»Und dann kommt die Angst - zu jeder einzelnen Mutter, jedem einzelnen Vater in der Stadt: Ist mein Kind das nächste Opfer?«
Die kleine Tochter eines jungen Paars verschwindet spurlos, doch Kommissarin Svenja Paulus erkennt keine Anzeichen für eine Entführung. Während sie alle Hebel in Bewegung setzt, um das Kind aufzuspüren, verhalten sich dessen Eltern verdächtig passiv.
Haben sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
ebookschnegge
5/5
14.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Krasser Auftakt
Dieses Buch lag viel zu lange auf meinem SUB und wurde nun endlich befreit. Jetzt sitze ich hier und frage mich ernsthaft wie ich die Rezension formulieren soll. Denn was Arne M. Boehler hier abliefert, ist von der ersten bis zur letzten Seite ein einziger Fiebertraum.
Die Geschichte packt sofort und lässt einen nicht mehr los. Der Autor beschreibt seine Figuren so intensiv, dass man beim Lesen eine komplette Gefühlspalette durchlebt:
Mitleid mit Philipp, nervöse Anspannung und Mitfiebern mit Svenja, Angst um die kleine Emma, fast schon mütterliche Gefühle für ein rotzfreches Pubertier – und Lena … tja. Meine Gefühle zu ihr lassen sich wohl am besten mit den Worten des Grinch beschreiben: „Hass. Hass. Hass. Absoluter Ekel.“
Jede Figur scheint etwas zu verbergen. Niemand ist hier wirklich unschuldig. Man zweifelt ständig, misstraut allen und tappt immer wieder in neue gedankliche Fallen. Genau das macht die Spannung aus – weniger durch brutalen Thrill, sondern durch psychologischen Druck und emotionale Nähe zu den Figuren.
Dieses Buch lebt von seinen Charakteren und der permanenten unterschwelligen Bedrohung. Es fühlt sich beim Lesen an, als würde man selbst Teil dieses düsteren Konstrukts werden. Und wohin sich die Reise entwickeln wird hätte ich nicht kommen sehen, obwohl rückblickend betrachtet schon Hinweise darauf waren. Da hat mich der Autor geschickt an der Nase herum geführt.
Aber Achtung: Solltet ihr physische Bücher lesen, bestellt den zweiten Band besser gleich mit. Denn Arne M. Boehler zwingt euch auf der letzten Seite gnadenlos dazu, sofort weiterlesen zu müssen.
Bewertung
5/5
20.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Highlight
Als Phillip morgens aufwacht und nach seiner 1jährigen Tochter schaut, liegt diese nicht mehr in Ihrem Bettchen. Die Polizei erkennt weder Einbruchsversuche noch sonst irgendwelche Hinweise auf eine Entführung. Kommissarin Svenja Paulus nimmt sich dem mysteriösen Fall an…
WOW, ich bin voll geflasht was war das denn für eine geniale Story
Erstmal war ich schon nach den ersten Seiten schockiert Ein Albtraum für jedes Elternpaar, wenn das Kind plötzlich nicht mehr da ist
Der Autor hat mich mit seinem fesselnden, leichten Schreibstil somit sofort gepackt. Es beginnt spannend und hält den Level konstant komplett durch die Geschichte. Ich habe mir sowas von den Kopf zerbrochen, mitgerätselt und gefiebert. Arne M.Boehler führt einen unheimlich an der Nase herum, jeder aber auch wirklich jeder kann hier als Täter in Frage kommen. Das fand ich einfach genial
Wo ist Emma??? Viele Geheimnisse der Eltern kommen Stück für Stück zutage, um deren Ehe, aber auch jeder einzeln hat etwas Verborgenes an sich.
Mit einigen Charakteren wurde ich nicht so recht warm, was mich aber nicht wirklich gestört hat, denn ich was so gebahnt in der Geschichte um hinter das Rätsel zu kommen Trotzdem sind diese sehr authentisch. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durchs Buch und vergisst alles um sich herum.
Zum Schluss heißt es nochmal einatmen und dem rasanten Ende folgen. Tatsächlich blieben ein paar Fragen offen und ich hoffe dadurch, dass es evtl. einen weiteren Teil mit Svenja Paulus geben wird???? Arne M.Boehler????
Ich fand es großartig Unblutig, aber absolut mit viel Gänsehaut kann ich euch dieses Buch empfehlen Auch mit ein paar winzigen Abstrichen ist es dennoch ein kleines Highlight für mich
Renas Wortwelt
5/5
10.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Solider Krimi um die Entführung eines Babys aus einer dysfunktionalen Familie
Wenn es in einem Krimi um Kindesentführung geht, dann entsteht schon allein aus diesem Fakt erhebliche Spannung, weil, nicht nur, aber besonders all diejenigen, die selbst Kinder haben, sich um das Opfer sorgen und mit den Eltern fühlen. Wenn es dazu dem Autor gelingt, die Figuren facettenreich zu gestalten und auch die Ermittler mit Profil und interessantem Hintergrund zu versehen, sind alle Zutaten vorhanden.
So auch in diesem Roman, den ich zwar nicht Thriller nennen möchte, der mich aber doch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Auch wenn die Auflösung ein wenig wie aus dem Hut gezaubert wirkt, mancher Faden lose hängen bleibt und einiges mühsam konstruiert wirkt.
Worum geht es: Philipp, einige Jahre jünger als seine Frau Lena, bemerkt eines Morgens, dass ihr Kind, die einjährige Emma, nicht in ihrem Bett liegt. Lena, von Beruf Lehrerin, ist gerade mit Freundinnen auf einer Kurzreise, aber ohnehin kümmert sich Philip, ein Musiker, um Kind und Haushalt.
