Produktbild: Sinkende Sterne

Sinkende Sterne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/1,7 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77531-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/1,7 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77531-6

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    08.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wirkmächtigkeit von Literatur…

    Wirkmächtigkeit von Literatur Für seinen dystopischen Roman mit dem kryptischen Titel «Sinkende Sterne» hat Thomas Hettche ein kurioses Szenarium ersonnen, in dem er auf kunstvolle Art seine These von der universellen Schönheit herauf beschwört. Gleich zu Beginn wird er deutlich: «Was uns interessierte, war der Raum von Freiheit jenseits der Moral. Doch die Klugheit des Ästhetizismus ist schon immer auch seine Dummheit gewesen». Das mit unzähligen Referenzen und Verweisen durchmischte Buch zitiert ein Interview mit Isabelle Huppert, in dem sie Männer als «sinkende Sterne» bezeichnet hat, wobei der Autor denn auch gleich auf Odysseus und Sindbad verweist, die ja bekanntlich im Meer versunken seien. So wie er auf die universelle Schönheit als Thematik seines Romans setzt, verwehrt er sich gleichermaßen vehement gegen einen ideologisch bedingten Missbrauch der Literatur. Keine leichte Lektüre, soviel vorab! Eine schriftliche Vorladung aus der Schweiz ruft den Ich-Erzähler, der auf den Namen Thomas Hettche hört (sic!), in die Schweiz, wo seine Eltern vor Jahrzehnten ein Chalet im Kanton Wallis gekauft haben, in dem er einen Teil seiner Kindheit verbracht hat. Er hat gerade seine Stelle an der Uni verloren, weil von den wenigen zu seinem Seminar angemeldeten Studenten schon bald nur noch einer übrig geblieben ist, denn diese Thematik war offensichtlich aus der Zeit gefallen. Ein Erdrutsch von apokalyptischem Ausmaß hatte vor Jahren das Tal der Rhone verschüttet. Der in Folge entstandene See hat viele Dörfer im Wallis überflutet, der gewaltige Naturdamm ist danach zu einer deutsch-französischen Sprachgrenze geworden, die auch zu einer politischen Trennung geführt hat. Auf dem Amt eröffnet ihm nun der Kastellan, dass die ererbte Immobilie enteignet werden müsse, weil er Nicht-Schweizer sei. Hilfe suchend wendet sich der Schriftsteller auf Rat des Notars an die einflussreiche Bischöfin, die er in einer surrealen Szene in der Kirche bei der Messe antrifft. Sie verspricht ihm danach in Eile, sich für ihn einzusetzen, legt dabei schon Stück für Stück ihr bischöfliches Talar ab und knöpft dann auch noch ihr langes Unterkleid auf. Unter dem ist sie nackt, und er sieht erstaunt, dass sie einen Penis hat. Der Ich-Erzähler befindet sich in einer veritablen Lebenskrise und beschließt, erstmal in das jahrelang unbewohnte Haus einzuziehen. Nicht weit entfernt wohnt seine ehemalige Jungendfreundin Marietta mit ihrer kleinen Tochter. Sie erzählt ihm von den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die sich nach der Naturkatastrophe ereignet haben, und weiht ihn ein in die Mythen und Sagen, die das Leben in dem abgeschotteten Tal nun, wie einst im Mittelalter, deutlich wieder beeinflussen. Der lebensfremd wirkende und entschluss-unfähige Ich-Erzähler hat die Bodenhaftung jedenfalls eindeutig verloren und scheint zudem extrem bindungsarm zu sein. Er stellt eine wenig überzeugende, zentrale Figur dar, zu der man kaum emotionale Nähe aufzubauen vermag. Dieser handlungsarme Roman ohne erkennbares Ziel ist ein Sammelsurium von Reflexionen, Verweisen, Zitaten und essayistischen Notizen zum Thema Literatur und deren Quellen. In dem Selbstfindungs-Prozess des Protagonisten sind Gedanken eingewoben, die zum Nachdenken anregen und unbedingt auch ein ständiges Mitdenken erfordern. Fast beherrschend, und mit der Zeit leider zunehmend immer langweiliger werdend, erscheint beim Lesen die schiere Fülle von Naturbeschreibungen. Seien es die der alpinen Flora oder die der höhenbedingt wechselnden Fauna, die da immer wieder erneut beschrieben und bewundert werden. Gefühlt hundert Mal hört man die Krähen über dem Haus krakeelen, von Wind, Wolken, Regen und Schnee ganz zu schweigen! Literarisch als ein Abgesang auf die Postmoderne angelegt, ist dieser zwischen magischem Realismus, Heimat-Opus und angedeuteter Liebelei in ländlicher Kulisse angesiedelte Roman ein Fanal der Wirkmächtigkeit von Literatur, welches deren gottähnliche, völlig ungebundene Schöpfer (natürlich) mit einschließt!

