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Die Spur der Bambusbären Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/3,5 cm

Gewicht

501 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10456-9

Beschreibung

Rezension

»Kornberger liefert eine spannende Erzählung, die sie in die Weltpolitik einflicht.« ("Die Presse am Sonntag")
»Der Roman ist mit Gespür für die historischen Details geschrieben und liest sich wirklich prima.« ("Dr. Ralf Roosen, Jagen Weltweit")
»Ein traditioneller Abenteuerroman mit Tiefgang« ("M. Lehmann-Pape - Rezensionsseite")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/3,5 cm

Gewicht

501 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10456-9

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    4/5

    26.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gemischte Gefühle

    INHALT Ruth macht sich nach der Trennung ihres Mannes auf nach China um einen Panda zu finden. 1938 waren die nämlich nur dort heimisch; Ruths Ziel war es allerdings, ein Exemplar zu importieren. Gemeinsam mit Quentin macht sie sich auf die Reise nach Tibet, wo sie ziemlich schnell fündig wurden. Ruth nimmt ein Neugeborenes mit, die Mutter wurde durch die Menschen vertrieben. Von nun an ist Ruth bekannt; bekannt für ihr rücksichtsloses Verhalten. Sie hält den Panda in jede Kamera und lässt sich ordentlich feiern. Aber Hochhut kommt vor dem Fall... EINDRUCK UND FAZIT Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Diese Info löste in mir noch mehr Druck und Hoffnung aus. Leider konnte ich mit Ruth nichts anfangen; ich fand sie super unsympathisch rücksichtslos und an der ein oder anderen Stelle unmöglich. Es zeigt wieder einmal mehr, wie unmöglich sich Menschen in der Natur und gegenüber Tieren benehmen. Auf der anderen Seite fand ich Ruth mutig und stark, zu der Zeit als Frau allein los zu reisen und sich auf dieses Abenteuer zu begeben, fand ich beeindruckend. Ein Buch, welches hängen bleibt und mich mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt.

  • Bewertung

    4/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte der Pandabären

    „Die Spur der Bambusbären“ von Ruth Kornberger erzählt die wahre Geschichte von Ruth Harkness, die in den dreißiger Jahren nach China reist, um den Traum ihres verstorbenen Partners zu erfüllen und den ersten Pandabären in die USA zu bringen. Dabei entsteht ein faszinierendes Bild einer Frau zwischen Abenteuer, Selbstsuche und öffentlicher Aufmerksamkeit. Die Autorin verbindet historische Fakten mit einer klaren und unaufgeregten Erzählweise, die gut zugänglich ist und die Ereignisse in den Mittelpunkt stellt. Man spürt die fremde Welt, die Mühen der Reise und die Faszination für das Unbekannte. Ich fand spannend, dass diese Geschichte wirklich passiert ist. Es ist erstaunlich, was Ruth Harkness damals gewagt hat und wie viel Neugier sie angetrieben hat. Trotzdem bin ich mit ihr als Figur nicht richtig warm geworden. Ich hätte gern mehr über ihr Leben, ihre Herkunft und ihre Gedanken erfahren. Manche Momente blieben für mich zu oberflächlich, auch wenn die Geschichte an sich stark ist. Der Stil ist ruhig und angenehm zu lesen, ohne Schnörkel und ohne große Dramatik. Es ist keine Hochliteratur, aber ein gut gemachter Unterhaltungsroman, der leicht zugänglich ist und einfach Freude am Lesen macht.

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    22.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Fluch und Segen

    Von Fluch und Sa, sie sind putzig. Mit Ja, sie sind putzig. Mit ihrem schwarz-weißen Fell, den schwarzen Ringen um die Augen und dem dicken, vollen Teddy-Gesicht sind Pandas trotz ihrer Größe der Inbegriff von Niedlichkeit. Und deshalb setzten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts so einige darauf, sie zur Attraktion in Zoos zu machen. Andere fanden, dass sie auch ausgestopft beeindruckend seien und schossen sie ab. Ein Abenteurer wollte sie aber auf jeden Fall lebend in die USA bringen: Bill Harkness. Als er auf einer Expeditionsreise starb, setzte sich seine Witwe in den Kopf, sein Vermächtnis zu erfüllen und selbst einen der Bären aufzuspüren und in die USA zu bringen. Die „Panda-Lady“ war geboren. Inwieweit Ruth Harkness‘ Motive wirklich Artenschutz war, mag dahinstehen – auf jeden Fall brachte es ihr ein riesiges Presse-Echo ein, als sie tatsächlich mit einem Baby-Panda namens Su Lin in Amerika eintraf. Während sie sich einerseits in dem Ruhm sonnte, das begehrteste Tier der Welt an die Öffentlichkeit gebracht zu haben, regte sich in ihr gleichzeitig der Beschützerinstinkt. Sie war keine Wissenschaftlerin, sondern „nur“ jemand, der gute Kontakte nach Asien und einen starken Willen hatte. Ob sie mir sympathisch gewesen wäre, wenn ich sie kennengelernt hätte? Ich weiß es nicht… Ruth Kornberger erzählt in diesem Roman ihre Geschichte und damit gleichzeitig die der Pandabären. Lange Zeit galten sie als Mysterium (ähnlich dem Yeti) und als dann tatsächlich lebende Pandas in die USA gebracht wurden, verursachte das einen regelrechten Panda-Hype. Doch die nach Übersee verbrachten Tiere konnten außerhalb ihres natürlichen Lebensraums selten lange überleben und so war der Aufbau einer Zucht im Zoo ein utopisches Unterfangen. Und wie man so schön sagt: die Dosis macht das Gift. Je begehrter die Tiere waren, desto mehr setzte man ihnen nach. Und das hatte verheerende Folgen. Heute kennen wir das Ausfuhrverbot von Pandas – nur selten und nur an ausgewählte Staaten werden Tiere von China verschenkt. Dies alles nahm seinen Anfang in den 1930er Jahren und das ist der Plot, den Ruth Kornberger hier aufbereitet. Ich habe den Roman gern gelesen und konnte mir die Expeditionen und Ruth als Person sehr gut vorstellen. Allerdings war sie mir in ihren Ansichten und ihrem Handeln nicht immer sympathisch. Dafür kann natürlich die Autorin nichts – sie hat Ruth so dargestellt, wie sie sie in ihrer Recherche kennengelernt hat. Sie war ein exzentrischer Mensch, der gern im Mittelpunkt stand und sicherlich auch manipulativ vorgehen konnte um zum Ziel zu kommen. Ihre Liebe zum Pandababy Su Lin hatte etwas Verzweifeltes und Vermenschlichendes, das dem Tier wohl nicht immer gut tat. Andererseits machte sie eine Entwicklung durch und lernte im Laufe der Zeit, dass weniger manchmal mehr ist – in welcher Entscheidung dies gipfelte, muss aber jeder selbst lesen. Mit „Die Spur der Pandabären“ wird ein spannendes zoologisches Thema aufgegriffen, das mich mitnahm auf eine Reise in die tiefen Bambuswälder Asiens. Fernweh kuriert, entspannte Lesestunden erlebt und noch etwas dabei gelernt – ich fühlte mich gut unterhalten und empfehle das Buch gern weiter.

