• Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung

Verzauberte Vorbestimmung Roman

7

27,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/3,5 cm

Gewicht

451 g

Farbe

Goldfarben

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28304-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/3,5 cm

Gewicht

451 g

Farbe

Goldfarben

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28304-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    04.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich bezaubernd

    Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen. Eine besondere Vorfreude, denn dass dies keine Belletristik ist, keine leichte Sommerlektüre, das war mir schnell klar. Jonas Lüscher erzählt uns nicht einfach eine Geschichte, inklusive Anfang, Mittelteil und Schluss. Oh nein, er lädt uns auf eine Reise in seinen Kopf ein, lässt uns daran teilhaben, wie er sich in einem Gedanken verliert, fortschreitet. Und dann einen neuen Gedanken greift. Das Buch enthält mehrere Geschichten, lose verlinkt durch den Erzähler. Hierbei streift er einige große Themen unserer Zeit, gerade auch das ambivalente Verhältnis von Mensch und Maschine. In epischer Breite erzählt er von den Weberaufständen, der Zwangslage der Arbeiter, aus der Anfangszeit der Industrialisierung. Um dann in einem persönlichen Teil seinen eigenen Kampf mit COVID aufzuarbeiten, bei dem die gerade noch dämonisierten Maschinen sein eigenes Leben retten helfen. Und zeigt damit, das ganze Thema ist nicht einfach. Das Buch ist kein einfach zu lesendes Exemplar, es erfordert Geduld und Konzentration, da Lüscher sich gern in endlos langen Sätzen verheddert - und ja, er kann es! Daher ist es sicher keine Empfehlung für jedermann. Ich selbst hab’ den Lesegenuss aus den vielen kunstvoll gestalteten Sätzen gezogen. Aber der rote Faden, den habe ich nicht erwischt.

  • Bories vom Berg

    aus München

    4/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geduld und Lust Nach einer…

    Geduld und Lust Nach einer durch seine schwere Corona-Erkrankung bedingten Schreibpause hat der schweizerische Schriftsteller Jonas Lüscher jetzt unter dem rätselhaften Titel «Verzauberte Vorbestimmung» einen neuen Roman vorgelegt, der in die diesjährige Longlist für den Deutschen Buchpreis aufgenommen wurde. Ein extrem komplexes Werk, das sich facettenreich in diversen eigenständigen Geschichten auf stilistisch hohem Niveau mit dem Generalthema ‹Mensch und Maschine› beschäftigt. Im Feuilleton, das ausnahmslos positiv kommentiert, wird ebenso einträchtig darauf hingewiesen, dass dieser Roman viel Geduld und Durchhaltevermögen vom Leser fordert. Der Autor selbst hat erklärt, «… das ist vielleicht auch die Herausforderung für die Leser des Buches - dass diese Geschichten eben auch nicht immer zusammenpassen und keine klaren Antworten liefern, sondern dass man das Unklare, Zwiespältige aushalten und damit umgehen muss.» In wechselnden Erzählperspektiven und Zeitebenen wird in dem fünfteiligen Roman gleich zu Beginn von einem algerischen Soldaten berichtet, der im Ersten Weltkrieg in einen Giftgasangriff der Deutschen gerät und angesichts des Sterbens um ihn herum das Kampffeld demonstrativ verlässt, davon überzeugt, dass auch der Feind, seinem Vorbild folgend, angesichts dieses Desasters den Kampf sofort einstellen würde. Ferner wird vom Kampf der Weber in dem seinerzeit als Klein-Manchester bezeichneten, böhmischen Varnsdorf berichtet, die durch die automatischen Webstühle ihre Existenzgrundlage verlieren. Nach vergeblichen Streiks dringen sie mit Gewalt in die neuen Fabrikhallen ein und zerstören die Maschinen mit Hammerschlägen. Die Kritik des Autors richtet sich einerseits gegen derartige, Existenzen zerstörende Technologien, andererseits aber berichtet er auch davon, wie modernste Apparate auf der Intensivstation sein eigenes Leben über wochenlanges Koma hinweg erhalten haben. Eine ihn nachhaltig prägende, konträre Technik-Erfahrung, die ihn bewogen habe, wie er erklärte, sie ebenfalls in diesen Roman «hineinzuschreiben». Berichtet wird auch von dem französischen Briefträger Ferdinand Cheval aus Hauterives bei Lyon, der in 35jähriger Arbeit aus während seiner Touren aufgesammelten Steinen ein surreales «Palais Idéal» als Grabmal und Vermächtnis geschaffen hat. Das steht seit 1969 sogar unter Denkmalschutz und zieht heute als Besucher-Magnet hunderttausende von Touristen an. Der von Lüschers Ich-Erzähler als Bruder im Geiste bezeichnete und im Roman häufig zitierte Peter Weiss reiste 1960 dorthin und schrieb ein Essay darüber. Zum Ende hin trifft sein Alter Ego in einer Bar in Kairo eine Komödiantin, die während ihres Auftritts immer wieder zu einer Frau an der Bar hinblickt, sie später anspricht und Hand in Hand mit ihr davongeht. Das alles geschieht in einer dystopischen Zukunft in der neuen Hauptstadt Ägyptens, die in jeder Hinsicht von Größenwahn und völligem Unvermögen zeugt. Dazu passend ist die rätselhafte Frau von der Bar denn auch ein Cyborg! Am Ende sitzt Peter Weiss als mystischer Ba-Vogel, dem altägyptischen Text «Gespräch eines Lebensmüden mit seiner Seele« entsprechend, dem fieberkranken Ich-Erzähler auf der Schulter, während er aus den Nachbarzimmer die beiden Frauen lachen hört, -«und ich weiß, sie lieben sich». Man braucht viel Geduld und vor allem auch Lust dazu, Jonas Lüscher bei seinem bravourösen Ritt durch Zeit und Raum und Bewusstseins-Ebenen zu folgen, den er bildungsbeflissen durch viele Zitate und Verweise angereichert hat. Darin liegt, der Titel des Buches zeugt davon, nicht nur bei den dystopischen Szenen ein gewisser Zauber, dem allerdings die Vorbestimmung als brutale Gewissheit diametral gegenüber gestellt ist. Der virtuose Stil, in dem dieser Roman geschrieben ist, entschädigt den Leser für die Mühe mit den unsortierten, kontemplativen Gedankenflügen darin. Man darf gespannt sein, wie das die diesjährige Jury in Frankfurt sieht!

