Nutzen und Grenzen von Rortys Gerechtigkeitsbegriff in "Gerechtigkeit als erweiterte Loyalität"
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
23,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
- Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
- Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.09.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-07499-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Gegenwart, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Philosophie), Veranstaltung: Aufbaumodul Praktische Philosophie: Systematik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptanliegen dieser Arbeit ist es, den rortianischen Begriff der Gerechtigkeit in dem Essay "Gerechtigkeit als erweiterte Loyalität" (1997) in seiner Herleitung zu rekonstruieren, zu spezifizieren und zu diskutieren - unter Berücksichtigung von Rortys philosophischer Position hinsichtlich der Frage nach Nutzen und Grenzen des Begriffs. Dazu soll vor allem das fünf Jahre zuvor von ihm erschienene Buch Kontingenz Ironie und Solidarität (1992) vergleichend hinzugezogen werden. Hierzu werden zunächst die unterschiedlichen Aspekte der Ausweitung von Solidarität in KIS und GEL angeführt. Es soll gezeigt werden, wie Rorty in den beiden Schriften an unterschiedlichen Stellen ansetzt, um den moralischen Fortschritt in Richtung mehr Solidarität als Tätigkeit zu entwerfen. Anschließend werden seine Herleitungsschritte in GEL genauer untersucht. Da Rorty seine Lesart von unterschiedlichen Autor*innen vorstellt, um zu seiner Neubeschreibung von Gerechtigkeit zu gelangen, wird sich unter anderem der Konzepte der dichten und dünnen Moral von Walzer, der Unterscheidung in Gerechtigkeitsbegriff und Gerechtigkeitskonzeptionen von Rawls und der Moral als Gefühl des Vertrauens von Baier gewidmet, um seine Argumentation nachzuvollziehen. Daraufhin soll eine Analyse des von Rorty (in Anlehnung an Habermas) beschriebenen überlappenden Konsenses folgen und die unterschiedlichen Arten, mit welchen Rorty von Rationalität spricht, herausgestellt werden. Das dient als Basis für eine präzisere Untersuchung des von Rorty entwickelten Gerechtigkeitsbegriffs. Unter Berücksichtigung von Rortys philosophischer Haltung, wird anschließend der von ihm behauptete Nutzen seiner pragmatischen Neubeschreibung expliziert und seine eigene Rolle als möglicher Kulturheld hinterfragt. Für die Untersuchung von möglichen Grenzen wird einerseits auf den von ihm beschriebenen Verlust sozialer Hoffnung eingegangen. Andererseits soll die Rolle des von ihm vertretenen Ethnozentrismus für die Ausweitung des Wirs über den Westen hinaus analysiert werden.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice