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Engel der letzten Nacht Berührender Coming-of-Age-Roman

3

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25223

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Coming-of-Age + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Abbildungen

2 farbige Abbildungen, 4 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Rotfuchs

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/2,6 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7571-0192-3

Beschreibung

Rezension

Nils Mohl fängt die Radikalität jugendlichen Denkens ebenso radikal ein - und auch das Gefühl des Verlorenseins nach dem Abitur. ("Zeit Online")
Nils Mohls neuer Roman spielt thematisch und literarisch in der Oberliga der Jugendliteratur. ("Kölner StadtAnzeiger")
Radikal, berührend und voller großer Fragen. ("Empfehlung der LUCHS-Jury")
[Eine] höchst kunstvolle Art nicht-linearen Erzählens. ("Kirchenbote")
Ein berührender Coming-of-Age-Roman mit Hoffnungsschimmer. ("AJuM - Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW")
Absolut empfehlenswert! ("AJuM - Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW")
"Engel der letzten Nacht" ist ein wilder Ritt durch die Nacht, [...] von existentieller Bedeutung. Der das Leben feiert, den Abgrund immer fest im Blick. ("Norddeutscher Rundfunk Kultur")
Die lebensbejahende Lektüre lädt zum Nachdenken und Diskutieren ein. ("KJM Kinder- und Jugendmedien Bern-Freiburg")
Die Begegnungen sind das pure Leben, und deswegen vibriert dieses Buch, in dem zwischendurch trotzdem dunkle Andeutungen gemacht werden. ("Hamburger Abendblatt")
Ein tiefgründiger, nachdenklicher und sehr anspruchsvoller Roman – fast möchte man schreiben: mohlesk. ("Eselsohr")

Produktdetails

Verkaufsrang

25223

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Coming-of-Age
  • Opposites Attract
  • Found Family

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Abbildungen

2 farbige Abbildungen, 4 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Rotfuchs

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/2,6 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7571-0192-3

Herstelleradresse

rotfuchs
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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Die Nacht der Nächte - intensive Geschichte

Bewertung aus Essen am 30.07.2025

Bewertungsnummer: 2553739

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kester träumt aus unterschiedlichen Gründen von der Nacht der Nächte. Für ihn fühlt sich das Ende der Schulzeit nicht wie ein Neuanfang an, sondern wie ein letzter Höhepunkt. Erwachsenwerden? Klingt nach Enttäuschung. Und als beim Feiern des Abiturs eine Situation eskaliert, ist für Kester klar: Diese Nacht soll die letzte sein, ganz oder gar nicht. Mit dieser radikalen Haltung stürzt er sich in das nächtliche Hamburg, begegnet Menschen, denen er im Alltag nie begegnet wäre, schillernden, verletzlichen, rätselhaften Figuren, die alle ihre eigene Geschichte mit sich tragen. Doch keine Begegnung, keine Version dieser Nacht erfüllt seinen Traum. Kester sucht weiter, fragt sich, wie sein Leben und sogar sein Tod aussehen soll. Vielleicht denkt er zu viel, vielleicht ist es Blanka, die ihn nicht loslässt. Klar ist: Eine Erzählweise reicht nicht. Die Nacht der Nächte braucht mehr. Gerade darin liegt der Reiz dieses Romans: Er ist offen, vieldeutig, widersprüchlich und genau deshalb so nah dran an der Wirklichkeit junger Menschen im Umbruch. Der Roman fordert seine definitiv Leser*innen heraus. Er spricht wichtige Fragen an: Was kommt nach der Schule? Was macht das Leben lebenswert? Und wer rettet eigentlich wen? Der Freund, der Engel, oder eine fremde Gestalt in einer Sommernacht? Der Roman ist nicht die leichteste Kost, aber ein intensives, atmosphärisches Leseerlebnis. Ein Buch für Jugendliche eher ab etwa 16, die Lust auf Tiefe, ehrliche Gefühle und ein bisschen Magie inmitten der Realität haben.

Die Nacht der Nächte - intensive Geschichte

Bewertung aus Essen am 30.07.2025
Bewertungsnummer: 2553739
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kester träumt aus unterschiedlichen Gründen von der Nacht der Nächte. Für ihn fühlt sich das Ende der Schulzeit nicht wie ein Neuanfang an, sondern wie ein letzter Höhepunkt. Erwachsenwerden? Klingt nach Enttäuschung. Und als beim Feiern des Abiturs eine Situation eskaliert, ist für Kester klar: Diese Nacht soll die letzte sein, ganz oder gar nicht. Mit dieser radikalen Haltung stürzt er sich in das nächtliche Hamburg, begegnet Menschen, denen er im Alltag nie begegnet wäre, schillernden, verletzlichen, rätselhaften Figuren, die alle ihre eigene Geschichte mit sich tragen. Doch keine Begegnung, keine Version dieser Nacht erfüllt seinen Traum. Kester sucht weiter, fragt sich, wie sein Leben und sogar sein Tod aussehen soll. Vielleicht denkt er zu viel, vielleicht ist es Blanka, die ihn nicht loslässt. Klar ist: Eine Erzählweise reicht nicht. Die Nacht der Nächte braucht mehr. Gerade darin liegt der Reiz dieses Romans: Er ist offen, vieldeutig, widersprüchlich und genau deshalb so nah dran an der Wirklichkeit junger Menschen im Umbruch. Der Roman fordert seine definitiv Leser*innen heraus. Er spricht wichtige Fragen an: Was kommt nach der Schule? Was macht das Leben lebenswert? Und wer rettet eigentlich wen? Der Freund, der Engel, oder eine fremde Gestalt in einer Sommernacht? Der Roman ist nicht die leichteste Kost, aber ein intensives, atmosphärisches Leseerlebnis. Ein Buch für Jugendliche eher ab etwa 16, die Lust auf Tiefe, ehrliche Gefühle und ein bisschen Magie inmitten der Realität haben.

