Pragmatisch und einfühlsam: Die examinierte Krankenschwester Marion Ponelies kennt die Nöte von Demenzkranken und ihren Angehörigen und weiß, welche Informationen und welche Ermutigung sie brauchen. Ihr Ziel: Nicht nur der Demenzkranke, sondern auch die Angehörigen sollen nach der Lektüre des Buches an Lebensqualität gewinnen. Erkrankte und Angehörige stellen sich Hunderte Fragen, wenn sie die Diagnose bekommen:
Was passiert bei Demenz mit dem Gehirn?
Ab wann kann ein Demenzkranker nicht mehr allein leben?
Wie überzeuge ich meinen Angehörigen vom Pflegeheim?
Wie gehe ich mit Aggression um?
Was kann ich tun, wenn mein Angehöriger seine Medikamente verweigert?
Was tue ich, wenn mich mein Angehöriger beschuldigt, ihn bestohlen zu haben?
Soll ich Demenzkranke auf ihre Fehler hinweisen?
Wie reagiere ich, wenn mich mein Angehöriger nicht mehr erkennt?
Marion Ponelies kennt die Antworten auf diese und viele weitere Fragen und gibt in diesem Buch echte Hilfestellung.
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Wirklich hilfreich!
Soaphie Peh am 02.07.2025
Bewertungsnummer: 2529984
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein wirklich hilfreicher Ratgeber! Marion Ponelies greift Fragen aus der Communtity und aus ihrer Praxis auf, und beantwortet diese fundiert und kompetent, da sie langjährige praktische und theoretische Erfahrung hat. Es sind alltägliche Fragen zum Umgang mit Demenzkranken, die man aber doch nicht beim Arztbesuch stellt weil die Zeit kanpp ist und der Arzt nicht der richtige Gesprächspartner ist.
Als Leserin habe ich das Gefühl, dass sie mich versteht und mir nicht die perfekte Lösung als die einzig ware Möglichkeit vorschreibt "weil man das so macht". Die Krankheit Demenz ist schrecklich und für alle Angehörigen eine belastende und beängstigende Situation, aber jeder Mensch und jeder Verlauf ist anders, es gibt viele Herausforderungen die gemeistert werden müssen. Zu wissen, man ist mit dem Problem und der Frage nicht allein. .hilft ja ,manchmal schon weiter. Die Autorin macht einem Mut, dass man noch eine schöne Zeit mit dem Erkrankten erleben kann wenn man sich auf die neue Situation einlässt, dem Erkranknten mit Verständnis und Zuwendung begegnet, vor allem die Ruhe bewahrt und versucht sich in den Menschen hineinzuversetzen.
Besonders hilfreich fand ich die gezielten Fragen von Betroffenen und die konkreten Lösungsansätze anhand von Beispielen. Das ermutigt mich, der Demenz mutig zu begegnen weil ich nach der Lektüre des Ratgebers vieles besser verstehe und weiß wo ich ggf. Hilfe finde kann (es gibt viele Adressen und Anlaufstellen im Anhang)
Ein ermutigendes und wichtiges Buch welches ich unbedingt jedem ans Herz lege der einen an Demenz erkrankten Angehörigen in der Familie oder im nähren Umfeld hat.
Wichtiger Ratgeber rund um Demenz
Tine_1980 am 01.06.2025
Bewertungsnummer: 2505278
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die examinierte Krankenschwester Marion Ponelies kennt die Nöte von Demenzkranken und ihren Angehörigen und weiß, was für beide Parteien wichtig ist. Für sie ist es wichtig, dass beide Seiten an Lebensqualität gewinnen und möchte dies mit vielen Fragen und Antworten ermöglichen.
Ich arbeite seit einiger Zeit im Krankenhaus und komme so mit Demenzkranken in Kontakt und auch in der Familie kam die Diagnose zur Sprache. So kam es, dass ich mich mit dieser Erkrankung näher befassen wollte, um Antworten zu erhalten, bei verschiedenen Situationen Lösungen zu bekommen und mich besser einfühlen zu können.
Von Fragen, was überhaupt im Gehirn passiert, was es für verschiedene Arten der Demenz es gibt und was man für Möglichkeiten hat, den Krankheitsverlauf etwas zu verzögern bis hin zu verschiedensten Situationen, die den Umgang mit diesen erklären, wie ich mit Dementen am besten kommuniziere und ab wann es besser wäre, den Demenzkranken nicht mehr alleine leben zu lassen, wurde sehr viel beantwortet.
Ich konnte vieles für mich mitnehmen und werde bestimmt, wenn es Situationen gibt, wieder reinblättern. Bei manchen Beiträgen war ich froh, dass es so einfache Lösungen gibt, bei anderen Fragen war ich schockiert, was auf einen Angehörigen zukommen kann. Es ist für beide Seiten eine Herausforderung, gerade wenn der Kranke noch merkt, was Sache ist, aber auch weiß, dass er es nicht aufhalten kann.
Ich bewundere jeden Angehörigen, der jemanden unterstützt, den die Demenz eingeholt hat. Wir haben teils auch sehr liebenswerte Demenzkranke, die einfach zuckersüß sind, aber auch die, die aggressiv oder laut werden, sind auf Station vertreten. Bei einem Angehörigen muss es schlimm sein, wenn die eigene Kraft fehlt und hier vertritt die Autorin auch die Meinung, dass man sich eigene Zeiten schaffen muss.
Demenz ist eine Herausforderung für beide Seiten und der Leitsatz „Es ist die Demenz“ mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren, doch ohne Unterstützung, die man durch andere Familienangehörige, Freunde oder einen Pflegedienst bekommt, wird es schwierig und hier sollte man auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich Unterstützung holt.
Wer sich über diese Erkrankung und die häufigsten Fragen informieren möchte, ist hier genau richtig. Es ist informativ, erschreckend und erhellend und ich wünschte, es würde eine Heilung für diese Erkrankung geben, aber solange das noch nicht der Fall ist, hat man hier einen guten Ratgeber, um die wichtigsten Fragen erklärt zu bekommen. Unbedingte Leseempfehlung!
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