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Himmlischer Frieden Roman | Ein Roman über die erste Liebe, unverbrüchliche Freundschaften und den Preis der Freiheit - erzählt mit der Hingabe einer Elena Ferrante

111

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/13,8/5,2 cm

Gewicht

598 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

Tiananmen Square

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20286-5

Beschreibung

Rezension

»Dies ist einer der Romane, die man nicht wieder vergisst, an denen man kleben bleibt und wünscht, sie mögen niemals enden.« ("Buchkultur")
»›Himmlischer Frieden‹ ist keine Geschichte über eine politische Heldin, sondern eine mitreißende Erzählung über das Erwachsenwerden in turbulenten Zeiten.« ("Missy Magazine")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/13,8/5,2 cm

Gewicht

598 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

Tiananmen Square

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20286-5

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Über das Aufwachsen in einem unfreien Staat

caro_phie am 15.10.2025

Bewertungsnummer: 2626975

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lai wächst in den 80ern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel Pekings auf. Ihr Vater, den die Geister der Vergangenheit nicht loslassen, bleibt für seine Tochter unnahbar. Die Mutter findet kaum ein gutes Haar an ihrer Tochter. Und so ist für Lai ihre Popo, ihre Großmutter, die wichtigste Bezugsperson. Lais Kindheit spielt sich hauptsächlich auf den Gängen des großen Wohngebäudes und den Straßen davor ab, wo sie mit den anderen Kindern Streiche ausheckt. Der Regierungsbezirk Pekings ist lange für sie nur als hell beleuchtete Gebäude in der Ferne zu sehen. Doch früh muss sie die Willkür und Brutalität des Regimes kennenlernen. Himmlischer Frieden ist ein Coming-of-Age Roman. Lai Wen erzählt unglaublich gut beobachtet von der emotionalen Auflehnung eines jungen Mädchens gegen seine Eltern, von der Suche nach einem eigenen Weg, der eigenen Identität und dem gleichzeitig zunehmenden Verständnis für die Komplexität der Welt und die Wahrheiten der Eltern. Gleichzeitig ist das Buch viel mehr als das. Es ist ein Stück Zeitgeschichte Chinas. Von Anfang an strebt das Buch auf die Proteste auf dem Tian‘anmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, zu. Auf eine Entladung der spürbaren Wut und Angst angesichts eines Regimes das keinen Widerspruch duldet, ihn brutal niederschlägt, das Geschichte umschreibt, die Grauen der Mao-Diktatur verkennt und damit eine ganze Generation zum Schweigen bringt. Erst auf den letzten Seiten entlädt sich die Spannung in einer gleichzeitig erschreckenden und doch grandiosen, detailreichen Schilderung der Geschehnisse auf dem Tian‘anmen-Platz. Es ist ein Ende, das mich atemlos zurückgelassen hat - tief bewegt und gleichzeitig unschlüssig, wie ich das Buch im Gesamtbild bewerten soll. Denn entweder die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Lai Wen verbirgt, offenbart in den letzten Sätzen Wahrheiten über die Proteste, die so noch nicht bekannt waren oder sie fiktionalisiert eine real existierende Person in einem Maße, das in meinen Augen kritisch zu hinterfragen ist. Ich hoffe auf Ersteres, denn dann ist Himmlischer Frieden ein Buch, das ich gerne und aus vollstem Herzen weiterempfehle.

Über das Aufwachsen in einem unfreien Staat

caro_phie am 15.10.2025
Bewertungsnummer: 2626975
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lai wächst in den 80ern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel Pekings auf. Ihr Vater, den die Geister der Vergangenheit nicht loslassen, bleibt für seine Tochter unnahbar. Die Mutter findet kaum ein gutes Haar an ihrer Tochter. Und so ist für Lai ihre Popo, ihre Großmutter, die wichtigste Bezugsperson. Lais Kindheit spielt sich hauptsächlich auf den Gängen des großen Wohngebäudes und den Straßen davor ab, wo sie mit den anderen Kindern Streiche ausheckt. Der Regierungsbezirk Pekings ist lange für sie nur als hell beleuchtete Gebäude in der Ferne zu sehen. Doch früh muss sie die Willkür und Brutalität des Regimes kennenlernen. Himmlischer Frieden ist ein Coming-of-Age Roman. Lai Wen erzählt unglaublich gut beobachtet von der emotionalen Auflehnung eines jungen Mädchens gegen seine Eltern, von der Suche nach einem eigenen Weg, der eigenen Identität und dem gleichzeitig zunehmenden Verständnis für die Komplexität der Welt und die Wahrheiten der Eltern. Gleichzeitig ist das Buch viel mehr als das. Es ist ein Stück Zeitgeschichte Chinas. Von Anfang an strebt das Buch auf die Proteste auf dem Tian‘anmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, zu. Auf eine Entladung der spürbaren Wut und Angst angesichts eines Regimes das keinen Widerspruch duldet, ihn brutal niederschlägt, das Geschichte umschreibt, die Grauen der Mao-Diktatur verkennt und damit eine ganze Generation zum Schweigen bringt. Erst auf den letzten Seiten entlädt sich die Spannung in einer gleichzeitig erschreckenden und doch grandiosen, detailreichen Schilderung der Geschehnisse auf dem Tian‘anmen-Platz. Es ist ein Ende, das mich atemlos zurückgelassen hat - tief bewegt und gleichzeitig unschlüssig, wie ich das Buch im Gesamtbild bewerten soll. Denn entweder die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Lai Wen verbirgt, offenbart in den letzten Sätzen Wahrheiten über die Proteste, die so noch nicht bekannt waren oder sie fiktionalisiert eine real existierende Person in einem Maße, das in meinen Augen kritisch zu hinterfragen ist. Ich hoffe auf Ersteres, denn dann ist Himmlischer Frieden ein Buch, das ich gerne und aus vollstem Herzen weiterempfehle.