  • Bewertung

    aus Emmenbrücke

    4/5

    16.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tagebuch einer inneren und äusseren Reise

    Super geschrieben! Am besten gefiel mir die Passage, wo ein Mechaniker, der sich umbringen will, sich die Pistole zu diesem Zweck eigenhändig schmiedet, und darüber vergehen ihm die Selbstmordgedanken. Das Buch hat Humor. Aber an den Aufbau musste ich mich gewöhnen. Man weiss in diesem Buch nie, an welchem Ort auf der Welt und in welchem Jahrhundert man landet. Frankreich 1920, England 1820, Kairo heute. Es fühlte sich an, wie wenn einen ein begeisterter Freund mit verbundenen Augen durch eine unbekannte Stadt führt, und an ausgewählten Stellen nimmt er einem die Augenbinde ab, um einem etwas zu zeigen. Ein roter Faden scheint zu sein, dass der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, auf den Spuren des Autors Peter Weiss durch die Welt reist. Davon angeregt, schreibt er neue Texte, die er gleich in sein Tagebuch einfügt. Im Buch sind eine innere und eine äussere Reise miteinander verknüpft.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sperrig

    Ein bisschen wie früher, wenn man als Kind dem Gespräch der Erwachsenen nicht folgen konnte. Nicht weil man zu dumm war, sondern weil es einen nicht interessierte. Viele tolle Ideen, spannende Zusammenhänge, aber derart sperrig formuliert, dass der Zugang zu dieser Geschichte nur den hartnäckigsten Leser:innen mit griffbereitem Lexikon und der Absicht, dieses auch tatsächlich zu benutzen, vorbehalten ist. Zur Veranschaulichung hier einen Satz aus dem Buch: Auch vor der altkatholischen Kirche stand ich vor verschlossenem Tor und las stattdessen die in einem Schaukasten an der blassrosa Mauer des Gotteshauses angepinnte Geschichte der Altkatholiken in Varnsdorf, gewiss nicht uninteressant, und der Kampf gegen den Ultramontanismus war mir selbstverständlich sympathisch, ebenso wie die Zurückweisung der Transsubstantiationslehre, auch wenn ich in dieser Frage recht leidenschaftslos bin, blieb aber letzten Endes doch mit meinem Gedanken am Begriff des Kolumbariums hängen — als solches war die gemeindelose Kirche nach dem letzten Krieg zweckentfremdet worden.

  • Bewertung

    aus Küsnacht ZH

    5/5

    25.03.2025

    eBook (ePUB)

    Ein faszinierendes Buch

    Das Buch enthält in seinen fünf Kapitel (zumindest für mich) neue Elemente, die weitgehend einen Bezug zur Realität haben und ist sehr professionell geschrieben: Damit sind meine drei Kriterien für ein gutes Buch vollumfänglich erfüllt. Man muss sich beim Lesen Zeit lassen und kann gelegentlich Themen im Netz vertiefen: Absolut empfehlenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

4

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung
  • Produktbild: Verzauberte Vorbestimmung