Geralt von Riva ist ein legendärer Monsterjäger, egal ob an Land oder im Wasser. Doch als ein Auftrag auf hoher See schiefgeht, strandet Geralt an einer fremden Küste. Menschliche Jäger retten ihn, werden dann aber von anderen Jägern getötet, die Tiermasken tragen. Sie bringen den Hexer zu ihrem Anführer, und bald schon muss Geralt einmal mehr erkennen, dass Monster viele Formen annehmen können ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Riesa
5/5
13.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Cooles Buch für Witcher Fans
Habe es meinem Freund geschenkt, welcher Witcher Fan ist und er mag die Comic-Reihe sehr. Weiterzuempfehlen wenn man Fantasy, Action und alte Zeitalter liebt.
Bewertung
4/5
02.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Endlich mehr für Fans von Geralt!
Als Fan des Hexers aus Riva hat man es nicht immer leicht: "Blood Origin" war eines der schlimmsten Seriendesaster aller Zeiten, die Hauptserie sieht nach dem Absrpung des großartigen Schauspielers und Hexer-Fans Henry Cavill auch einer eher sehr dunklen Zukunft entgegen. Doch es gibt Hoffnung: Nachdem "The Witcher 3: Wild Hunt" remastered wurde, kündigte CD Project Red an, weitere Projekten für "The Witcher" zu planen. Außerdem sagte Sapkowski in einem Interview, er habe vor, weitere Geschichten im Universum des Hexers zu schreiben. Und zur großen Freude aller Mangafans erscheint im Juni 2023 ein Manga, welcher Geralt von Riva in Japan auf Geister und Dämonen treffen lässt.
In so einer turbulenten Zeit ist es dringend nötig, sich mit einem guten Buch (oder in diesem Fall Comic) hinzustzen und in die düstere Monsterjägerwelt abzutauchen. Insgesamt gibt es sechs Comics in dieser Reihe, die unabhängige, abgeschlossene Geschichten erzählen. Protagonist ist stets Geralt, der Stil passt super zur düsteren Welt des Hexers. Besonders gut gefallen hat mir der dritte Teil "Fluch der Krähen", da in dieser Geschichte Yennefer und Ciri eine große Rolle spielen und die Charakterdynamik die gleiche wie in den Büchern ist. Etwas enttäuscht hat mich allerdings der zweite Teil "Fuchskinder", da es sich hierbei nur um eine Nacherzählung der Kurzgeschichte "Etwas endet, etwas beginnt" handelt und man als Fan der Reihe keine neue Geschichte bekommt. Insgesamt kann ich die sechs Comics allerdings jedem Fan der Bücher und der Spiele ans Herz legen!
Bewertung
aus Herborn
4/5
12.08.2019
Buch (Taschenbuch)
Geralt auf der Spur eines Eindringlings
Geralt wird hinzu gezogen als die Tochter eines alten Bekannten nächtliche Besuche empfängt und der Vater nicht weiß wer da ein uns aus geht und vor allem wie. Das Problem ist schnell gelöst, doch dann eskaliert alles und er befindet sich zusammen mit Rittersporn in Ofir und wird dort in eine Intrige um Liebe, Tod und den Thron gezogen.
Das hier eine der Autorinnen für das Computerspiel am Werk war merkt man. Die Bezüge sind passend, die Charakterisierung stimmig und der trockene Humor auf den Punkt. Die Geschichte fügt sich nahtlos in den Computerspielzyklus ein und hat alles was man vom „Witcher“ Franchise erwartet. Monster, schöne Frauen, Geheimnisse und Verrat.
Dabei fällt ihr auch die Übertragung in das Medium Comic nicht schwer, weil auch hier Bildkomposition und Übergänge gut gewählt sind. Die Zeichnerin bringt hier die bekannten Figuren auf eine Art zu Papier die das Wiederkennen sehr leicht macht. Nicht nur Geralt und Rittersporn scheinen direkt dem Bildschirm entsprungen zu sein, auch der Rest der Figuren passen zu dem was man kennt, inkl. der Monster. Das mit Ofir ein Setting gewählt wurde das man bisher noch nicht kennt tut dem ganzen keinen Abbruch.