Über das Aufwachsen in einem…

caro_phie am 15.10.2025

Bewertungsnummer: 2965737

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über das Aufwachsen in einem unfreien Staat Lai wächst in den 80ern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel Pekings auf. Ihr Vater, den die Geister der Vergangenheit nicht loslassen, bleibt für seine Tochter unnahbar. Die Mutter findet kaum ein gutes Haar an ihrer Tochter. Und so ist für Lai ihre Popo, ihre Großmutter, die wichtigste Bezugsperson. Lais Kindheit spielt sich hauptsächlich auf den Gängen des großen Wohngebäudes und den Straßen davor ab, wo sie mit den anderen Kindern Streiche ausheckt. Der Regierungsbezirk Pekings ist lange für sie nur als hell beleuchtete Gebäude in der Ferne zu sehen. Doch früh muss sie die Willkür und Brutalität des Regimes kennenlernen. Himmlischer Frieden ist ein Coming-of-Age Roman. Lai Wen erzählt unglaublich gut beobachtet von der emotionalen Auflehnung eines jungen Mädchens gegen seine Eltern, von der Suche nach einem eigenen Weg, der eigenen Identität und dem gleichzeitig zunehmenden Verständnis für die Komplexität der Welt und die Wahrheiten der Eltern. Gleichzeitig ist das Buch viel mehr als das. Es ist ein Stück Zeitgeschichte Chinas. Von Anfang an strebt das Buch auf die Proteste auf dem Tian‘anmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, zu. Auf eine Entladung der spürbaren Wut und Angst angesichts eines Regimes das keinen Widerspruch duldet, ihn brutal niederschlägt, das Geschichte umschreibt, die Grauen der Mao-Diktatur verkennt und damit eine ganze Generation zum Schweigen bringt. Erst auf den letzten Seiten entlädt sich die Spannung in einer gleichzeitig erschreckenden und doch grandiosen, detailreichen Schilderung der Geschehnisse auf dem Tian‘anmen-Platz. Es ist ein Ende, das mich atemlos zurückgelassen hat - tief bewegt und gleichzeitig unschlüssig, wie ich das Buch im Gesamtbild bewerten soll. Denn entweder die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Lai Wen verbirgt, offenbart in den letzten Sätzen Wahrheiten über die Proteste, die so noch nicht bekannt waren oder sie fiktionalisiert eine real existierende Person in einem Maße, das in meinen Augen kritisch zu hinterfragen ist. Ich hoffe auf Ersteres, denn dann ist Himmlischer Frieden ein Buch, das ich gerne und aus vollstem Herzen weiterempfehle.

Über das Aufwachsen in einem…

caro_phie am 15.10.2025
Bewertungsnummer: 2965737
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über das Aufwachsen in einem unfreien Staat Lai wächst in den 80ern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel Pekings auf. Ihr Vater, den die Geister der Vergangenheit nicht loslassen, bleibt für seine Tochter unnahbar. Die Mutter findet kaum ein gutes Haar an ihrer Tochter. Und so ist für Lai ihre Popo, ihre Großmutter, die wichtigste Bezugsperson. Lais Kindheit spielt sich hauptsächlich auf den Gängen des großen Wohngebäudes und den Straßen davor ab, wo sie mit den anderen Kindern Streiche ausheckt. Der Regierungsbezirk Pekings ist lange für sie nur als hell beleuchtete Gebäude in der Ferne zu sehen. Doch früh muss sie die Willkür und Brutalität des Regimes kennenlernen. Himmlischer Frieden ist ein Coming-of-Age Roman. Lai Wen erzählt unglaublich gut beobachtet von der emotionalen Auflehnung eines jungen Mädchens gegen seine Eltern, von der Suche nach einem eigenen Weg, der eigenen Identität und dem gleichzeitig zunehmenden Verständnis für die Komplexität der Welt und die Wahrheiten der Eltern. Gleichzeitig ist das Buch viel mehr als das. Es ist ein Stück Zeitgeschichte Chinas. Von Anfang an strebt das Buch auf die Proteste auf dem Tian‘anmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, zu. Auf eine Entladung der spürbaren Wut und Angst angesichts eines Regimes das keinen Widerspruch duldet, ihn brutal niederschlägt, das Geschichte umschreibt, die Grauen der Mao-Diktatur verkennt und damit eine ganze Generation zum Schweigen bringt. Erst auf den letzten Seiten entlädt sich die Spannung in einer gleichzeitig erschreckenden und doch grandiosen, detailreichen Schilderung der Geschehnisse auf dem Tian‘anmen-Platz. Es ist ein Ende, das mich atemlos zurückgelassen hat - tief bewegt und gleichzeitig unschlüssig, wie ich das Buch im Gesamtbild bewerten soll. Denn entweder die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Lai Wen verbirgt, offenbart in den letzten Sätzen Wahrheiten über die Proteste, die so noch nicht bekannt waren oder sie fiktionalisiert eine real existierende Person in einem Maße, das in meinen Augen kritisch zu hinterfragen ist. Ich hoffe auf Ersteres, denn dann ist Himmlischer Frieden ein Buch, das ich gerne und aus vollstem Herzen weiterempfehle.

