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Band 4

Am Meer Roman

Aus der Reihe Die Lucy-Barton-Romane
24

15,00 €

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Produktdetails

Verkaufsrang

7261

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/2,6 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Seidengrau

Originaltitel

Lucy by the Sea

Übersetzt von

Sabine Roth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77542-2

Produktdetails

Verkaufsrang

7261

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/2,6 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Seidengrau

Originaltitel

Lucy by the Sea

Übersetzt von

Sabine Roth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77542-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    2/5

    08.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gewollt und nicht gekonnt

    Seltsames Buch. Zunächst einmal geht es in dem Buch um Corona. Zumindest spielt es zur Zeit der Pandemie und diese ist allgegenwärtig. Das findet weder auf dem Klappentext noch in der Buchbeschreibung Beachtung. Da war ich das erste Mal irritiert und ein wenig vor den Kopf gestoßen. Die Handlung plätschert so vor sich hin und ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wann geht es hier eigentlich los oder wann beginnt ein Spannungsbogen? Zum Ende hin spitzt sich das erste mal eine Situation zu, die am allerdings nicht weitergeführt wird und im Nichts endet. Die Protagonistin ist eine reiche scheinbar von Zweifeln aufgrund einer schlechten Kindheit bestimmten Frau, die zwei tolle Töchter hat und sich den Luxus leisten kann, während der Pandemie in einem Büro zu sitzen, aus dem Fenster zu starren, sich als Schriftstellerin schlechte Geschichten auszudenken und mal schnell nebenbei ein Haus am Meer kauft. Eine wohlstandsverwahrloste Geschichte, die eigentlich ein Schlag in die Magengrube für alle ist, die zu dieser Zeit existentielle Probleme hatten. In dem Buch werden oft Vergleiche angestrebt, die schlecht gemacht sind. Beispielsweise kommt ihr Exmann den einen Tag von einem Turm am Meer wieder. In dem Buch wird seine Beziehung mit dem Turm mit der gesamtgesellschaftlichen Situation gleichgesetzt. Die Vergleiche wirken oft hölzern, konstruiert oder gewollt aber nicht gekonnt. Insgesamt ein wenig ansprechendes Buch, dessen tieferer Sinn mir verschlossen blieb - ich nehme ganz stark an, weil es keinen gibt.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    22.04.2025

    Hörbuch (Audio)

    Ein ruhig erzählter Roman

    Mein Hör-Eindruck: Lucy Barton, eine erfolgreiche Schriftstellerin, und ihr Ex-Mann William fliehen vor der Corona-Pandemie aufs Land, nach Maine, ans Meer. Dort sind sie zwar in Sicherheit, aber die Auswirkungen der Pandemie erreichen sie über das Leben ihrer beiden Töchter dennoch. Elizabeth Strout erzählt jedoch keinen Roman über Corona. Streng genommen hat ihr Roman keinen Plot. Die Ich-Erzählerin Lucy erzählt über das tägliche Leben in ihrem gemieteten Haus am Meer. Trotzdem ist der Roman keine Sekunde langweilig. Lucy wirkt in ihrer negativen Haltung nicht unbedingt sympathisch. Das Meer ist zu grau, die Algen zu glitschig, der Strand zu eintönig, das Leben in Maine zu provinziell und so fort – Lucy findet an allem etwas auszusetzen. Aber das zurückgezogene Leben setzt in ihr andere Fähigkeiten frei. Sie entdeckt das Kleine und Unspektakuläre für sich, aber sie verliert nicht den Blick aufs Große, ganz im Gegenteil: aus der Distanz erkennt sie sehr genau die Spaltung der US-amerikanischen Gesellschaft, die sich auch in ihrer eigenen Familie spiegelt. Der Rückzug in die Stille am Meer lässt Kindheitserinnerungen in ihr hochkommen, ungute Erinnerungen an ihre Mutter und an die Armut ihrer Familie, die sie und ihre Geschwister von Geburt an auf die Verliererseite der Gesellschaft gestellt hätten. Auch wenn sich Lucys Erzählungen dem Alltag widmen, ist er Roman alles andere als banal. Es geht um die allgemeinen Themen, denen sich ältere Menschen stellen müssen: z. B. um lebensbedrohliche Erkrankungen, die Einschränkungen des Alters, um Tod, um Verzicht und Verlassenheit und immer wieder um Verluste. Lucy entdeckt aber auch das Glück des Augenblicks durch Beobachtungen der Natur oder das Glück von freundschaftlichen Begegnungen. Lucy erzählt von familiären Krisen und Unglücksfällen und vor allem von ihrer langsam wachsenden Erkenntnis, welchen Wert das Vertraute in ihrem Leben hat. Der Roman ist ein einziger großer Monolog, der im Plauderton vorgetragen wird, hier perfekt umgesetzt von Barbara Stoll. Immer wieder aber merkt man die menschenfreundliche und lebenskluge Haltung der Autorin, die durch den Monolog ihrer Protagonistin durchleuchtet. Was den Roman zu einem ganz besonderen Hör-Erlebnis macht. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Elizabeth Strout.

