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Die Kurve Thriller | Gangsterroman meets Coming-of-age-Story

95

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

275

Maße (L/B/H)

21,4/13,3/2,3 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Marine / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47480-8

Beschreibung

Rezension

»Eine wilde Geschichte mit viel Bewegung und Drive und jeder Menge Überraschungen. Vergnügen in großem Maßstab.« ("WDR 1")
»Bestechend realistische, unrealistische Welt.« ("Deutschlandfunk Kultur - LESART")
»Dem Sog dieses Buchs entkommt man nicht.« ("Der Tagesspiegel")
»Eine rabenschwarze Coming-of-Age-Story bezaubernd schräger Art ‒ clever, straight und erfrischend ungezogen« ("3sat Kulturzeit")
»Dirk Schmidt hat einen schnellen, harten Roman noir geschrieben.« ("Westfälischer Anzeiger")
»Chapeau!« ("Voralberger Nachrichten")
»Ein Buch über verlorene Seelen, die trotz der Umstände um ihre Menschlichkeit kämpfen.« ("Die Presse am Sonntag")
»[Ein] origineller und brutaler Thriller um eine Agentur, die alles anbietet, was das kriminelle Herz begehrt.« ("bn bibliotheksnachrichten")
»Mit Die Kurve legt Dirk Schmidt einen fulminanten Thriller vor.« ("literaturkritik.de")
»Es geht turbulent zu, drunter und drüber könnte man sagen, oft gewalttätig und bissig-lustig ...« ("booknerds.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

275

Maße (L/B/H)

21,4/13,3/2,3 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Marine / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47480-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Für alle, die mehr als einen "klassischen Krimi" möchten

Bewertung am 16.08.2025

Bewertungsnummer: 2568835

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kurve“ ist mir auf dem Büchertisch ins Auge gefallen. Das Cover mit seinen leuchtenden Farben hat mich sofort angesprochen und als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war die Entscheidung für den Buchkauf gefallen. 

In dem Buch geht es um Carl und seine Mitarbeiter – eine Art „Drei Engel für Charlie“, nur dass es hier nicht um das Lösen von Kriminalfällen geht, sondern um das Gegenteilige - das Erledigen von kriminellen Dienstleistungen jeder Art. Und Carl hat für alle Fälle den richtigen Mitarbeiter oder die richtige Mitarbeiterin am Start. Da ist der hochbegabte Ridley, der beauftragt wird, einen alternden Mafiaboss samt Tochter und Bodyguard quer durch Deutschland zu begleiten. Oder Betty, die einen Schicksalsschlag verarbeiten muss und die klären soll, wieso die Tochter eines amerikanischen Gangsters, im Berliner Landwehrkanal ertrunken ist. Und dann gibt es noch Schneider, den Mann für die „grobschlächtigen Aufgaben“. Dazu Mali und Wheelmaker – 2 Mitarbeiter, die aber nur kurz ins Geschehen eingreifen. Sie alle eint die gemeinsame Erfahrung aus der Zeit des Jugendzentrums „Die Kurve“ in Herne und der Wunsch, „im Leben weiterzukommen“. Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, ist, das es nicht ein Krimi von der Stange ist. Dass hier nicht ein Ermittler einen Fall übernimmt und dieser dann mehr oder weniger stringent gelöst wird. Im Gegenteil: Carl hat 2 große Aufträge, die parallel von Ridley und Betty „bearbeitet” werden. Dabei zieht Carl im Hintergrund die Strippen. Im Verlauf des Buches erfährt man viel über das Vorleben aller Beteiligten und wie es dazu kam, dass sie in diesem „kriminellen “Gemischtwarenladen” gelandet sind. Und parallel entwickelt man eine gewisse Sympathie für fast alle Protagonisten. 
Zu dieser nichtlinaren Erzählweise passt auch die Sprache von Dirk Schmidt. Sie ist manchmal sperrig und rauh, aber auch zärtlich, wenn es um die einzelnen Protagonisten geht. Und Freunde von gut formulierter Ironie kommen auch auf ihre Kosten „Die Kurve“ ist ein Buch für alle, die von einem Krimi „mehr“ wollen als nur die Lösung am Ende. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

Für alle, die mehr als einen "klassischen Krimi" möchten

Bewertung am 16.08.2025
Bewertungsnummer: 2568835
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kurve“ ist mir auf dem Büchertisch ins Auge gefallen. Das Cover mit seinen leuchtenden Farben hat mich sofort angesprochen und als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war die Entscheidung für den Buchkauf gefallen. 