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Himmlischer Frieden

von Lai Wen

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Rina Salinger

Thalia Amstetten

Zum Portrait

5/5

Großartiges Buch- ein Highlight für historisch Interessierte!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der autobiographische Roman zaubert ein sehr lebhaftes Bild der 70er und 80er Jahre in China. In einem sehr ruhigen und detaillierten Schreibstil begleiten wir Lai, ein durchschnittliches Mädchen, das 1970 in Peking zur Welt kam und dort aufwuchs, durch ihre Kindheit und Jugend. Lai ist ein Mädchen das schon früh die Härte des Regimes kennenlernt, sich in die Welt der Bücher zurückzieht und in ständiger Angst lebt. Als sie Jahre später ein Stipendium an der Peking Universität erhält, lernt sie ihre Meinung frei zu sagen und für Freiheit zu kämpfen indem sie sich gemeinsam mit ihren Freunden der Protestbewegung am Tian'anmen Platz anschließt. Ein zutiefst menschliches, berührendes und erschütterndes Buch, das die Erinnerung an eine schreckliche Zeit birgt und von Freundschaft und dem Wunsch nach Freiheit erzählt.
  • Rina Salinger
  • Buchhändler/-in

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Großartiges Buch- ein Highlight für historisch Interessierte!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der autobiographische Roman zaubert ein sehr lebhaftes Bild der 70er und 80er Jahre in China. In einem sehr ruhigen und detaillierten Schreibstil begleiten wir Lai, ein durchschnittliches Mädchen, das 1970 in Peking zur Welt kam und dort aufwuchs, durch ihre Kindheit und Jugend. Lai ist ein Mädchen das schon früh die Härte des Regimes kennenlernt, sich in die Welt der Bücher zurückzieht und in ständiger Angst lebt. Als sie Jahre später ein Stipendium an der Peking Universität erhält, lernt sie ihre Meinung frei zu sagen und für Freiheit zu kämpfen indem sie sich gemeinsam mit ihren Freunden der Protestbewegung am Tian'anmen Platz anschließt. Ein zutiefst menschliches, berührendes und erschütterndes Buch, das die Erinnerung an eine schreckliche Zeit birgt und von Freundschaft und dem Wunsch nach Freiheit erzählt.

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A. Adelmann

Thalia Wien – Schottengasse

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5/5

Himmlischer Frieden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der autobiografische Roman von Lai Wen hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die junge Lai wächst im post-Mao China auf und bekommt schon früh in ihrem Leben Erfahrung mit polizeilicher Gewalt. Das prägt Lai für ihr weiteres Leben sehr. Die Handlungen des Buches führen uns zu einem schrecklichen Ereignis der chinesischen Geschichte im Jahre 1989, als die Studentenbewegungen am Tiananmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, vom chinesischen Militär niedergeschlagen wird. Dieser Roman hat mich sehr beeindruckt, mitgenommen und berührt. Er ist eine Erinnerung an eine schreckliche Zeit, aber auch an eine schöne Freundschaft. Eine Leseempfehlung für historisch interessierte Leser!
  • A. Adelmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Himmlischer Frieden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der autobiografische Roman von Lai Wen hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die junge Lai wächst im post-Mao China auf und bekommt schon früh in ihrem Leben Erfahrung mit polizeilicher Gewalt. Das prägt Lai für ihr weiteres Leben sehr. Die Handlungen des Buches führen uns zu einem schrecklichen Ereignis der chinesischen Geschichte im Jahre 1989, als die Studentenbewegungen am Tiananmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, vom chinesischen Militär niedergeschlagen wird. Dieser Roman hat mich sehr beeindruckt, mitgenommen und berührt. Er ist eine Erinnerung an eine schreckliche Zeit, aber auch an eine schöne Freundschaft. Eine Leseempfehlung für historisch interessierte Leser!

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