bekommen und habe mich beim Lesen in den Deutsch-LK zurückversetzt gefühlt. Kurzgeschichten, die auf der Meta-Ebene irgendwelche intellektuellen Inhalte vermitteln wollen. Mir hat es leider überhaupt nicht zugesagt. Bei jeder Geschichte habe ich mich gefragt was ich hier eigentlich lese…

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