Die Sommerferien sind da und die zehnjährige Ferris hat alle Hände voll zu tun. Während ihre aufmüpfige kleine Schwester die Nachbarschaft schikaniert, muss Ferris ihre Tante ausspionieren, ihre Klassenlehrerin aufheitern und ihrem Vater im Kampf gegen eine Waschbären-Invasion helfen. Außerdem macht sie sich Sorgen um ihre Oma, die fast nur noch im Bett liegt und behauptet, einen Geist zu sehen, der einen ganz speziellen Auftrag für Ferris hat. Den zu erfüllen, scheint fast unmöglich bei all dem Trubel im Haus. Aber wenn es jemand schaffen kann, alle Probleme zu lösen, während die ganze Familie verrückt spielt - dann Ferris!
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Bewertung
aus Moosburg
4/5
17.05.2025
eBook (ePUB 3)
Emotional und tiefgründig
Die Sommerferien sind da und die zehnjährige Ferris hat alle Hände voll zu tun. Während ihre aufmüpfige kleine Schwester die Nachbarschaft schikaniert, muss Ferris ihre Tante ausspionieren, ihre Klassenlehrerin aufheitern und ihrem Vater im Kampf gegen eine Waschbären-Invasion helfen. Außerdem macht sie sich Sorgen um ihre Oma, die fast nur noch im Bett liegt und behauptet, einen Geist zu sehen, der einen ganz speziellen Auftrag für Ferris hat. Den zu erfüllen, scheint fast unmöglich bei all dem Trubel im Haus. Aber wenn es jemand schaffen kann, alle Probleme zu lösen, während die ganze Familie verrückt spielt – dann Ferris! (Klappentext)
Dieses für mich teilweise sehr emotionale Buch hat mich schnell in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist gut lesbar und die einzelnen Charaktere der ziemlich schrägen Familie sind real vorstellbar. Jeder ist für sich einmal und einzigartig. Die Handlung ist witzig, nachvollziehbar, aber regt auch zum Nachdenken an. Die eigene Fantasie wird angeregt. Die Botschaften über z.B. Zusammenhalt, Familie, Liebe, aber auch Angst und Trauer kommen gut und spürbar an. Ein schönes Buch welches ich mir auch als Lektüre in den oberen Klassen der Grundschule gut vorstellen kann.
Bewertung
5/5
13.05.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein bezauberndes Kinderbuch
„Der Sommer der unmöglichen Dinge“ von Date DiCamillo ist eines der Kinderbücher, die einfach nur wunderbar sind: Humorvoll, berührend, zum Lachen und zum Weinen.
Die zehnjährige Ferris hat Sommerferien, aber keine Zeit zum Ausruhen, denn in ihrem Leben und ihrem Zuhause geht es äußerst turbulent und chaotisch zu. Da ist zum Beispiel ihr Onkel Ted, der seine Frau Shirley verlassen hat, und nun in Ferris Zuhause im Keller die Wände bemalt, für ihn soll Ferris die Stimmung seiner Ehefrau auskundschaften. Shirley, eine Friseurin mit eigenem Salon, nutzt Ferris Besuche kurzerhand, um ihr ungebeten eine neue Frisur zu verpassen, die alle lächerlich finden. Perfekt wird der Tumult vor allem durch Pinky, Ferris‘ sechsjährige Schwester, die unbedingt auf ein Suchplakat mit Verbrechern möchte und deshalb eine Bank überfällt. Zu all dem gesellt sich dann noch, dass ihre geliebte Großmutter nicht nur einen Geist sieht, der Wünsche äußert, sondern gesundheitlich leider Probleme hat, so dass sich Ferris um sie Sorgen macht. Zum Glück hat sie ihren langjährigen Freund Billy Jackson an ihrer Seite, der ein begnadeter Klavierspieler ist, aber immer nur ein einziges Lied spielt.
Die Charaktere sind alle ein bisschen überdreht und doch so wundervoll gezeichnet. Die Kinder werden mit ihren Besonderheiten von den Erwachsenen akzeptiert und wohltuend wenig reglementiert. Das Buch ist – wie so viele Bücher von Kate DiCamillo – ein echter Glücksfall.
anette1809 - katzemitbuch.de
aus Sulzheim
4/5
22.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Geschichte über Freundschaft und Familie mit ungewöhnlichem Personal
ie Bücher von Kate DiCamillo kenne und liebe ich bereits seitdem ihr preisgekröntes Kinderbuch „Winn-Dixie“ verfilmt wurde.
So fand der Titel „Der Sommer der unmöglichen Dinge“ zu mir, obwohl ich schon lange nicht mehr der Zielgruppe ihrer Bücher angehöre.
Leser*innen lernen die zehnjährige Ferris und deren Familie und Freunde kennen. Sie begleiten sie einen Sommer lang.