Ungewöhnlich und bewegend

Daggy am 09.06.2025

Bewertungsnummer: 2511602

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf dem fast weißen Cover (es hat zarte kleine graue Sprenkel) sehen wir den 17-jährigen Kester, der gerade sein Abiturzeugnis bekommen hat mit einem brennenden Bengalo in der Hand. Kester ist der Junge, dem immer alles gelang in der Schule, der ohne große Schwierigkeiten alle Aufgaben lösen konnte und der nun die Nacht nach der Zeugnisvergabe zu einer besonderen machen möchte. Weil seine Freundin Blanka ihn gedrängt hat, ist er mit den Jugendlichen aus seiner Klasse am Stand unterwegs. Es wird getrunken und herumgeschwafelt. Doch Kester hängt sich immer wieder daran auf, dass die Nacht eine besondere, einzigartige werden soll. Muss sie dann auch zwangsläufig die letzte sein? Die anderen wollen feiern und die Nacht genießen, vielleicht später bei Klassentreffen davon schwärmen, doch Kester ist es Ernst. So fährt er mit Blankas Auto nach Hamburg, dort will er erleben, wie es ist im legendären Bunker zu feiern und zu tanzen. Denn bisher hat er davon nicht viel gehalten seine Freizeit so zu verbringen. In Hamburg begegnet er Bruno, der behauptet ein Engel zu sein. Wie in Sarah Jägers Buch „Die Nacht so groß wie wir“ geht es um die Nacht nach der Abiturzeugnisvergabe, die ja wohl für die jungen Menschen, für die nun ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt, eine ganz besondere ist. Aber Kester weiß nichts mit seiner Zukunft anzufangen, er hat keine Pläne und ob er auch weiter „Kester, mein Bester“, der alles kann und weiß, sein wird, ist für ihn fraglich. Die Party der anderen macht ihm keinen Spaß und deshalb will er das ausprobieren wovon Blanke immer schwärmt, im Bunker tanzen und alles um sich herum vergessen. Er mag nicht tanzen und kann es auch nicht, trotzdem will auch er dieses Gefühl spüren. Das Buch hat mehrere Abschnitte, die immer durch graue Seiten abgeteilt sind. Während Kester auf den weißen Seiten erzählt, ist der Text der grauen Seiten neutral geschrieben. Die nächste Geschichte fängt früher an als die vorhergehende und das macht das Lesen noch einmal spannender. Kester ist ein Jugendlicher, der sucht und der seiner Sehnsucht nach dem Tod Ausdruck verleiht, der Gefühle nicht zulassen will und er dadurch noch verletzlicher ist. Keine einfache Lektüre, mit der man sensible Leserinnen und Leser nicht allein lassen sollte.

Ungewöhnlich und bewegend

Daggy am 09.06.2025
Bewertungsnummer: 2511602
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf dem fast weißen Cover (es hat zarte kleine graue Sprenkel) sehen wir den 17-jährigen Kester, der gerade sein Abiturzeugnis bekommen hat mit einem brennenden Bengalo in der Hand. Kester ist der Junge, dem immer alles gelang in der Schule, der ohne große Schwierigkeiten alle Aufgaben lösen konnte und der nun die Nacht nach der Zeugnisvergabe zu einer besonderen machen möchte. Weil seine Freundin Blanka ihn gedrängt hat, ist er mit den Jugendlichen aus seiner Klasse am Stand unterwegs. Es wird getrunken und herumgeschwafelt. Doch Kester hängt sich immer wieder daran auf, dass die Nacht eine besondere, einzigartige werden soll. Muss sie dann auch zwangsläufig die letzte sein? Die anderen wollen feiern und die Nacht genießen, vielleicht später bei Klassentreffen davon schwärmen, doch Kester ist es Ernst. So fährt er mit Blankas Auto nach Hamburg, dort will er erleben, wie es ist im legendären Bunker zu feiern und zu tanzen. Denn bisher hat er davon nicht viel gehalten seine Freizeit so zu verbringen. In Hamburg begegnet er Bruno, der behauptet ein Engel zu sein. Wie in Sarah Jägers Buch „Die Nacht so groß wie wir“ geht es um die Nacht nach der Abiturzeugnisvergabe, die ja wohl für die jungen Menschen, für die nun ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt, eine ganz besondere ist. Aber Kester weiß nichts mit seiner Zukunft anzufangen, er hat keine Pläne und ob er auch weiter „Kester, mein Bester“, der alles kann und weiß, sein wird, ist für ihn fraglich. Die Party der anderen macht ihm keinen Spaß und deshalb will er das ausprobieren wovon Blanke immer schwärmt, im Bunker tanzen und alles um sich herum vergessen. Er mag nicht tanzen und kann es auch nicht, trotzdem will auch er dieses Gefühl spüren. Das Buch hat mehrere Abschnitte, die immer durch graue Seiten abgeteilt sind. Während Kester auf den weißen Seiten erzählt, ist der Text der grauen Seiten neutral geschrieben. Die nächste Geschichte fängt früher an als die vorhergehende und das macht das Lesen noch einmal spannender. Kester ist ein Jugendlicher, der sucht und der seiner Sehnsucht nach dem Tod Ausdruck verleiht, der Gefühle nicht zulassen will und er dadurch noch verletzlicher ist. Keine einfache Lektüre, mit der man sensible Leserinnen und Leser nicht allein lassen sollte.

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