Produktbild: Ein Ende und ein Anfang

Ein Ende und ein Anfang Wie der Sommer 45 die Welt veränderte

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

11535 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641318086

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

11535 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641318086

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  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte und Alltag im Sommer 1945

    Der Sommer 1945 markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und den Beginn einer neuen Ära. Nach der deutschen Kapitulation am 8. Mai übernahmen die Alliierten die Kontrolle über Deutschland und teilten es in Besatzungszonen auf. Der Historiker Oliver Hilmes schildert in seinem neuen Buch „Ein Ende und ein Anfang“ wie Deutschland und Europa vor achtzig Jahren neu geordnet wurden. In nur vier Monaten, von Mai bis September 1945, brach eine alte Welt zusammen und eine neue entstand unter starken Geburtswehen. Hilmes‘ Schilderung beginnt mit dem 8. Mai und endet am 2. September 1945 mit der japanischen Kapitulation. Um möglichst viele Perspektiven zu beleuchten, steht nicht nur die Entwicklung in Europa im Fokus, auch die Veränderungen in Amerika, Asien oder Russland werden analysiert. Neben den großen politischen Veränderungen erzählt der Autor auch von persönlichen Schicksalen, von Kriegsheimkehrern oder deutschen Emigranten. Es sind auch Geschichten wie von dem US-Präsidenten Harry Truman, der in Potsdam während der Konferenz einen Gottesdienst besuchte und unmittelbar danach den Befehl zum Abwurf der Atombombe gab. Die Neuerscheinung ist eine gelungene Mischung aus historischem und literarischem Text und daher auch ohne große Geschichtskenntnisse leicht lesbar und verständlich. Was bewegte die Menschen im Sommer 1945? Hier findet man Anhaltspunkte. Sehr zu empfehlen, auch für jüngere Leser*innen.

  • Ben @Buchkomet

    4/5

    07.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gelungen

    Sommer 1945. Der Krieg ist vorbei, Deutschland ist besiegt und das Land liegt in Trümmern. Genau an diesem Punkt setzt Hilmes mit seinem Buch an. Er zeigt, wie die Menschen versuchen, nach der dunkelsten Stunde der Menschheitsgeschichte wieder Halt und Hoffnung zu finden. Geschäfte öffnen wieder ihre Türen, der Alltag kehrt allmählich zurück ins Leben, während überall die Spuren des Krieges sichtbar bleiben. Währenddessen beschließen die „Die großen Drei“ die Zukunft Deutschlands. Hilmes führt derweil durch viele Perspektiven: Mütter, die um ihre Söhne bangen. Kriegsrückkehrer, die kaum wissen, wie sie wieder in ein normales Leben finden sollen. U.S.-Soldaten, die Nazis aufspüren. Und selbst prominente Figuren wie die Manns oder Billy Wilder, die ihren Weg durch diese Übergangszeit suchen, werden porträtiert. Dieser Querschnitt der Gesellschaft macht das Buch einzigartig, es zeigt nicht nur die großen politischen Entscheidungen, sondern vor allem die Menschen, die in dieser Zeit leben mussten. Diese Zeit wirkt heute oft weit weg, fast schon abstrakt. Hilmes holt sie zurück in die Realität. Er beschreibt eine Zeit, die für die meisten von uns fremd wirkt, deswegen aber nicht weniger wichtig ist. Diese Geschichten erinnern daran, wie schwer ein Neuanfang sein kann, und wie notwendig es ist, nicht zu vergessen. Gerade heute, wo vieles wieder fragiler wird. Ein Ende und ein Anfang ist ein eindringliches und enorm aufschlussreiches Buch. Und sollte in keinem Bücherregal fehlen. Klare Leseempfehlung.

  • Lesenswege

    4/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Populärwissenschaftliche Geschichtsstunde

    Sehr unterhaltsames populärwissenschaftliches Sachbuch Oliver Hilmes, Jahrgang 1971, ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er schreibt historische Sachbücher und Biografien, die äußerst unterhaltsam zu lesen sind. So auch sein neuestes Buch „Ein Ende und ein Anfang“, in dem er episodenhaft aus unterschiedlichen Perspektiven anekdotisch über den ersten Sommer nach dem zweiten Weltkrieg schreibt. Er bezieht sich auf die Zeitspanne vom 8. Mai - dem Tag der Kapitulation in Deutschland, bis zum 2. September, dem Tag der japanischen Kapitulation, an dem der zweite Weltkrieg auf den Tag genau 6 Jahre nach seinem Beginn überall endgültig zu Ende war. Truman, Churchill und Stalin verhandeln auf der Potsdamer Konferenz den Umgang mit dem Nachkriegsdeutschland, viele Exilanten kehren als amerikanische Staatsbürger und GIs zurück, unter ihnen auch Klaus und Erika Mann, die Kriegsverbrecher suchen und die Orte ihrer Vergangenheit in Augenschein nehmen wie ihr Elternhaus in der Poschinger Straße in München, das zu einem Lebensborn-Heim geworden war und kaum wiederzuerkennen ist. Margot Bendheim trifft in Theresienstadt Adolf Friedländer wieder, mit dem sie nach Amerika gehen wird. Die Berliner Rentnerin Else Tietze hofft, dass ihre Kinder überlebt haben, von denen sie seit Monaten nichts gehört hat und beginnt, ein Tagebuch über das Leben in der zerstörten Stadt zu schreiben. Neben den vielen Episoden in Deutschland gibt es Szenen, die sich in Washington und New York, Paris, Moskau und Tokio zutragen, mal geht es um Sieger, mal um Verlierer, mal um Überlebende. Manche Episoden haben einen krimihaften Aufbau, andere sind ironisch-humorvoll gestaltet, manche traurig oder hoffnungsvoll. Alle benannten Personen sind historisch verbürgt und ihre Erlebnisse wurden von OH recherchiert. Das Konzept macht den besonderen Reiz dieses Buches aus, weil es nicht Fakten aneinanderreiht, sondern Geschichte unterhaltsam und spannend vermittelt. Wer die Bücher von Florian Illies, Uwe Wittstock oder Uwe Neumahr gerne liest, ist bei Oliver Hilmes genau richtig. Große Leseempfehlung! Ergänzt wird das Buch von vielen Fotos und einem umfangreichen Literaturverzeichnis.