  • Blümchen

    aus Dresden

    4/5

    22.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Fluch und Segen   Ja, sie…

    Von Fluch und Segen   Ja, sie sind putzig. Mit ihrem schwarz-weißen Fell, den schwarzen Ringen um die Augen und dem dicken, vollen Teddy-Gesicht sind Pandas trotz ihrer Größe der Inbegriff von Niedlichkeit. Und deshalb setzten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts so einige darauf, sie zur Attraktion in Zoos zu machen. Andere fanden, dass sie auch ausgestopft beeindruckend seien und schossen sie ab. Ein Abenteurer wollte sie aber auf jeden Fall lebend in die USA bringen: Bill Harkness. Als er auf einer Expeditionsreise starb, setzte sich seine Witwe in den Kopf, sein Vermächtnis zu erfüllen und selbst einen der Bären aufzuspüren und in die USA zu bringen. Die „Panda-Lady“ war geboren. Inwieweit Ruth Harkness‘ Motive wirklich Artenschutz war, mag dahinstehen – auf jeden Fall brachte es ihr ein riesiges Presse-Echo ein, als sie tatsächlich mit einem Baby-Panda namens Su Lin in Amerika eintraf. Während sie sich einerseits in dem Ruhm sonnte, das begehrteste Tier der Welt an die Öffentlichkeit gebracht zu haben, regte sich in ihr gleichzeitig der Beschützerinstinkt. Sie war keine Wissenschaftlerin, sondern „nur“ jemand, der gute Kontakte nach Asien und einen starken Willen hatte. Ob sie mir sympathisch gewesen wäre, wenn ich sie kennengelernt hätte? Ich weiß es nicht...   Ruth Kornberger erzählt in diesem Roman ihre Geschichte und damit gleichzeitig die der Pandabären. Lange Zeit galten sie als Mysterium (ähnlich dem Yeti) und als dann tatsächlich lebende Pandas in die USA gebracht wurden, verursachte das einen regelrechten Panda-Hype. Doch die nach Übersee verbrachten Tiere konnten außerhalb ihres natürlichen Lebensraums selten lange überleben und so war der Aufbau einer Zucht im Zoo ein utopisches Unterfangen. Und wie man so schön sagt: die Dosis macht das Gift. Je begehrter die Tiere waren, desto mehr setzte man ihnen nach. Und das hatte verheerende Folgen. Heute kennen wir das Ausfuhrverbot von Pandas – nur selten und nur an ausgewählte Staaten werden Tiere von China verschenkt. Dies alles nahm seinen Anfang in den 1930er Jahren und das ist der Plot, den Ruth Kornberger hier aufbereitet.   Ich habe den Roman gern gelesen und konnte mir die Expeditionen und Ruth als Person sehr gut vorstellen. Allerdings war sie mir in ihren Ansichten und ihrem Handeln nicht immer sympathisch. Dafür kann natürlich die Autorin nichts – sie hat Ruth so dargestellt, wie sie sie in ihrer Recherche kennengelernt hat. Sie war ein exzentrischer Mensch, der gern im Mittelpunkt stand und sicherlich auch manipulativ vorgehen konnte um zum Ziel zu kommen. Ihre Liebe zum Pandababy Su Lin hatte etwas Verzweifeltes und Vermenschlichendes, das dem Tier wohl nicht immer gut tat. Andererseits machte sie eine Entwicklung durch und lernte im Laufe der Zeit, dass weniger manchmal mehr ist – in welcher Entscheidung dies gipfelte, muss aber jeder selbst lesen.   Mit „Die Spur der Pandabären“ wird ein spannendes zoologisches Thema aufgegriffen, das mich mitnahm auf eine Reise in die tiefen Bambuswälder Asiens. Fernweh kuriert, entspannte Lesestunden erlebt und noch etwas dabei gelernt – ich fühlte mich gut unterhalten und empfehle das Buch gern weiter.

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