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Produktbild: Märtyrer!

Märtyrer! Roman | Der New-York-Times-Bestseller | Barack Obama Leseliste 2024 | Nominiert für den National Book Award 2024

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

30097

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2281 KB

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018785

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

30097

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2281 KB

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018785

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Mehr Gefühl als Form

mima am 04.07.2025

Bewertungsnummer: 2531264

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Märtyrer! ist fragmentiert, intensiv, chaotisch und zutiefst menschlich. Es fällt schwer, alle Themen zu benennen, die das Buch berührt: Identität, Sinnsuche, Märtyrertum, Sucht, Sprache, Liebe, Depression, Kunst, Religion, Trauer, Generationenschmerz … Man hat das Gefühl, der Text selbst kann kaum Schritt halten mit der Wucht der Gedanken, die in ihm stecken. Und doch passt genau das – denn das Zersplitterte, Unfertige spiegelt den Zustand des Erzählers. Trotz der Schwere bleibt das Buch erstaunlich warm. Es will nicht belehren, nicht beeindrucken, sondern zeigt einen inneren Prozess, so ehrlich, dass man sich darin wiederfinden kann. Sicher ist es kein perfekter Roman, weder sprachlich noch strukturell. Aber er hat etwas in mir getroffen. Und das zählt für mich mehr als jede erzählerische Glätte.

Mehr Gefühl als Form

mima am 04.07.2025
Bewertungsnummer: 2531264
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Märtyrer! ist fragmentiert, intensiv, chaotisch und zutiefst menschlich. Es fällt schwer, alle Themen zu benennen, die das Buch berührt: Identität, Sinnsuche, Märtyrertum, Sucht, Sprache, Liebe, Depression, Kunst, Religion, Trauer, Generationenschmerz … Man hat das Gefühl, der Text selbst kann kaum Schritt halten mit der Wucht der Gedanken, die in ihm stecken. Und doch passt genau das – denn das Zersplitterte, Unfertige spiegelt den Zustand des Erzählers. Trotz der Schwere bleibt das Buch erstaunlich warm. Es will nicht belehren, nicht beeindrucken, sondern zeigt einen inneren Prozess, so ehrlich, dass man sich darin wiederfinden kann. Sicher ist es kein perfekter Roman, weder sprachlich noch strukturell. Aber er hat etwas in mir getroffen. Und das zählt für mich mehr als jede erzählerische Glätte.

Was bleibt von einem Leben?

Lea am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578779

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cyrus Shams ist 29, queer, süchtig, schmerzhaft wach und auf der Suche. Nach Bedeutung. Nach seiner Mutter, die starb, als ihr Flugzeug auf dem Weg aus Teheran von der US-Armee abgeschossen wurde. Nach einem Leben, das sich nach etwas anfühlt. Er schreibt Gedichte, lebt in Indiana, flieht in Drogen und Philosophie und entwickelt eine fast spirituelle Faszination für Märtyrer:innen. Jeanne d’Arc, Bobby Sands, seine Mutter, sein Onkel. Alle haben ihr Leben für etwas Größeres gegeben. Aber was ist sein „Größeres“? Kunst? Wahrheit? Die Erinnerung an eine Frau, die er kaum kannte? Als er in New York auf die Künstlerin Orkideh trifft, die sich selbst beim Sterben ausstellt, verschiebt sich für ihn alles. Ich sag’s so, wie ich’s gedacht hab: Das hier ist kein Roman, der in Kapiteln funktioniert. Das ist ein Gedicht, das Roman spielen will. Und das macht es auf eine verdammt schöne, manchmal auch verdammt anstrengende Weise. Kaveh Akbar schreibt wie jemand, der Sprache nicht benutzt, sondern fühlt. Jeder zweite Satz ist ein Zitatkandidat. Gleichzeitig bleibt vieles vage, metaphorisch, traumartig. Wer einen klassischen Plot sucht: please don’t. Wer bereit ist, sich treiben zu lassen: go. Zwischendrin gibt’s Dokumente, Gedichte, Zeitungsausschnitte, kleine Nebenstränge, die mal mehr, mal weniger zünden. ✨ Der Plot ist … na ja, sagen wir: ein loser Faden, der sich um Existenz, Trauma und Identität wickelt. Es passiert nicht „viel“ im klassischen Sinne. Aber emotional passiert alles. Cyrus ist nicht leicht zu begleiten. Er ist ein bisschen selbstzerstörerisch, ein bisschen anstrengend, oft witzig, immer klug. Ein Typ, der sich in seinen Gedanken verliert und dich dabei mitnimmt oder halt zurücklässt, wenn du nicht aufpasst. Was mir gefallen hat: Das Spiel mit Märtyrertum. Nicht im religiösen Sinne, sondern als Frage: Was ist ein Leben wert? Und wann wird ein Tod bedeutungsvoll? Was mich etwas rausgehauen hat: Manchmal verliert sich das Buch so sehr in sich selbst, dass ich nicht mehr wusste, worum es eigentlich gerade geht. Ich war an manchen Stellen komplett drin. Dieses Buch hat mich an Momente in meinem Leben erinnert, in denen man denkt: „Wenn alles gerade keinen Sinn macht, kann ich wenigstens Kunst draus machen?“ Cyrus’ Schmerz ist laut und leise zugleich. Die Trauer über eine Mutter, die er nicht kennt. Die Scham eines Lebens, das irgendwie falsch ist. Und dann diese Sätze, die dir das Herz zerschneiden, aber so schön sind, dass du sie dir trotzdem unterstreichen willst. Ich hab gelacht, ich war wütend, ich hab mich erschöpft gefühlt. Und ich hab verstanden, warum Akbar genau so schreiben musste. Auch wenn nicht alles daran perfekt ist, es ist ehrlich. Und das reicht manchmal. Fazit: "Märtyrer!" ist ein poetischer Roman über Verlust, Herkunft, Identität und das Bedürfnis, dass das eigene Leben (und vielleicht sogar der Tod) mehr bedeutet als nur Existenz. Nicht für jede Stimmung, nicht für jede Leser:in, aber wenn man sich drauf einlässt, dann trifft es. ⭐⭐⭐⭐

