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Letzter Schachzug Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2024

Abbildungen

29, Schwarz-Weiß-Abbildungen

Verlag

Verlag regionalkultur

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/1,8 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95505-505-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2024

Abbildungen

29, Schwarz-Weiß-Abbildungen

Verlag

Verlag regionalkultur

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/1,8 cm

Gewicht

226 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95505-505-9

Herstelleradresse

Verl. Regionalkultur
Bahnhofstr. 2|76698|Ubstadt-Weiher|DE
kontakt@verlag-regionalkultur.de

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Düsteres Kapitel Deutscher Geschichte als Krimi-Lesevergnügen

Bewertung am 16.10.2025

Bewertungsnummer: 2627354

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In der jüngsten Fortsetzung der Krimireihe um Maren Meinhardt, nimmt die Ahnenforscherin einen Auftrag an, der auf den ersten Blick unkompliziert erscheint: Ihr englischer Klient will heiraten und möchte die adlige Sippschaft der Braut durch die Biografie seines deutschen Großvaters beeindrucken, der 1933 vor den Nazis nach England geflohen war und dort wohlhabend wurde. Maren wird bei ihrer Forschung von zwei Nachbarinnen unterstützt. Die älteren Damen, alle auf sympathische Art ein bisschen schrullig, verbindet eine unsentimental-herzliche Freundschaft. Die geballte Weiblichkeit wird durch den künftigen Schwiegervater von Marens Auftraggeber aufgelockert. Der attraktive englische Adlige bringt mit seinen Flirtversuchen die Professionalität der Protagonistin ins Wanken und ihre –nur vermeintlich versiegten – weiblichen Hormone zur Wallung. Der vermeintliche Routinejob wird für die erfahrene Genealogin zum persönlichen Problem, als sie auf verborgene Dokumente stößt, die den tapferen Widerstandskämpfer in neuem Licht erscheinen lassen. Überraschend findet Maren außerdem den Zusammenhang zu einem unaufgeklärten Mord im Jahre 1970. Dann führen unerwartete Erkenntnisse zu einer Wendung, die alles verändert. Die atmosphärisch dichte Beschreibung des Karlsruher Lokalkolorits lässt selbst Ortsunkundige den Charme der badischen Metropole spüren. Die komplex konstruierte Story beeindruckt durch sorgfältige Recherche der Stadthistorie. Schritt für Schritt lässt Klingler ihre Ahnenforscherin aus staubigen Archiven und persönlichen Befragungen die Ereignisse vor und nach der Flucht des Großvaters rekonstruieren Ohne erhobenen Zeigefinger oder moralische Belehrung vermittelt die Karlsruher Autorin, wie die Schrecken der Nazizeit auch ihre beschauliche Heimatstadt, die heutige Residenz des Rechts, nicht verschonten. An den Einzelschicksalen zeigt sie, exemplarisch, dass die Verdrängung und das Verschweigen von Verbrechen in der Vergangenheit noch bis in die Gegenwart als Trauma für nachfolgende Generationen weiterwirken. Die Einbettung der Ereignisse in ein liebevoll und mit Humor gezeichnetes Beziehungsgeflecht macht der Leserschaft den schweren Stoff nicht nur lichter verdaulich, sondern zum Lesevergnügen.

Düsteres Kapitel Deutscher Geschichte als Krimi-Lesevergnügen

Bewertung am 16.10.2025
Bewertungsnummer: 2627354
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In der jüngsten Fortsetzung der Krimireihe um Maren Meinhardt, nimmt die Ahnenforscherin einen Auftrag an, der auf den ersten Blick unkompliziert erscheint: Ihr englischer Klient will heiraten und möchte die adlige Sippschaft der Braut durch die Biografie seines deutschen Großvaters beeindrucken, der 1933 vor den Nazis nach England geflohen war und dort wohlhabend wurde. Maren wird bei ihrer Forschung von zwei Nachbarinnen unterstützt. Die älteren Damen, alle auf sympathische Art ein bisschen schrullig, verbindet eine unsentimental-herzliche Freundschaft. Die geballte Weiblichkeit wird durch den künftigen Schwiegervater von Marens Auftraggeber aufgelockert. Der attraktive englische Adlige bringt mit seinen Flirtversuchen die Professionalität der Protagonistin ins Wanken und ihre –nur vermeintlich versiegten – weiblichen Hormone zur Wallung. Der vermeintliche Routinejob wird für die erfahrene Genealogin zum persönlichen Problem, als sie auf verborgene Dokumente stößt, die den tapferen Widerstandskämpfer in neuem Licht erscheinen lassen. Überraschend findet Maren außerdem den Zusammenhang zu einem unaufgeklärten Mord im Jahre 1970. Dann führen unerwartete Erkenntnisse zu einer Wendung, die alles verändert. Die atmosphärisch dichte Beschreibung des Karlsruher Lokalkolorits lässt selbst Ortsunkundige den Charme der badischen Metropole spüren. Die komplex konstruierte Story beeindruckt durch sorgfältige Recherche der Stadthistorie. Schritt für Schritt lässt Klingler ihre Ahnenforscherin aus staubigen Archiven und persönlichen Befragungen die Ereignisse vor und nach der Flucht des Großvaters rekonstruieren Ohne erhobenen Zeigefinger oder moralische Belehrung vermittelt die Karlsruher Autorin, wie die Schrecken der Nazizeit auch ihre beschauliche Heimatstadt, die heutige Residenz des Rechts, nicht verschonten. An den Einzelschicksalen zeigt sie, exemplarisch, dass die Verdrängung und das Verschweigen von Verbrechen in der Vergangenheit noch bis in die Gegenwart als Trauma für nachfolgende Generationen weiterwirken. Die Einbettung der Ereignisse in ein liebevoll und mit Humor gezeichnetes Beziehungsgeflecht macht der Leserschaft den schweren Stoff nicht nur lichter verdaulich, sondern zum Lesevergnügen.

Spannender Geschichtsunterricht

Bewertung am 01.05.2025

Bewertungsnummer: 2480358

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein erster "Klingler" hat mir sehr gut gefallen: Nach anfänglichem leicht steifem Start hat die Geschichte schnell an Fahrt aufgenommen und wurde richtig fesselnd. Geschichte aus den 1930ern wurde hier spannend verpackt und in Karlsruhe perfekt angesiedelt. Über (aus meiner Sicht) kleinere "Schwächen", wie zB. Tagebucheintragungen und diversen Andeutungen konnte ich gut hinweg sehen. Unterhaltsamer Geschichtsunterricht für Interessierte und junge Menschen! Sehr zu empfehlen!!!

Spannender Geschichtsunterricht

Bewertung am 01.05.2025
Bewertungsnummer: 2480358
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein erster "Klingler" hat mir sehr gut gefallen: Nach anfänglichem leicht steifem Start hat die Geschichte schnell an Fahrt aufgenommen und wurde richtig fesselnd. Geschichte aus den 1930ern wurde hier spannend verpackt und in Karlsruhe perfekt angesiedelt. Über (aus meiner Sicht) kleinere "Schwächen", wie zB. Tagebucheintragungen und diversen Andeutungen konnte ich gut hinweg sehen. Unterhaltsamer Geschichtsunterricht für Interessierte und junge Menschen! Sehr zu empfehlen!!!

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Letzter Schachzug

von Eva Klingler

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