• Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff

Das Narrenschiff Roman | Eine epische Erzählung der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger – von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

8

29,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34756

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

13,3/20,9/4,7 cm

Gewicht

764 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43226-6

Beschreibung

Rezension

»Für Westler ist dieser Roman des großen Christoph Hein brillanter Geschichtsunterricht.« ("taz FUTURZWEI")
»Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.« ("NZZ am Sonntag")
»Eine historische Nachhilfestunde gewiss, aber in den Händen eines gewieften Erzählers auch ein literarisches Vergnügen.« ("Der Tagesspiegel")
»Christoph Hein hat einen starken Roman über das Leben der Angepassten und der Funktionäre in der DDR geschrieben.« ("DIE ZEIT")
»... der Autor [vermittelt] so viele historische Details ..., dass von ferne das Nachschlagewerk ›SBZ von A-Z‹ winkt ... Alle diese Informationen machen neben den feingesponnenen Dialogen die Fülle dieses außergewöhnlichen Logbuches aus. Auch dadurch, dass Zahlen und Daten im Text ausgeschrieben sind, bleibt die mitreißende Zeit-Prosa immer im Fluss.« ("Der Tagesspiegel")
»[Eine] spannend gefügte Galerie aus Schicksalen und Konflikten. ... Hein umkreist die Kräfteverhältnisse [in der DDR] sorgsam, umsichtig kühl, mit intelligenter Vorsicht und Besonnenheit. « ("neues deutschland")
»[Es] gelingt Hein, die eigentliche Absurdität des Systems zu verdeutlichen. ... Inhaltlich dicht ist dieser Roman, angefüllt mit unzähligen historischen Details.« ("WELT AM SONNTAG")
»Wer verstehen will, warum auch die Gutwilligen, auch die Funktionsträger scheiterten, die Deutsche Demokratische Republik zu einem Land zu machen, in dem man sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entfalten kann, das wirtschaftlich erfolgreich ist und in der Weltgemeinschaft seinen Platz hat, der kann jetzt diesen bestechenden Roman lesen.« ("Berliner Zeitung")
»Der große ostdeutsche Erzähler hat einen Gesellschaftsroman über das Land geschrieben, in dem er selbst nur geduldet wurde: die DDR.« ("DER SPIEGEL")
» Das Narrenschiff [ist Heins] ›opus magnum‹: Eine beeindruckende Chronik von 40 Jahren DDR-Geschichte ...« ("Rheinische Post")

Produktdetails

Verkaufsrang

34756

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

13,3/20,9/4,7 cm

Gewicht

764 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43226-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Idealen und Irrwegen – eine Reise durch die DDR auf hoher See

    Schon nach den ersten Seiten von Das Narrenschiff hatte ich das Gefühl, mitten auf hoher See zu treiben – und zwar nicht auf einer Luxusjacht, sondern auf einem ziemlich schaukeligen Kahn voller Charaktere, die allesamt ihre ganz eigenen Macken und Geheimnisse mitbringen. Christoph Hein versteht es meisterhaft, Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man meint, sie würden gleich im Wohnzimmer Platz nehmen und von ihren Irrwegen im realsozialistischen Alltag berichten. Mal bissig, mal melancholisch, mal so schräg, dass man grinsen muss – und doch steckt hinter allem eine ernste, tiefgründige Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Die Mischung aus überzeugten Idealisten, ehemaligen Nazis, stillen Mitläufern und gescheiten Querköpfen ist wie eine Crew, die keiner freiwillig zusammengestellt hätte, die aber trotzdem in einem Boot sitzt. Dabei treibt dieses Boot nicht etwa gemächlich vor sich hin, sondern steuert zielstrebig auf Klippen zu – und man weiß genau, dass der Crash kommen wird. Hein schafft es, diese unausweichliche Tragik mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ins Lächerliche abzurutschen. Was mich besonders gepackt hat, ist die Art, wie große historische Entwicklungen hier nicht aus der Sicht der Geschichtsbücher, sondern aus den Augen ganz normaler Menschen erzählt werden. Da sind Schuhverkäufer, Hausmeister oder ein Stasi-Mann, die alle versuchen, irgendwie auf Kurs zu bleiben, während der Sturm tobt. Jede Figur bringt ihre eigene Wahrheit mit, und zusammen ergeben sie ein Panorama, das gleichermaßen komisch wie bitter ist. Stilistisch ist das Ganze wie eine gelungene Mischung aus Theaterstück, Geschichtsunterricht und Kneipengespräch – man weiß nie genau, ob man gerade lachen oder den Kopf schütteln soll. Am Ende bleibt ein scharf gezeichnetes Bild einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Idealen scheitert und deren Mitglieder trotzdem weitermachen, als wäre alles nur ein kleiner Ausrutscher.