  • Bewertung

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sinkende Sterne

    Eine Naturkatastrophe, nach der sich ein Schweizer Kanton von der Gegenwart lossagt. Eine Idylle wird zur Bedrohung. Ein schwebend abgründiger Roman über den Zauber der Literatur. Odysseus und Sindbad haben ihren Auftritt, Sagen vom Zug der «Toten Seelen» über die Gipfel, eine unheimliche Bischöfin, Sommertage auf der Alp und eine Jugendliebe des Erzählers. Ungewöhnlich fesselnd erzählt Thomas Hettche davon. Mein Lieblingsbuch 2023.

  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    13.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Naturkatastrophe…

    Eine Naturkatastrophe größeren Ausmaßes steht am Beginn dieses Buches: ein Bergsturz im unteren Wallis hat das Tal verschüttet, die Rhone wurde zurückgestaut und bildet nun einen gewaltigen See, der die Dörfer des Tals in sich begräbt. Der Autor hält sich nicht auf mit Erläuterungen oder Hinweisen zu den vermutlichen Ursachen des Bergsturzes. Kein Wort über Dauerregen, Gletscherschmelzen, Klima und dergleichen, sondern er kommt sofort zu seinen eigentlichen Themen. Der Protagonist, namensidentisch mit dem Autor, ein alternder und beruflich gestrandeter Literat, reist nun in das Tal, um nach dem Tod seiner Eltern sein Elternhaus zu verkaufen. Und da beginnt schon das Irritierende: er kommt in seine Heimat und ist dort ein unerwünschter Fremder. Der gewaltige Erdrutsch hat nicht nur die Dörfer zerstört, sondern hat auch die bisherigen gesellschaftlichen Strukturen, die Zivilisation, die Neuzeit im Element Wasser begraben. Ein gewaltiges Totenreich ist hier entstanden, eingerahmt von den mächtigen und unzugänglichen Bergen der Hochalpen. Die überlebende Bevölkerung schließt sich ab und installiert eine restriktive feudale Ordnung. Hier kann sich der Autor einige diskrete Seitenhiebe auf das rückwärtsgewandte bürokratische Selbstverständnis der Schweizer und ihren ausgeprägten Geschäftssinn nicht verkneifen. Der unheimlich dunkle See kann mit einer Fähre überquert werden, und hier gelingen dem Auto sehr eindringliche und archaische Bilder, die an griechische Mythen erinnern und die Motive der Vergänglichkeit und des Todes noch verstärken. Durch den Untergang des Jetzigen tauchen die alten, vorschriftlichen Mythen und Sagen wieder aus der Versenkung auf, und der Leser lauscht mit dem Protagonisten den Sagen von Hungersnöten, von Totenwanderungen über die Gebirgskämme, von todbringenden Schneewehen, von den heimatlos umherirrenden Armen Seelen und ihren gefährlich verlockenden Lichtern. Der Autor schafft hier eine düstere und unheimliche Atmosphäre, der sich der Leser nicht entziehen kann – und die verstärkt und gleichzeitig verschönt wird durch die einfach nur grandiosen Beschreibungen des unwirtlichen, stürmischen Wetters und der Natur. An diesem Punkt zweigen sich Hettches andere Themen ab. In breit angelegten Reflexionssträngen sinniert sein Protagonist über die vielschichtigen und existenziellen Themen Tod und Vergänglichkeit und vor allem um die Möglichkeiten, beides zu überwinden. Hier zeigt sich ein Walliser Mythos als Hoffnungsschimmer: weit oben im Gletscher befinde sich eine blühende Landschaft, in der die Sonne scheine, in der Kirsch- und Zwetschgenbäume wachsen und in der jeder Irrende und Suchende seine Heimat finden könne. Wo ist dieses Paradies, das den Tod überwindet? Die Antwort auf diese Frage hebt sich den Autor für den Schluss auf... Hier schließt sich ein poetologischer Diskurs an, in dem Hettche gedankenreich und durchaus spannend Homers Ilias und die Sagen um Sindbad, den Seefahrer bemüht. Was für ein schöner Gedanke: Morgenland und Abendland treffen sich in ihrer phantasievollen Erzählfreude! Beiden Helden fühlt sich der Protagonist ähnlich: sie sind vaterlos und heimatlos wie er, Suchende und Irrende auf dem Wasser. Aber es geht um das Erzählen, um die Macht des Erzählens, das Konstrukt einer fiktiven Realität und das Verhältnis von Realität/Wahrheit und Fiktion. Homer konnte seine Welt, also die Welt des Odysses, noch als Sinnganzes begreifen, und so begreift sie auch Odysseus: er glaubt "an die Welt, so wie sie ist". Das geht heute nicht mehr, sinniert der Protagonist. Unsere Wirklichkeit ist dekonstruiert, d. h. sie ist in Einzelwahrnehmungen zersplittert, und das Sinnganze existiert nicht mehr bzw. kann nicht mehr gesehen werden. Dichter und Leser sind nicht mehr durch ein gemeinsames Weltverständnis miteinander verbunden. Und das verändert auch das Erzählen. Die Dichtung, meint der Protagonist, führt den Dichter und den Leser aus seiner Welt heraus, anders als bei Homer. Dichtung versucht, die Welt zu erreichen, aber es bleibt bei dem Versuch; Dichtung ist immer eine Konstruktion in dem Sinn, dass sie die subjektive Wahrheit des Dichters wiedergibt, aber nicht wie bei Homer die der Welt. Die Folge ist, dass Literatur und Sprache eine eigene Dynamik entfalten, die Figuren werden quasi selbstständig und bestimmen selber ihr Leben. Die Begriffe Realität und Wahrheit sind nicht mehr fest umrissen, sondern taumeln wie „sinkende Sterne“, ihrer festen Konturen beraubt. Am Schluss des Romans wird die Frage nach dem Paradies beantwortet, und hier schließen sich alle Themen des Buches nahtlos und ungemein elegant zusammen. Das Paradies ist die Überwindung der Zeit und der Vergänglichkeit, und die gelingt in der Kunst. Und die Kunst kann eine Wahrheit bieten, die die tatsächliche Wirklichkeit nicht bieten kann.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Biographie und Phantastik…

