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Women Roman. »Ein Klassiker der queeren Literatur« MICHELLE TEA

18

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40644

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/2 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Graublau / Bordeaux

Auflage

2. Auflage 2025

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0208-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40644

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/2 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Graublau / Bordeaux

Auflage

2. Auflage 2025

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0208-9

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Ari

    aus Aachen

    5/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erste deutsche Auflage eines queeren Klassikers

    Chloé Caldwell hat mit diesem Buch eine Geschichte geschaffen, die viele queere Frauen genau schon so erlebt oder zumindest in jedem Fall davon gehört haben. Im Vorwort wird erwähnt, dass dieses Buch mittlerweile zu den queeren Klassikern gehört und quasi als Insider in der lesbischen Community gilt. Viele Frauen schenken der Frau, in die sie sich unsterblich verliebt haben ein Exemplar von “Women” und so kommt es, dass jeder die Story von Finn und der Hauptprotagonistin kennt! Ich denke, dies bezieht sich auf die USA, wo die Geschichte ihre Handlung hat, aber ich finde die Idee total süß und wünsche mir heimlich, dass dies auch in Europa seinen Lauf nehmen wird. Zum Buch: Das Cover ist wunderschön gestaltet, die Farben harmonieren sehr gut und die weiblichen, zarten Hände auf dem Bild bilden ein Zeichen der Harmonie und Einigkeit. Das Buch an sich ist sehr kurz und schnell gelesen. Die Sprache ist einfach und angenehm, die Kapitel zudem ebenfalls nicht lang. Es gibt ein vergleichsweise längeres Vorwort und ein Nachwort, welche eine tolle Ergänzung zum Buch ergeben! Sprachlich hat das Werk einen schönen Stil. Die Sätze sind einfach gehalten, aber von gutem sprachlichem Niveau. Es wurden einige queere Künstler:innen, die ich noch nicht kannte, genannt und es gab einige Insider der Community, was ich super spannend finde! Zum Inhalt: Es geht, kurz geschrieben, um eine junge Autorin, die mit Mitte 20 nach New York zieht, um erwachsen zu werden und sich dabei unsterblich in die 19 Jahre ältere Finn verliebt, die zudem vergeben ist. Die Autorin hat gesagt, dass sie bewirken wollte, dass sich die Leser:innen in Finn verlieben und ich kann für meinen Teil behaupten, dass ich sofort hin und weg von ihr war. Die Geschichte beginnt total romantisch und leicht, aber wird mit der Zeit immer schwieriger. Es war zu Beginn schon klar, wie die Geschichte enden wird, aber ich habe mir trotzdem eingeredet, dass es vielleicht doch anders sein könnte, da ich es mir so sehr gewünscht habe. Die Protagonistin hat bis sie Finn kennen gelernt hat ausschließlich Männer gedatet und konnte viele ihrer Emotionen nicht einordnen. Das Thema toxische Beziehung ist ganz klar Thema dieses Romans, denn was die Protagonistin und Finn führen, ist leider genau das, egal wie romantisch es auf vielen Seiten war. Finn merkt, dass die Protagonistin sich in sie verliebt, aber nimmt dies nicht ernst, da sie im Buch später sagt, dass die Protagonistin sowieso danach einen Mann heiraten würde. Sie spricht ihr sozusagen auch ihre Bisexualität damit ab. Zudem lässt sich Finn von ihr nicht wirklich berühren. Die Rollen sind sehr klar verteilt und ich hatte das Gefühl, dass sich die Protagonistin damit nicht wohl gefühlt hat und deswegen auch nach einiger Zeit so heftig emotional reagierte. In der Community werden gleichgeschlechtliche Beziehungen von einigen stark romantisiert, weswegen ich froh bin, dass dieses Werk eine andere Perspektive zeigt. Eine Liebe zwischen zwei Frauen ist bekanntlich so intensiv, dass sie zerstörend sein kann und ich habe diese Verzweiflung bei der Protagonistin förmlich spüren können. Fazit: Ich als queere Frau würde diesen Roman jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert und vor allem würde ich ihn jeder queeren Frau empfehlen. Ich bezweifle, dass sich nicht queere Personen so in die Thematik hineinversetzen können, denn das Buch lebt von den Emotionen und den Gedanken. Wer einen heftigen Plot erwartet, wird hiermit eventuell nicht zu 100% glücklich, aber für jeden, der sich in die erste queere Liebe einer jungen Frau hineinfühlen möchte, wird hiermit gut bedient sein. Ich wusste, worauf ich mich einlasse und wurde nicht enttäuscht! Das Buch hat sogar das Potenzial eins meiner Jahreshighlights werden! Auch wenn der Roman ursprünglich vor 10 Jahren erschienen ist, ist die Thematik so aktuell wie noch nie, auch wenn Liebende heutzutage wohl kaum noch über e-Mails kommunizieren oder sich gegenseitig auf die Facebook Pinnwand schreiben. Dies hat mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht, aber mir auch einen Hauch Nostalgie entgegengebracht. Chloé Caldwell hat erwähnt, dass sie diesen Roman ursprünglich für sich selbst geschrieben hat und gar nicht veröffentlichen wollte und so liest er sich auch, was ich positiv meine. Er ist wie eine Ansammlung von Tagebucheinträgen und sprüht nur so von Authentizität, was ihn so einzigartig macht! Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass eine queere Liebe etwas total Schönes ist und es neben solcher Geschichten, wie in diesem Buch, auch total gesunde Verbindungen gibt!

