Produktbild: Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre

Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre Roman | Eine große Liebe in Zeiten der Französischen Revolution. Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.01.2025

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1857 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426449103

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ePUB 3

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01.01.2025

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Knaur eBook

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1. Auflage

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Deutsch

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9783426449103

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine tolle Frau

    Dieses Buch konnte ich kaum aus der Hand legen Das Buch erzählt von 1791 in Paris. Es wird von dem Gründer der ersten französischen Republik, Maximilien de Robespierre, und die junge Malerin Éléonore Duplay erzählt Ein bewegender und kraftvoller Roman mit einer außergewöhnlichen Frau Hat sich das wirklich so abgespielt? Jede Einzelheit ist so nachvollziehbar, jeder Handlungsablauf wird so lebensnah beschrieben, Es werden alle möglichen Stimmungen und Situationen genau beschrieben. Ein bewegendes Buch über eine erstaunliche Frau

  • Renas Wortwelt

    5/5

    03.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Selbst wenn mich gerade diese…

    Selbst wenn mich gerade diese Epoche und dieses Land rund um die Ereignisse der Französischen Revolution nicht ohnehin schon immer sehr interessiert und beschäftigt hätten, hätte dieser absolut gelungene Roman mich trotzdem in seinen Bann ziehen müssen. Denn die sehr fähige Autorin, deren Vorgängerbuch "Die Fliegerinnen" mir bereits ausnehmend gut gefiel, schafft es, in ihrem Roman über die Liebe zwischen einer der prägendsten Gestalten dieser Zeit, Maximilien Robespierre, und seiner Verlobten, Eléonore Duplay, alles zu vereinen, was ein gutes Buch ausmacht. Da sind zum einen die historischen Hintergründe, die allein für sich schon eine fesselnde Geschichte darstellen, die trotz umfangreicher Analysen bis heute noch Fragen offen lassen und die vor allem eine der weitreichendsten Umwälzungen in der europäischen Historie bedeuteten. Und da sind zum anderen die handelnden Menschen, die in dieser unruhigen Zeit agierenden Politiker, die Künstler, Maler, Schriftsteller, die verschiedenen Klassen, Adelige, Bürger, Handwerker und die Männer und Frauen. Jede Gruppe für sich und alle zusammen treten in diesem fesselnden Roman auf, jede einzelne Figur hat ihre Rolle in diesem Drama. Vor allem aber natürlich Eléonore, die uns ihre Geschichte in Ich-Form konsequent aus ihrer eigenen Perspektive schildert. Und diese Perspektive ist das Wichtige, das Entscheidende in diesem Geschichte einer mutigen, einer ungewöhnlichen Frau. Denn Eléonore kämpft nicht nur für die Republik, für die Abschaffung der Monarchie und des Adels, für gleiche Rechte für alle Bürger. Ganz besonders und mit hohem persönlichem Einsatz kämpft sie für die Rechte der Frauen. Denn Frauen hatten kein Wahlrecht und das war in der neuen Verfassung, die nun entstehen sollte, auch nicht vorgesehen. Frauen hatten Heim und Kinder zu