Produktbild: Tokyo Sympathy Tower

Tokyo Sympathy Tower Roman

18

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.05.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

942 KB

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783455019360

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

09.05.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

942 KB

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783455019360

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  • Buchverliebt und leselustig

    3/5

    06.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Architektur, Ethik und KI – viel Stoff, wenig Sog

    Tokio Sympathy Tower von Rie Quodan klingt auf dem Papier hochspannend: Ein Gefängnis, das Mitgefühl statt Bestrafung zum Leitprinzip macht, eine Architektin in einer kreativen und moralischen Krise und ein Chatbot, der nicht so neutral ist, wie er scheint – das alles eingebettet in ein futuristisches Tokio. Tatsächlich behandelt der Roman viele wichtige und hochaktuelle Themen wie Strafrecht, künstliche Intelligenz, politische Sprache und persönliche Verantwortung. Und doch: Mich hat das Buch nicht gepackt. Der Einstieg fiel mir schwer, weil man sehr lange in den inneren Monologen der Protagonistin gefangen ist. Es passiert wenig, die Handlung entwickelt sich langsam, und viele Ideen werden eher gedacht als gezeigt. Die intellektuelle Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitgefühl auch gegenüber Tätern gerechtfertigt ist, fand ich zwar interessant – aber emotional hat mich das Buch nicht mitgenommen. Vielleicht war es mir zu verkopft, zu distanziert. Fazit: Ein Buch mit starkem Konzept und gesellschaftlicher Relevanz, das jedoch eher zum Nachdenken als zum Mitfiebern einlädt.

  • Bewertung

    3/5

    05.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein dystopisches Buch

    Die Autorin schreibt, sie hätte KI mit für Ihr Buch verwendet. Das hat mich neugierig gemacht. Nach dem Lesen des ganzen Buches hatte ich keine großen Emotionen. Der Turmbau zu Babel, das universelle Symbol für die Trennung zwischen den Völkern durch unterschiedliche Sprachen. Der Verfasser benutzt eine simple Handlung, verbunden mit logischen Gesprächen und psychologischen Schilderungen, Ich hatte den Eindruck er versucht eine tief gehende gesellschaftliche Kritik Obwohl der Roman einige Mängel hat setzt er sich im Kopf fest und man muss immer wieder darüber nachdenken Das Buch läßt viel Fragen offen Es muß sich jeder Leser seine Meinung bilden

  • clematis

    2/5

    09.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Architektur und Sprache Sara…

    Architektur und Sprache Sara Machina ist eine bekannte Architektin in Japan und steht nun vor der Herausforderung, einen Gefängnisturm zu planen, der neben dem Olympiastadion in Tokio errichtet werden soll. Das Besondere an diesem Turm wird sein, dass er ein Gefängnis beherbergt, wobei aber das Wort „Gefängnis“ tunlichst vermieden wird. Die Inhaftierten sind dort Gäste, die in ansprechenden Appartements leben, die sich in Bibliotheken bilden können und denen man mit Fürsorge und Wohlwollen begegnet. Machina steht dem Konzept skeptisch gegenüber, möchte den Wettbewerb dann aber doch nicht einfach anderen überlassen. Ein spannendes Thema, Architektur und Sprache sind interessant, der neu gedachte Umgang mit Straftätern weckt mein Interesse. Allerdings kommt im Roman dann alles anders als erwartet. Die Erkenntnis, dass Worte die Wirklichkeit prägen, wird mit einer Künstlichen Intelligenz diskutiert, aber wie sich dies tatsächlich auf die Menschen auswirkt, ob das Ausklammern von abwertenden Wörtern Vorteile nach sich zieht und die Turmbewohner bessere Menschen werden lässt, bleibt ein offenes Experiment. Denn im Buch geht es vielmehr um die Architektin selbst und ihre innere Zerrissenheit zwischen diversen Problemfeldern. Da kommen Themen zur Sprache wie Gendergerechtigkeit oder sexuelle Gewalt, Körpergerüche und porentiefe Hygiene, Euphemismen und bewusste Veränderung der Sprachstruktur. In inneren Monologen oder Dialogen, zum Teil mit einen Chatbot, wird dann diskutiert und überlegt. Leider konnte mich dieser Roman weder inhaltlich noch sprachlich fesseln, die etwa 160 Seiten werden nicht durch eine stringente Handlung geprägt, sondern durch eine Fülle an Gedanken, welche teils vom Menschen, teils von der Künstlichen Intelligenz genährt werden. Möglicherweise bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen, andere werden mitunter eher etwas mit dem Text anfangen können.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    21.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig

    Eine Architektin soll ein neues Gefängnis bauen, dass aufgrund der gesellschaftlichen Beurteilung von Straftätern als Opfer quasi als Hotel deklariert wird. Da die Architektin selbst vergewaltigt worden ist, zieht sie uns hinein in eine Diskussion über Sprache und Konzepte, die für unsere heutige Zeit so prägend ist. Mir hat dieser Subtext sehr gut gefallen: Wie verwenden wir heute Sprache, und welchen Einfluss hat das auf unsere Einstellungen zu bestimmten gesellschaftlichen Phänomen. Das Buch ist spannend zu lesen und sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    4/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Thematik

    INHALT Im Buch gehts und eine fiktionale Idee eines neu gedachten Gefängnisses in Japan. Die Architektin Sara bekommt den Auftrag, einen „sympathy Tower“ zu entwerfen. Eine neue Variante eines klassischen Gefängnisses, eine Luxusvariante an Ausstattung und grenzenloser positiver Stimmung für die „Insassen“. Es geht um das zentrale Thema Mitgefühl statt Strafe. Auch Sara selbst kam den Abgründen ganz nah und hat selbst traumatisches erlebt. In diesem Zusammenhang stellt sie die Frage, ob das Vorhaben moralisch haltbar ist. „Diskriminierungfreie Kommunikation ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer glücken und inklusiven Gesellschaft, in der Empathie, Verständnis und Zusammenarbeit wertgeschätzt werden.“ Seite 24 EINDRUCK UND FAZIT Ich mochte die Grundidee, eine super spannende Frage, die mich auch nach dem beenden des Buches noch beschäftigt. Wie würde sich das Projekt in Deutschland umsetzen lassen und die Gesellschaft, welcher hierzulande eine sehr radikale Haltung zu Straftätern pflegt, reagieren? Den Schreibstil fand ich recht kühl, auch Saras eigene Geschichte, hat mich wenig berührt. Die KI- Einbindung fand ich spannend und super aktuell; auch wenn es sich für mich in einem Buch irgendwie falsch anfühlt. Spannend fand ich auch die Gegenüberstellung von moderner Kunst und Gestaltung des Towers und moralischen Ansichten bzgl. des Inhaltes. Spannend! „Es gilt heute als unwissenschaftlich, das Abgleiten eines Menschen in die Kriminalität auf seine Charakter oder willensschwäche zurückzuführen. Aber hier klappen Wort und Wirklichkeit weit auseinander. Viel schlimmer, finde ich die Menschen, die sich überlegen führen und kriminelle Pauschal ausgrenzen ihnen. Fehlt es ein Objektivität. Denn wer wirklich über Selbstbeherrschung, hohe Intelligenz und eine hervorragend Charakter verfügt, sollte in der Lage sein, Menschen, die in einem anderen Umfeld hineingeboren, wohnen, zu respektieren und echte Empathie für sie zu empfinden.“ Seite 49

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