Nachdem Kriminalhauptkommissarin Sofia Bitter nur knapp eine schwere Schussverletzung überlebt hat, zieht sie sich in das alte Haus ihrer Großeltern auf Gran Canaria zurück. Aber statt der erhofften Ruhe erwartet sie dort der spektakulärste Raubüberfall, den das Urlaubsparadies je gesehen hat. Sofia kann es nicht lassen und stellt Nachforschungen an – sehr zum Ärger des spanischen Ermittlers Inspector Jefe García. Doch um den Fall zu lösen, müssen die beiden zusammenarbeiten, denn die Täter schrecken vor nichts zurück ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
claudi
aus Stuttgart
5/5
20.01.2026
Buch (Taschenbuch)
"Die Jagd selbst ist nicht so…
"Die Jagd selbst ist nicht so gefährlich wie das Teilen der Beute." (Alexander Kulitsch) Ihr letzter Fall hat der Stuttgarter Kriminalhauptkommissarin Sofia Bittner hart zugesetzt. Körperlich ist sie bei dem Schusswechsel gerade noch mal glimpflich davongekommen. Die Verletzung und das daraus resultierende Trauma verfolgen sie jedoch weiterhin. Aus diesem Grund hat die 50-Jährige ihren Vorruhestand in Anspruch genommen, um sich im Häuschen ihrer Großeltern auf Gran Canaria zu erholen. Nur hatte sie nicht damit gerechnet, schneller wieder in einen Fall verwickelt zu werden, als ihr lieb ist. Sofia trifft am Flughafen auf Jefe Garcia, den Polizeichef von Gran Canaria. Dort ereignete sich ein Diebstahl bei einem Passagier, und dieser fragt sich, wie es zu ihrem energischen Auftreten kommt. Er hat zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Ahnung, dass er die LKA-Beamtin schneller als gedacht wiedersehen wird. Um einen schwierigen Raubüberfall zu klären, müssen die beiden plötzlich kooperieren. Meine Meinung: Ich kenne den Autor bisher nur von seinen Kriminalromanen aus meiner Heimatstadt Stuttgart, diesmal jedoch geht es nach Gran Canaria. Sofort spüre ich, dass der Autor ein Faible für diese Insel hegt. Selbst ich, die ich diese Insel noch nicht kenne, bin von den Beschreibungen fasziniert. Egal ob die Straßennamen, die Besonderheiten der Inselbewohner und der Insel selbst oder die Gastronomie. Bei allem überkommt mich sofort das Gefühl, mit Sofia Bittner mitten im Urlaub auf den Kanaren zu sein. Die erwartete Ruhe, auf die sie gehofft hatte, wird gleich am Flughafen zerstört. Da ein Passagier bestohlen wurde, bietet Sofia sofort ihre Hilfe an. Dort lernt sie dann auch den örtlichen Polizeichef, Jefe Garcia, kennen. Ein ganzer Kerl, würde man sagen. Und bei ihrer ersten Begegnung demonstriert er auch diese Männlichkeit. Mein unmittelbarer Eindruck war, dass er kein echtes Interesse daran hat, sich mit Sofias Anliegen auseinanderzusetzen. Vermutlich dachte er, da komme so eine selbstgefällige deutsche Kommissarin, die glaube, sie sei etwas Besseres als er. Zunächst versucht Sofia, sich einzugewöhnen, doch sie gerät immer wieder in Schwierigkeiten. Vor allem, als sie zufällig ein Gespräch aufnimmt und es sie aufmerksam werden lässt. Als sie diese beiden verfolgt und beobachtet, gerät dabei sie fast selbst noch in Gefahr. Als im Hafen jedoch ein spektakulärer Raubüberfall geschieht, wird Garcia klar, dass er Sofias Hilfe und Expertise braucht. Ein Krimi, der neben spannungsgeladenen und actionreichen Szenen auch noch durch andere Aspekte überzeugt. Besonders hervorzuheben sind die großartigen Eindrücke des Settings, der kurzweilige Humor und die zahlreichen Wendungen, die mich bis zum Ende dieses Krimis fesseln. Ich hoffe, es gibt noch mehr Krimis, in denen die beiden Ermittler Bittner/Garcia demonstrieren, was sie zusammen erreichen können. Ich jedenfalls bin schon jetzt überzeugt von ihnen und gebe 5 Sterne.