versorgen, Verstand wurde ihnen abgesprochen. Kämpften sie, beharrten sie auf ihrem Mitspracherecht, wurden sie verunglimpft, verhaftet, verurteilt. Frauenrechte, die Gleichberechtigung der Frauen scheinen das vornehmliche Thema der wirklich sehr begabten Autorin zu sein, denn auch schon in "Die Fliegerinnen" hat sie das thematisiert, in der Schilderung der Ungleichbehandlung der russischen Kampfpilotinnen im zweiten Weltkrieg im Vergleich mit ihren männlichen Kollegen. Auch dort hat Jeanette Limbeck geschickt und gelungen die historischen Ereignisse mit mehreren Frauenschicksalen verknüpft und so erlebbar gemacht. Die Handlung in ihrem neuen Roman erstreckt sich über vier Jahre und berichtet die Ereignisse der Jahre 1791 bis 1795. Die Republik sollte entstehen, doch die Handelnden waren sich uneins über den Weg dorthin. Es gab viele Auseinandersetzungen, kriegerische an den Grenzen und in den Provinzen, wie wortreiche im Parlament. Viele verschiedene, gegensätzliche Interessen prallten aufeinander und inmitten dieses Chaos, in welchem ein falsches Wort zur falschen Zeit, eine aus der Luft gegriffene Verdächtigung schnell zu Verhaftung, Verurteilung und Hinrichtung führen konnte, steht Robespierre. Er wohnt im Hause Duplay und begegnet so Eléonore. Beide sind schnell gleichermaßen voneinander beeindruckt und angezogen, doch er, der sie aufrichtig liebt, zweifelt an einer gemeinsamen Zukunft. Eléonore, die trotz ihrer Liebe auch immer wieder heftig mit ihm über Politik, Frauenrechte und über seine Pläne streitet, ist Malerin mit Leib und Seele, auch wenn sie sich Zeit und Mittel für ihre Passion mühsam erkämpfen muss. Sie erschafft Porträts von Robespierre, Gemälde der Revolution im damals üblichen antiken Stil. Doch auch auf diesem Gebiet haben Frauen viel weniger Chancen und Möglichkeiten als Männer, was ihr immer wieder schmerzhaft klar wird. Der Roman zieht von der ersten Seite in die Geschichte hinein, man folgt atemlos den Geschehnissen. Doch oft war ich verwirrt, zu viele Akteure treten auf, all die Politiker, Journalisten, Künstler, die um Robespierre herumschwirren, die mal mit Vor-, mal mit Nachnamen genannt werden, so dass ich immer wieder mal den Überblick verlor. Da half durchaus das Glossar am Ende des Buches, wo sich auch eine Liste der auftretenden Personen findet. Allerdings wäre es noch besser gewesen, diese alphabetisch aufzuführen, des leichteren Auffindens wegen, statt in der Reihenfolge ihres Auftretens. Den Einstieg in den Roman bildet eine Szene in der heutigen Zeit, in der eine "sie" - vermutlich meint die Autorin hier sich selbst - ein Gemälde von Eléonore Duplay entdeckt, solcherart auf die Protagonistin aufmerksam wurde und so wohl die Idee zum Roman entstand. Auch dass dies am Ende wieder aufgegriffen wird, ist okay. Nur zwischendrin das einmal wieder einzufügen, macht in meinen Augen herzlich wenig Sinn, es irritiert sehr und reißt aus der eigentlichen Handlung raus. Ein absolut empfehlenswerter Roman, greift er doch nicht nur historisch interessante Zeiten auf, sondern lässt eine faszinierende Frauenfigur aus der Vergessenheit heraustreten und erzählen.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    17.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    „Wir würden in einer gerechteren Welt leben.“

