82 Wanderkärtchen im Maßstab 1:25.000, 1:50.000 und 1:75.000, zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:800.000 und eine Übersichtskarte im Maßstab 1:2.000.000
90 spannende Klettersteige – von Anfängertouren bis anspruchsvolle Klettersteige
Präzise und mit allen Anforderungen beschrieben
Detaillierte Einstufung nach Klettersteigskala
Geprüfte GPS-Tracks zum Download
Klettersteige lassen das »Erlebnis Fels« in seiner intensivsten Form erleben! Die Klettersteige in den bayerischen und österreichischen Alpen bieten alles, was das Kletterherz begehrt: senkrechte Wände, schmale Grate und steile Kamine. Der Rother Klettersteigführer »Bayern – Vorarlberg – Tirol – Salzburg« stellt 90 der spannendsten und abwechslungsreichsten Klettersteige zwischen dem Rätikon und den Hohen Tauern vor – von den Bayerischen Alpen bis zum Alpenhauptkamm.
Ob Anfänger oder erfahrene Bergsteiger – das Buch deckt alle Schwierigkeitsgrade ab. Von leichten Panorama-Klettersteigen mit atemberaubenden Ausblicken bis hin zu anspruchsvollen Sportklettersteigen, die mit steilen Wänden und anspruchsvollen Passagen herausfordern. Besondere Highlights sind die Klassiker über Deutschlands höchste Gipfel, die Zugspitze und den Watzmann. Für Liebhaber von besonders anspruchsvollen Touren gibt es den steilen Königsjodler am Hochkönig oder den packenden Pidinger Klettersteig.
Doch nicht nur klassische Gipfelbesteigungen haben ihren Reiz – auch abenteuerliche Fun-Klettersteige sorgen für Spaß und Action, etwa mit aufregenden Hängebrücken oder spektakulären Wasserfällen, die das Erlebnis noch einzigartiger machen.
Jeder Klettersteig wird präzise und zuverlässig beschrieben. Ausführliche Karten mit eingezeichneter Route und eine farbliche Schwierigkeitsbewertung erleichtern die Orientierung vor Ort. Dank der detaillierten Einstufung nach der Klettersteigskala findet jeder schnell die Tour, die dem eigenen Können entspricht. Eine Einleitung zu Ausrüstung und Sicherheit sorgt dafür, dass man bestens vorbereitet ins Kletterabenteuer starten kann.
Für Kletterfreunde aller Art – von der gemütlichen Genuss-Tour bis hin zum anspruchsvollen Bergabenteuer bietet der Rother Klettersteigführer »Bayern – Vorarlberg – Tirol – Salzburg« eine perfekte Auswahl für jedes Klettervergnügen!
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
MrsAmy
3/5
21.10.2017
Buch (Taschenbuch)
Wer eine große Auswahl an verschiedenen Klettersteigen sucht, wird sie hier finden
Neben zahlreichen Wanderführern hat der Rother Bergverlag auch Klettersteigführer im Programm, so etwa jenen, der insgesamt 92 Klettersteige in Bayern, Vorarlberg, Tirol und Salzburg dem ambitionierten Sportler präsentiert. Es handelt sich dabei um ein gewachsenes Büchlein, das mittlerweile in der 11. Auflage vorliegt, von Paul Werner 1974 begonnen wurde und seit 2012 von Thomas Huttenlocher fortgeführt wird. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis macht deutlich: Hier wird etwas geboten! Unterteilt nach Gebieten, was ich positiv hervorheben möchte, sind die jeweiligen (Kletter-)steige aufgeführt. Zu finden sind leichte, mittlere und schwere Touren, wobei es sich bei Ersteren vor allem um gesicherte Steige oder eben sehr einfache Klettersteige handelt, die vor allem für Anfänger geeignet sind. Fortgeschrittene und Versierte kommen ebenso auf ihre Kosten, ganz egal, in welchem der Gebiete, sie unterwegs sind. Natürlich fehlt auch die Übersichtskarte, hier über vier Seiten, nicht. Es wurde sich dabei m.E. für eine etwas weniger detailreiche Karte als sonst üblich entschieden. Absoluter Pluspunkt! So ist die Orientierung deutlich schneller möglich und auch die einzelnen Tourstandorte lassen sich besser finden. Der allgemeine Teil ist sehr kurz, was mich schon etwas verwundert hat. Zuvorderst finden sich einige Ausführungen zur Schwierigkeitsbewertung von Klettersteigen. Es wird dabei nicht auf die sonst allgemeinübliche Bewertung nach Kurt Schall (z. B.: B/C) eingegangen, sondern jene genutzt, die der Autor Paul Werner selbst geschaffen hat. Mir war bis dato diese Schwierigkeitsskala (KS1 abgesicherter trassierter Steig oder sehr einfacher Klettersteig, bis KS6 äußerst schwieriger Klettersteig oder extremer Sportklettersteig) vollkommen unbekannt und ich muss sagen, dass ich die Entscheidung, eine eher unbekannte Skala in diesem Klettersteigführer zu verwenden, eher wenig nachvollziehen kann. Um den Vergleich mit der eher bekannteren Schall-Skala zu ermöglichen, findet sich auf der nächsten Seite ein Vergleich der Skalen, wobei noch ein weitere, jene nach Eugen Hüsler (K1 leicht, bis K6 extrem schwierig), aufgeführt ist. In den Kurzinfos finden sich immer alle drei Angaben, was ich nun wirklich übertrieben finde, zumindest die Letztere hätte man getrost weglassen können.