  • Edith Berger

    5/5

    24.02.2025

    Hörbuch (Audio)

    schönes, elegantes Hörvergnügen

    Unmittelbar vor dem Lockdown überredet William seine Exfrau Lucy mit ihm nach Maine ans Meer zu fahren. Lucy ist Schriftstellerin. Sie liebt New York und kann sich eigentlich nicht vorstellen, länger woanders zu sein. William ist Naturwissenschaftler und ahnt bereits, was auf sie zukommen wird. Mit dem Gedanken an einen kurzen Urlaub, fährt Lucy mit William mit. Und dann passiert das Unfassbare. Die Pandemie überzieht das ganze Land und legt es lahm. „Am Meer“ von Elizabeth Strout sind kleine Glücksstücke über Familie, Freundschaft, Liebe, Verlust und die Zerbrechlichkeit von all dem. Wundervoll gelesen von Barbara Stoll.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schöne Erzählung

    Das ist eine wunderbare Erzählung darüber, wie ein älteres Paar (früher verheiratet, dann geschieden und jetzt wieder zusammen) die Pandemie-Zeit erlebt hat. Strout ist eine meisterhafte Erzählerin; sie versteht es, auf Dinge, Gefühle und Geschehnisse aufmerksam zu machen, die der/die Lesende persönlich kennt, so dass sich die Erzählung im Lesenden widerspiegelt und er/sie das Geschehen so erlebt, als hätte er/sie es selber erfahren. Daraus entsteht ein Gefühl der Wiedererkennung: „aha ja, das habe ich damals auch so erlebt“; „Oh nein, das habe ich damals ganz anders erfahren“. Damit entsteht Neugier, Spannung und ein grosser Unterhaltungswert. Wie die Autorin mit einer einfachen Sprache und mit einfachen literarischen Mittel den Lesenden abholen kann - das ist bewundernswert! Freilich gilt: Ich habe auch Verständnis dafür, wenn eine Kritik lauten würde, dieses Buch sei sagenhaft langweilig; da passiere nichts; Monotonie und grau. Dasselbe Buch kann ganz unterschiedliche Reaktionen erzeugen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    25.01.2025

    Hörbuch-Download

    Virtuos

    Der Roman, Am Meer, von der Bestsellerautorin Elizabeth Strout, ist ein beeindruckend Lockdownroman. Es ist Band 4 der Lucy Barton – Romane. Das Hörbuch wird von Barbara Stoll gesprochen. Es besonders virtuos gestaltet. Da hört man immer wieder das Meer rauschen. Die Autorin erzählt von menschlichem Miteinander und besticht durch die Natürlichkeit der Sprache. Lucy wird von ihrem ersten Mann gezwungen New York zu verlassen. Er hat ein Haus in Maine besorgt. Bestürzt war ich von den Einwohnern, die ihr Drohungen ans Auto heften, obwohl sie Abstand halten. Dieses toll gestaltendes Hörbuch hat mir sehr gut gefallen.

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