    Vor nicht ganz drei Jahren lernte ich „Die Fliegerinnen“ von Jeanette Limbeck kennen, ein Roman, der mich sehr bewegt hat, über sowjetische Kampffliegerinnen im Zweiten Weltkrieg. Dieses wunderbare Buch stand bei seiner Veröffentlichung im März 2022, entstanden in der fürchterlichen Pandemie, unter einem riesigen Druck, weil gerade der russische Krieg gegen die Ukraine begonnen hatte. Zu meiner Freude war es trotzdem erschienen. Schon damals erfuhr ich, was das nächste Romanthema sein würde, die Französische Revolution, die Malerin Duplay und der umstrittene Revolutionär Robespierre. Für mich eine große Überraschung, denn diese Thematik hätte ich nicht erwartet, und sie entspricht so gar nicht meinem „Beuteschema“ bei der Literaturauswahl. Für mich sind seit Jahren das 20. Jahrhundert, die beiden Weltkriege, der Nationalsozialismus, der Holocaust und die Nachkriegszeit meine bevorzugten Themen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb verfolgte ich über lange Zeit die Entstehung des neuen Romans, immer noch unsicher, ob ich bereit wäre, rund 500 Seiten über die Französische Revolution zu lesen, von der ich bewusst wohl nur im Geschichtsunterricht Kenntnis genommen hatte, der nun schon über 50 Jahre zurückliegt. Seit der Roman Anfang Februar erschienen ist, habe ich deshalb erst einmal interessiert die ersten Rezensionen verfolgt und eine Leseprobe gelesen, beides hat mich noch neugieriger gemacht. Also bestellte ich das Buch und stellte schon nach kurzer Zeit fest, dass meine Bildungslücke dringend der Verbesserung bedurfte. Deshalb habe ich mich nach dem ersten Kapitel „Paris, 2017“ doch zuerst im Internet informiert, Zeittafeln, Kurzbiografien von Robespierre und Duplay und allgemeine Artikel über die Revolutionszeit gelesen. Vom Reclamverlag fand ich „Die Französiche Revolution“ von Axel Kuhn, das Buch war mir auch nach der Romanlektüre noch hilfreich. Wieder etwas aufgefrischt, habe ich mich regelrecht festgelesen im Roman und konnte ihn kaum mehr weglegen. Der literarische Schreibstil, der mir von den Fliegerinnen so gut im Gedächtnis geblieben war, findet sich auch in diesem Roman wieder. Die Autorin versteht es, eine fremde, weit zurückliegende Zeit, die Menschen, ihre Gedanken und Gefühle so in eine heutige Sichtweise zu übertragen, dass ich mich gut in die Protagonisten und ihr Leben einfühlen konnte. Es gibt keine steifen Dialoge, die Wortwahl ist modern und der Roman folgt konsequent einer Zeitschiene von 1791 bis 1795. Das Buch macht den Leser mit Éléonore Duplay bekannt, einer jungen Frau, die im Schreinerhaushalt ihrer Eltern lebt und die ihr zeichnerisches Talent, ihre Fantasie und ihre Gefühle im Malen ausdrücken möchte. Ein schwieriger Weg liegt vor ihr im Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Die Revolution von 1789 hat bei weitem noch nicht alle Wege für die Gleichberechtigung der Frauen geebnet, die alten Meinungen, Sitten und Gebräuche sind tief verwurzelt. Zu ihrem Glück findet sich eine Malklasse für Frauen im Louvre, der Vater übernimmt die Studienkosten für seine Tochter. Beides keine Selbstverständlichkeit. Selbst als Léo, wie sie kurz genannt wird, den Revolutionär Maximilien Robespierre kennenlernt, wird sie erkennen, dass auch er nicht immer ihrer Meinung ist. Als er in das Haus der Duplays zieht und Léos Malzimmer zu seinem wird, empfindet sie das als herbe Ungerechtigkeit. Trotzdem verspüren beide eine große Zuneigung zueinander, die aber durch die traditionellen Einflüsse in ihrem Erblühen sehr beschränkt wird. Léos Enttäuschung über den Verlauf der Beziehung ist immer spürbar. Da helfen auch kleine Malerfolge nicht, denn wirklich anerkannt fühlt sie sich weder daheim noch bei ihren Mallehrern. Die unsicheren Zeiten, in denen diese Liebe nicht ausgelebt werden kann, werden von der Autorin sehr lebendig und nachvollziehbar in die privaten Beziehungen eingebunden. Léo beginnt selbst, politisch tätig zu werden, Robespierre versucht sie zu schützen, denn er ahnt, dass sein Leben in