Produktbild: Das Alte Ägypten

Das Alte Ägypten Wie die Menschen im Reich der Pharaonen lebten - Ein SPIEGEL-Buch - Mit zahlreichen Abbildungen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11902

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Herausgeber

Eva-Maria Schnurr

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

9211 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641331818

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ePUB

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11902

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Herausgeber

Eva-Maria Schnurr

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

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9211 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641331818

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  • Tim

    4/5

    19.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kurzweiliger Überblick

    In überschaubaren Kapiteln werden von verschiedenen Autoren die wichtigsten Aspekte des alten Ägyptens erläutert und dem Leser in verschiedenen Formen präsentiert. Besonders gefallen hat mir die Länge bzw. Kürze der Kapitel und die breite Aufstellung der Themen, man fliegt förmlich durch die Kapitel und hat am Ende einen soliden Überblick über das alte Ägypten. Ein Stern Abzug für mangelnde Tiefe, die jedoch auch nicht das Ziel des Buches zu sein scheint.

  • Verena B.

    aus Köln

    4/5

    02.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte muss nicht langweilig erzählt werden ;-)

    Das Buch erzählt, dass die alten Ägypter nicht nur von Mythen und großen Bauwerken wie den Pyramiden geprägt waren, sondern ein normales Leben mit Arbeitern, Künstlern und Familien führten. Anders als oft gedacht, waren die Pyramiden nicht von Sklaven, sondern von erfahrenen Handwerkern gebaut worden. Das zeigt, wie sehr das Buch mit Klischees aufräumt und aktuelle Forschung berücksichtigt. Die Geschichte umfasst die Entstehung des Reiches ab etwa 2900 vor Christus bis zur Zeitenwende. Es geht auch um wichtige Pharaonen wie Djoser, Hatschepsut, Ramses II. und Kleopatra. Das Buch zeigt, dass auch Frauen eine starke politische Rolle spielen, was in vielen anderen alten Kulturen eher selten der Fall war. Neben dem Alltag der Menschen werden auch ihre religiösen Vorstellungen und das Wissen über Naturwissenschaften erklärt. Die Autoren und Autorinnen geben einen Einblick in den Glauben der Ägypter an Götter und das Leben nach dem Tod, die Bedeutung der Hieroglyphen und die Geheimnisse der Mumien... Das Buch ist reich bebildert (schwarz-weiß) und enthält viele Informationen, die gut verständlich widergegeben sind. Es ist deshalb gut geeignet für Menschen, die sich neu mit dem alten Ägypten beschäftigen wollen, aber auch für Leser, die ihr Wissen auffrischen oder erweitern möchten. Jedem Kapitel vorstehend ist ein Zitat des Autors / der Autorin, der / die für das folgende Kapitel zuständig ist. Aufgelockert wird das Ganze durch Interviews von SPIEGEL-Hsitorikern und durch kurze Absätze, die sich „Schnelles Wissen“ nennen. Toll und wirklich brillant fand ich die Zeiten-Chronik am Ende des Buches, wo ab ca. 10.000 v.Chr. beginnend, alle relevanten Zeitpunkte bis ca. 30 v.Chr. aufgelistet sind. Somit kann man ganz schnell nachsehen, wann was relevant war! Besonders interessant sind die Abschnitte über die Entdeckung des Alten Ägypten durch europäische Forscher im 19. Jahrhundert und wie sich das Bild dieses Volkes über die Zeit verändert hat. Es regt auch zum Nachdenken über heutige Fragen an, zum Beispiel ob bestimmte Kunstwerke zurückgegeben werden sollten. Alles in allem ist dieses Buch eine sehr interessante Lektüre, in die man immer mal wieder hineinblättern kann. Denn ich bin ehrlich, viel behalten habe ich jetzt nicht ;-), dafür ist es dann doch zu viel Information auf einmal. Was ich aber behalten habe ist, dass wir das Schaltjahr, als diesen Zusatztag alle 4 Jahre, Julius Caesar zu verdanken haben, das wusste ich tatsächlich nicht! ;-)

