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Band 3

Piccolo Mondo Antico Kleine alte Welt

Aus der Reihe Vergessene Moderne
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

Mediathoughts

Seitenzahl

588

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/4,2 cm

Gewicht

582 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Gagliardi

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947724-54-3

Beschreibung

Rezension

Fogazzaro – mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen - erzählt eine Geschichte aus einer Zeit, die dem heutigen Leser als tiefe Vergangenheit erscheinen muss. Zum Verständnis ist es vielleicht hilfreich, sich eine historische Karte anzusehen, die Italien vor der Gründung des Königsreichs Italien zeigt. Der Autor versetzt uns in die Zeit vor dem Zweiten Unabhängigkeitskrieg und in das umstrittene Gebiet der heutigen Lombardei, damals Österreich. Die landschaftliche Kulisse der Tessiner Bergwelt ist malerisch, auch heute noch. Fogazzaro gelingen wunderbare Beschreibungen. Vor dem inneren Auge des Lesers entstehen die beschwerlichen Bergpfade, die dicht an dicht bebauten Siedlungen mit ihren unzähligen steilen Treppen und vor allem der Luganer See mit seinen Lichtspielen und seinen Wetterumschwüngen und der Blick auf die Bergkulisse. An den Beschreibungen erkennt man die Liebe des Autors zu seiner Heimat; sein Haus im Valsolda ist noch heute zu besichtigen. Für mich war der Roman die absolut lohnenswerte und begeisternde Entdeckung eines Meisters, der mir bisher unbekannt war. Anne W., Rezension bei NetGalley
In diesem Buch wird die Geschichte der Familie des adligen Franco Maironi und seiner bürgerlichen Frau Luisa Rigey, erzählt. Ihre Ehe steht unter Spannung aufgrund sozialer und politischer Unterschiede. Die Geschichte spielt vor der schönen Kulisse des Luganer Sees und verwebt persönliche Konflikte mit politischen Kämpfen der Zeit. Antonio Fogazzaro gelingt es, die Themen Freiheit, Glaube und Loyalität auf eine Weise zu behandeln, die zeitlos und auch tiefgründig sind. Beindruckend sind die Darstellungen der inneren Konflikte der Protagonisten, die den Lesern einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt gewährt. Die Geschichte wird sehr poetisch und detailreich erzählt. Als Leser kommt man damit schnell in die Geschichte rein. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch keine so leichte Lektüre ist. Es sich aber lohnt sie zu Lesen. Die Handlung ist spannend. Dieses Buch kann ich Lesern empfehlen, die sich für italienische Lektüre und historische Romane interessieren. Das Buch regt zum Nachdenken an. Empfehlenswert. Jürg K., Rezension bei NetGalley

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

Mediathoughts

Seitenzahl

588

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/4,2 cm

Gewicht

582 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Gagliardi

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947724-54-3

Herstelleradresse

Mediathoughts
Bergstraße 12
82024 Taufkirchen
DE

Email: team@mediathoughts.net

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  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fogazzaro – mehrfach für den…

    Fogazzaro – mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen - erzählt eine Geschichte aus einer Zeit, die dem heutigen Leser als tiefe Vergangenheit erscheinen muss. Zum Verständnis ist es vielleicht hilfreich, sich eine historische Karte anzusehen, die Italien vor der Gründung des Königsreichs Italien zeigt. Der Autor versetzt uns in die Zeit vor dem Zweiten Unabhängigkeitskrieg und in das umstrittene Gebiet der heutigen Lombardei, damals Österreich. Die landschaftliche Kulisse der Tessiner Bergwelt ist malerisch, auch heute noch. Fogazzaro gelingen wunderbare Beschreibungen. Vor dem inneren Auge des Lesers entstehen die beschwerlichen Bergpfade, die dicht an dicht bebauten Siedlungen mit ihren unzähligen steilen Treppen und vor allem der Luganer See mit seinen Lichtspielen und seinen Wetterumschwüngen und der Blick auf die Bergkulisse. An den Beschreibungen erkennt man die Liebe des Autors zu seiner Heimat; sein Haus im Valsolda ist noch heute zu besichtigen. Hier im Valsolda wohnt die Familie Maironi in einem großzügigen Haus direkt am See. Franco Maironi stammt aus adligem Hause und wird von seiner Großmutter wegen seiner Mesalliance und seiner politischen Ansichten enterbt. Seine Frau Luisa ist bürgerlich durch und durch, und hier entstehen die ersten Verwerfungen. Franco führt das untätige Leben eines Adligen fort und findet nichts dabei, vom Onkel seiner Frau finanziert zu werden, während er sich seinen Hobbies, v. a. dem Gartenbau widmet, während Luisa dem bürgerlichen Ethos der Tüchtigkeit anhängt. Andere Unterschiede religiöser und moralischer Art kommen hinzu, aber in einem sind sie sich verbunden: in ihrer Liebe zur Heimat und im Willen zur Rebellion gegen die Österreicher. Fogazzaro entwirft zwei Welten: einmal die Kleine Welt der privaten Familiengeschichte, die durch ein gefälschtes Testament zusätzlich befeuert wird. Daneben steht die Große Welt, der sich Franco verbunden fühlt: der Welt der Aufständischen gegen die österreichische und französiche Despotie, die Gefährlichkeit ihrer Anstrengungen und ihre geheimen Zirkel in Turin. Beide Welten verwebt der Autor sehr geschickt zu einem dichten Handlungsgefüge. Um das Paar herum gruppiert der Autor einen großen Reigen an äußerst lebendigen Figuren, von der hartherzigen Großmutter angefangen bis hin zum Dienstpersonal. Die oft augenzwinkernde, humorvolle Art der Dialoge und der Figurenzeichnung ist nach wie vor erfrischend. Voller Sympathie erzählt er vor allem vom Onkel Luisas, dem Ingenieur Ribera, einem Mann voller Güte, großzügig, warmherzig und immer loyal. Fogazzaros Erzählkunst ist eher altertümlich und die einer versunkenen Zeit, aber nach wie vor bewundernswert und leicht zu lesen, auch wenn die Übersetzung an einigen Stellen neu bedacht werden könnte. Für mich war der Roman die absolut lohnenswerte und begeisternde Entdeckung eines Meisters, der mir bisher unbekannt war.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe in Umbruchzeiten