In dem Buch geht es um Carl und seine Mitarbeiter – eine Art „Drei Engel für Charlie“, nur dass es hier nicht um das Lösen von Kriminalfällen geht, sondern um das Gegenteilige - das Erledigen von kriminellen Dienstleistungen jeder Art. Und Carl hat für alle Fälle den richtigen Mitarbeiter oder die richtige Mitarbeiterin am Start. Da ist der hochbegabte Ridley, der beauftragt wird, einen alternden Mafiaboss samt Tochter und Bodyguard quer durch Deutschland zu begleiten. Oder Betty, die einen Schicksalsschlag verarbeiten muss und die klären soll, wieso die Tochter eines amerikanischen Gangsters, im Berliner Landwehrkanal ertrunken ist. Und dann gibt es noch Schneider, den Mann für die „grobschlächtigen Aufgaben“. Dazu Mali und Wheelmaker – 2 Mitarbeiter, die aber nur kurz ins Geschehen eingreifen. Sie alle eint die gemeinsame Erfahrung aus der Zeit des Jugendzentrums „Die Kurve“ in Herne und der Wunsch, „im Leben weiterzukommen“. Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, ist, das es nicht ein Krimi von der Stange ist. Dass hier nicht ein Ermittler einen Fall übernimmt und dieser dann mehr oder weniger stringent gelöst wird. Im Gegenteil: Carl hat 2 große Aufträge, die parallel von Ridley und Betty „bearbeitet” werden. Dabei zieht Carl im Hintergrund die Strippen. Im Verlauf des Buches erfährt man viel über das Vorleben aller Beteiligten und wie es dazu kam, dass sie in diesem „kriminellen “Gemischtwarenladen” gelandet sind. Und parallel entwickelt man eine gewisse Sympathie für fast alle Protagonisten. 
Zu dieser nichtlinaren Erzählweise passt auch die Sprache von Dirk Schmidt. Sie ist manchmal sperrig und rauh, aber auch zärtlich, wenn es um die einzelnen Protagonisten geht. Und Freunde von gut formulierter Ironie kommen auch auf ihre Kosten „Die Kurve“ ist ein Buch für alle, die von einem Krimi „mehr“ wollen als nur die Lösung am Ende. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

Gutesbuch

Bewertung aus St.Margarethen/Knittelfeld am 16.07.2025

Bewertungsnummer: 2540924

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Kurve“ von Dirk Schmidt ist ein stiller, aber eindringlicher Thriller, der tief in die Welt der Fußball-Ultras eintaucht und dabei viel mehr erzählt als eine Kriminalgeschichte. Im Mittelpunkt stehen zwei Brüder, die sich zwischen Fanatismus, Loyalität und wachsender Gewalt wiederfinden. Die sogenannte „Kurve“ – der harte Kern der Fanszene – wird dabei zum Schauplatz von Machtspielen, Gruppenzwang und stiller Radikalisierung. Schmidt erzählt schnörkellos und präzise, seine Sprache ist direkt, manchmal hart, aber immer atmosphärisch dicht. Die Schauplätze – Stadion, Tankstelle, Wohnblocks – wirken fast schon klaustrophobisch und verstärken die beklemmende Stimmung des Buches. Besonders stark ist die Charakterzeichnung: Niemand ist eindeutig gut oder böse, alles bewegt sich in Grautönen. Wer einen actiongeladenen Thriller erwartet, könnte enttäuscht sein – „Die Kurve“ ist eher ein psychologisch tiefgehendes, sozialkritisches Kammerspiel mit echtem Sog. Ein kluges Buch über verlorene Orientierung, Gruppendynamik und die Frage, was passiert, wenn Zugehörigkeit wichtiger wird als das eigene Gewissen. Absolute Empfehlung für alle, die an den gesellschaftlichen Schattenseiten des Fußballs interessiert sind – und an Geschichten, die lange nachhallen.

Gutesbuch

Bewertung aus St.Margarethen/Knittelfeld am 16.07.2025
Bewertungsnummer: 2540924
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Kurve“ von Dirk Schmidt ist ein stiller, aber eindringlicher Thriller, der tief in die Welt der Fußball-Ultras eintaucht und dabei viel mehr erzählt als eine Kriminalgeschichte. Im Mittelpunkt stehen zwei Brüder, die sich zwischen Fanatismus, Loyalität und wachsender Gewalt wiederfinden. Die sogenannte „Kurve“ – der harte Kern der Fanszene – wird dabei zum Schauplatz von Machtspielen, Gruppenzwang und stiller Radikalisierung. Schmidt erzählt schnörkellos und präzise, seine Sprache ist direkt, manchmal hart, aber immer atmosphärisch dicht. Die Schauplätze – Stadion, Tankstelle, Wohnblocks – wirken fast schon klaustrophobisch und verstärken die beklemmende Stimmung des Buches. Besonders stark ist die Charakterzeichnung: Niemand ist eindeutig gut oder böse, alles bewegt sich in Grautönen. Wer einen actiongeladenen Thriller erwartet, könnte enttäuscht sein – „Die Kurve“ ist eher ein psychologisch tiefgehendes, sozialkritisches Kammerspiel mit echtem Sog. Ein kluges Buch über verlorene Orientierung, Gruppendynamik und die Frage, was passiert, wenn Zugehörigkeit wichtiger wird als das eigene Gewissen. Absolute Empfehlung für alle, die an den gesellschaftlichen Schattenseiten des Fußballs interessiert sind – und an Geschichten, die lange nachhallen.

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