Was bleibt von einem Leben?

Lea am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578779
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cyrus Shams ist 29, queer, süchtig, schmerzhaft wach und auf der Suche. Nach Bedeutung. Nach seiner Mutter, die starb, als ihr Flugzeug auf dem Weg aus Teheran von der US-Armee abgeschossen wurde. Nach einem Leben, das sich nach etwas anfühlt. Er schreibt Gedichte, lebt in Indiana, flieht in Drogen und Philosophie und entwickelt eine fast spirituelle Faszination für Märtyrer:innen. Jeanne d’Arc, Bobby Sands, seine Mutter, sein Onkel. Alle haben ihr Leben für etwas Größeres gegeben. Aber was ist sein „Größeres“? Kunst? Wahrheit? Die Erinnerung an eine Frau, die er kaum kannte? Als er in New York auf die Künstlerin Orkideh trifft, die sich selbst beim Sterben ausstellt, verschiebt sich für ihn alles. Ich sag’s so, wie ich’s gedacht hab: Das hier ist kein Roman, der in Kapiteln funktioniert. Das ist ein Gedicht, das Roman spielen will. Und das macht es auf eine verdammt schöne, manchmal auch verdammt anstrengende Weise. Kaveh Akbar schreibt wie jemand, der Sprache nicht benutzt, sondern fühlt. Jeder zweite Satz ist ein Zitatkandidat. Gleichzeitig bleibt vieles vage, metaphorisch, traumartig. Wer einen klassischen Plot sucht: please don’t. Wer bereit ist, sich treiben zu lassen: go. Zwischendrin gibt’s Dokumente, Gedichte, Zeitungsausschnitte, kleine Nebenstränge, die mal mehr, mal weniger zünden. ✨ Der Plot ist … na ja, sagen wir: ein loser Faden, der sich um Existenz, Trauma und Identität wickelt. Es passiert nicht „viel“ im klassischen Sinne. Aber emotional passiert alles. Cyrus ist nicht leicht zu begleiten. Er ist ein bisschen selbstzerstörerisch, ein bisschen anstrengend, oft witzig, immer klug. Ein Typ, der sich in seinen Gedanken verliert und dich dabei mitnimmt oder halt zurücklässt, wenn du nicht aufpasst. Was mir gefallen hat: Das Spiel mit Märtyrertum. Nicht im religiösen Sinne, sondern als Frage: Was ist ein Leben wert? Und wann wird ein Tod bedeutungsvoll? Was mich etwas rausgehauen hat: Manchmal verliert sich das Buch so sehr in sich selbst, dass ich nicht mehr wusste, worum es eigentlich gerade geht. Ich war an manchen Stellen komplett drin. Dieses Buch hat mich an Momente in meinem Leben erinnert, in denen man denkt: „Wenn alles gerade keinen Sinn macht, kann ich wenigstens Kunst draus machen?“ Cyrus’ Schmerz ist laut und leise zugleich. Die Trauer über eine Mutter, die er nicht kennt. Die Scham eines Lebens, das irgendwie falsch ist. Und dann diese Sätze, die dir das Herz zerschneiden, aber so schön sind, dass du sie dir trotzdem unterstreichen willst. Ich hab gelacht, ich war wütend, ich hab mich erschöpft gefühlt. Und ich hab verstanden, warum Akbar genau so schreiben musste. Auch wenn nicht alles daran perfekt ist, es ist ehrlich. Und das reicht manchmal. Fazit: "Märtyrer!" ist ein poetischer Roman über Verlust, Herkunft, Identität und das Bedürfnis, dass das eigene Leben (und vielleicht sogar der Tod) mehr bedeutet als nur Existenz. Nicht für jede Stimmung, nicht für jede Leser:in, aber wenn man sich drauf einlässt, dann trifft es. ⭐⭐⭐⭐

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Märtyrer!

von Kaveh Akbar

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Lea

Thalia M4 Wörgl

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5/5

Wow!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Märtyrer! ist laut, leise, schön, traurig aber vorallem poetisch. Besonders die Vielfalt der Emotionen, gemischt mit dem wunderschönen Schreibstil haben mich absolut überzeugt. Ein Highlight!
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Märtyrer! ist laut, leise, schön, traurig aber vorallem poetisch. Besonders die Vielfalt der Emotionen, gemischt mit dem wunderschönen Schreibstil haben mich absolut überzeugt. Ein Highlight!

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Märtyrer!

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