Produktbild: Nur ein kurzer Sommer

Nur ein kurzer Sommer Roman

11

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1166 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734932137

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Format

PDF

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1166 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734932137

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    07.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Liebe in der Bretagne

    Nur ein kurzer Sommer von Astrid Lehmann ist ein historischer Roman, der die Geschichte der deutsch-bretonischen Familie der Autorin nacherzählt. Ich habe das 270 Seiten starke Buch sehr gern gelesen, es ist spannend und kurzweilig. 1940: Die Bretagne ist von den Deutschen besetzt, wird jedoch weitgehend vom Krieg verschont. Der junge Arzt Helmut arbeitet in einem von Nonnen geführten Krankenhaus in Vannes. Neben verwundeten Soldaten werden auch viele Einheimische behandelt. Helmut verliebt sich in die ledige Mutter Anne-Marie. Die beiden erleben einen wunderschönen bretonischen Sommer, bevor Helmut an die Ostfront versetzt wird. Helmuts Eltern und sein Bruder Emil leben auf einem Bauernhof im Schwarzwald. Emil ist ein Nachzügler, fast zwanzig Jahre jünger als Helmut. Er wird 1940 eingeschult, statt Lesen und Schreiben will der Lehrer seinen Schülern den Kampf fürs Vaterland beibringen. Emils Vater ist nach einer Verletzung im Krieg erblindet, so dass die Mutter die Arbeit auf dem Bauernhof alleine stemmen muss. Als der Familie Kriegsgefangene zugewiesen werden, muss der 6jährige Emil sie morgens abholen und abends wieder ins Lager zurückbringen – ein fünf Kilometer langer Weg durch den Wald. Fast zwanzig Jahre später findet Emil Helmuts Briefe an Anne-Marie und beschließt, sie in Vannes zu suchen, und ihr die Briefe zu geben. Er spürt tatsächlich Anne-Maries Tochter Marie-France auf. Es ist Liebe auf den ersten Blick – Emil zieht in die Bretagne, wo er mit seiner Frau eine Crêperie eröffnet. Neben der berührenden Liebesgeschichte zwischen einem Deutschen und einer Bretonin wird das Leben in der Bretagne und im Schwarzwald während des Krieges sehr anschaulich beschrieben: Die Arbeit in einem Krankenhaus, das Leben auf einem Bauernhof, in einem Waisenhaus und die tiefe Trauer nach dem Verlust geliebter Familienmitglieder. Am Ende des Buches steht ein Rezept für eine bretonische Spezialität: die Galette (Buchweizenpfannkuchen). Die Geschichte von Helmut und Anne-Marie, Emil und Marie-France hat mich sehr berührt. Das Buch empfehle ich allen, die wie ich die Bretagne lieben und gern bereisen, und Leser*innen von historischen Romanen.