Ferris ist ein Mensch, der versucht es allen recht zu machen und am liebsten alle glücklich sieht. Wohingegen ihre sechsjährige Schwester Pinky das ziemliche Gegenteil von ihr ist. Frech und mit dem Berufsziel eine Verbrecherin zu werden. Ferris‘ Eltern sind das eine über andere Mal überfordert mit diesem Kind. So ist es wahrscheinlich nicht verwunderlich, wie erwachsen Ferris oftmals für ihre zehn Jahre wirkt, sei es in ihren Taten oder in ihren Gedanken.
Auch viele weitere Figuren in diesem Roman sind alles andere als alltäglich. Über allem schwingt zudem ein Hauch von Magie mit, nicht zuletzt, da Ferris‘ Großmutter Charisse der festen Überzeugung ist, dass in ihrem Haus ein Geist spukt.
Zugegebenermaßen konnte mich Kate DiCamillos Geschichte von Ferris und ihrer Familie zu Beginn nicht abholen. Ich fühlte mich etwas überfordert von den zahlreichen sehr außergewöhnlichen Figuren. Zumal ich bis auf Ferris die meisten anfangs entweder unsympathisch oder als kaum wahrnehmbar neben Ferris und der draufgängerischen Pinky empfand.
Es dauerte beinahe ein Drittel des Buches, bis Kate DiCamillos zauberhafter Schreibstil mich wieder einmal von sich einnehmen konnte. Ab da folgte ich der Geschichte in einem Rutsch bis zum Ende.
„Aber wenn man es genau nimmt, ist jede Geschichte eine Liebesgeschichte. Oder zumindest jede gute Geschichte ist eine Liebesgeschichte.“
„Der Sommer der unmöglichen Dinge“ gestaltete sich für mich zunächst etwas schwer zugänglich.
Im Laufe der Geschichte konnte mich das Buch aber wieder einmal von Kate DiCamillos herausragendem Talent überzeugen. Sie besitzt die Fähigkeit mehr oder weniger alltägliche Geschichten von Freundschaft, Familie und Liebe auf eine ganz besondere magische Art zu erzählen.
CorniHolmes
4/5
19.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Warmherzig, ziemlich verrückt, dabei auch sehr klug. Ein außergewöhnliches Kinderbuch.
Die Sommerferien haben begonnen und die zehnjährige Ferris hat ganz schön viel um die Ohren. Da ist ihre kleine eigensinnige Schwester, die es sich in den Kopf gesetzt hat, eine Verbrecherin zu werden und dafür allerhand abgedrehte Versuche unternimmt. Ihr Vater geht auf dem Dachboden auf Waschbären-Jagd, ihr Onkel Ted lebt zurzeit in ihrem Keller, ihre Tante verpasst ihr eine schreckliche Dauerwellenfrisur und dann ist da noch ihre Oma, der es gesundheitlich immer schlechter geht - und die behauptet, einen Geist gesehen zu haben, der sie darum bittet, den Kronleuchter im Esszimmer zum Erstrahlen zu bringen. Ein sehr merkwürdiger Auftrag, aber Ferris möchte ihn unbedingt für ihre Oma erfüllen. Zum Glück hat sie ihren besten Freund Billy Jackson an ihrer Seite, auf den sie sich immer verlassen kann.
Die Bücher von Kate DiCamillo begleiten und begeistern mich seit meiner Kindheit. Jedes neue Buch von ihr darf blind bei mir einziehen – und „Der Sommer der unmöglichen Dinge“ bildet da natürlich keine Ausnahme. Schon das Cover, das die Regina Kehn entworfen hat, verzauberte mich mit seiner verträumten Stimmung auf Anhieb. Die Geschichte dahinter konnte mich anfangs jedoch nicht komplett überzeugen. Und auch jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich etwas hin und her gerissen, wie ich es bewerten soll. Mir, als Erwachsene, hat es sehr gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe um hineinzufinden. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie es bei der Zielgruppe ankommen wird. Für fortgeschrittene Leser*innen, die es gerne ruhig und anspruchsvoll mögen, wird das Buch sicherlich etwas sein, genauso wie für kinderbuchliebende Erwachsene. Es ist jedoch fraglich, ob es Kinder ab 10 Jahren zu fesseln vermag. Die Handlung wird sehr unaufgeregt erzählt und wirkt bisweilen etwas verworren. Vermutlich wird der Großteil der jungen Leserschaft schnell die Lust am Lesen verlieren, da ihnen zu wenig Spannendes passiert.
