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Wild Song Ein berührender Own-Voice-Roman für Jugendliche ab 14 Jahren

4

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Own Voice

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Abbildungen

2 farbige Abbildungen, 1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

Rotfuchs

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,4 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexandra Rak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7571-0194-7

Beschreibung

Rezension

Auf feinfühlige Weise erzählt Candy Gourlay von der Abenteuerlust der Filipinos und zugleich von ihrer spirituellen Verzweiflung. [...] Ein historischer und [...] aktueller Jugendroman über Fremdheit und Migration. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt")
[...] indem sie die Geschichte aus der Sicht der 16-jährigen Luki erzählt, werden die amerikanischen Kolonisatoren zu Studienobjekten. Dieser Perspektivwechsel ist so einleuchtend wie eindrucksvoll [...]. ("Die Zeit")
Eine spannende und bewegende Geschichte, die einen differenzierten Blick auf die Geschichte des Kolonialismus zulässt, statt bereits vorhandene Narrative aufzugreifen. ("JuLit")
Ein großartiger Roman, dem Diskussionen folgen werden und folgen müssen. ("AJuM - Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW")
Das packende, auf historischen Tatsachen beruhende Abenteuer gibt Mitmenschlichkeit eine Stimme. ("Buchpalast")
Einfühlsam und aufrüttelnd folgt das Buch den Erfahrungen seiner jugendlichen Ich-Erzählerin im Aufeinandertreffen von Kultur, kolonialer Geschichte und Segregation. ("zwd-POLITIKMAGAZIN")
Candy Gourlay ist ein leises, aber nicht minder eindrückliches Buch über ein menschenverachtendes Thema gelungen. ("Unsere Zeit - Sozialistische Wochenzeitung")
Das alles wäre nahezu unerträglich, hätte Candy Gourlay ihrer Protagonistin [...] nicht eine wunderbar lakonische und doch herzliche, so selbstbewusste wie sensible Stimme verliehen. ("Eselsohr")
Das Herz schäumt einem beim Lesen über. ("Lesart")
Eine Aufregende und aufrührende literarische Reise in eine andere Zeit. ("Kölner StadtAnzeiger")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Own Voice

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Abbildungen

2 farbige Abbildungen, 1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

Rotfuchs

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,4 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alexandra Rak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7571-0194-7

Herstelleradresse

rotfuchs
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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ein kraftvoller Roman über Freiheit, Identität und Stimme

Bewertung am 23.07.2025

Bewertungsnummer: 2547839

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein Buch. Ein Own Voice-Roman – und doch historisch, da die Autorin selbst nicht zur damaligen Zeit lebte. Und trotzdem wirkt alles so nah, so echt. Ein Coming-of-Age-Roman, der fesselt, aufrüttelt – und nicht nur von Jugendlichen. Worum geht’s? Die 16-jährige Luki wächst 1904 in den Bergen der Philippinen auf. Sie ist eine talentierte Jägerin und möchte Kriegerin werden – doch als Mädchen darf sie das nicht. Stattdessen soll sie ihren besten Freund heiraten. Luki entscheidet sich für die Freiheit – und nimmt das Angebot an, zur Weltausstellung nach St. Louis zu reisen. Doch was als Abenteuer beginnt, wird zur Farce: Die Philippinos werden dort wie Tiere im Zoo ausgestellt. In einem künstlich gebauten Dorf sollen sie „wild“ wirken, tanzen, sich beobachtbar machen – zur Belustigung weißer Besucher. Was sich heute absurd, ja krank anhört, war bittere Realität. Menschen in Käfigen. Ihre Kultur entstellt, ihre Würde ignoriert. Luki beginnt zu begreifen, was Rassismus und koloniale Ausbeutung bedeuten – und dass das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ nur für wenige offensteht. Was mich besonders bewegt hat: – Luki erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive und spricht dabei mit ihrer verstorbenen Mutter. So persönlich, so berührend. – Sadie Locket, eine Amerikanerin, wird für Luki zur besonderen Begegnung, aber Frauen haben selbst in Amerika wenig Rechte. – Die kleine Sidong mit ihren Malstiften war mein persönlicher Lieblingscharakter: eigensinnig und frei im Kopf. – Und die Sprache? Zugänglich, leicht, stellenweise witzig – aber nie belanglos. Was das Buch außerdem stark macht: – Man lernt viel über die Kultur der Philippinos, ohne belehrt zu werden – Ein sensibles Nachwort ordnet die Geschichte ein: Vieles ist wahr – und viele Figuren haben tatsächlich existiert – Die Autorin gibt Menschen eine Stimme, die lange zum Schweigen gezwungen waren – Sie zeigt: Freiheit ist nicht selbstverständlich – und Menschenwürde ist nicht verhandelbar. Fazit: Ein bewegender Roman über Kolonialismus, Rassismus, Frauenrechte und kulturelle Identität: historisch, unvergesslich.