    Biographie und Phantastik vermengen sich zu einem tiefgründenden Roman über die Kunst des Erzählens In seinem neuesten Roman entführt uns der Autor in eine Mischwelt aus Autobiographie, Phantastik und gelebte Mythen im Wallis/Schweiz. Die Eltern des Autors sind verstorben, und er erhält vom Kanton Wallis eine Vorladung. Er reist in den Schweizer Kanton, um die Angelegenheit zu richten, und das Chalet zu verkaufen. Allein die Anreise verwischt sich zu einem kleinen Strudel aus Biographie und Fiktion. Das Wallis ist nur mehr über die Pässe zu erreichen, denn ein mächtiger Felssturz hat die Rhone aufgestaut, den Tunnel und einige Ortschaften geflutet. Er wird von Soldaten mit Maschinengewehren in Empfang genommen, und so nach und nach kristallisiert sich heraus, dass der Karton mit seinen Dörfern zu einer Eigenständigkeit mit einem mächtigen Kastlan (und Bannherr der Sieben Zenden) an der Spitze zurückgekehrt ist. Alte Familienstämme haben wieder das Sagen, und nichts geht ohne die Bischöfin. Viele Orte sind verlassen, oder nur mehr mit einer Fähre zu erreichen. Im Haus angekommen, überwältigen Hettche seine Kindheitserinnerungen. Und auch die Begegnung mit seiner Freundin Marietta aus Kindestagen nimmt unerwartete Wendungen. So wird aus einem geplanten Verkauf der Wunsch, in diese Welt und Natur, welche in gewissen Maße zu einer Ursprünglichkeit zurück gezwungen wurde, zu bleiben. Er hilft Marietta auf der Alm so gut er kann, aber die Zeit, sein Ultimatum, läuft ab. Im Prinzip ist das nur ein grober Rahmen, denn der Autor beschäftigt sich sehr viel mit der Literatur. Was kann, soll, und darf der Schreibbetrieb wirklich? Wo liegt auch hier die Essenz, das Wesentliche. Es wird Rilke zitiert, welcher im Wallis seine letzte Ruhestätte fand. Und es folgen viele Streifzüge durch Homers Odyssee, versucht Parallelen zu Sindbads Abenteuer in den Geschichten aus Tausend und einer Nacht zu finden. Es wird ein Strudel aus Hettches Gedankenwelt, und auch die Walliser Sagenwelt mit dem „Zug der Toten Seelen“ finden Einklang in seinen Überlegungen. S.91: „Die Alpe fällt nur für wenige Monate im Jahr in das Recht der Menschen. Wenn wir im Herbst wieder hinabgehen ins Tal, beziehen Geister die verlassenen Hütten. Im Winter sollte man nicht hier sein. Wer trotzdem hochkommt, kann ihnen begegnen.“ Der Roman überzeugt sprachlich voll, denn das Schreiben beherrscht der Autor. Auf den Inhalt muss man sich tatsächlich sehr einlassen können. Besonders die vielen gedanklichen Einflüsse und Zitate setzen einen wachen Geist während der Lektüre voraus. Aber nichts desto trotz birgt der Roman ein sehr interessantes Lesevergnügen über das Leben im Allgemeinen, die Literatur im Besonderen. Insofern verschwimmen auch hier die Grenzen. In diesem Fall zwischen Roman und Lang-Essay. Der Satz im Klappentext: „Ein schwebend abgründiger Roman über den Zauber der Literatur“ bringt es auf den Punkt.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Biographie und Phantastik vermengen sich zu einem tiefgründenden Roman über die Kunst des Erzählens

