Produktbild: Gold aus der Wiener Werkstätte
Band 2

Gold aus der Wiener Werkstätte Historischer Kriminalroman – Nominiert für den Goldenen Homer 2026

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

460

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,2/13,2/2,2 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2373-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

460

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,2/13,2/2,2 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2373-3

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    20.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Halb True Crime und halb aktuelle Gesellschaftskritik

    Nach dem ersten Band, Mord in der Wiener Werkstätte, hatte ich absolut hohe Ansprüche an den Nachfolgeband. Maly wusste das wohl und hat wieder eine gepfefferte Portion Feminismus hier hineingepackt. Faszinierend ist, dass Maly es wieder mal geschafft hat einen Nachfolgeband zu schreiben, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man zwingenderweise den Vorgänger gelesen haben muss, um sich auszukennen. Immer, wenn Wissen aus den vorigen Geschehnissen relevant wäre, streut sie es in einem Nebensatz hinein, so dass niemand zurückgelassen wird. Selten findet man einen historischen Roman der queerfreundlich und aktiv feministisch ist und das auch noch ohne dabei plakativ zu sein. Die politischen Standpunkte fließen ganz natürlich in den Handlungslauf hinein. Ich wurde wiedermal davon überrascht wie viele Plottwists und falsche Fährten man in 250 Seiten verstauen kann, ohne, dass die Geschichte auch nur ansatzweise absurd wird. ACHTUNG: Gewalt, auch sexualisierte, an Frauen wird hier grafisch beschrieben.

  • Gavroche

    5/5

    05.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Morde an Prostituierten

    Im Prolog lernen wir die Prostituierte Constanze kennen, die aus dem ausbeuterischen Bordell flüchten konnte und nun im Hotel Freier trifft, aber nur, bis sie genug Geld zusammen hat, um Näherin zu werden. Aus dem Traum wird leider nichts. Ihr Tod soll vertuscht werden, das ist der Befehl des Vorgesetzen von Max von Krause, aber wie soll das gehen und vor allem, wie soll er da vernünftig ermitteln? Bei der Toten wurde ein Schmuckstück aus der Wiener Werkstätte gefunden, in der Lili Feigel als Putzfrau arbeitet, aber eigentlich auch als Künstlerin. Ich kannte den ersten Fall nicht, aber hatte keine Probleme, mich einzufinden. Mir gefiel es sehr gut, wie die sozialgeschichtlichen Hintergründe eingebaut wurden und mit Lili und Max zwei Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten natürlich unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschehnisse haben. Die absolute Armut und Not bei der Nachbarin von Lili, der es selbst seit der Arbeit in der Werkstätte etwas besser geht und auf der anderen Seite die Mutter von Max, die alles tut, um den Schein zu wahren, es gibt nicht viel zu essen, damit sie ins Kaffeehaus gehen kann und sich in der Gesellschaft zeigt. Diese Einbindungen und weitere haben mir sehr gefallen. Ein sehr gut recherchierter historischer Roman mit einem spannenden Kriminalfall, der aber auch die Zustände in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut beschreibt.

  • tinstamp

    aus Hürm

    5/5

    22.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gefälschte Schmuckstücke?