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick zurück - deutsch/ deutsche Zeitgeschichte

    Christoph Hein hat keinen typischen Roman geschrieben, sondern eine relativ authentische, zugleich fiktionale Erzählung über Ostdeutschland bzw die DDR von 1945 bis nach dem Mauerfall. Von der ersten Seite an haben mich die Lebensgeschichten der verschiedenen Protagonisten gefesselt - eine Chronik der DDR aus Sicht des Volkes / der Menschen. Grandios erzählter Geschichtsunterricht !

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    09.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk

    Christoph Hein versteht es meisterlich, die untergegangene DDR in den verschiedensten Facetten aus der Sicht von typischen Protagonisten zu beschreiben. Dieser Roman verweigert sich einer vereinfachten Schwarz-Weiss-Darstellung, sondern zeigt in der ganzen Komplexität des ersten deutschen sozialistischen Staates die Hoffnungen auf einen Neubeginn und zugleich die Tragik des Scheiterns auf. Für Interessierte dieser Epoche ein absolutes Muss, das ein gutes Geschichtsbuch auf unterhaltsame Weise ersetzen kann.

  • Calimero

    4/5

    06.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gut, aber nicht epochal

    Man begleitet in diesem 750 Seiten dicken Roman einigige Mitglieder der Nomenklatura durch ihr Leben. Dank des Hein'schen Schreibstils und der Aufgliederung in kurze Kapitel liest sich das Buch sehr gut. Aber ist es tatsächlich ein "epochaler Roman über die Geschichte der DDR" wie das Buchcover marktschreierisch verkündet? Man lernt schon einiges über diesen untergegangenen Staat, aber für ein epochales Werk ist es dann doch etwas unterkomplex. Hein hat sich da wohl sehr autobiographisch orientiert. Die Hauptpersonen zeichnen sich durch eine interessante Lebensgeschichte aus, sind aber eher nicht die typischen SED-Funktionäre, die dann nur in kleinen Nebenrollen auftauchen. Es verwundert auch, dass die Stasi in diesen Lebensgeschichten nie auftaucht obwohl doch selbst die Nomenklatura von ihrer Bespitzelung betroffen war. Man stolpert dann auch noch über einige geschichtlichen Details, die eher auf einer individuellen Sichtweise des Autors als auf faktenbasierter Geschichtsschreibung beruhen. Aber trotzdem habe ich diesen Roman mit grossem Interesse und Genuss gelesen. Einen Stern Abzug gibt es allein wegen der Nachwendekapitel, in denen dann leider nur klischeehaft böse Wessis auftreten.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    4/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Narrenschiff" - eine Metapher nur für die DDR?

    Vorweg: ich glaube, ich habe noch nie 750 Seiten so schnell weg-gelesen... Historische Romane haben - im Vergleich zu Geschichtsbüchern - immer den Vorteil, dass man sich im Lauf der Handlung in die fiktiven Helden/Heldinnen zunehmend hineinversetzen kann. Menschen identifizieren sich, man nimmt Teil, das Interesse wächst. Historische fakten allein schaffen das nicht. Doch: Das Narrenschiff (S. Brant, um 1500): wir sitzen alle im selben Boot oder: theatrum mundi, das Weltentheater, Metapher aus dem MA auch musikalisch: Karat, R. Mey,... diese Mahnung, dass Menschen immer wieder auf ihre Eitelkeiten, Besserwisserei, falschen Hoffnungen und Irrtümer hereinfallen, wird nie verhindern, dass sie sich immer weiter in ihre Rollen hinein-verstricken. Auch im Kapitalismus, auch in den Autokratien, auch... Kein Mensch kann sich aus seinem Marionetten-Dasein befreien. Phasenweise vermisste ich eine noch engere Verbindung zwischen den individuellen Schicksalen und dem politischen Hintergrund, den Hein übrigens gut recherchiert hat.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

3

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff
  • Produktbild: Das Narrenschiff