  • Hilal Türe

    aus Bielefeld

    4/5

    16.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswerte Sachliteratur

    Zum Inhalt: Eva-Maria Schnurr ist als Herausgeberin bekannt für ihre Geschichtslektüren im Taschenbuchformat. Von den Kelten bis zu Pompeji, von der Hexenverfolgung bis zur britischen Krone hat sie bereits mit kompaktem Geschichtswissen für kurzweilige, faszinierende Lesestunden gesorgt. In der neuesten Ausgabe der SPIEGEL-Buch-Reihe geht es nun um "Das alte Ägypten". Auch hier geben verschiedene Beiträge von Historikern/-innen und SPIEGEL-Autoren neue Einblicke in historische Ereignisse, diesmal in das Zeitalter der Ägypter. Meine Leseerfahrung: Keine andere Zivilisation hat mich so sehr fasziniert wie die des alten Ägyptens. Noch immer sind viele Aspekte nicht gänzlich geklärt, wie die Entschlüsselung der Hieroglyphen, der Bau der Pyramiden oder die gesellschaftlichen Strukturen zu dieser Zeit, was womöglich die allgemeine Begeisterung für dieses Zeitalter erklärt. Wenn man so geschichtsinteressiert ist wie ich, dann verschlingt man wohl fast jede Literatur, dass sich mit diesem Thema beschäftigt. Doch nicht jedes Geschichtsbuch bringt das Wissen auch unterhaltsam und spannend rüber oder lässt sich so flüssig lesen. Was mir hier gefällt, sind die recht kurzen Beiträge verschiedener Autoren, die sich mit den einzelnen Themengebieten beschäftigen. So bleiben die einzelnen Kapitel knapp und eignen sich ideal fürs kurzweilige Lesen. Inhaltlich ist das Buch allerdings sehr kompakt, was man in Anbetracht der wenigen Seiten wohl nicht bemängeln kann. Das Buch soll ja auch nur schnelle Einblicke in das Fachgebiet liefern und nicht als Lexikon der Geschichte dienen. Demzufolge gibt es auch nur wenige Abbildungen, was mE doch völlig ausreichend ist. Der Fokus liegt hier ganz klar auf den Statements in den Texten, wie zB die mutige Aussage, dass historische Artefakte aus Ägypten zurück in ihr Herkunftsland gehören, da sie nunmal als Diebesgut aus der Kolonialzeit einzustufen sind (so in einem Interview mit dem Historiker Jürgen Zimmerer). Insgesamt ist das Buch auch deswegen so lesenswert, weil kein allzu wissenschaftlicher Schreibstil vorherrscht. Zwischen den einzelnen Beiträgen wurde zudem hier und da "Schnelles Wissen" über interessante Themen gestreut, wie zB den aktuellen Umgang mit illegalem Handel in Ägypten oder die humorvolle Spekulation über Kleopatras tatsächliches Aussehen. Daran sieht man, wie breit gefächert die Interessengebiete bedient werden. Ich fand das Buch als leichte Geschichtslektüre sehr unterhaltsam. Für eingehendere Recherchen sollte man aber eher zu wissenschaftlichen Fachbüchern greifen. Fazit: Erneut bringt Eva-Maria Schnurr eine kompakte Geschichtslektüre mit interessanten Einblicken und verschiedenen Blickwinkeln heraus und erweckt diesmal damit Begeisterung für "Das Alte Ägypten" mit all seinen faszinierenden Facetten. Sehr unterhaltsam und spannend zusammengefasst!

  • Hilou

    aus Bielefeld

    4/5

    16.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Inalt: Eva-Maria Schnurr…

    Zum Inalt: Eva-Maria Schnurr ist als Herausgeberin bekannt für ihre Geschichtslektüren im Taschenbuchformat. Von den Kelten bis zu Pompeji, von der Hexenverfolgung bis zur britischen Krone hat sie bereits mit kompaktem Geschichtswissen für kurzweilige, faszinierende Lesestunden gesorgt. In der neuesten Ausgabe der SPIEGEL-Buch-Reihe geht es nun um "Das alte Ägypten". Auch hier geben verschiedene Beiträge von Historikern/-innen und SPIEGEL-Autoren neue Einblicke in historische Ereignisse, diesmal in das Zeitalter der Ägypter. Meine Leseerfahrung: Keine andere Zivilisation hat mich so sehr fasziniert wie die des alten Ägyptens. Noch immer sind viele Aspekte nicht gänzlich geklärt, wie die Entschlüsselung der Hieroglyphen, der Bau der Pyramiden oder die gesellschaftlichen Strukturen zu dieser Zeit, was womöglich die allgemeine Begeisterung für dieses Zeitalter erklärt. Wenn man so geschichtsinteressiert ist wie ich, dann verschlingt man wohl fast jede Literatur, dass sich mit diesem Thema beschäftigt. Doch nicht jedes Geschichtsbuch bringt das Wissen auch unterhaltsam und spannend rüber oder lässt sich so flüssig lesen. Was mir hier gefällt, sind die recht kurzen Beiträge verschiedener Autoren, die sich mit den einzelnen Themengebieten beschäftigen. So bleiben die einzelnen Kapitel knapp und eignen sich ideal fürs kurzweilige Lesen. Inhaltlich ist das Buch allerdings sehr kompakt, was man in Anbetracht der wenigen Seiten wohl nicht bemängeln kann. Das Buch soll ja auch nur schnelle Einblicke in das Fachgebiet liefern und nicht als Lexikon der Geschichte dienen. Demzufolge gibt es auch nur wenige Abbildungen, was mE doch völlig ausreichend ist. Der Fokus liegt hier ganz klar auf den Statements in den Texten, wie zB die mutige Aussage, dass historische Artefakte aus Ägypten zurück in ihr Herkunftsland gehören, da sie nunmal als Diebesgut aus der Kolonialzeit einzustufen sind (so in einem Interview mit dem Historiker Jürgen Zimmerer). Insgesamt ist das Buch auch deswegen so lesenswert, weil kein allzu wissenschaftlicher Schreibstil vorherrscht. Zwischen den einzelnen Beiträgen wurde zudem hier und da "Schnelles Wissen" über interessante Themen gestreut, wie zB den aktuellen Umgang mit illegalem Handel in Ägypten oder die humorvolle Spekulation über Kleopatras tatsächliches Aussehen. Daran sieht man, wie breit gefächert die Interessengebiete bedient werden. Ich fand das Buch als leichte Geschichtslektüre sehr unterhaltsam. Für eingehendere Recherchen sollte man aber eher zu wissenschaftlichen Fachbüchern greifen. Fazit: Erneut bringt Eva-Maria Schnurr eine kompakte Geschichtslektüre mit interessanten Einblicken und verschiedenen Blickwinkeln heraus und erweckt diesmal damit Begeisterung für "Das Alte Ägypten" mit all seinen faszinierenden Facetten. Sehr unterhaltsam und spannend zusammengefasst!

