Produktbild: Der letzte Tag des vorigen Lebens

Der letzte Tag des vorigen Lebens Roman

1

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

3273 KB

Originaltitel

El último día de la vida anterior

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

9783641309350

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

13.08.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

3273 KB

Originaltitel

El último día de la vida anterior

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

9783641309350

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Faszinierend befremdlich

MarieOn am 19.08.2025

Bewertungsnummer: 2571312

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sie hat das Haus streichen lassen und selbst dekoriert. Darin ist sie gut, hat ein feines Gespür für Architekturen und die passenden Details. Dennoch glaubt sie nicht daran, dass sie es verkaufen wird. Es ist zu protzig, die Vorbesitzer haben zu viel gewollt. Nachdem sie noch kurz durch die Küche gewischt hat, dreht sie sich zum Esszimmer und sieht ihn am Tisch sitzen. Einen etwa siebenjährigen Jungen mit kurzer brauner Hose und schwarzen Boots ohne Socken. Er ist ihr auf Anhieb unsympathisch, vermutlich, weil sie ihm all die Attribute andichtet, die dieses neureiche Haus verkörpert. Er blickt sie direkt an, ohne zu blinzeln. Er könnte aus der Zeit gerutscht sein und doch hat er etwas Körperliches, Reales. Nachdem sie sich eine Weile wortlos gemustert haben, fragt sie ihn: „Was willst du?“ „Hör mal, hier darfst du nicht sein, verstehst du? Gleich kommen Leute.“ S. 44 Sie liebt den Mann, mit dem sie zusammenlebt, nicht. Vor zwei Jahren, als sie sich bei einer Wohnungsbesichtigung kennenlernten, wirkte er anziehend auf sie, jetzt findet sie ihn nur noch wuchtig. Sie erzählt ihm nicht von ihrem Erlebnis mit dem Jungen, warum auch. Auch ihrem Vorgesetzten sagt sie nicht, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Sie lässt sich ein Duplikat vom Schlüssel anfertigen. Bisher war sie stets rechtschaffen, sie versteht selbst nicht, was sie jetzt antreibt. Nach zwei Besichtigungsterminen treibt es sie zum Haus. Sie will den Jungen wiedersehen, aber im Esszimmer ist er nicht. Stattdessen sieht sie sich selbst in der Küche stehen, die Armaturen polierend, in den Kleidern von gestern. Fazit: Andrés Barba hat eine verstörende Geschichte geschaffen. Seine kühl kalkulierte, sich selbst stark kontrollierende Protagonistin verkauft Häuser. Ein kleiner Junge weckt ihre Neugier und Faszination und wird zu ihrer Obsession, die ihr ganzes Dasein umkrempelt. Sie findet heraus, in welcher Notlage sich das Kind befindet, weil es glaubt, sich einiger Vergehen schuldig gemacht zu haben, und schafft es intuitiv, ihn zu befreien. Das Verblüffendste an der Geschichte, die aus Sicht der Erzählerin gezeigt wird, sind nicht die mystischen Elemente, sondern die ruhige Schreibweise. Der Autor erzeugt die Spannung nicht durch ein erhöhtes Tempo, im Gegenteil er tastet sich langsam an die Ereignisse heran, schafft Interaktionen, die verboten scheinen und am Ende lichten sich die bedrohlichen Schatten und alles wird hell und verständlich. Letztenendes wurde mir gezeigt, wie Schuldgefühle uns bremsen und von anderen entfremden können, wie sie die Einsamkeit anfachen. Andrés Barba erklärt in seiner Danksagung, dass die Geschichte während einer Krise in einer Zeit großer Unsicherheit entstand. Inspiriert fühlte er sich durch Clarice Lispektor (Die Passion), die ihre eigene Sprache gefunden hatte, sich einer Sache anzunähern. Ich habe diese seltsame, anspruchsvolle Herangehensweise und Umsetzung sehr gerne gelesen.

Faszinierend befremdlich

MarieOn am 19.08.2025
Bewertungsnummer: 2571312
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sie hat das Haus streichen lassen und selbst dekoriert. Darin ist sie gut, hat ein feines Gespür für Architekturen und die passenden Details. Dennoch glaubt sie nicht daran, dass sie es verkaufen wird. Es ist zu protzig, die Vorbesitzer haben zu viel gewollt. Nachdem sie noch kurz durch die Küche gewischt hat, dreht sie sich zum Esszimmer und sieht ihn am Tisch sitzen. Einen etwa siebenjährigen Jungen mit kurzer brauner Hose und schwarzen Boots ohne Socken. Er ist ihr auf Anhieb unsympathisch, vermutlich, weil sie ihm all die Attribute andichtet, die dieses neureiche Haus verkörpert. Er blickt sie direkt an, ohne zu blinzeln. Er könnte aus der Zeit gerutscht sein und doch hat er etwas Körperliches, Reales. Nachdem sie sich eine Weile wortlos gemustert haben, fragt sie ihn: „Was willst du?“ „Hör mal, hier darfst du nicht sein, verstehst du? Gleich kommen Leute.“ S. 44 Sie liebt den Mann, mit dem sie zusammenlebt, nicht. Vor zwei Jahren, als sie sich bei einer Wohnungsbesichtigung kennenlernten, wirkte er anziehend auf sie, jetzt findet sie ihn nur noch wuchtig. Sie erzählt ihm nicht von ihrem Erlebnis mit dem Jungen, warum auch. Auch ihrem Vorgesetzten sagt sie nicht, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Sie lässt sich ein Duplikat vom Schlüssel anfertigen. Bisher war sie stets rechtschaffen, sie versteht selbst nicht, was sie jetzt antreibt. Nach zwei Besichtigungsterminen treibt es sie zum Haus. Sie will den Jungen wiedersehen, aber im Esszimmer ist er nicht. Stattdessen sieht sie sich selbst in der Küche stehen, die Armaturen polierend, in den Kleidern von gestern. Fazit: Andrés Barba hat eine verstörende Geschichte geschaffen. Seine kühl kalkulierte, sich selbst stark kontrollierende Protagonistin verkauft Häuser. Ein kleiner Junge weckt ihre Neugier und Faszination und wird zu ihrer Obsession, die ihr ganzes Dasein umkrempelt. Sie findet heraus, in welcher Notlage sich das Kind befindet, weil es glaubt, sich einiger Vergehen schuldig gemacht zu haben, und schafft es intuitiv, ihn zu befreien. Das Verblüffendste an der Geschichte, die aus Sicht der Erzählerin gezeigt wird, sind nicht die mystischen Elemente, sondern die ruhige Schreibweise. Der Autor erzeugt die Spannung nicht durch ein erhöhtes Tempo, im Gegenteil er tastet sich langsam an die Ereignisse heran, schafft Interaktionen, die verboten scheinen und am Ende lichten sich die bedrohlichen Schatten und alles wird hell und verständlich. Letztenendes wurde mir gezeigt, wie Schuldgefühle uns bremsen und von anderen entfremden können, wie sie die Einsamkeit anfachen. Andrés Barba erklärt in seiner Danksagung, dass die Geschichte während einer Krise in einer Zeit großer Unsicherheit entstand. Inspiriert fühlte er sich durch Clarice Lispektor (Die Passion), die ihre eigene Sprache gefunden hatte, sich einer Sache anzunähern. Ich habe diese seltsame, anspruchsvolle Herangehensweise und Umsetzung sehr gerne gelesen.

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Der letzte Tag des vorigen Lebens

von Andrés Barba

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