    Mit "Gold in der Wiener Werkstätte" sind wir zum zweiten Mal mit Ermittler Max von Krause und Lilli Feigl im Wien Anfang des 20. Jahrhunderts unterwegs. Lilli ist mittlerweile fest als Putzfrau in der Wiener Werkstätte angestellt und steht auch diesmal neben Max im Fokus der Handlung. Als in einem Hotel eine Prostituierte tot aufgefunden wird, soll der Mord an der Frau auf Befehl von Oberkommissar Sobotka, Max von Krauses Vorgesetzten, vertuscht werden. Sobotkas Cousin ist der Inhaber des Hotels Kaiserkrone, dem der Ruf des Hauses wichtiger ist, als die Aufklärung eines Mordfalles. Max denkt jedoch nicht daran den Befehl zu befolgen, vor allem nachdem er wertvollen und auffälligen Schmuck bei der Toten gefunden hat. Dieser wurde eindeutig in der Wiener Werkstätte gefertigt. Darum führt sein Weg wieder zu Lilli Feigl, die das Schmuckstück sofort wiedererkennt. Die künstlerisch begabte Lilli hat den Entwurf nämlich mitkreiert, nachdem sie Goldschmied Alfred Pribil etwas zur Hand gegangen ist, der sie - natürlich unentgeltlich - um Hilfe bat. Lilli fällt jedoch auf, dass nicht die Initialen der Wiener Werkstätte, sondern statt den beiden "W"s zwei "M" eingraviert sind. Hat Pribil gegen den Code der Wiener Werkstätte verstoßen, die nur Unikate herstellen darf? Als eine weitere Tote aufgefunden wird, die ebenfalls dieselben Schmuckstücke in ihrem Besitz hat, muss Pribil zugeben, dass er insgesamt drei Kopien der Schmuckstücke angefertigt hat. Wird es noch zu einen weiteren Mord geben? Lilli und Max versuchen beide auf ihre Weise dem Täter auf die Spur zu kommen.... Beate Maly hat sich diesmal an einem realen Fall orientiert, der 1906 ein riesiger Skandal war. Die Bordellbesitzerin Regine Riehl hat jahrelang sehr junge Mädchen ihren Eltern abgekauft, sie eingesperrt und als Prostituierte arbeiten lassen. Riehl hatte Männer aus den höchsten gesellschaftlichen Reihen und auch Polizeibeamte als Kunden. Diese sahen bei diversen Kontrollen einfach weg und überließen die Mädchen ihrem Leid. Max von Krause hat diesmal sehr starken Gegenwind von seinem Vorgesetzten Sobotka, der gegen ihn arbeitet. Zusätzlich sonnt er sich in Max Erfolgen und gibt diese als seine aus, während er täglich im Kaffeehaus sitzt und dem Nichtstun frönt. Auch in der Wiener Werkstätte erleiden die weiblichen Künstlerinnen ähnliches. Während Männer sich in allen Sparten künstlerisch betätigen dürfen, sind diese für Frauen eingeschränkt. Oftmals wird auch statt der eigentlichen Künstlerin ein männlicher Name auf dem Kunststück verewigt. Sehr gefallen hat mir, dass wir diesmal auch wieder Fanny Harflinger-Zakucka in der Wiener Werkstätte begegnen dürfen, die in meinem Geburtsort geboren wurde und die ich bereits bei meiner Bloggerpost zur Lesung von Beate Maly *klick* erwähnen durfte. Die Charaktere sind wieder sehr lebendig beschrieben. Max Mutter ist ein Unikat aus alten, aber verarmten Adelsgeschlecht, die unbedingt ihren Sohn standesgemäß verheiratenwill. Nach wie vor ist sie mit seiner Berufswahl nicht einverstanden und zieht im Hintergrund ihre Fäden für eine Beförderung ihres Sohnes. So muss Max nicht nur vor seinem Vorgesetzten "fliehen", sondern auch von seiner Mutter. Auch Lilli muss sich weiterhin um ihren alkoholkranken Vater sorgen, der immer wieder neue Schulden anhäuft. Zusätzlich kümmert sie sich auch um die Kinder ihrer verarmten Nachbarin Grete, die auf nicht ganz legale Art Geld zu verdienen versucht. Dabei gerät sie unweigerlich in Gefahr... Beate Maly hat die damalige Zeit wieder hervorragend eingefangen. Die Einwohner Wiens, die aus Menschen aus der reichen Oberschicht, verarmten Adeligen, Handwerkern und Tagelöhnern besteht - sind ein buntes Sammelsurium und lassen tief in die damalige Wiener Gesellschaft blicken. Die Autorin hat einige (alt-)österreichische Wörter verwendet, die noch mehr Lokalkolorit verströmen. Die oft spritzigen Dialoge runden den Gesamteindruck hervorragend ab. Wieder ein absolut gelungener historischer Krimi! Fazit: Ein sehr gelungener Kriminalroman im alten Wien um die Jahrhundertwende. Ich freue mich, dass es mit Ermittler Max von der Krause und Lilli Feigl weitergeht und wir weitere Einblicke in die Welt der Wiener Werkstätte bekommen. Mir hat das Lesen wieder sehr viel Spaß bereitet und ich freue mich bereits auf den - hoffentlich kommenden - dritten Band.