Gefahr ist und damit auch das ihre. Da die Hauptperson des Romans eine Frau ist, werden auch die feministischen Aspekte sehr ausführlich dargestellt. Me Too und lesbische Beziehungen, der Wunsch nach Anerkennung abseits von Küche und Kindern, die schwierige Teilnahme am politischen Leben werden thematisiert. Das nicht einmal von den fortschrittlichsten Revolutionären geforderte Wahlrecht für Frauen wird in Frankreich erst 1949 eingeführt. Andererseits musste ich doch etwas lachen, wenn Éléonore Duplay allgemein von den Leuten als Madame Robespierre und viel später dann als Witwe Robespierre bezeichnet wird. Ohne jeglichen Trauschein. Was mir besonders aufgefallen ist, sind die Parallelen, die man zu heutigen politischen Ereignissen und Entwicklungen immer wieder findet, z. B. die Szene zwischen Robespierre und Léo, in der er ihr versucht klarzumachen, dass andere Nationen nicht darauf warten, dass ihnen die Revolution und ihre Errungenschaften als Geschenk präsentiert werden. Robespierre belehrt Léo eines Besseren, als er sagt „Woher weißt du, was irgendwelche Deutschen, Italiener oder Holländer erwarten?“ Und gleich noch eins draufsetzt mit „Bevor wir andere belehren, müssen wir erst einmal Einigkeit im Inneren erreichen.“ Aber auch Parallelen zu späteren Revolutionen und Umbrüchen in anderen Ländern sind zu spüren. Nicht nur einmal ging mir der Satz „Die Revolution frisst ihre Kinder!“ durch den Kopf. Immer wieder in der Geschichte entstehen aus revolutionären und fortschrittlichen Ideen Diktaturen und Terrorapparate. Beispiele par excellence sind für mich Lenin und Stalin, die vielleicht ihre Vorbilder für den großen Terror in Frankreich ausgemacht haben. Für mich ist das erschütternd, manchmal habe ich das Gefühl, die Menschheit lernt nichts, und seien die Fehler noch so groß. Dass die herzzerreißende Liebesgeschichte von Éléonore Duplay und Maximilien Robespierre ein tragisches Ende nimmt, das weiß man seit der ersten Seite, trotzdem habe ich es am Ende als sehr traurig empfunden. Ganz ohne die Hilfe meiner Zeittafel wäre ich nicht ausgekommen, ich habe doch ab und zu noch einmal nach den Ereignissen geschaut. Und ich habe festgestellt, dass eingefahrene Gleise auch einmal verlassen werden können, um Neues und Unbekanntes zu erfahren. Dafür danke ich der Autorin sehr! Ich hoffe, dass viele Leser diese Erfahrung machen werden. Und ich möchte unbedingt hinzufügen, dass ich große Achtung vor ihrer Arbeit an diesem Buch habe, nicht nur der jahrelange Durchhaltewille (neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit), sondern vor allem das Recherchieren und die Schreibarbeit an sich bewundere ich sehr. Schön, wenn ein Gehirn wegen alltäglicher Unterforderung zu solchen Ergebnissen kommt! Noch eine Bemerkung zum Anhang: Die Danksagung bringt zum Ausdruck, welche Kraftanstrengung dieser Roman erfordert hat, der eine „Evolution“ erlebte. Die toten Revolutionäre werden das Leben der Autorin und ihrer Familie ordentlich durchgeschüttelt haben. Das Glossar ist auch im Nachhinein hilfreich, Tüpfelchen auf dem i wäre, wenn die Zeitungsnamen bzw. Eigennamen z. B. der Sociétés ins Deutsche übersetzt wären. Nicht jeder hatte Französisch in der Schule. Zusätzlich zu den am Anfang genannten wichtigsten Personen des Romans werden dann noch einmal alle Personen in der Reihenfolge ihres Auftritts aufgeführt. Hier hätte ich eine alphabetische Folge für günstiger gehalten, gerade wenn man zu jemanden etwas nachlesen möchte. Wenn bekannt, wäre dann auch das Todesdatum noch interessant. Auf die Genauigkeit der historischen Ereignisse und ihre Wiedergabe im Buch zu verweisen, ist sicher für Historiker von Belang, ich als Leser gehe an Romane eher unbefangen heran. Wer nur an historischer Genauigkeit interessiert ist, wäre mit einem Sachbuch besser beraten. Ich empfinde die schriftstellerische Freiheit und Auslegung der Tatsachen als sehr bereichernd in diesem Roman. Insbesondere, wenn er so schön geschrieben ist wie dieser! (auf 8000 Zeichen gekürzt)