  • Majo C.

    aus Wien

    4/5

    11.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verdauliches Outing mit Herzschmerz

    Endlich wieder verliebt. Aber verlieben geht ja, vor allem in der Literatur, generell nicht ohne Zwickmühlen. Der Protagonistin stehen gleich drei davon gegenüber: Die Person der Begierde, Finn, ist nicht nur mehr als eine Dekade älter, nein, sie ist auch noch in einer Langzeitbeziehung. Und als ob das nicht reichen würde, eine Frau - und die Protagonistin hetero. Oder etwa doch nicht? Wir werden mitgenommen auf eine Zeit der großen Ungewissheiten für die Erzählerin. Sie überdenkt ihre bisherigen sexuellen und romantischen Beziehungen, probiert Dating neu aus, versucht sich selbst neu zu (er-)finden, geht vollkommen in ihrem Herzschmerz und ihrer Obsession unter und spricht aus ihrem Schmerz heraus, statt über ihn zu sprechen. Die Charaktere sind sehr realistisch und sympathisch geschrieben, vor allem die Beziehung zur Mutter hat mich sehr gerührt. Erzählt wird in kurze, teilweise absatzlangen Kapiteln, mit Zeitsprüngen und kurzen Sätzen. Dadurch liest sich dieses Werk recht schnell, mit wenigen Worten auf geringer Seitenzahl - ohne zu wirken, als wäre etwas ausgelassen worden. Was mir nicht gefallen hat ist die stark binäre Denkweise über Sexualität und Rollen beim Sex bzw Machtverteilung in Beziehungen, dass es einen dominanten/maskulinen/penetrierenden/machtausübenden Part und das Depandant geben muss und diese Grenzen nicht verschwimmen und sich vor allem queere Paare auch an diese Denkweise halten würden. Ebenfalls wurde der Begriff Schadenfreude falsch übersetzt, was ich der Autorin verzeihe, da sie nicht Deutsch spricht.

  • Marielle_liest

    4/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Sehnsucht und Selbstverlust