claudi-1963
Thalia Book Circle Community
5/5
19.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Raffinierter Raub im Hafen von Gran Canaria
“Die Jagd selbst ist nicht so gefährlich wie das Teilen der Beute.” (Alexander Kulitsch)
Ihr letzter Fall hat der Stuttgarter Kriminalhauptkommissarin Sofia Bittner hart zugesetzt. Körperlich ist sie bei dem Schusswechsel gerade noch mal glimpflich davongekommen. Die Verletzung und das daraus resultierende Trauma verfolgen sie jedoch weiterhin. Aus diesem Grund hat die 50-Jährige ihren Vorruhestand in Anspruch genommen, um sich im Häuschen ihrer Großeltern auf Gran Canaria zu erholen. Nur hatte sie nicht damit gerechnet, schneller wieder in einen Fall verwickelt zu werden, als ihr lieb ist. Sofia trifft am Flughafen auf Jefe Garcia, den Polizeichef von Gran Canaria. Dort ereignete sich ein Diebstahl bei einem Passagier, und dieser fragt sich, wie es zu ihrem energischen Auftreten kommt. Er hat zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Ahnung, dass er die LKA-Beamtin schneller als gedacht wiedersehen wird. Um einen schwierigen Raubüberfall zu klären, müssen die beiden plötzlich kooperieren.
Meine Meinung:
Ich kenne den Autor bisher nur von seinen Kriminalromanen aus meiner Heimatstadt Stuttgart, diesmal jedoch geht es nach Gran Canaria. Sofort spüre ich, dass der Autor ein Faible für diese Insel hegt. Selbst ich, die ich diese Insel noch nicht kenne, bin von den Beschreibungen fasziniert. Egal ob die Straßennamen, die Besonderheiten der Inselbewohner und der Insel selbst oder die Gastronomie. Bei allem überkommt mich sofort das Gefühl, mit Sofia Bittner mitten im Urlaub auf den Kanaren zu sein. Die erwartete Ruhe, auf die sie gehofft hatte, wird gleich am Flughafen zerstört. Da ein Passagier bestohlen wurde, bietet Sofia sofort ihre Hilfe an. Dort lernt sie dann auch den örtlichen Polizeichef, Jefe Garcia, kennen. Ein ganzer Kerl, würde man sagen. Und bei ihrer ersten Begegnung demonstriert er auch diese Männlichkeit. Mein unmittelbarer Eindruck war, dass er kein echtes Interesse daran hat, sich mit Sofias Anliegen auseinanderzusetzen. Vermutlich dachte er, da komme so eine selbstgefällige deutsche Kommissarin, die glaube, sie sei etwas Besseres als er. Zunächst versucht Sofia, sich einzugewöhnen, doch sie gerät immer wieder in Schwierigkeiten. Vor allem, als sie zufällig ein Gespräch aufnimmt und es sie aufmerksam werden lässt. Als sie diese beiden verfolgt und beobachtet, gerät dabei sie fast selbst noch in Gefahr. Als im Hafen jedoch ein spektakulärer Raubüberfall geschieht, wird Garcia klar, dass er Sofias Hilfe und Expertise braucht. Ein Krimi, der neben spannungsgeladenen und actionreichen Szenen auch noch durch andere Aspekte überzeugt. Besonders hervorzuheben sind die großartigen Eindrücke des Settings, der kurzweilige Humor und die zahlreichen Wendungen, die mich bis zum Ende dieses Krimis fesseln. Ich hoffe, es gibt noch mehr Krimis, in denen die beiden Ermittler Bittner/Garcia demonstrieren, was sie zusammen erreichen können. Ich jedenfalls bin schon jetzt überzeugt von ihnen und gebe 5 Sterne.
Leserin71
5/5
24.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Grandioser Gran Canaria Krimi
Bei „Jagd unter Palmen“ von Thilo Scheurer handelt es sich um einen Gran Canaria Krimi, der gut und gerne der Auftakt zu einer Krimireihe um die ehemalige deutsche Kripo Beamtin Sofia Bitter sein kann.
Sofia ist nach ihrem letzten Fall vorzeitig in Rente gegangen und möchte nun im Haus ihrer Großmutter auf Gran Canaria Abstand gewinnen. Doch schon am Flughafen kommt die Polizistin in ihr durch. Als nämlich ein Mitpassagier beklaut wird, greift sie ein und lernt so Inspector Jefe García von der canarischen Polizei kennen. Und dabei bleibt es nicht. Statt das Häuschen gemütlich auf Vordermann zu bringen und zu entspannen, wird sie Zeugin eines Gesprächs, das sie nicht in Ruhe lässt. Schafft sie es, zusammen mit García den rätselhaften Vorgängen auf die Spur zu kommen?
