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Dinosaurierkind Essay | Eine brillante und individuelle Erkundung von Revolution und Resignation

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

9 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Verlag

Claassen

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,1/11,5/2,5 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10101-1

Beschreibung

Rezension

»Ein wütendes, liebevolles Buch darüber, wie private und globale Geschichte ineinandergreifen und warum Anerkennung kein Luxus, sondern Gerechtigkeit ist.« ("kohero")
»...kluger, rührender, teils diatogischer Essay einer ,Vatertochtel' über ihren,Tochtervate/' und dessen durch und durch potitische Exit-Existenz in Köln- Mülheim. Kein Roman, auch keín Sachbuch, jedenfatts absolut phantastisch.« ("FAS")
»Wenn sich [aber] plötzlich die vielen Fäden zu jenem Anblick ihres Vaters verbinden, der in Filmaufnahmen einer Protestveranstaltung gegen den Shahbesuch 1967 zu sehen ist, zeigt sich, wie hervorragend Dinosaurierkind gemacht ist. Hier fallen ihre Geschichte, die politische Geschichte ihrer Familie, die Geschichte von Iran und von der Linken zusammen, sind deutsche Geschichte (...)« ("Literaturport, Leselampe")
»Sprachlich herausragend« ("Pocolit")

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

9 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Verlag

Claassen

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,1/11,5/2,5 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10101-1

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Nicht einfach, aber umso wichtiger

Lea am 31.07.2025

Bewertungsnummer: 2554694

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch startet mit einer Wucht, kein sanfter Einstieg, kein langsames Reinkommen, sondern zacl: mittendrin in der politischen Geschichte des Iran, mitten im Exilwiderstand, mitten in der Biografie eines Mannes, der viel erlebt hat - so viel, dass es eigentlich für mehrere Leben reichen würde. Maryam Aras erzählt die Geschichte ihres Vaters, eines iranischen Aktivisten, der in den 60ern nach Deutschland kam und nie aufgehört hat, gegen Diktatur und Unterdrückung zu kämpfen. Aber sie schreibt nicht nur über ihn, sondern über eine ganze Generation, die immer irgendwie zwischen Ländern und Sprachen hing und immer in Kämpfe geführt hat. Und genau das macht "Dinosaurierkind" so besonders, denn es ist politisch und gleichzeitig unfassbar persönlich. ✊ Was mich wirklich beeindruckt hat, war die Mischung aus klarem politischen Denken und emotionaler Tiefe. Maryam Aras ist immer deutlich und fordert dabei Erinnerung, Gerechtigkeit und vor allem die Anerkennung für migrantische Biografiem, die in der deutschen Erinnerungskultur viel zu oft untergehen. ️ Der Schreibstil war zugegebenermaßen manchmal etwas sperrig. Gerade am Anfang musste ich mich reinfinden, denn auch einige Namen, Begriffe und historische Verweise waren mir neu und mussten nachrecherchiert werden. Aber mit der Zeit merkt man, dass das Absicht ist, denn Maryam Aras ruft uns dazu auf selber mitzudenken, mitzugehen und informiert zu bleiben. Und das lohnt sich absolut! ⏳ Zwischendrin gibt es richtig tolle Vater-Tochter-Momente, die extrem unter die Haut gehen, beispielsweise wenn der Vater sich "aus dem Off" zu Wort meldet, Texte kommentiert, korrigiert, hinterfragt. Das war in meinen Augen eins der stärksten Elemente im Buch, weil es so spürbar macht, wie präsent diese Geschichte in ihr weiterlebt. Mein einziger Kritikpunkt: Manchmal hat sich das Buch für mich persönlich etwas zu sehr zwischen Essay, Erinnerung und Sachbuch verloren, weshalb ich mir an ein paar Stellen etwas mehr erzählerische Klarheit gewünscht hätte. Aber das ist nur mein subjektiver Senf dazu. Unterm Strich überwiegt ganz klar das Gefühl, dass das eine wichtige und mutige Geschichte war. Fazit: "Dinosaurierkind" ist kein Buch, das man einfach mal nebenbei liest, denn es fordert und setzt voraus. Aber es bleibt hängen. Für mich eine klare Empfehlung. ⭐⭐⭐⭐ Danke an Anna und Maryam für dieses Rezensionsexemplar!

Nicht einfach, aber umso wichtiger

Lea am 31.07.2025
Bewertungsnummer: 2554694
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch startet mit einer Wucht, kein sanfter Einstieg, kein langsames Reinkommen, sondern zacl: mittendrin in der politischen Geschichte des Iran, mitten im Exilwiderstand, mitten in der Biografie eines Mannes, der viel erlebt hat - so viel, dass es eigentlich für mehrere Leben reichen würde. Maryam Aras erzählt die Geschichte ihres Vaters, eines iranischen Aktivisten, der in den 60ern nach Deutschland kam und nie aufgehört hat, gegen Diktatur und Unterdrückung zu kämpfen. Aber sie schreibt nicht nur über ihn, sondern über eine ganze Generation, die immer irgendwie zwischen Ländern und Sprachen hing und immer in Kämpfe geführt hat. Und genau das macht "Dinosaurierkind" so besonders, denn es ist politisch und gleichzeitig unfassbar persönlich. ✊ Was mich wirklich beeindruckt hat, war die Mischung aus klarem politischen Denken und emotionaler Tiefe. Maryam Aras ist immer deutlich und fordert dabei Erinnerung, Gerechtigkeit und vor allem die Anerkennung für migrantische Biografiem, die in der deutschen Erinnerungskultur viel zu oft untergehen. ️ Der Schreibstil war zugegebenermaßen manchmal etwas sperrig. Gerade am Anfang musste ich mich reinfinden, denn auch einige Namen, Begriffe und historische Verweise waren mir neu und mussten nachrecherchiert werden. Aber mit der Zeit merkt man, dass das Absicht ist, denn Maryam Aras ruft uns dazu auf selber mitzudenken, mitzugehen und informiert zu bleiben. Und das lohnt sich absolut! ⏳ Zwischendrin gibt es richtig tolle Vater-Tochter-Momente, die extrem unter die Haut gehen, beispielsweise wenn der Vater sich "aus dem Off" zu Wort meldet, Texte kommentiert, korrigiert, hinterfragt. Das war in meinen Augen eins der stärksten Elemente im Buch, weil es so spürbar macht, wie präsent diese Geschichte in ihr weiterlebt. Mein einziger Kritikpunkt: Manchmal hat sich das Buch für mich persönlich etwas zu sehr zwischen Essay, Erinnerung und Sachbuch verloren, weshalb ich mir an ein paar Stellen etwas mehr erzählerische Klarheit gewünscht hätte. Aber das ist nur mein subjektiver Senf dazu. Unterm Strich überwiegt ganz klar das Gefühl, dass das eine wichtige und mutige Geschichte war. Fazit: "Dinosaurierkind" ist kein Buch, das man einfach mal nebenbei liest, denn es fordert und setzt voraus. Aber es bleibt hängen. Für mich eine klare Empfehlung. ⭐⭐⭐⭐ Danke an Anna und Maryam für dieses Rezensionsexemplar!

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Dinosaurierkind

von Maryam Aras

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