  • VolkerM

    3/5

    15.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Als ich das Vorwort las,…

    Als ich das Vorwort las, bekam ich ein sehr ungutes Gefühl: Alles sauber durchgegendert, schön unästhetisch mit Gender-Sternchen, triefend vor wokem Aktionismus und die moralische Keule bereits im Niedersausen: Europa böse, Ägypten guuuut. Die Beiträge haben den Verdacht dann aber nicht bestätigt, sieht man von Eva Maria Schnurrs „Interview“ einmal ab, in dem der Historiker Jürgen Zimmer die Rückgabe der Nofretete fordern darf, mit strategisch unterstützenden „Fragen“ der Interviewerin. Wie überall in der sogenannten „postkolonialen Debatte“ werden hier Fakten verschwiegen oder verkürzt, wenn sie nicht ins Konzept passen, gerne auch mal die Unwahrheit verbreitet, wenn‘s der „guten“ Sache dient. Geschichten statt Geschichte. Hat in einem Sachbuch meiner Meinung nach nichts zu suchen. Auffällig auch, dass nur Museumsdirektorinnen zu Wort kommen. Männer sind in Führungspositionen von Museen tatsächlich eine aussterbende Spezies, ohne dass sich ein wokes Interessengrüppchen bisher darüber echauffiert hätte. Männer böse, Frauen guuuut. Die Beiträge sind bereits 2020 im Band „Das alte Ägypten“ der SPIEGEL-Reihe Geschichte erschienen, sind also nicht mehr ganz taufrisch, aber inhaltlich, soweit ich es beurteilen kann, immer noch richtig. Es gab in der Zwischenzeit weitere Theorien und natürlich auch Entdeckungen, die besprochenen Themen bleiben davon aber weitgehend unberührt. Nicht zufrieden war ich mit dem Themenbereich Alltagsleben. Der Untertitel des Buches „Wie die Menschen im Reich der Pharaonen lebten“ suggeriert, dass der Alltag der normalen Leute im Mittelpunkt steht, ein Gebiet, über das es fast keine Laienliteratur gibt. Leider löst auch dieser Band das Rätsel nicht. Hier findet man die üblichen Kapitel mit Bezug zur Oberschicht: Religiöse Ansichten und Rituale, die Rolle des Pharaos, Schriftkultur, Wissenschaft und Medizin etc.. Alles schon gelesen, leider nur sehr wenig Neues darunter, aber unbestritten haben die Autoren eine gute „Schreibe“. Die Beiträge sind kurzweilig und anschaulich. Wer einen gut lesbaren Einstieg zu verschiedenen Aspekten der Ägyptologie sucht, ist mit dem Buch gut bedient. Man muss sich aber im Klaren sein, dass es isolierte Einzelbeiträge sind, ohne das Ziel einer vollständigen (oder auch nur annähernd vollständigen) Darstellung. Es gibt kein übergeordnetes Konzept, außer dem „du sollst gut unterhalten werden“. Da gibt es deutlich systematischere, besser strukturierte und wesentlich vollständigere Monografien zum Thema.

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