Über Liebe und Verlust und das, was danach passiert
Drei Menschen, drei Leben, ein Schmerz: Claire zieht nach London auf der Suche nach sich selbst, doch sie findet Maggie, ihre große Liebe. Dann kommt die Unsicherheit, denn Maggies Verhalten wirft Fragen auf. Bis sich Claires Misstrauen bestätigt ... Ana ist glücklich verheiratet und hat drei Kinder. Als sie sich plötzlich in einen anderen verliebt, steht sie vor einer Entscheidung, die sie alles kosten kann, was ihr wichtig ist ... Patrick ist ein einsamer Student, bis er Caitlin kennenlernt - aber fühlt sie so wie er ...?
Basierend auf drei wahren Geschichten erzählt Jessie Stephens davon, wie emotionaler Schmerz uns formt und auch brechen kann. Und davon, wie heilsam es ist, ihn mit anderen zu teilen.
»HEARTSICK ist wie ein Fenster in die Seele eines anderen Menschen.« SALLY HEPWORTH
»Eine Hymne an die Liebeskranken, beeindruckend in ihrer Ehrlichkeit.« PUBLISHERS WEEKLY
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Ein sehr gutes Sachbuch
Bewertung am 13.04.2025
Bewertungsnummer: 2465524
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
In dem Sachbuch "Heartsick" beschreibt die Autorin wie die Beziehungen von drei unterschiedlichen Personen in die Brüche gehen. Es werden also drei auf reale Geschichten beruhenden Liebesbeziehungen beschrieben. Dabei wechseln sich die Kapitel der unterschiedlichen Charaktere ab, sodass die unterschiedlichen Geschichten für sich erzählt werden, aber es auch eine gewisse Parallelität wie Kennenlernphase, Beginn der Beziehung und Ende gibt. Diese Parallelität ermöglicht es einen, einen ganz eigenen Blick auf das Scheitern von Beziehungen zu werfen und sich deren Ähnlichkeiten, aber auch eigenständiger Komplexität die zum Scheitern führt bewusst zu machen.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war hervorragend und ihre Neutralität beeindruckend. Der Schreibstil der Autorin war trotz aller Sachlichkeit mit poetischer Sprache und Metaphern geschmückt, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Insgesamt hat das Buch auch einen tollen Aufbau und die Kapitellänge war gut. Die Einleitung der Autorin in der sie über ihren eigenen Liebeskummer und ihre Beweggründe für das Buch schreibt war außergewöhnlich gut und mehr als gelungen.
Ich finde die Autorin hat gerade beim Aussuchen der drei Personen, deren Geschichte sie in ihrem Sachbuch erzählen möchte, ein gutes Händchen bewiesen. Sie standen jeweils individuell für sich und waren jeweils sehr interessante Persönlichkeiten.
Abschließend kann ich sagen, dass sich das Sachbuch sehr spannend liest, auch wenn einen der Titel vermuten lässt wie es aussgeht. Es ist nie langweilig und regt sehr zum Nachdenken an. Ich würde es definitiv empfehlen.
„Heartsick“ trifft mitten ins Herz
Coelilia am 08.04.2025
Bewertungsnummer: 2461523
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Heartsick“ ist ein zutiefst ehrliches, schmerzhaft schönes und berührendes Buch darüber, was passiert, wenn Liebe endet.
Jessie Stephens erzählt in diesem Roman die wahren Geschichten von drei sehr unterschiedlichen Menschen : Claire, Patrick und Ana, welche ihre Leser*innen mit auf eine Reise durch Liebesglück, Selbstzweifel, Verlust und vor allem: Herzschmerz nimmt.
Dabei geht es nicht um Kitsch oder romantische Idealisierung, sondern um die rohe, ungefilterte Realität von Beziehungen. Um die Momente, in denen Hoffnung umschlägt in Angst, in denen Nähe zu Distanz wird und in denen Menschen plötzlich mit sich selbst und ihren tiefsten Ängsten konfrontiert sind.
Was dieses Buch so besonders macht, ist die große Empathie, mit der Jessie Stephens schreibt. Sie urteilt nicht. Sie erklärt nicht, wer „Recht“ oder „Unrecht“ hat. Anstattdessen beschreibt sie und lässt den Lesenden Raum.
Claires Suche nach Liebe, verbunden mit Depression, Unsicherheit und dem Gefühl, nicht genug zu sein, war aufwühlend und gleichzeitig heilsam zu lesen. Aber auch Patricks erste Liebe und Anas innerer Konflikt inmitten einer langjährigen Ehe zeigen auf eindringliche Weise, wie komplex Beziehungen sind und wie sehr Liebeskummer jeden treffen kann, egal in welcher Situation.
Der Schreibstil von Stephens ist leicht zugänglich. Es liest sich schnell, aber oft bleibt man auch an Sätzen hängen, weil sie einen mitten ins Herz treffen.
„Heartsick“ ist daher ein Buch, das nicht nur vom Liebeskummer erzählt, sondern auch von persönlichem Wachstum, Selbstliebe und der Möglichkeit, inmitten des Schmerzes neue Kraft zu finden.
Das einzige, was mich so wirklich störte (schon beim ersten Eindruck), war das Cover. Es ist mir persönlich zu schlicht und passt nicht unbedingt zum Stil des Verlags, wie ich finde.
Dennoch ist es ein bewegendes, ehrliches und unglaublich menschliches Buch über Liebe, Verlust und Heilung. Definitiv lesenswert für alle, die verstehen wollen, wie sehr uns das Lieben und das Loslassen prägt.
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