Kate DiCamillo hat definitiv mal wieder einen Kinderroman geschrieben, der sich von der Masse abhebt. Was optisch wie eine locker-leichte Sommerlektüre daherkommt, entpuppt sich nur kurz darauf als so viel mehr. Mit ihrem gewohnt wunderschönen Schreibstil (übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn) erzählt Kate DiCamillo hier eine bewegende Geschichte voller Emotionen und Tiefgang. Neben Familie, Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt werden hier auch ernste Themen angesprochen wie Angst, Verlust und Trauer. Dank der sehr behutsamen und humorvollen Erzählweise erscheint die Handlung aber zu keiner Zeit bedrückend. Ganz im Gegenteil, sie ist sogar sehr oft ziemlich lustig und erzeugt ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch. In kleinen Episoden, die ein stimmiges Gesamtbild ergeben, begleiten wir die 10-jährige Ferris und ihre schräge Familie durch den Alltag und erleben dabei allerhand Kurioses. Ferris ist eine sehr sympathische Protagonistin, die man mit ihrer einfühlsamen und fürsorglichen Art direkt ins Herz schließt. Generell sind die Charaktere mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Kate DiCamillo weiß, wie man einzigartige Figuren erschafft, die man mit all ihren Macken einfach gernhaben muss. Vor allem Ferris' kleine Schwester Pinky ist eine recht spezielle und unvergessliche Persönlichkeit.
Ganz nebenbei lernt man auch die Bedeutung von einigen nicht ganz so alltäglichen Begrifflichkeiten, Ferris’ sogenannte Mielk-Wörter, benannt nach ihrer wörterbesessenen Lehrerin. Das Ende ist überraschend, aber passend und rundet das Ganze perfekt ab.
Fazit: „Der Sommer der unmöglichen Dinge“ ist eine leise und kraftvolle Geschichte über einen unvergesslichen Sommer, in dem alles Unmögliche möglich ist. Ein ganz besonderer Kinderroman, der berührt, überrascht und nachdenklich stimmt. Warmherzig, ziemlich verrückt, dabei auch sehr klug. Auch wenn ich mit der Altersangabe etwas hadere, kann ich das neue Buch von Kate DiCamillo sehr empfehlen, mir hat die US-amerikanische Autorin mal wieder wunderbare Lesestunden bereiten können. Wer gerne Kinderbücher liest, die sich abseits des Mainstreams bewegen, sollte an Ferris und ihrer liebevoll-chaotischen Familie auf keinen Fall vorbeigehen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
Bewertung
aus Alfter
4/5
13.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mehr als ein Auftrag für Ferris
Ferris hat alle Hände voll zu tun. Und dabei haben die Sommerferien doch gerade erst begonnen. Ferris heißt eigentlich Emma Phineas Wilkey und kommt bald in die 5. Klasse. Ihre Familie ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und hält Ferris ganz schön auf Trab. Da ist ihre kleine Schwester, die einmal Bankräuberin werden will und auch sonst alles Mögliche anstellt, um mit ihren sechs Jahren nicht gerade als brav zu gelten. Ihr Vater vermutet eine Waschbären-Invasion im Haus. Onkel und Tante haben gerade eine Ehekrise, sodass der Onkel in den Keller von Ferris Elternhaus gezogen ist und Ferris nun zu Vermittlungszwecken herangezogen wird. Ferris Oma geht es in letzter Zeit nicht besonders gut und sieht Geister, unheilvolle Vorboten, die Ferris Angst und Bange machen. Dieser Geist wartet, so Ferris’ Oma, auf die Wiederkehr ihres Mannes. Dafür muss Ferris den alten Familienkronleuchter wieder zum Brennen bringen. Und auch Ferris alte Lehrerin ist einsam und ein wenig verloren nach dem Tod ihres Mannes. Zum Glück ist Ferris nicht allein mit all diesen Problemen, sondern hat Billy Jackson, ihren besten Freund, an ihrer Seite, für den alles im Leben Musik ist.
Kate DiCamillo hat eine sehr skurrile Familien- und Figurenkonstellation geschaffen, die schon ein wenig gewöhnungsbedürftig ist zu Anfang. Man kann sich schon ein wenig überfordert fühlen mit den schrägen Figuren, zwischen denen Ferris doch recht verlassen wirkt. Insbesondere Ferris’ kleine Schwester ist eigentlich keine Figur, die man in einem Jugendbuch erwartet, sondern vielleicht eher in einem Horrorroman. Doch es lohnt sich, den sehr mit sich selbst beschäftigten Figuren eine Chance zu geben. Und Ferris Oma sowie ihre Freundschaft mit Billy stimmen dann auch wieder versöhnlich. So wird am Ende aus den schrägen Typen doch noch eine Gemeinschaft, die einander hilft und die einzelnen aus ihrer Einsamkeit befreit. So hat das Licht des Kronleuchters nicht nur wegweisende Funktion für den verschollenen Mann des Geistes, der im Haus sein Unwesen treibt. Und am Ende bleibt eine berührende Geschichte über Freundschaft und Verlust, über den Umgang mit den Macken der anderen und den Wert der Gemeinschaft.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.