  • clematis

    5/5

    19.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Halskette

    Max von Krause, kaiserlicher Polizeiagent, hat es diesmal mit einem pikanten Mord zu tun, liegt doch eine Prostituierte übel zugerichtet in ihrem Hotelzimmer, und das ausgerechnet im Hotel Kaiserkrone, dessen Besitzer mit dem Oberkommissar verwandt ist. Natürlich muss alles dafür getan werden, dass nichts an die Presse dringt, da wird schon eine zweite Leiche gemeldet. Und weil es sonst nicht halb so spannend wäre, führt eine Halskette in die Wiener Werkstätte, wo Krause zum zweiten Mal auf die selbstbewusste Putzfrau Lili Feigl trifft. Bildreich und bisweilen mit dem passenden Dialekt präsentiert sich Wien im Jahre 1906. Nach genauester Recherche zu einem historisch belegten Verbrechen fügt Beate Maly nun wahre Grundlagen und einen fiktiven Mordfall zusammen, was beste Unterhaltung verspricht und tatsächlich auch hält. Sorgfältig charakterisierte Figuren und interessante Details zur Kunst in der Wiener Werkstätte bilden den Kern für Max von Krauses Ermittlungen, die nicht nur in erlesene Salons der „besseren“ Gesellschaft führen, sondern auch in dunkle Hinterhöfe, wo man kaum weiß, wie man den nächsten Tag überleben soll. Unglaubliche Gegensätze zwischen Arm und Reich prägen die Zeit, in der gerade Fotografie und Daktyloskopie Einzug halten in die Polizeiarbeit. Und so gibt es auch hier Spannungen zwischen jenen Ermittlern, die den Fortschritt begrüßen und jenen, welchen diesen strikt ablehnen. Aufgrund ihrer detailgetreuen, aber niemals fade ausschweifenden Beschreibungen findet sich der Leser rasch selbst mitten im Geschehen und weiß anhand unterschiedlicher Erzählperspektiven oft mehr als die handelnden Personen, sodass man gespannt darauf wartet, wie Max und Lili vorgehen werden. Nach wenigen Tagen und logischen Schlussfolgerungen ist – nach kurzer Aufregung – schließlich der Täter gefasst und Max‘ Mutter, die eine durchaus humorvolle Rolle spielt, mehr beteiligt als ihr selbst bewusst ist. Ein wunderbarer zweiter Teil rund um Mord und Wiener Werkstätte mit überaus sympathischen Charakteren, schönen und weniger heimeligen Plätzen (wie dem Ratzengrund) in Wien und spritzigen Dialogen, bisweilen mit passender Mundart. In der Kürze liegt die Würze, könnte man sagen, denn die etwa 250 Seiten lesen sich absolut kurzweilig und bieten beste Unterhaltung im Genre Historischer Kriminalroman. Leseempfehlung!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    18.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Empfehlenswerter, historischer Krimi

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und demnach kenne ich auch den ersten Band aus dieser Reihe noch nicht. Aber ab der ersten Seite war ich im Geschehen und fand die Charaktere sympathisch und die Handlung packend. Die damalige Zeit wird in vielen kleinen Details gut geschildert, die gut in das Geschehen eingebaut sind und dadurch nicht zu offensichtlich oder aufdringlich sind, sondern die Atmosphäre ganz leicht transportieren. Die Perspektiven von Lili und Max waren interessant und abwechslungsreich und zeigen ganz unterschiedliche Lebenswelten. Der Plot passt in die damalige Zeit und verbindet spielerisch die verschiedenen sozialen Schichten. Mir hat sehr gut gefallen, wie das Buch Lebensläufe der unterschiedlichen Figuren erzählt und dabei historische Informationen mit spannender Handlung vereint.

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