Dinosaurierkind Essay | Eine brillante und individuelle Erkundung von Revolution und Resignation
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Altersempfehlung
9 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
27.03.2025
Verlag
ClaassenSeitenzahl
192
Maße (L/B/H)
19,1/11,5/2,5 cm
Gewicht
252 g
Farbe
Schwarz / Messing
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-546-10101-1
Während eines Filmabends entdeckt Maryam Aras ihren Vater auf der Kinoleinwand. Bei einer Protestveranstaltung gegen den Shahbesuch 1967 in Berlin sitzt er zwischen anderen Studierenden auf dem Boden. Für sie ist es der Beginn einer Spurensuche – nach ihrer Kindheit in der iranischen Diaspora in Köln, der Gewissheit, dass ihr Vater nicht nach Iran reisen kann, der Geschichte seiner und ihrer Politisierung.
In diesem literarischen Essay schreibt Maryam Aras die politische Biographie ihres Vaters, zieht Erzähllinien zwischen dem Staatsstreich 1953 in Iran, einer transnationalen 1968er-Bewegung, dem Kölner Arbeiterviertel Mülheim und einer Familiengeschichte, in der der Luxus, unpolitisch durchs Leben zu gehen, nie existiert hat.
Für ihre publizistischen Arbeiten, unter anderem für Dinosaurierkind, wurde Maryam Aras 2025 mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet.
»Maryam Aras gelingt ein großes Kunststück: Sie verwebt die Biographie ihres Vaters und ihr Aufwachsen an seiner Seite mit der Geschichte Irans und der Diaspora in Deutschland. Zugleich erzählt sie vom Kampf um Selbstbestimmung vieler Länder des sogenannten Globalen Südens. Berührend, gehaltvoll, vielschichtig.« Nava Ebrahimi
Kundinnen und Kunden meinen
Nicht einfach, aber umso wichtiger
Lea am 31.07.2025
Bewertungsnummer: 2554694
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
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