Produktbild: »Wir waren Heldinnen«

»Wir waren Heldinnen« Wie Frauen den Fußball eroberten | Eine große Geschichte von Frauen, die ihren Traum leben - vom SPIEGEL-Bestseller-Autor

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.05.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

12204 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311495

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

08.05.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

12204 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311495

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  • Bewertung

    5/5

    23.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Frauenfußball

    Ein Buch zu den Anfängen des Frauenfußballs. Noch bis 1970 war Frauenfußball in Deutschland verboten, warum auch immer. Es war eine Männerdomäne und wurde verbissen verteidigt. Mutige Frauen ließen sich nicht unterkriegen und spielten trotzdem. Sie widersetzten sich bornierten Behörden Es ist ein Sachbuch mit einem flammenden Plädoyer für den Frauenfußball und das ja zu Recht, wie man heute weiß Klasse Buch

  • vronika22

    aus Worms

    5/5

    13.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großartiges Buch, nicht nur für Fußballfans!

    Momentan läuft die Fußball-EM der Frauen. Passend dazu habe ich eine Leseempfehlung, aber diese spreche ich auch für Nicht-Fußball-Fans aus. „Wir waren Heldinnen“ ist untertitelt mit „Wie Frauen den Fußball eroberten“ und im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Der Schriftsteller, Journalist und Regisseur Torsten Körner hat hier ein Buch über die Entwicklung des Damenfußballs geschrieben. Interessante Zahlen und Fakten wechseln sich mit kleinen Erlebnisberichten ab. Das Buch ist also nicht nur informativ, sondern auch sehr gut lesbar. Mit viel Feingefühl und einer Portion Charme ist die ernste und teilweise bestürzende Thematik dargestellt. Im Juli 1955 wurde bei einer Bundestagssitzung Frauenfußball offiziell verboten. Tatsächlich war er dann bis 1970 in Deutschland verboten. Ich selbst habe danach sehr bald begonnen im Verein Fußball zu spielen. Allerdings gehöre ich nicht zu den Heldinnen, die sich damals dem Verbot widersetzt haben. Da gehörte schon sehr viel Mut dazu. Absolut interessant und beeindruckend war es, die Lebensgeschichten dieser Pionierinnen (z. B. Christa Kleinhans oder Bärbel Wohlleben) zu lesen. Ausgangspunkt von Torsten Körner waren 15 Interviews, die er für einen Film geführt hat. Es ist nicht nur alles sehr gut recherchiert und dokumentiert, es ist auch viel Bildmaterial enthalten. Natürlich geht es auch um gesellschaftliche Themen wie Vorurteile, Rollenverständnis und Sexismus. Also ein Buch welches nicht nur für Fußballfans interessant ist, sondern weit darüber hinausgeht. Es geht um Gleichberechtigung und um die Achtung und Freiheit der Frau. „Die Leistungen von Frauen sind über Jahrhunderte unsichtbar gemacht worden, und dieser Befund gilt erst recht für den Fußball.“ (S. 30) Fazit: Ein wertvolles und sozialkritisches Buch, welches ein Stück Historie vermittelt, die sicher nicht jedem Mann und jeder Frau bekannt ist. Torsten Körner hat perfekte Recherchearbeit geleistet. Ein interessantes, wichtiges und lesenswertes Buch, welches ich sehr empfehlen kann. Es regt zum Nachdenken an und liest sich trotzdem mit einer gewissen Leichtigkeit.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    17.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als der Frauenfußball noch Rebellion war

    Hab dieses Buch eigentlich nur aufgeschlagen, weil ich dachte, na gut, Frauen und Fußball – das kann ja heiter werden. Und zack, da hat mich Torsten Körner auch schon an den Ohren gepackt und mit Vollspann in eine Zeit geschleudert, in der es Frauen ernsthaft verboten war, gegen den Ball zu treten. Verboten! Da fehlen einem ja fast die Worte, aber zum Glück hat Körner dafür umso mehr – und was für welche! Sprachlich trifft er den Ball direkt in den Winkel: mitreißend, charmant, witzig, aber nie platt oder oberlehrerhaft. Die Geschichten dieser Fußballpionierinnen sind mal zum Lachen, mal zum Kopfschütteln, oft beides gleichzeitig – und immer so geschrieben, dass man meint, direkt mit auf dem Bolzplatz zu stehen. Mit Gänsehaut. Und Bierdurst. Ich hätte nicht gedacht, dass ich beim Lesen über Frauenfußball mehr Testosteron fühle als beim letzten Derby. Körner feiert die Heldinnen nicht mit weichgespülter Nostalgie, sondern mit einem Augenzwinkern und einer ordentlichen Portion Respekt. Das hier ist kein staubtrockenes Sachbuch, das hier ist ein Fest – für Fußballfans, Geschichtsnerds und alle, die glauben, dass Widerstand auch mit Stollenschuhen geht. Am Ende bleibt man sprachlos zurück. Nicht, weil es nichts mehr zu sagen gäbe, sondern weil man erstmal schlucken muss, wie lange sich manche Dinge ziehen, bis sie selbstverständlich werden. Dieses Buch tritt nach – aber auf die besten Arten: gegen Ignoranz, gegen Rückschritt, gegen alle, die glauben, der Fußball gehöre nur den Kerlen. Ganz großes Kino in Buchform. Pflichtlektüre für alle, die glauben, sie wüssten schon alles über Fußball. Und für alle, die’s nie so genau wissen wollten – bis jetzt.