Die Skala von Paul Werner wird ergänzt durch eine zweite, die nicht die klettersteigtechnischen Anforderungen im Fokus hat, sondern die alpinen Rahmenbedingungen, in denen sich der Klettersteig wiederfindet. Die Skala reicht von 0 im Tal oder talnah bis zu E hochalpine Bergtour mit Klettereien vom I bis III. Grad. Beide Skalen zusammen lassen für den Leser einen guten Rückschluss auf die Charakteristik der angestrebten Tour zu. Natürlich werden diese auch nochmals sozusagen für den schnellen Überblick in die bei Rother bekannten Farben blau, rot und schwarz eingeordnet.
Schön finde ich, dass man sich für eine Auflistung der zehn Top-Klettersteige, die sich im vorgestellten Gebiet finden, entschieden hat. Es handelt sich dabei vor allem um anspruchsvollere Touren in geht man nach den Beschreibungen atemberaubendem Gelände. Sie sind daher für Anfänger, bis auf einen, schlichtweg nicht geeignet. Schade finde ich, dass man in dieser Liste überhaupt keinen Hinweis auf die wirkliche Schwierigkeit (KS1 KS6) findet.
Es folgen zwei Doppelseiten zum Thema Sicherheit am Klettersteig, wobei kurz auf die Punkte Selbstsicherheit, Wetter, Allgemeine Ausrüstung, spezielle Klettersteigausrüstung und die wichtigsten Sicherheitstipps von Pit Schubert, einem langjährigem Sicherheitsexperten des Deutschen Alpenvereins, der jedoch bereits im Jahr 2000 in den Ruhestand eingetreten ist. Natürlich ist Schubert auf seinem Gebiet sicherlich ein Experte sondergleichen, vielleicht sollte man aber doch auch jüngeres Sicherheitspersonal der entsprechenden Alpenvereinsabteilung zu Wort kommen lassen. Klettersteig-Sets sind seit Jahren genormt (was für mich bis auf einen Halbsatz schwer herauszulesen war) und werden nur noch in einer bestimmten Form verkauft, da es in den vorhergehenden Jahren schwere Unfälle mit den bis dahin üblichen Systemen gegeben hat. Darauf lohnt es sich doch kurz einzugehen.
Nach diesem sehr kurzen Allgemeinen Teil, in dem es so gar keine Ausführungen zum vorgestellten Gebiet gibt (wahrscheinlich zu groß ), folgt der Tourenteil. Ich habe ein Stückchen gebraucht, um zu merken, was daran eigentlich komisch ist. Es gibt wie gewohnt einen schönen Einleitungsteil, der die Charakteristik der Tour hervorhebt und schon einmal Lust machen soll. In den Kurzinfos finden sich recht viele Daten, u.a. zum Ausgangspunkt (wenn vorhanden mehrere Möglichkeiten), Gehzeiten, Anforderungen, eventuelle Aufstiegshilfen, gemeint sind Lifte, Höhenunterschiede, Stützpunkt und weitere Hinweise. Man kann nach dem Lesen der Hinweise meiner Meinung nach schon recht gut einschätzen, ob die Tour in die nähere Auswahl gelangt, oder man lieber die Finger davon lassen sollte. Ergänzt wird jede Tourenbeschreibung durch einen Kartenausschnitt, auf dem der Klettersteigpart gestrichelt hervorgehoben ist. Die Klettersteige sind somit stets in eine größere Tour eingebunden, was ich sehr ansprechende finde. Das Problem ist nur, dass man so nie (und das ist das, was ich mit komisch gemeint hatte), eine detaillierte Skizze (Topo) des Klettersteiges zur Hand hat, auf dem sich die einzelnen Abschnitte mit der jeweiligen Schwierigkeit und eventuelle Notausstiege finden. Das jedoch würde ich eigentlich von einem Klettersteigführer erwarten! So allerdings kommt man in die Situation, dass man sich stets aus dem Internet o.ä. noch weiteres Material zum Steig heraussuchen und mitführen muss. Die Beschreibungen sind je nach (Kletter-)Steig unterschiedlich aufgebaut. Manchmal finden sich klassisch einige Worte zum Aufstieg und Abstieg, manchmal ganz verschiedene Zustiegs- bzw. Abstiegsvarianten und manchmal eine komplette Tourenbeschreibung, in der der Steig zuzusagen einfließt. Ansonsten ist dem Klettersteig ein einzelner Abschnitt gewidmet, der meiner Meinung nach genug Aufschluss über das zu erwartende gibt und auch Hinweis auf Notausstiege enthält. Zur Vorbereitung also auf jeden Fall sehr dienlich, jedoch nur mit Topo wäre das Ganze perfekt gewesen. Auch konnte mich der Schreibstil der Autoren nicht richtig mitnehmen und so hatte ich allgemein meine Schwierigkeiten mit diesem Klettersteigführer.
Letztlich sehe ich ihn vor allem als guten Pool an Anregungen für Touren mit Klettersteig, für den man jedoch zwingend zusätzliches Informationsmaterial benötigt.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.