    Die Ich-Erzählerin zieht nach einem Entzug nach New York und verliebt sich dort zum ersten Mal in eine Frau. Finn ist 19 Jahre älter und lebt in einer festen Beziehung. Es entwickelt sich eine Affäre, die schnell aus dem Gleichgewicht gerät. ♀ Zwischen bibliothekarischer Routine und emotionaler Eskalation entfaltet sich ein Sog aus Abhängigkeit, Verlangen und Selbstverlust. Die Beziehung ist ein ständiger Drahtseilakt: erst Nähe, dann Rückzug und dann folgt wieder das nächste Hoch. Aber Finn bleibt ungreifbar – sie ist zwar irgendwie immer da, aber nie ganz. Und die Erzählerin zerreibt sich daran. Das Buch schwankt zwischen Extremen und schnell wird klar, wie man sich eine toxische Beziehung vorstellen kann. Die Sprache ist schlicht und direkt mit kurzen Kapiteln, die wie Ausschnitte aus einem Tagebuch wirken. Dadurch entsteht Nähe mit der Protagonistin, wobei es weniger um eine klassische Handlung geht, sondern mehr um ihr Innenleben – um Orientierung, Verlust und das schwierige Ringen um Klarheit in einer komplexen Beziehung. Wer eine romantische, queere Liebesgeschichte erwartet, wird hier nicht fündig. Women zeigt vielmehr die Realität einer einseitigen, verletzenden Beziehung – ehrlich, konsequent und ohne Beschönigung. Auch wenn manche Klischees nicht ganz vermieden werden, hat mich die emotionale Offenheit immer wieder gekriegt. Das Buch hinterlässt zwischendurch und auch am Ende ein Gefühl der Besorgnis. Die Ich-Erzählerin kämpft mit Depressionen und Dr*genkonsum, was das Leseerlebnis zusätzlich aufwühlt. Dennoch glaube ich, fast jede*r von uns kann sich an manchen Passagen auch an eigene negative Beziehungs-Erlebnisse erinnern – und auch nach vielen Jahr(zehnt)en hilft es ein kleines bisschen bei der Aufarbeitung.

  • Bewertung

    4/5

    04.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders als erwartet

    Der Klappentext zu Women hat mich direkt angesprochen und umso dankbarer bin ich dem Verlag, dass er mir ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat. Ich persönlich finde es wichtig, Queere Geschichten zu lesen und »Women« soll diesbezüglich ein Klassiker sein. Unsere Protagonistin ist eine Autorin, die nach New York zieht und sich dort zum ersten Mal in eine Frau verliebt, dazu ist sie noch wesentlich älter. Sie hinterfragt ihre Sexualität und lässt die Gefühle zu. Für mich entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine toxische Beziehung, die geplagt von On-Offs sind. Beide können nicht mit- aber auch nicht ohne einander. Die Gedanken der Protagonistin sind oft negativ, da sie immer wieder an Depressionen leidet. Selbstzweifel, manische Phasen und irrationale Ängste stehen somit bei ihr an der Tagesordnung. Ja, das Buch zieht einen runter, vor allem, da ein Happy End ausbleibt. Ebenso nimmt die Prota regelmäßig Dr*gen. Schwer getan habe ich mich auch mit dem Sprachstil, da wirklich sehr einfach gehalten ist. Das Buch ist super dünn, man kommt an und für sich gut durch die Seiten, aber es ist stellenweise auch plump. Dennoch spürt man Teufelskreis, in dem sich unsere Protagonistin befindet, extrem und das hat irgendwie ein beklemmendes Gefühl in mir ausgelöst. Wie gesagt, das Buch zieht einen teilweise runter und wer hier auf eine schöne Lovestory hofft, wird enttäuscht. Aber das Buch ist ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund. 3,5 von 5 Sterne

  • Placetobooks

    4/5

    09.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Definitiv ein Klassiker der gelesen werden möchte und muss!

