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Daten sind Macht Kompetentes Entscheiden im Zeitalter von KI

1

37,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22/14,3/2,9 cm

Gewicht

559 g

Farbe

Bordeaux / Eisblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52033-9

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22/14,3/2,9 cm

Gewicht

559 g

Farbe

Bordeaux / Eisblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52033-9

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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Kritisches Denken ist anstrengend

VolkerM am 07.04.2026

Bewertungsnummer: 3102177

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daten prägen längst jede Entscheidung – von politischen Debatten bis zu alltäglichen Routinen. Doch ihre Macht entfaltet sich erst, wenn Menschen verstehen, wie sie entstehen, was sie leisten können und wo ihre Grenzen liegen. Genau hier setzt Katharina Schüllers „Daten sind Macht“ an: als Plädoyer für einen aufgeklärten, verantwortungsvollen Umgang mit Daten in einer Welt, die sich zunehmend auf algorithmische Systeme stützt. Schüller macht deutlich, dass Daten kein Selbstzweck sind, sondern immer einer konkreten Frage dienen. Wer mit ihnen arbeitet, müsse daher vier Dimensionen klären: den Zweck, die technischen Möglichkeiten, die rechtlichen Rahmenbedingungen und schließlich die ethische Verantwortung. Entscheidend ist dabei die „Critical Data Literacy“ – die Fähigkeit, Datenquellen, Methoden und Visualisierungen kritisch zu hinterfragen. Die Autorin zeigt, wie leicht Achsenskalierungen, Hervorhebungen oder unklare Legenden Wahrnehmungen verzerren können, und wie wichtig es ist, zwischen Korrelation und Kausalität zu unterscheiden. Ebenso prägnant beschreibt sie die Fallstricke, die entstehen, wenn man Analysen übernimmt, ohne an ihrer Entstehung beteiligt gewesen zu sein: Daten geben Antworten, aber nicht immer auf die Frage, die man eigentlich gestellt hat. Zur künstlichen Intelligenz gelingt ihr ein realistischer Blick: KI kann entlasten, Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen befähigen, aber nicht ersetzen. Präzise Sprache bleibt entscheidend, denn Maschinen kennen keine Zwischentöne. Gleichzeitig erinnert Schüller daran, dass nicht alles Messbare bedeutsam ist und nicht alles Bedeutsame messbar. Die Herausforderung liegt darin, Datenkompetenz mit Empathie und ethischer Reflexion zu verbinden. Trotz seiner Stärken bleibt „Daten sind Macht“ nicht frei von Schwächen. Eine straffere Struktur hätte dem Buch spürbar gutgetan. Auch erschwert das fehlende Stichwortverzeichnis das Wiederfinden zentraler Informationen, was die eBook-Variante mit ihrer Suchfunktion immerhin etwas abfedert. Mitunter verliert sich die Argumentation, manchmal fehlt ein klarer roter Faden und an einigen Stellen hätte eine tiefere Ausarbeitung zusätzlichen Erkenntnisgewinn gebracht. Die gelegentlichen Redundanzen fallen dagegen kaum ins Gewicht. „Daten sind Macht“ überzeugt als gut verständliches Sachbuch, das die zentralen Fragen unserer digitalen Gegenwart präzise herausarbeitet. Es zeigt, wie tief Daten in gesellschaftliche Prozesse eingreifen und welche Verantwortung daraus erwächst. Insgesamt bietet das Buch eine gute Orientierung.

Kritisches Denken ist anstrengend

VolkerM am 07.04.2026
Bewertungsnummer: 3102177
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daten prägen längst jede Entscheidung – von politischen Debatten bis zu alltäglichen Routinen. Doch ihre Macht entfaltet sich erst, wenn Menschen verstehen, wie sie entstehen, was sie leisten können und wo ihre Grenzen liegen. Genau hier setzt Katharina Schüllers „Daten sind Macht“ an: als Plädoyer für einen aufgeklärten, verantwortungsvollen Umgang mit Daten in einer Welt, die sich zunehmend auf algorithmische Systeme stützt. Schüller macht deutlich, dass Daten kein Selbstzweck sind, sondern immer einer konkreten Frage dienen. Wer mit ihnen arbeitet, müsse daher vier Dimensionen klären: den Zweck, die technischen Möglichkeiten, die rechtlichen Rahmenbedingungen und schließlich die ethische Verantwortung. Entscheidend ist dabei die „Critical Data Literacy“ – die Fähigkeit, Datenquellen, Methoden und Visualisierungen kritisch zu hinterfragen. Die Autorin zeigt, wie leicht Achsenskalierungen, Hervorhebungen oder unklare Legenden Wahrnehmungen verzerren können, und wie wichtig es ist, zwischen Korrelation und Kausalität zu unterscheiden. Ebenso prägnant beschreibt sie die Fallstricke, die entstehen, wenn man Analysen übernimmt, ohne an ihrer Entstehung beteiligt gewesen zu sein: Daten geben Antworten, aber nicht immer auf die Frage, die man eigentlich gestellt hat. Zur künstlichen Intelligenz gelingt ihr ein realistischer Blick: KI kann entlasten, Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen befähigen, aber nicht ersetzen. Präzise Sprache bleibt entscheidend, denn Maschinen kennen keine Zwischentöne. Gleichzeitig erinnert Schüller daran, dass nicht alles Messbare bedeutsam ist und nicht alles Bedeutsame messbar. Die Herausforderung liegt darin, Datenkompetenz mit Empathie und ethischer Reflexion zu verbinden. Trotz seiner Stärken bleibt „Daten sind Macht“ nicht frei von Schwächen. Eine straffere Struktur hätte dem Buch spürbar gutgetan. Auch erschwert das fehlende Stichwortverzeichnis das Wiederfinden zentraler Informationen, was die eBook-Variante mit ihrer Suchfunktion immerhin etwas abfedert. Mitunter verliert sich die Argumentation, manchmal fehlt ein klarer roter Faden und an einigen Stellen hätte eine tiefere Ausarbeitung zusätzlichen Erkenntnisgewinn gebracht. Die gelegentlichen Redundanzen fallen dagegen kaum ins Gewicht. „Daten sind Macht“ überzeugt als gut verständliches Sachbuch, das die zentralen Fragen unserer digitalen Gegenwart präzise herausarbeitet. Es zeigt, wie tief Daten in gesellschaftliche Prozesse eingreifen und welche Verantwortung daraus erwächst. Insgesamt bietet das Buch eine gute Orientierung.

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Daten sind Macht

von Katharina Schüller

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