  • Eliza

    5/5

    06.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebe in Kriegszeiten

    Dieser Roman hat mich verzaubert und mir ganz wunderbare Lesestunden bereitet. Zum einem war es die Liebegeschichte zwischen Anne-Marie und Helmut, die mich begeistert hat, zum anderen war es auch die Konzeption und der Schreibstil der Autorin. Der Roman wird aus sechs verschiedenen Perspektiven erzählt. Einige Figuren kommen häufiger zu Wort als andere, dennoch kann man zu allen Figuren einen guten Bezug aufbauen, besonders zu Helmut, Anne-Marie und Emil. Helmut ist Arzt aus Leidenschaft und will den Menschen helfen, der zweite Weltkrieg interessiert ihn nicht. Als er in die Bretagne kommt, lernt er Anne-Maire kennen. Ein zartes Band der Liebe in den so schweren Zeiten des Krieges verbindet bald diese beiden jungen Menschen. In Deutschland begleiten wir Emil, Helmuts jüngere Bruder, wie wir später erfahren. Er lebt mit seinem blinden Vater und seiner Mutter auf einem Hof in der Nähe von Baden-Baden. Die Landarbeit ist zu schwer für ihn und seiner Mutter und so kommen bald Kriegsgefangene auf den Hof. Der zweite Weltkrieg ist in diesem Roman allgegenwärtig. Die Besatzung der Wehrmacht in Frankreich ein zentrales Thema. Wie gehen Besatzer und Besetzte miteinander um. Wo bleibt die Menschlichkeit? Hat eine Liebe zwischen Deutschen und Franzosen eine Chance? Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und gut nachvollziehbar. Die Konzeption des Romans finde ich gelungen, weil man so einen besseren Zugang zu den Charakteren bekommt. Ich habe den Roman sehr gemocht. Eine Liebe in Zeiten des Krieges zwischen zwei “verfeindeten” Nationen. Der zweite Teil des Buches lässt uns dann erahnen wie die Geschichte um Helmut, Anne-Marie und Emil ein Ende gefunden hat. Er gibt uns Hoffnung und zeigt uns auf, dass wir die Verwundungen der Kriegsgeneration auch heute noch in uns tragen. Denn viele Wunden und Traumata sind an die folgenden Generationen weitergegeben worden. Das Buch beruht auf der wahren Familiengeschichte der Autorin. Für mich ein gelungener Roman über eine Liebe in Kriegszeiten.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    02.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    hat mein Herz berührt

    Hier hat mich das Cover und der Klappentext gleichermaßen angesprochen, und ich hatte mal wieder Lust auf eine Liebesgeschichte. Und vielleicht auch noch vorweg ein Fakt zum Buch: die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, die Autorin erzählt hier aus ihrer Familiengeschichte. Natürlich mit, wie sie sagt. Vielen „Biegungen und Wendungen“, die ihrer Fantasie entsprungen sind, aber im Nachwort erzählt sie so einiges; die Figur des Emil beispielsweise ist inspiriert von ihrem Vater, und auch ansonsten ist einiges sehr authentisch in Bezug auf die Lehmannsche Familienhistorie. Finde ich ja immer sehr spannend, so etwas. Aber zurück zum Buch; die Geschichte beginnt in Vannes in der Bretagne. Die deutsche Invasion rollt ein, und der junge deutsche Arzt Helmut übernimmt das lokale von Nonnen betriebene Krankenhaus. Seine erste Amtshandlung ist es, einer jungen Mutter, die in den Wehen liegt, das Leben zu retten. Helmut ist vom Krieg desillusioniert und hat sich sein Leben generell komplett anders vorgestellt....sein einziger Lichtblick wird schon bald Anne-Marie werden, die ledige Mutter, der mit Töchterchen Marie-France auch ein anderer Lebensweg bevorsteht, als sie sich jemals gedacht hat. Beide fühlen sich voneinander angezogen, und eine zauberhafte Liebesgeschichte zwischen dem jungen deutschem Arzt und der Französin beginnt; eine Liebe, die im besetztem Frankreich unter keinem guten Stern steht.... Weitab von der Bretagne sind wir in einem zweitem Erzählstrang im Schwarzwald, bei dem 6 jährigen Emil, der mit seinen Eltern auf einem abgelegenem Bauernhof lebt, und die ihre Hof nur noch mit Hilfe von Kriegsgefangenen bewirtschaften können. Emil ist der jüngere Bruder von Helmut, der unerwartete und unerwünschte Nachzügler. Während Helmut der vergötterte erste Sohn ist, kann die Mutter mit Emil nicht viel anfangen, und lässt das den kleinen Kerl auch spüren. Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich sind die Zeiten hart, und wir sind als Leser abwechselnd bei den beiden so unterschiedlichen Brüdern und tauchen tief in die Familiengeschichte ein, und während zumindest Helmut mit Marie einen glücklichen Sommer erlebt, ist im Schwarzwald nichts mit eitel Sonnenschein.....und nach dramatischen Ereignissen verfolgen wir Emils Lebensweg weiter, der auch ihn in die Bretagne führen soll.... Mein Leseeindruck: das waren knapp 300 Seiten, die mich von Anfang an gefesselt haben. Spannende Geschichte, einfühlsam und mitreißend erzählt, historisch authentisch recherchiert, und natürlich - zwangsläufig – authentische Charaktere. Hat mich wirklich abgeholt. Die schrecklichen Kriegsgeschehnisse, die schlimmen Zeiten, egal auf welcher Landesgrenze, immer wieder aber vermischt auch mit positiven Dingen und Momenten des Glücks – ach ja, das hat mich alles echt gepackt. Wobei ich eigentlich schon fast den späteren Lebensweg von Emil nach dem Krieg noch interessanter empfand. Ich fand nämlich hier die Traumata der Nachkriegsgeneration und auch der Kriegsenkelgeneration super dargestellt und konnte vieles nachempfinden. Hat mich insgesamt zum Nachdenken angeregt. Generell eher ein Roman mit vielen ernsten Tönen steht für mich aber doch die Liebe im Vordergrund. Denn die Liebe kennt keine Grenzen und man kann sie überall finden :-) Frau Lehmann hat mein Herz berührt – vielen Dank für ein wunderbares Buch, das nur eins war: zu kurz :-)