  • rem member

    aus munich

    5/5

    14.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Packendes Frauenschicksal in…

    Packendes Frauenschicksal in bewegten Zeiten Éléonore Duplay und ihre Schwester Babette machen am 17. Juli 1791 bei dem Blutbad auf dem Marsfeld eine traumatische Erfahrung. Als Malerin brennt sich das Szenario bildlich in ihr Gedächtnis. Die beiden Frauen flüchten zum Vater in den Jakobinerclub und Leo begegnet dem charismatischen Maximilien Robespierre, der zu ihrem Schicksal wird. Der Roman „Die Farben der Revolution“ beginnt im Jahr 2017 mit der Entdeckung des Porträts der Malerin Éléonore Duplay, in einem Pariser Museum. Der Faszination des Bildes folgend, führt die Autorin Jeanette Limbeck uns direkt auf eine Zeitreise ins Jahr 1791. Die Autorin versetzt sich in die Rolle ihrer Protagonistin Éléonore, mit der sie zahlreiche bildgewaltige Szenerien und beklemmende Episoden heraufbeschwört, die mit dem geschulten Blick einer Malerin eingefangen werden. Leos enge Beziehung zu Robespierre und anderen berühmten Figuren betrachten die Ereignisse aus dem liebevollen Blickwinkel einer Verlobten, Freundin und Sympathisantin. Die Stimmung ist aufgeheizt und je weiter die Zeit voranschreitet, desto größer die Missklänge. Der Roman wirkt auf mich sehr lebhaft und realistisch, glänzend recherchiert und geschrieben, es hätte so passiert sein können. Bei vielen Szenen bekam ich Gänsehaut und es fühlte sich an als hätte man einen schrecklichen Alptraum. Auch das gelungene Cover des Romans, mit dem Bildnis von Éléonore Duplay hat mich beeindruckt und ihre Lebensgeschichte darin umso mehr! Mein Fazit: Ein rundum gelungener historischer Roman, mit einer starken Figur dieser Epoche und einem großen Nachhall für mein weiteres Interesse. Diese Zeit bewegt mich immer wieder und trotz aller Schrecken fasziniert es sehr über die damaligen Ereignisse und Abläufe zu lesen.

  • Anna

    5/5

    29.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hier wird Geschichte lebendig!

    Sehr eindrucksvoll beschreibt dieser Roman die Wirren und Intrigen der Französischen Revolution. Im Mittelpunkt stehen die junge Malerin Éléonore Duplay und der Freiheitskämpfer Maximilien Robespierre. Beide lernen sich im Jakobinerclub kennen, wo Eleonore nach einem Blutbad auf dem Marsfeld in Paris hin flüchtet. Damit nimmt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte ihren Lauf. Das Buch hat mich von Anfang an gepackt. Und das lag nicht nur an der ohne Kitsch beschriebenen Liaison zwischen Éléonore und Robespierre, sondern auch an der Fachkenntnis, mit der Jeanette Limbeck die historischen Geschehnisse beschreibt. So wünsche ich mir, dass Geschichte vermittelt wird. Spannend, faszinierend und unterhaltsam. Eleonore Duplay wird als starke Persönlichkeit geschildert. Furchtlos setzt sich für die Rechte der Frauen und deren Anerkennung als Künstlerinnen ein. Der Roman ist aus ihrer Sicht geschrieben. Und so begleiten wir sie durch diese turbulenten Jahre und erleben ihre wachsende Liebe zu Robespierre hautnah mit. Ein horizonterweiternder Roman, der ohne Langeweile auskommt. Einer, der aufwühlt und Geschichte lebendig werden lässt. Sehr gut geschrieben!

Kundinnen und Kunden meinen

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