    Fogazzaro – mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen - erzählt eine Geschichte aus einer Zeit, die dem heutigen Leser als tiefe Vergangenheit erscheinen muss. Zum Verständnis ist es vielleicht hilfreich, sich eine historische Karte anzusehen, die Italien vor der Gründung des Königsreichs Italien zeigt. Der Autor versetzt uns in die Zeit vor dem Zweiten Unabhängigkeitskrieg und in das umstrittene Gebiet der heutigen Lombardei, damals Österreich. Die landschaftliche Kulisse der Tessiner Bergwelt ist malerisch, auch heute noch. Fogazzaro gelingen wunderbare Beschreibungen. Vor dem inneren Auge des Lesers entstehen die beschwerlichen Bergpfade, die dicht an dicht bebauten Siedlungen mit ihren unzähligen steilen Treppen und vor allem der Luganer See mit seinen Lichtspielen und seinen Wetterumschwüngen und der Blick auf die Bergkulisse. An den Beschreibungen erkennt man die Liebe des Autors zu seiner Heimat; sein Haus im Valsolda ist noch heute zu besichtigen. Hier im Valsolda wohnt die Familie Maironi in einem großzügigen Haus direkt am See. Franco Maironi stammt aus adligem Hause und wird von seiner Großmutter wegen seiner Mesalliance und seiner politischen Ansichten enterbt. Seine Frau Luisa ist bürgerlich durch und durch, und hier entstehen die ersten Verwerfungen. Franco führt das untätige Leben eines Adligen fort und findet nichts dabei, vom Onkel seiner Frau finanziert zu werden, während er sich seinen Hobbies, v. a. dem Gartenbau widmet, während Luisa dem bürgerlichen Ethos der Tüchtigkeit anhängt. Andere Unterschiede religiöser und moralischer Art kommen hinzu, aber in einem sind sie sich verbunden: in ihrer Liebe zur Heimat und im Willen zur Rebellion gegen die Österreicher. Fogazzaro entwirft zwei Welten: einmal die Kleine Welt der privaten Familiengeschichte, die durch ein gefälschtes Testament zusätzlich befeuert wird. Daneben steht die Große Welt, der sich Franco verbunden fühlt: der Welt der Aufständischen gegen die österreichische und französiche Despotie, die Gefährlichkeit ihrer Anstrengungen und ihre geheimen Zirkel in Turin. Beide Welten verwebt der Autor sehr geschickt zu einem dichten Handlungsgefüge. Um das Paar herum gruppiert der Autor einen großen Reigen an äußerst lebendigen Figuren, von der hartherzigen Großmutter angefangen bis hin zum Dienstpersonal. Die oft augenzwinkernde, humorvolle Art der Dialoge und der Figurenzeichnung ist nach wie vor erfrischend. Voller Sympathie erzählt er vor allem vom Onkel Luisas, dem Ingenieur Ribera, einem Mann voller Güte, großzügig, warmherzig und immer loyal. Fogazzaros Erzählkunst ist eher altertümlich und die einer versunkenen Zeit, aber nach wie vor bewundernswert und leicht zu lesen, auch wenn die Übersetzung an einigen Stellen neu bedacht werden könnte. Für mich war der Roman die absolut lohnenswerte und begeisternde Entdeckung eines Meisters, der mir bisher unbekannt war. 5

  • Jürg K.

    4/5

    30.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historische interessante Geschichte

    In diesem Buch wird die Geschichte der Familie des adligen Franco Maironi und seiner bürgerlichen Frau Luisa Rigey, erzählt. Ihre Ehe steht unter Spannung aufgrund sozialer und politischer Unterschiede. Die Geschichte spielt vor der schönen Kulisse des Luganer Sees und verwebt persönliche Konflikte mit politischen Kämpfen der Zeit. Antonio Fogazzaro gelingt es, die Themen Freiheit, Glaube und Loyalität auf eine Weise zu behandeln, die zeitlos und auch tiefgründig sind. Beindruckend sind die Darstellungen der inneren Konflikte der Protagonisten, die den Lesern einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt gewährt. Die Geschichte wird sehr poetisch und detailreich erzählt. Als Leser kommt man damit schnell in die Geschichte rein. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch keine so leichte Lektüre ist. Es sich aber lohnt sie zu Lesen. Die Handlung ist spannend. Dieses Buch kann ich Lesern empfehlen, die sich für italienische Lektüre und historische Romane interessieren. Das Buch regt zum Nachdenken an. Empfehlenswert.

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