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»Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende« Die Briefe 1958-1962

1

71,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Herausgeber

Volker Michels

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

643

Maße (L/B/H)

20,3/12,7/3,9 cm

Gewicht

626 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43227-3

Beschreibung

Rezension

»Sind Korrespondenzen ganz allgemein eine der besten Möglichkeiten, um historische Persönlichkeiten und Zeiten auf anschaulichste Art kennenzulernen, gilt das für Hesse ganz besonders.« ("DIE WELT")
»Der Briefeschreiber Hermann Hesse ist ein Ereignis ...« ("Regensburger Zeitung")
»... das Werk dieses Menschenfreundes [strahlt] ... bis heute global aus.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»[Eine] Fundgrube an Reflexionen dieses großen Weltbürgers und Humanisten über Kulturelles, Politisches oder Religiöses ...« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Dass man Hermann Hesse auf diese ungewöhnliche und berührende Weise durch die letzten fünf Jahre begleiten kann, ist ein literaturgeschichtliches Ereignis.« ("Abendzeitung München")
»Hesses leise Stimme der Vernunft … hilft uns gerade jetzt, im Chaos der Welt mehr Klarheit zu finden.« ("dralexandrahildebrandt.blogspot.com")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Herausgeber

Volker Michels

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

643

Maße (L/B/H)

20,3/12,7/3,9 cm

Gewicht

626 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43227-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Rezension zu: Die Briefe 1958–1962. Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende

Silvi aus Wismar am 02.08.2025

Bewertungsnummer: 2556626

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ℝ Wenn ein großer Schriftsteller sich dem Ende seines Lebens nähert, erwartet man vielleicht Rückzug, Schweigen oder Melancholie. Doch genau das liefert dieser Band nicht – und gerade darin liegt seine Kraft. Beim Lesen dieser Briefe hatte ich das Gefühl, einem alten Freund über die Schulter zu schauen. Kein Pathos, keine Pose. Nur Hesse, ganz bei sich – und doch immer im Gespräch mit der Welt. Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Klarheit und Wärme Hesse selbst im hohen Alter noch denkt und schreibt. Da ist nichts Verbittertes, kein Lamentieren über die Welt, wie man es oft bei späten Zeugnissen großer Geister findet. Stattdessen spürt man eine tiefe Zugewandtheit: zur Literatur, zur Natur, zu den Menschen, die ihm schreiben – und denen er mit bewundernswerter Geduld und Ernsthaftigkeit antwortet. Es sind keine „großen“ literarischen Entwürfe mehr, die hier entstehen, sondern etwas viel Wertvolleres: Reflexionen, Miniaturen, Skizzen eines gelebten Lebens. Diese Briefe wirken wie Momentaufnahmen aus einem inneren Archiv – klug, persönlich, manchmal auch lakonisch, und immer geprägt von Hesses unverwechselbarer Stimme. Was mich wirklich berührt hat: Die Briefe lassen nicht nur den Autor, sondern auch den Menschen Hesse erkennen – mit seinen Zweifeln, seinem Humor, seiner altersweisen Ruhe. Auch sein literarisches Interesse bleibt bis zuletzt wach. Der Austausch mit jungen Autoren, die Neugier auf neue Gedanken, die Bereitschaft zum Dialog – all das macht diesen Band zu etwas sehr Lebendigem, trotz der stillen Kulisse des Alters. „Noch lacht der Tag“ – der Titel ist kein sentimentaler Rückblick, sondern eine Art leises Aufbegehren gegen das Verstummen. Ich habe diesen Band nicht einfach gelesen, ich habe ihn begleitet. Und am Ende wollte ich gar nicht aufhören, mit ihm zu gehen. Für alle, die Hesse lieben oder neu entdecken wollen: Diese Briefe sind kein bloßes Anhängsel seines Werks, sondern ein eigenständiges literarisches Ereignis. Still, unaufdringlich – und dabei voller Tiefe.

Rezension zu: Die Briefe 1958–1962. Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende

Silvi aus Wismar am 02.08.2025
Bewertungsnummer: 2556626
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ℝ Wenn ein großer Schriftsteller sich dem Ende seines Lebens nähert, erwartet man vielleicht Rückzug, Schweigen oder Melancholie. Doch genau das liefert dieser Band nicht – und gerade darin liegt seine Kraft. Beim Lesen dieser Briefe hatte ich das Gefühl, einem alten Freund über die Schulter zu schauen. Kein Pathos, keine Pose. Nur Hesse, ganz bei sich – und doch immer im Gespräch mit der Welt. Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Klarheit und Wärme Hesse selbst im hohen Alter noch denkt und schreibt. Da ist nichts Verbittertes, kein Lamentieren über die Welt, wie man es oft bei späten Zeugnissen großer Geister findet. Stattdessen spürt man eine tiefe Zugewandtheit: zur Literatur, zur Natur, zu den Menschen, die ihm schreiben – und denen er mit bewundernswerter Geduld und Ernsthaftigkeit antwortet. Es sind keine „großen“ literarischen Entwürfe mehr, die hier entstehen, sondern etwas viel Wertvolleres: Reflexionen, Miniaturen, Skizzen eines gelebten Lebens. Diese Briefe wirken wie Momentaufnahmen aus einem inneren Archiv – klug, persönlich, manchmal auch lakonisch, und immer geprägt von Hesses unverwechselbarer Stimme. Was mich wirklich berührt hat: Die Briefe lassen nicht nur den Autor, sondern auch den Menschen Hesse erkennen – mit seinen Zweifeln, seinem Humor, seiner altersweisen Ruhe. Auch sein literarisches Interesse bleibt bis zuletzt wach. Der Austausch mit jungen Autoren, die Neugier auf neue Gedanken, die Bereitschaft zum Dialog – all das macht diesen Band zu etwas sehr Lebendigem, trotz der stillen Kulisse des Alters. „Noch lacht der Tag“ – der Titel ist kein sentimentaler Rückblick, sondern eine Art leises Aufbegehren gegen das Verstummen. Ich habe diesen Band nicht einfach gelesen, ich habe ihn begleitet. Und am Ende wollte ich gar nicht aufhören, mit ihm zu gehen. Für alle, die Hesse lieben oder neu entdecken wollen: Diese Briefe sind kein bloßes Anhängsel seines Werks, sondern ein eigenständiges literarisches Ereignis. Still, unaufdringlich – und dabei voller Tiefe.

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»Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende«

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  • 1958

    1959

    1960

    1961

    1962

    Anhang

    Nachwort

    Nachlese

    Vorbemerkung

    Briefe 1897-1932

    Anhang zur Nachlese

    Verzeichnis der Briefempfänger

    Namenverzeichnis