    Lieben Dank an @eichborn und #bloggerjury für das Rezensionsexemplar! Ich lese gerne queere Literatur und habe davon definitiv noch zu wenig gelesen. Ich wurde auf dieses Buch durch die Bloggerjury aufmerksam und bin sehr happy, das Buch erhalten zu haben. Ich habe zuerst nicht verstanden, warum ,,women'' als ein Klassiker in der queeren Literatur gilt? Dann wurde mir klar, dass wir im Jahre 2025 leben und immer noch keine menschwürdige und vor allem sichere Umgehensweise mit Queeren Menschen haben und diese immer noch unendlich vielen Diskriminierungen und Abscheulichkeiten ausgesetzt sind. Doch zu der Zeit, als das Buch geschrieben wurde, 2014, was gerade mal 11 Jahre her ist, war es noch nicht häufig vorgekommen, frei über Queere Erfahrungen zu sprechen oder zu schreiben. Es war ein Juwel, ein Buch, welches man sich untereinander verschenkte, welches dabei half, seiner eigenen Sexualität bewusst zu werden. Es war fast schon eine Art Anleitung, wie man zu dem Menschen wird, der man sein möchte und sein kann. Bin ich bi, schwul, lesbisch oder hetero? Kann ich alles sein oder nur eines? Wer bestimmt, was ich sein möchte und wen ich liebe? Chloe Caldwell hat eine Art Essay geschrieben, der so echt und roh ist, dass er nur unter die Haut gehen kann. Es geht unter anderem um toxische Beziehungen, um lesbische Beziehungen und wie diese unter den Protagonist*innen im Buch ausgetragen werden. Auf welche Schwierigkeiten sie treffen, wie sie ihre Liebe ausleben, ihre Sexualität, wie sie einen Platz in der Gesellschaft finden und welche psychischen und sozialen Schwierigkeiten auf sie Treffen. Ich fand vor allem die Gedankengänge, welche im Buch beschrieben wurden, sehr stark! Auch die Beziehungsdynamiken waren teilweise kaum aushaltbar zu lesen, wenn man selbst genau solche Muster schon durchlebt hat. Chloe Caldwell sagt selbst, sie hat einfach drauf los geschrieben und hätte niemals gedacht, dass ihr Buch ein Erfolg werden würde. Sie hat mit sich gehadert, die Geschichte auf Papier zu bringen, doch als der Zeitpunkt gekommen war, sind die Worte nur so dahin geflossen. Und genau das liebe ich an dem Buch! Ein Roh-Diamant der besonderen Art mit sehr vielen Starken Sätzen. Und ich kann jetzt umso mehr verstehen, warum dieses Buch in der queeren Szene als Klassiker gilt.

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    Luna

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    4/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "I was amazed by queer bravery long before I was ready to summon it."

    3.5* ......... Ich habe "Women" von Chloe Cardwell auf Englisch mit dem Vorwort von Katie Heaney gelesen. Und ich sags, wie's is: Das Vorwort hat mich sehr gehooked. Katie Heaney beschreibt, wie in den 2010ern das Buch quasi eine queere Bibel war, die man ab einem gewissen Zeitpunkt gar nicht mehr kaufen konnte, sondern nur noch durch eine/n Lover/in bekommen hat. Ich mochte diese "romantische" Beschreibung von dem Buch und war deswegen schon super gespannt. Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive einer jungen Frau, die sich das erste Mal in eine andere Frau (Finn) verliebt. Finn ist jedoch vergeben und älter, trotzdem beginnen die beiden eine Affäre. Bald verliert sich unsere Protagonistin in einer Obsession, die alles andere als gesund ist. Ein Buch über die erste lesbische Liebe und die Erkenntnis, nicht mit ihr sein zu können. Ein grundsätzlich toller queerer Roman, der aber auch seine Macken hat. Sprachlich ist es sehr unkompliziert geschrieben. Sehr gradlinig, eher weniger poetisch (was ich mir ein bisschen gewünscht habe, da unsere Protagonistin auch selber schreibt), was es aber auch einfach und schnell lesbar macht. Am Anfang war ich noch sehr verliebt in das Buch, hatte noch die rosa Brille vom Vorwort auf, nach und nach hab ich sie aber abgesetzt. Die beiden Hauptcharaktere sind leider sehr klischeehaft, ich hätte mir da etwas mehr Realität gewünscht. Außerdem mochte ich weder unsere Protagonistin noch Finn, was grundsätzlich nichts heißt, aber auch hier hatte ich andere Erwartungen. Ich habe mich beim Lesen nicht in Finn verliebt. Trotzdem fand ich es alles in allem ein gutes Buch und ich bin mir sicher, dass sich auch einige Menschen sehr damit identifizieren können und das ist das Wichtigste. Queere Repräsentation ist noch immer viel zu wenig. Ich bin dankbar für jede Literatur, die sich damit befasst und aufklärt. Also auch hier: eine große Leseempfehlung!

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