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    4/5

    13.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Krieg ist vorbei. Die…

    Der Krieg ist vorbei. Die Menschen können aufatmen, aber sie stehen vor den Trümmern ihrer Städte und ihres Lebens. Viele haben nichts mehr, einige leben gut und manche brauchen nichts, weil sie alles haben. Und was planen die Siegermächte mit den Deutschen? Wie soll es weitergehen? Der Autor nimmt uns mit in die Wohnstuben der Menschen. Alleinlebende Frauen, die nicht wissen, wo ihre Männer und Söhne sind und ob sie noch leben. Bekannte Künstler:innen, die aufgrund ihrer Kunst oder ihrem jüdischen Glauben in die USA geflüchtet sind, überlegen, ob sie in die alte Heimat zurückziehen sollen. Sie haben sich in den USA etabliert. Sollen sie zurück in ein zerstörtes Deutschland? Frauen und Männer, die vertrieben worden und nun einen neuen Platz in der Gesellschaft suchen. Während die Menschen in Europa sich neu orientieren und dem Hunger standhalten müssen, verhandeln die Siegermächte, wie es mit Deutschland weitergehen soll. Die USA befindet sich noch immer in einem Krieg mit Japan. Und wie geht man mit den Besiegten um? Gerade mit den Mächtigsten aus dem "Dritten Reich"? Oliver Hilmes schafft es die vielen geschichtlichen Zahlen, Fakten und Daten so aufzubereiten, dass man das Buch wie einen Roman lesen kann. Die geschichtlichen Passagen "lockert" er mit den Einblicken in die Gesellschaft, in das Leben der Menschen auf. Obwohl ich schon einiges über diese Zeit gelesen habe, konnte ich wieder etwas dazulernen. Die Aufarbeitung ist dem Autoren sehr gut gelungen.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    3/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Perspektiven, wenig Tiefgang

    Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an „Ein Ende und ein Anfang“ von Oliver Hilmes herangegangen – immerhin verspricht der Klappentext ein packendes Panorama des Sommers 1945. Und ja, man bekommt viele Eindrücke, viele Perspektiven und eine ordentliche Portion Atmosphäre serviert. Aber irgendwie… blieb ich emotional oft außen vor. Es ist, als würde man an einem Schaufenster vorbeigehen und viele spannende Szenen sehen – aber reingehen darf man nicht. Das Buch hangelt sich von Figur zu Figur, von Ort zu Ort, und obwohl das anfangs noch reizvoll ist, wird’s auf Dauer ein bisschen unübersichtlich. Einige Geschichten haben mich wirklich gepackt – besonders wenn sie nah an den Menschen dran waren. Andere wiederum wirkten auf mich eher wie historisches Namedropping mit begrenzter Tiefe. Mir fehlte ein bisschen der rote Faden, ein verbindendes Element, das das ganze Mosaik zu einem wirklich berührenden Gesamtbild macht. Trotzdem: Der Stil ist angenehm, oft bildhaft, nie trocken. Hilmes versteht sein Handwerk, das merkt man. Und man bekommt viele Denkanstöße, vor allem über das Nebeneinander von Hoffnung, Verzweiflung, Neubeginn und Orientierungslosigkeit in einer einmaligen Zeit. Nur hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichten mehr miteinander sprechen – oder zumindest länger bei mir bleiben. Für Geschichtsinteressierte mit Sinn für Details und Momentaufnahmen ist das Buch definitiv lesenswert. Wer allerdings auf einen durchgehenden Erzählbogen oder tiefere Einblicke in einzelne Schicksale hofft, könnte ein wenig auf der Strecke bleiben. Für mich war’s ein solider, aber nicht überragender Lesegenuss. Drei Sterne – mit Respekt für das Thema und einem leisen Wunsch nach etwas mehr Tiefe.

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Bewertungen (6)

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