Die hinzugerufene Polizei in Person der Kommissarin Svenja Paulus neigt recht schnell dazu, die Eltern oder wenigstens ein Elternteil in Verdacht zu haben. Als dann auch noch Details aus Philips Kindheit und Informationen über seine psychischen Störungen auftauchen, ist Svenja überzeugt, in ihm den Täter zu haben.
Doch auch Lena verhält sich verdächtig, entzieht sich der Beobachtung der Polizei, bekommt kryptische Drohungen. Derweil steigt die Sorge um das Kind, von dem allerdings die Ermittlerin schon fast glaubt, dass es nicht mehr lebt.
Sie selbst hat mit einer alten Beziehung zu kämpfen, ein Mann aus ihrer Vergangenheit ist wieder aufgetaucht und scheint sie zu bedrohen.
Erzählt wird das Ganze wechselweise aus den Perspektiven von Lena, Philipp und Svenja Paulsen. Dazwischen geschoben, was ich grundsätzlich gar nicht mag, auch Szenen aus der Sicht des Täters/der Täterin. Diese allerdings sind leider so ungeschickt, dass man schon beim ersten Mal, als eine solche Szene erscheint, das Geschlecht erfährt, was für die Spannung sehr kontraproduktiv ist.
Dafür gelingen dem Autor teils sehr geschickte und vor allem absolut in die Irre führende Cliffhanger, zumal gegen Ende. Hingegen sind manche Hinweise, manche Verdachtsmomente ein wenig arg dick aufgetragen, wird das Geheimnisvolle, insbesondere wenn es um Lenas Leben geht, etwas zu deutlich gezeichnet.
Das Ende kommt dann sehr plötzlich und steckt noch einmal voller Dramatik und Tempo. Manches bleibt jedoch unerklärt, manches wirkt nicht ganz schlüssig, anderes ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Dennoch macht der Krimi Spaß, liefert gute und solide Unterhaltung.
Und am Ende bleibt mindestens ein loser Faden hängen, der vermuten lässt, dass es noch einen Folgeband mit Svenja Paulsen geben dürfte.
Arne M. Boehler - Sonst stirbt sie
gmeiner, Februar 2025
Taschenbuch, 311 Seiten, 14,00 €
Bewertung
aus Pinneberg
5/5
07.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Toller Thriller
I .
Philipp Dorn, Vater der 1-jährigen Emma, merkt morgens plötzlich, dass seine Tochter verschwunden ist. Seine Frau und Mutter von Emma, Lena, befindet sich gerade auf einem Wellness-Wochenende mit Freundinnen. Kommissarin Svenja Paulus übernimmt mit einem „Neuling“ den Fall. Svenja findet das Verhalten der Eltern fragwürdig und als dann auch noch ein wichtiger „Zeuge“ plötzlich abhaut, weiß man am Ende gar nicht mehr, wem man was glauben soll und kann.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir gut gefällt. Ich habe selbst ständig gerätselt und konnte mit den Eltern nicht warm werden, weshalb ich sie eh immer mal wieder verdächtigt habe. Die Kommissarin kam auch nicht immer sehr empathisch rüber, aber ihren Charakter mochte ich, ebenso wie ihren Kollegen. Ein spannender Thriller, bei dem mich das Ende überrascht hat und bei dem ich auf eine Fortsetzung hoffe.
Absolute Leseempfehlung
MsWatson
aus Rüdersdorf
5/5
22.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Absolut fesselnd!!!!
Arne M. Boehler ist ja bekannt für seine fesselnden Thriller und präsentiert mit „Sonst stirbt sie!“ nun einen weiteren Roman, der die Leser*innen definitiv nicht enttäuscht!
Doch worum geht es eigentlich?
Die kleine Tochter eines jungen Paares verschwindet spurlos. Kommissarin Svenja Paulus steht vor einem Rätsel, denn es gibt keinerlei Hinweise auf eine Entführung. Während sie alle verfügbaren Mittel einsetzt, um das Kind zu finden, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens und muss sich fragen, ob die Eltern selbst etwas verbergen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die Abgründe menschlicher Beziehungen und stellt sie vor moralische Dilemmata.
Boehler versteht sich darauf, eine dichte und beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Sein sehr spezieller Schreibstil und die authentische Darstellung der Charaktere öffnen Leser*innen die Tür, um tief in die Geschichte eintauchen. Er baut den Spannungsbogen kontinuierlich auf und hält ihn bis zum überraschenden Finale auf einem konstant hohen Level.
Der Roman beleuchtet letztendlich die Fragilität familiärer Bindungen und die dunklen Geheimnisse, die hinter einer scheinbar perfekten Fassade lauern können. Er thematisiert Vertrauen, Verrat und die Frage, wie gut man die Menschen kennt, die einem am nächsten stehen.
„Sonst stirbt sie!“ ist ein wirklich intensiver Thriller, der nicht nur durch seine spannende Handlung überzeugt, sondern auch zum Nachdenken anregt. Boehler liefert erneut ein Werk ab, das die Leser*innen fesselt und durchaus lange nachhallt. Wieso? Weil die Grundthematik des Romans so unfassbar menschlich ist.
Ein Muss für alle Thriller-Fans, die tiefgründige und packende Geschichten schätzen.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
05.02.2025
eBook (ePUB 3)
Spannung pur!
Von der ersten Seite an hat mich das Buch gefesselt! Ich fand die Idee der Geschichte sehr gut. Bis zum Schluß kam ich nicht hinter die Motive der Tat, extrem gut geschrieben. Vor allem die Ermittlerin hat mich überzeugt das Buch in einem durchzulesen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.