Produktbild: Die faulen Deutschen?

Die faulen Deutschen? (Schein-)Debatten und Lösungen für eine zukunftsfähige Arbeitswelt. Warum wir keine anderen Arbeitszeiten, sondern Innovation, Flexibilität und Transformation brauchen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2025

Verlag

Haufe-Lexware

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/1,8 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-51054-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2025

Verlag

Haufe-Lexware

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/1,8 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-51054-1

Herstelleradresse

Haufe-Lexware GmbH
Munzinger Straße 9
79111 Freiburg
DE

Email: handel@haufe-lexware.com

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Wichtiger Beitrag zur Versachlichung der Debatte

WortGewand aus Krefeld am 30.10.2025

Bewertungsnummer: 2640435

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Er bringt über 30 Jahre Erfahrung aus mehr als 200 Projekten mit, vor allem in den Bereichen Arbeitszeitgestaltung und Produktivität. Dieser Erfahrungsschatz spiegelt sich in seiner Analyse wider - fundiert, praxisnah und immer mit Blick auf die Realität von Mitarbeitenden, nicht nur im Büro, sondern auch in Industrie, Handel oder Logistik. Besonders wertvoll finde ich, dass er nicht nur die „klassischen Bürojobs“ im Blick hat, sondern auch Beschäftigte in Fabriken, Lagern oder im Handel. Diese Perspektive kommt in vielen Debatten viel zu kurz. Im 1. Teil zeigt sich auch seine Grundhaltung: In der Tradition der Aufklärung vertraut er darauf, dass falsche Thesen durch Aufklärung entkräftet und bessere Argumente am Ende sichtbar werden. Dafür nimmt er gängige Narrative der Standortdebatte unter die Lupe – etwa „Den Fachkräftemangel gibt es nicht“, „Die Deutschen sind zu krank“ oder „Wir arbeiten heute weniger als früher“. • Er prüft Zahlen, ordnet sie ein und bewertet jede These nach „Wahrheitsgehalt“ und „Populismusfaktor“. • Das ist erfrischend, weil es nicht spaltet, sondern klärt. • Vor allem ist es für Personalverantwortliche, Führungskräfte und Betriebsräte hoch relevant, weil diese Narrative immer wieder in Diskussionen und Konflikten auftauchen. Im Ergebnis zeigt er: Die Themen sind komplex, aber erklärbar, wenn man bereit ist, genauer hinzuschauen. Seine Stärke liegt darin, Statistiken allgemeinverständlich aufzubereiten und prägnant darzustellen. Das macht die Lektüre nicht nur fachlich wertvoll, sondern auch erhellend. Spannend fand ich auch seinen Blick auf die politische Ebene: Er entwickelt Vorschläge für gesetzliche Reformen - vom Arbeitszeitgesetz bis zur gezielten Steuerung der Einwanderung. Diese lesen sich fundiert und nachvollziehbar, doch hier stößt er selbst an Grenzen: Er ist Arbeitszeitexperte, kein Politikgestalter. Seine eigene Verzweiflung wird spürbar, wenn er feststellt, dass diese Themen in den letzten 20 Jahren - unabhängig von der Regierung - nicht wirklich vorangekommen sind. Ich lese darin etwas sehr Menschliches: den Wunsch nach Veränderung, aber auch die Erfahrung, dass politisches Handeln oft von Mehrheiten und Machtlogiken abhängt. Für mich ist es ein kluger, streitbarer und ermutigender Beitrag zur Debatte. Arbeit kann nur dann zukunftsfähig werden, wenn wir sie differenziert, respektvoll und menschlich gestalten - über Generationen hinweg.

Wichtiger Beitrag zur Versachlichung der Debatte

WortGewand aus Krefeld am 30.10.2025
Bewertungsnummer: 2640435
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Er bringt über 30 Jahre Erfahrung aus mehr als 200 Projekten mit, vor allem in den Bereichen Arbeitszeitgestaltung und Produktivität. Dieser Erfahrungsschatz spiegelt sich in seiner Analyse wider - fundiert, praxisnah und immer mit Blick auf die Realität von Mitarbeitenden, nicht nur im Büro, sondern auch in Industrie, Handel oder Logistik. Besonders wertvoll finde ich, dass er nicht nur die „klassischen Bürojobs“ im Blick hat, sondern auch Beschäftigte in Fabriken, Lagern oder im Handel. Diese Perspektive kommt in vielen Debatten viel zu kurz. Im 1. Teil zeigt sich auch seine Grundhaltung: In der Tradition der Aufklärung vertraut er darauf, dass falsche Thesen durch Aufklärung entkräftet und bessere Argumente am Ende sichtbar werden. Dafür nimmt er gängige Narrative der Standortdebatte unter die Lupe – etwa „Den Fachkräftemangel gibt es nicht“, „Die Deutschen sind zu krank“ oder „Wir arbeiten heute weniger als früher“. • Er prüft Zahlen, ordnet sie ein und bewertet jede These nach „Wahrheitsgehalt“ und „Populismusfaktor“. • Das ist erfrischend, weil es nicht spaltet, sondern klärt. • Vor allem ist es für Personalverantwortliche, Führungskräfte und Betriebsräte hoch relevant, weil diese Narrative immer wieder in Diskussionen und Konflikten auftauchen. Im Ergebnis zeigt er: Die Themen sind komplex, aber erklärbar, wenn man bereit ist, genauer hinzuschauen. Seine Stärke liegt darin, Statistiken allgemeinverständlich aufzubereiten und prägnant darzustellen. Das macht die Lektüre nicht nur fachlich wertvoll, sondern auch erhellend. Spannend fand ich auch seinen Blick auf die politische Ebene: Er entwickelt Vorschläge für gesetzliche Reformen - vom Arbeitszeitgesetz bis zur gezielten Steuerung der Einwanderung. Diese lesen sich fundiert und nachvollziehbar, doch hier stößt er selbst an Grenzen: Er ist Arbeitszeitexperte, kein Politikgestalter. Seine eigene Verzweiflung wird spürbar, wenn er feststellt, dass diese Themen in den letzten 20 Jahren - unabhängig von der Regierung - nicht wirklich vorangekommen sind. Ich lese darin etwas sehr Menschliches: den Wunsch nach Veränderung, aber auch die Erfahrung, dass politisches Handeln oft von Mehrheiten und Machtlogiken abhängt. Für mich ist es ein kluger, streitbarer und ermutigender Beitrag zur Debatte. Arbeit kann nur dann zukunftsfähig werden, wenn wir sie differenziert, respektvoll und menschlich gestalten - über Generationen hinweg.

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Die faulen Deutschen?

von Guido Zander

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