2091: Im überfluteten New York wird die Diplomatin Viv Hargreeves mit der Aufklärung einer brutalen Mordserie beauftragt. Ihre größte Hoffnung auf Erfolg: die Physikerin Sorcha Brennan und ihre Maschine, die alternative Zeitlinien öffnet. Doch die kämpft an der Seite berüchtigter Piraten. Erst als ein besonders kühner Coup entsetzlich schiefgeht und Sorchas große Liebe getötet wird, sieht die Piratin sich gezwungen, mit Viv zusammenzuarbeiten. Auf einer wilden Jagd durch die Zeit werden die Feindinnen zu Verbündeten. Aber können sie einander wirklich vertrauen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
10 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
1 Sterne
(0)
Schon lange hat mich kein Buch mehr so sehr gepackt!
Bewertung am 03.06.2025
Bewertungsnummer: 2507011
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Die Physikerin Sorcha Brennan, die eine Zeitmaschine entwickelt hat, lebt nun auf einem Piratenschiff. Als ein Coup schiefgeht und ihre große Liebe stirbt, tut sie alles, um das Geschehene rückgängig zu machen. Ihre einzige Hoffnung ist Viv Hargreeves, die jedoch eigene Pläne verfolgt. Können die beiden Frauen sich vertrauen?
Ab Seite 1 hat "We burn the Sun" mich gepackt und nicht losgelassen. Die vorgestellten Charaktere sind mir allesamt sehr ans Herz gewachsen. Am spannendsten aber fand ich das Zeitreisenkonzept. Dieses arbeitet mit dem Multiversum und ist sehr spannend, dabei aber gut verständlich. Die Geschichte braucht ein wenig Vertrauen, da teilweise nicht ganz klar ist, wo/wann man sich genau bewegt und warum - und immer, wenn man glaubt, man wüsste, wo es hingeht, kommt der nächste Twist. So wird die Geschichte zu einem Action-Blockbuster in Buchform, der aber auch emotionale Akzente setzt, und schließlich zu einer stimmigen, verständlichen und zufriedenstellenden Auflösung kommt.
"We burn the Sun" ist für alle zu empfehlen, die Piraten und Science Fiction mögen. Für mich ist es ohne Zweifel ein Jahreshighlight!
Wie der Fregattvogel fliegt
east am 24.03.2026
Bewertungsnummer: 3087161
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Man könnte sagen, Sorcha Brennan sei ein Genie. Immerhin hat sie eine Maschine gebaut, mit der sie Informationen durch die Zeit schicken kann. Natürlich wäre sie keine gute Piratin, wenn sie diese nicht als Waffe im Kampf ums Überleben einsetzen würde. Eines Tages jedoch geht ein besonders kühner Plan entsetzlich schief und Sorchas Captain lässt dabei sein Leben. Bei demVersuch, ihn zu retten, geht Sorcha bis zum Äußersten, verstrickt sich selbst in einen undurchdringlichen Dschungel aus endlosen verschiedenen Zeitlinien und entführt eine New Yorker Diplomatin. Doch diese arbeitet undercover an ihrem eigenen Auftrag…
„We Burn the Sun“ nimmt uns mit auf die Reise in eine raue, unnachgiebige Welt, in eine Zeit, in der der Klimawandel unsere Welt schon stark umgestaltet hat und der Kampf ums Überleben die Welt stark gespalten hat. Im Jahr 2091 stehen die Piratin Sorcha und die Diplomatin und Undercover-Agentin Viv also auf verschiedenen Seiten in einem Konflikt, in dem keine Seite wirklich die „gute“ zu sein scheint.
Die Piraten kämpfen für Gerechtigkeit und dabei ist ihnen jedes noch so fragwürdige Mittel recht, die Agenten schützen nur die Privilegierten und jene, die von der alten Welt übriggeblieben sind. Die Autorin fängt auf besondere Weise ein Thema ein, das in unserer Welt wieder an Bedeutung gewinnt. Das kombiniert sie dann auf faszinierende Weise mit ausgeklügelter, wenn auch sehr verwirrender Science Fiction voller sich aufspaltender Zeitlinien. In der ersten Hälfte dieses Buches fühlt man sich ungefähr so, wie beim ersten Mal schauen von Interstellar, nichts ergibt einen Sinn, man muss aufmerksam sein, sonst hat man schon verloren.
Trotzdem schafft Anika Beer es, dass das Buch nicht frustrierend wird, sie schenkt dem Leser eine Menge bunter und absolut liebenswerter Protagonisten (die in Teilen stark an liebgewonnene Charaktere aus Fluch der Karibik erinnern, insbesondere ein gewissen waghalsiger Captain), gibt dem Leser viel zum Nachdenken, zeigt ihm viele verschiedene Perspektiven und manipuliert auch immer wieder auf sehr geschickte Art. Es bleibt also spannend, auch wenn das Zeitlinienparadoxon einen ganz schön gigantischen Knoten im Kopf produzieren kann und man dieses Buch auch sicherlich mehrmals lesen und immer noch neue Details finden kann.
Bis zum Ende ist die Handlung nicht vorhersehbar und vielseitig, verbindet Hochseeabenteuer mit Krimi und Fluch der Karibik-Atmosphäre mit Zeitreisen. Mit anderen Worten: Dieses Buch ist ein faszinierendes Genremix, das immer wieder überraschen und den Kopf zum Qualmen bringen kann und bei dem bestimmt jeder Piraten- oder Found Family-Fan und alle, die eine unmögliche Quest vollbracht sehen wollen, voll auf ihre Kosten kommen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.