  • Mette

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der lange Weg ins Flutlicht

    Körner erzählt die bislang wenig beachtete Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland. Anhand von Porträts mutiger Pionierinnen wie Christa Kleinhans und Bärbel Wohlleben schildert er, wie Frauen trotz gesellschaftlicher Vorurteile und eines offiziellen Verbots bis 1970 unbeirrt ihrer Leidenschaft nachgingen. Ein wichtiges und bewegendes Buch, das den frühen Heldinnen des Frauenfußballs endlich die verdiente Aufmerksamkeit schenkt!

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein großartiges Buch über bemerkenswerte Frauen

    „Wenn ich doch nur einmal Fußball spielen könnte wie die Männer, dachte sie dann, so mit einem Trikot in Gelb oder Blau, mit Stutzen und richtigen Schuhen, mit großen Toren und einem Netz dahinter.“ (S.11) Mit diesem Wunsch ist Christa Kleinhans, geboren 1937 in Dortmund, nicht allein – jedoch ist ihr Weg, bis sie 2022 in die „Hall of Fame des deutschen Fußballs“ aufgenommen wird, voller Hürden, Willkür und alter Männer, die ihr statt eines Balls vor den Fuß lieber Steine in den Weg gelegt haben. 30. Juli 1955. In der Sitzung des Bundestags des DFB findet sich „Frauenfußball“ in dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“. Für das natürlich ausschließlich männlich besetzte Gremium eine einfache Frage, in einer flotten Abstimmung entscheiden die Herren, dass Fußball kein Frauensport sein kann und damit nur ja niemand auf die Idee kommt, sich dieser Entscheidung zu widersetzen, „…untersagte der mächtige DFB seine Vereinen Frauenfußball anzubieten, ihm Plätze zur Verfügung zu stellen oder gar Schiedsrichter dafür abzustellen. Den Vereinen drohten empfindliche Strafen, wenn sie dieses Verbot nicht befolgten.“ (S.13) Zack, erledigt, bitte keine Widerworte und flott zurück von der Kabine in die Küche. Nee, ganz so war’s dann nämlich doch nicht, denn es gab viele begeisterte und talentierte Frauen, die sich das Fußballspielen nicht verbieten ließen und trotz Verbot und Widerstand Vereine gegründet und (Länder)Spiele organisiert haben. Der DFB hat das Frauenfußball-Verbot am 31.10.1970 aufgehoben, eine Anerkennung der Leistungen von Frauen wie Christa Kleinhans oder Bärbel Wohlleben, die im Oktober 1974 als erste Frau für das „Tor des Monats“ ausgezeichnet worden ist, ging mit der Aufhebung des Verbotes jedoch nicht einher. Lange hielt sich hartnäckig die Frage: „Ist das nun Sport oder Show?“ (S.78) und Spielberichte in den Medien zeichneten sich überwiegend durch Spott und S*xismus und nicht durch Anerkennung der sportlichen Leistung aus. Torsten Körner beschreibt in seinem Buch eine Szene aus „Wetten, dass…?“ in dem Paul Breitner von einer Kandidatin zum Torwandschießen herausgefordert wird und dieser die Gelegenheit vor dem großen Publikum nutzt, um seine Ansicht, dass er „Damenfußball absolut unästhetisch findet“ kundzutun. Geholfen hat es ihm nicht, er hat die Wette verloren. „Wir waren Heldinnen“ ist alles andere als nur die Geschichte, wie Frauen den Fußball eroberten, es ist ein Buch über eine Gesellschaft im Wandel, über alte Männer und Männer mit altem Denken, über Gleichberechtigung und Völkerverständigung, zu der die deutschen Fußballfrauen mit ihren Spielen gegen die Niederlande einen wichtigen Beitrag geleistet haben. „Ihr Herz schlug stetig und tapfer für den Ball, und es war rund.“ (S.14) Durch Gespräche mit Zeitzeuginnen, Zeitungsartikel sowie Radio- und Fernsehberichte und Fotos wird das Buch zu einem lebhaften Leseerlebnis – und natürlich darf dabei auch nicht die Geschichte vom Kaffeeservice, dass der DFB den Spielerinnen 1989 zur Europameisterschaft geschenkt hat, fehlen. Ergänzend gibt es im Anhang Literaturtipps und ein Personenregister. Torsten Körner erzählt in diesem großartigen Buch die Geschichte des Frauenfußballs beginnend in den frühen 50er Jahren bis zum ersten offiziellen Länderspiel am 10.11.1982. Ich habe eine Menge über Fußball erfahren, riesig viel Respekt vor den Frauen, die sich nicht haben unterkriegen lassen, ich war unfassbar wütend auf den DFB und allen, die den Frauen, dass Spielen verboten haben - das Buch hat mich wirklich begeistert, es ist eine wunderbare Hommage an bemerkenswerte Frauen! Ganz große Leseempfehlung!

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