ein kraftvoller Roman über Freiheit, Identität und Stimme

Bewertung am 23.07.2025
Bewertungsnummer: 2547839
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein Buch. Ein Own Voice-Roman – und doch historisch, da die Autorin selbst nicht zur damaligen Zeit lebte. Und trotzdem wirkt alles so nah, so echt. Ein Coming-of-Age-Roman, der fesselt, aufrüttelt – und nicht nur von Jugendlichen. Worum geht’s? Die 16-jährige Luki wächst 1904 in den Bergen der Philippinen auf. Sie ist eine talentierte Jägerin und möchte Kriegerin werden – doch als Mädchen darf sie das nicht. Stattdessen soll sie ihren besten Freund heiraten. Luki entscheidet sich für die Freiheit – und nimmt das Angebot an, zur Weltausstellung nach St. Louis zu reisen. Doch was als Abenteuer beginnt, wird zur Farce: Die Philippinos werden dort wie Tiere im Zoo ausgestellt. In einem künstlich gebauten Dorf sollen sie „wild“ wirken, tanzen, sich beobachtbar machen – zur Belustigung weißer Besucher. Was sich heute absurd, ja krank anhört, war bittere Realität. Menschen in Käfigen. Ihre Kultur entstellt, ihre Würde ignoriert. Luki beginnt zu begreifen, was Rassismus und koloniale Ausbeutung bedeuten – und dass das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ nur für wenige offensteht. Was mich besonders bewegt hat: – Luki erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive und spricht dabei mit ihrer verstorbenen Mutter. So persönlich, so berührend. – Sadie Locket, eine Amerikanerin, wird für Luki zur besonderen Begegnung, aber Frauen haben selbst in Amerika wenig Rechte. – Die kleine Sidong mit ihren Malstiften war mein persönlicher Lieblingscharakter: eigensinnig und frei im Kopf. – Und die Sprache? Zugänglich, leicht, stellenweise witzig – aber nie belanglos. Was das Buch außerdem stark macht: – Man lernt viel über die Kultur der Philippinos, ohne belehrt zu werden – Ein sensibles Nachwort ordnet die Geschichte ein: Vieles ist wahr – und viele Figuren haben tatsächlich existiert – Die Autorin gibt Menschen eine Stimme, die lange zum Schweigen gezwungen waren – Sie zeigt: Freiheit ist nicht selbstverständlich – und Menschenwürde ist nicht verhandelbar. Fazit: Ein bewegender Roman über Kolonialismus, Rassismus, Frauenrechte und kulturelle Identität: historisch, unvergesslich.

Wichtig

Gelincik am 10.06.2025

Bewertungsnummer: 2512145

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Wild Song" von Candy Gourlay ist ein aufwühlender Roman, der weit über eine einfache Coming-of-Age-Geschichte hinausgeht. Im Zentrum dieser bewegenden Erzählung steht Luki, deren Ambitionen, Jägerin zu werden, mit den traditionellen Erwartungen ihrer Gemeinschaft kollidieren. Sie soll stattdessen verheiratet werden... Gourlays schafft es, eine zutiefst menschliche Geschichte innerhalb eines brutalen historischen Kontextes zu erzählen. Sie verleiht ihnen Würde, Widerstandsfähigkeit und eine authentische Stimme. Luki ist keine passive Beobachterin; sie ist eine aktive Gestalterin ihres Schicksals, die inmitten der Erniedrigung Wege findet, ihre Kultur zu bewahren und ihre Stimme zu erheben. Dies ist ein Buch, das Mut erfordert – sowohl von der Autorin, die sich diesem schwierigen Thema widmet, als auch von den Lesern, die bereit sind, sich mit den unbequemen Wahrheiten des Kolonialismus und Rassismus auseinanderzusetzen. Gourlay konfrontiert uns mit der Scham und Demütigung, die diese Menschen erleiden mussten, aber sie feiert auch ihre Stärke, ihre Verbundenheit und ihren Mut, sich in einer fremden Welt zu behaupten. Es ist eine Geschichte über das Überleben, das Finden der eigenen Stimme und die Bedeutung des Festhaltens an den eigenen Wurzeln. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

Wichtig

Gelincik am 10.06.2025
Bewertungsnummer: 2512145
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Wild Song" von Candy Gourlay ist ein aufwühlender Roman, der weit über eine einfache Coming-of-Age-Geschichte hinausgeht. Im Zentrum dieser bewegenden Erzählung steht Luki, deren Ambitionen, Jägerin zu werden, mit den traditionellen Erwartungen ihrer Gemeinschaft kollidieren. Sie soll stattdessen verheiratet werden... Gourlays schafft es, eine zutiefst menschliche Geschichte innerhalb eines brutalen historischen Kontextes zu erzählen. Sie verleiht ihnen Würde, Widerstandsfähigkeit und eine authentische Stimme. Luki ist keine passive Beobachterin; sie ist eine aktive Gestalterin ihres Schicksals, die inmitten der Erniedrigung Wege findet, ihre Kultur zu bewahren und ihre Stimme zu erheben. Dies ist ein Buch, das Mut erfordert – sowohl von der Autorin, die sich diesem schwierigen Thema widmet, als auch von den Lesern, die bereit sind, sich mit den unbequemen Wahrheiten des Kolonialismus und Rassismus auseinanderzusetzen. Gourlay konfrontiert uns mit der Scham und Demütigung, die diese Menschen erleiden mussten, aber sie feiert auch ihre Stärke, ihre Verbundenheit und ihren Mut, sich in einer fremden Welt zu behaupten. Es ist eine Geschichte über das Überleben, das Finden der eigenen Stimme und die Bedeutung des Festhaltens an den eigenen Wurzeln. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

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Wild Song

von Candy Gourlay

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