Rezension
„Wie hat man sie nur vergessen können, diese mutigen Frauen? Gerda Manner, die Heldin des Romans von Doris Brehm, wirkt wie eine von uns. Doch wer hätte sich tatsächlich getraut, was diese Frau und ihre Tochter gewagt haben? Zeit war’s, an sie zu erinnern, an diese Wiener Widerstandskämpferinnen. Bettina Balàka leistet ein weiteres Mal großartige Erinnerungsarbeit.“
Barbara Beer, Kurier
„Dieses Buch ist ein Ereignis! Es erzählt von einer Frau, die aus dem Warten ins Handeln kommt, der Anpassung in den Widerstand. Und damit in Lebensgefahr, denn es spielt während der Nazi-Diktatur. Dieser Roman sollte Pflichtlektüre sein, zumal der Faschismus wieder populär geworden ist. Lesen gegen die um sich greifende Regression: mit diesem Roman könnte man beginnen.“
Katja Gasser, ORF
„͵Eine Frau zwischen gestern und morgenʹ ist ein lange Zeit übersehenes Glanzstück der österreichischen Nachkriegsliteratur.“
Aus der Jurybegründung zum Ö1 Buch des Monats Mai 2025
„Bettina Balàkas und Katharina Pragers Recherche zu Doris Brehms Leben und Arbeiten ermöglicht einen aufschlussreichen Blick in eine Zeit, über die man glaubte, ohnehin genug Bescheid zu wissen. Diese vom Haymon-Verlag angestoßene Revidierung des literarischen Kanons ist daher höchst willkommen.“
Standard Album, Sabine Scholl
„Doris Brehms erstmals 1955 erschienener Roman ͵Eine Frau zwischen gestern und morgenʹ ist eine literarisch wie zeithistorisch wichtige Wiederentdeckung.“
20er, Ivona Jelčić
„Trotz jahrzehntelanger feministischer Forschungsaktivitäten sind noch immer unentdeckte Schätze zu heben … Die Entdeckung von Brehms Roman erst 80 Jahre nach Kriegsende beweist augenfällig, dass Widerstand nicht in das Opfernarrativ der Zweiten Republik passte.“
Die Furche, Christa Gürtler