Von Anfang an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Dass es ein sehr spektakulärer Coup ist, wird schnell klar. Es hat mich begeistert, mit welcher Hartnäckigkeit Sofia an den Ungereimtheiten dranbleibt und nicht einfach die Sache auf sich beruhen lässt. Die Zusammenarbeit mit García hat mir gut gefallen. Sie ergänzen sich sehr gut - vielleicht auch einmal privat? Dass Sofia einen Kindergartenfreund mit einer Autowerkstatt hat, in der auch mal krumme Dinger gedreht werden, ist für die Ermittlungen sehr hilfreich.
Wie Sofia war ich die ganze Zeit am Rätsel und konnte die Auflösung erst gegen Ende erahnen, aber sie war sehr überzeugend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
Bewertung
aus Bad Säckingen
5/5
22.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Sommer, Sonne, Schusswechsel
Nachdem sie eine Schussverletzung nur knapp überlebt hat, hat sich Kriminalhauptkommissarin Sofia Bitter vom LKA Stuttgart beurlauben lassen und plant sich im Haus ihrer Großeltern auf Gran Canaria zu erholen. Doch die Ruhe währt nur kurz, denn unter der kanarischen Sonne erwartet sie ein spektakulärer Raubüberfall.
Mir gefällt, dass sich Sofia nicht unterkriegen lässt und beharrlich ihre Ziele verfolgt. Nur dass mit dem Ausruhen bekommt sie nicht so gut hin. Mit ihrer großen Erfahrung beschließt sie, der örtlichen Polizei unter die Arme zu greifen. Etwas, was bei Inspector Jefe García nur mäßige Begeisterung hervorruft.
Ich genieße meine Auszeit am Meer, bin froh, dass ich nicht in einer dieser Betonburgen bin, sondern in einer der „viel kleineren, schmucken Ansiedlungen, die sich wie bunte Bauklötze in die olivgrüne Hügellandschaft schmiegten.“
Hautnah bekomme ich mit, wie der Raubüberfall geplant war, was mich ein wenig an Oceans Eleven erinnert, ohne dass die Verbrecher auch nur annähernd so attraktiv wären wie George Clooney oder Brad Pitt, schade eigentlich.
Jagd unter Palmen ist spannend, Sofia ist eine interessante Persönlichkeit, die ich gerne besser kennenlernen würde und so hoffe ich auf weitere Fälle von Sofia und Jefe auf Gran Canaria.
Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle diesen Krimi weiter.
Martin Schult
aus Borken
5/5
08.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Der Millionen-Coup
In einem Einsatz wurde die Kriminalkommissarin Sofia Bitter angeschossen und überlebte nur knapp. Grund genug für sie, ihr Leben umzukrempeln und auf Gran Canaria im Haus ihrer Großeltern einen Neustart zu wagen. Als sie im Rahmen der Renovierungsarbeiten einen Baumarkt aufsucht, schnappt sie durch Zufall ein Gespräch auf, in dem heimlich über die Entsorgung eines Leichnams gesprochen wird. Ihre kriminalen Instinkte sind geweckt und so gerät sie auch ohne ihr heimisches Kriminalamt in heikle Ermittlungen, die, wie sich schnell herausstellt, durchaus gefährlich werden können...
Ich habe bereits mehrere Kriminalromane aus der Feder des Autors Thilo Scheurer gelesen, welche mich jedes mal begeistern konnten. Ich bin daher mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in sein neues Werk gestartet. Er erzählt die Geschichte in einem sehr zugängigen und temporeichen Schreibstil, der mich schnell auf die kanarische Insel entführte. Der Spannungsbogen wird mit dem rätselhaften Verschwinden des Iberia-Mitarbeiters und dem spektakulären Raubüberfall gut aufgebaut und über die mit einigen überraschenden Wendungen versehenden Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Die Protagonisten sind interessant gezeichnet und tragen mit ihren Charakteren zum Gelingen des Buches bei. Der Fall, der auf wahren Begebenheiten beruht, konnte mich bis zum Finale in den Bann ziehen, welches die Geschichte mit einer gut nachvollziehbaren Auflösung gelungen abrundet.
Insgesamt ist "Jagd unter Palmen" ein für mich sehr gelungener Regionalkrimi aus der beleibten Urlaubsregion der kanarischen Inseln, welcher mich in erster Linie mit einer gut durchdachten und spannenden Geschichte, einem wohldosierten Lokalkolorit und dem Erzähltalent des Autors überzeugen konnte. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen und bin gespannt, ob wir noch einmal von Sofia Bitter hören werden. Ich empfehle den Kriminalroman daher auch sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.
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