  • MissBookRead

    aus Hessen

    5/5

    28.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Träume haben Flügel

    Meine Meinung Auf nur 288 Seiten ist es der Autorin Astrid Lehmann gelungen mir die Geschichte ihrer Familie nahe zu bringen. Vor allem das Nachwort hat mich berührt. Alles beginnt damit das Anne-Marie mit Wehen während der Kriegswirren an das Klostertor klopft und Helmut, ein junger Arzt aus Deutschland, gezwungenermaßen helfen muss und Marie-France auf die Welt bringt. Dann lernt man Emil kennen, der mit seinen Eltern auf einem abgelegenen Bauernhof im Schwarzwald lebt. Erst war mit nicht klar, wie diese beiden Erzählungen sich jemals vereinen sollten, aber später kam die Auflösung. Die Autorin hat einen sehr fesselnden Schreibstil, sie findet sehr schöne Umschreibungen für bestimmte Situationen, für Gedanken und Gefühle, vor allem für die Natur, das hat mir richtig gut gefallen. Die Liebesgeschichte ging mir wirklich zu Herzen und beim Ende musste ich schon sehr schlucken. Es war traurig, aber auch irgendwie schön. Mein Fazit: Man sollte immer seinem Herzen und der Liebe folgen, egal was Andere sagen.

  • Jürg K.

    5/5

    21.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifende Geschichte

    Durch die Küstenstadt Vannes rollen im Juni 1940 deutsche Panzer. Bei diesem Chaos der Invasion liegt Anne-Marie in den Wehen und droht, bei der Geburt ihres Kindes zu sterben. Bei der Wehrmacht ist der frisch ausgebildete Arzt Helmut der ihr das Leben rettet. Im bretonischen Sommer kommen die beiden sich näher. Zur gleichen Zeit lebt der sechsjährige Emil und seine Familie im Nordschwarzwald fernab vom Krieg auf einem Bauernhof. Anne-Marie, Helmut und Emil ahnen nicht wie zerbrechlich ihr Glück ist. Dies ist ein ergreifendes Buch von Astrid Lehmann. Für mich als eher aussenstehender der Kriegswirren fand das Lesen sehr detailliert, von Astrid Lehmann wiedergegeben. Wenn man zwischen den Zeilen liest, so werden hier innere Konflikte der Protagonisten sehr realistisch beschrieben. Mich hat diese sehr eindrückliche Geschichte sehr gefesselt. Dies ist ein Buch, das man lesen sollte und nach dem Ende wird man nachdenklich. Sehr empfehlenswert.

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