Endlose Seiten
3/5
15.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Leider enttäuscht
»The Witcher 6 - Klagelied der Hexe« ist der nächste in sich abgeschlossene Comic-Einzelband über den beliebten Hexer Geralt von Riva. Die Story stammt von Bartosz Sztybor, den man bereits aus dem vorherigen Band »The Witcher 5 - Verblassende Erinnerungen« kennt. Die Zeichnungen liefert dieses Mal aber jemand Neues, nämlich Vanessa R. Del Rey. Ich wollte diesen Comic unbedingt haben, da ich ein großer The Witcher-Fan bin. Außerdem besitze ich die bereits erschienene Bände und habe mir vorgenommen, die komplette Reihe zu sammeln.
In dem vorliegenden Comic-Abenteuer hört Geralt eine rätselhafte Stimme, die nur er wahrnehmen kann. Während er diesem ungewöhnlichen Zustand auf die Spur geht, wird er von einem Adeligen engagiert, dessen Tochter zu finden und nach Hause zu bringen. Dabei stößt Geralt auf zwei Hexen, denen man nur schwer entfliehen kann.
Dass wir es mit dem gleichen Autor wie in Band 5 zu tun haben, merkt man daran, wie Geralt dargestellt wird. Bartosz Sztybor konzertiert sich wieder auf einen Aspekt von Geralts Psyche und versucht, diesem auf den Grund zu gehen. In Band 6 sind es Geralts Gewissen und Schuldgefühle. Auch wenn es dem Autor leider nicht gelingt, in die Tiefe vorzudringen, ist es trotzdem ein interessanter Ansatz. Auf diese Weise wird Geralts Charakter etwas greifbarer und menschlicher gemacht. Na ja, zumindest für einen Bruchteil, denn der Autor bleibt an der Oberfläche. Ich finde, Sztybor hätte mehr daraus machen können.
Natürlich gibt es auch „typische“ Elemente, wie man sie bereits aus anderen The Witcher-Storys kennt. So bleibt es zum Beispiel nicht ohne Gewaltanwendung und es rollen einige Köpfe. Außerdem kommt man nicht drumherum Geralt bei einem Liebesakt zu sehen. Was Geralts Begleitung in diesem Band angeht, so besteht diese nur aus Plötze. Von Yennifer, Ciri oder Rittersporn ist weit und breit nichts zu sehen.
Mit dem Artwork von Vanessa R. Del Rey hatte ich einige Schwierigkeiten. Viele Zeichnungen sind sehr grob und kantig. In Kombination mit dunklen Farben war das Anschauen des Artworks nicht gerade angenehm. Ich hatte oft Mühe etwas zu erkennen, weil die Zeichnungen sehr schemenhaft sind. Einiges konnte ich nur erahnen, weil es nicht eindeutig zu sehen war. Vielleicht wollte Del Rey mit ihrem Zeichenstil so die düstere Stimmung von The Witcher unterstreichen. Es muss aber nicht so düster und dunkel sein, dass man kaum etwas erkennt.
Fazit: Es heißt bekanntlich, dass Geschmäcker verschieden sind, deshalb verstehe ich, falls jemand mit mir nicht derselben Meinung ist, was das Artwork angeht. Aber ich konnte mich damit leider überhaupt nicht anfreunden. Dazu kommt, dass die Story - die durchaus Potenzial besitzt – nur an der Oberfläche kratzt. Vor diesem Hintergrund lässt mich »The Witcher 6 - Klagelied der Hexe« von Bartosz Sztybor & Vanessa R. Del Rey unzufrieden zurück. Nichtsdestotrotz freue ich mich als loyaler Fan des Witcher-Universums auf alle weiteren Bände, die noch erscheinen werden.
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