    In seinem neuesten Roman entführt uns der Autor in eine Mischwelt aus Autobiographie, Phantastik und gelebte Mythen im Wallis/Schweiz. Die Eltern des Autors sind verstorben, und er erhält vom Kanton Wallis eine Vorladung. Er reist in den Schweizer Kanton, um die Angelegenheit zu richten, und das Chalet zu verkaufen. Allein die Anreise verwischt sich zu einem kleinen Strudel aus Biographie und Fiktion. Das Wallis ist nur mehr über die Pässe zu erreichen, denn ein mächtiger Felssturz hat die Rhone aufgestaut, den Tunnel und einige Ortschaften geflutet. Er wird von Soldaten mit Maschinengewehren in Empfang genommen, und so nach und nach kristallisiert sich heraus, dass der Karton mit seinen Dörfern zu einer Eigenständigkeit mit einem mächtigen Kastlan (und Bannherr der Sieben Zenden) an der Spitze zurückgekehrt ist. Alte Familienstämme haben wieder das Sagen, und nichts geht ohne die Bischöfin. Viele Orte sind verlassen, oder nur mehr mit einer Fähre zu erreichen. Im Haus angekommen, überwältigen Hettche seine Kindheitserinnerungen. Und auch die Begegnung mit seiner Freundin Marietta aus Kindestagen nimmt unerwartete Wendungen. So wird aus einem geplanten Verkauf der Wunsch, in diese Welt und Natur, welche in gewissen Maße zu einer Ursprünglichkeit zurück gezwungen wurde, zu bleiben. Er hilft Marietta auf der Alm so gut er kann, aber die Zeit, sein Ultimatum, läuft ab. Im Prinzip ist das nur ein grober Rahmen, denn der Autor beschäftigt sich sehr viel mit der Literatur. Was kann, soll, und darf der Schreibbetrieb wirklich? Wo liegt auch hier die Essenz, das Wesentliche. Es wird Rilke zitiert, welcher im Wallis seine letzte Ruhestätte fand. Und es folgen viele Streifzüge durch Homers Odyssee, versucht Parallelen zu Sindbads Abenteuer in den Geschichten aus Tausend und einer Nacht zu finden. Es wird ein Strudel aus Hettches Gedankenwelt, und auch die Walliser Sagenwelt mit dem „Zug der Toten Seelen“ finden Einklang in seinen Überlegungen. S.91: „Die Alpe fällt nur für wenige Monate im Jahr in das Recht der Menschen. Wenn wir im Herbst wieder hinabgehen ins Tal, beziehen Geister die verlassenen Hütten. Im Winter sollte man nicht hier sein. Wer trotzdem hochkommt, kann ihnen begegnen.“ Der Roman überzeugt sprachlich voll, denn das Schreiben beherrscht der Autor. Auf den Inhalt muss man sich tatsächlich sehr einlassen können. Besonders die vielen gedanklichen Einflüsse und Zitate setzen einen wachen Geist während der Lektüre voraus. Aber nichts desto trotz birgt der Roman ein sehr interessantes Lesevergnügen über das Leben im Allgemeinen, die Literatur im Besonderen. Insofern verschwimmen auch hier die Grenzen. In diesem Fall zwischen Roman und Lang-Essay. Der Satz im Klappentext: „Ein schwebend abgründiger Roman über den Zauber der Literatur“ bringt es auf den Punkt.

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