Produktbild: Die Bundeswehr
Band 2966

Die Bundeswehr Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende

Aus der Reihe C.H.BECK Wissen
2

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,8/11,6/0,9 cm

Gewicht

121 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83051-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,8/11,6/0,9 cm

Gewicht

121 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83051-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Sönke Neitzel - unbedingte Leseempfehlung!!!

Karen aus Moers am 25.09.2025

Bewertungsnummer: 2606503

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das kurze Sachbuch ist äußerst informativ und wirklich sehr lesenswert! Es erklärt, wie wir in die heutige Lage gekommen sind und welche Kraftanstrengung jetzt zwingend erforderlich ist von uns allen!

Sönke Neitzel - unbedingte Leseempfehlung!!!

Karen aus Moers am 25.09.2025
Bewertungsnummer: 2606503
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das kurze Sachbuch ist äußerst informativ und wirklich sehr lesenswert! Es erklärt, wie wir in die heutige Lage gekommen sind und welche Kraftanstrengung jetzt zwingend erforderlich ist von uns allen!

Nüchterne Analyse oder Säbelgerassel?

Hubertus C. Feldmann am 23.03.2025

Bewertungsnummer: 2446679

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurze Antwort: sowohl als auch. Die schlechte Nachricht: Im gesamten Text gibt es keinen einzigen Quellennachweis für die hier getroffenen Aussagen – und das macht eine derart wichtige Arbeit (möglicherweise mit wissenschaftlichem Anspruch, den immerhin ist der Autor Professor für Militärgeschichte) eigentlich zur Makulatur. Ansonsten liefert das Buch, was man von einem solchen Buch erwarten kann und der Untertitel („Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende“) bereits klarstellt: eine recht profunde Darstellung der Entwicklungsgeschichte der Bundeswehr bis in die Jetztzeit. Dies wird in den drei Hauptkapiteln („Kalter Krieg“, „Out-ofArea (1991 bis 2023)“, mit Schwerpunkt Afghanistan, „Zeitenwende“), die die jeweiligen Wendepunkte in der Geschichte der Bundeswehr darstellen, schlüssig dargestellt. Leider ist dies nur die eine Seite der Medaille. Unverkennbar ist, in welchem gedanklichen Umfeld sich der Autor bewegt und vermutlich, beim Ausblenden vieler anderer Aspekte, auch gar nicht anders kann, wie dem Militärischen einen derart großen Stellenwert einzuräumen. Wer sich tagtäglich mit diesen Fragen auseinandersetzt, dem wird irgendwann die ganz Welt zum potentiellen Schlachtfeld und die drohenden Gefahren zu nahen bevorstehenden Apokalypsen. Wichtig wäre es gewesen, hier eine objektivere Haltung einzunehmen, um nicht in den Sog der eigenen Theorien zu geraten. Denn es wird auch ausgeteilt, gegen Parteien (besonders SPD und die Grünen) frühere Verteidigungsminister wie Franz Josef Jung (führungsschwach), Annegret Kramp-Karrenbauer und Christine Lambrecht („verlorene Zeit“), aber auch gegen einige Führungskräfte der Bundeswehr. Immer geht es um den Kontext, dass mehr Rüstung, effizientere Institutionen und ein attraktiveres Bild der Streitkräfte eine solch desaströse Entwicklung der Bundeswehr verhindert hätte. Natürlich muss man sich fragen, ob im Verteidigungsministerium 3.000 hochbezahle Mitarbeiter tätig sein müssen, und vor allen Dingen, was machen die den lieben langen Tag lang. Oder warum das Bundesamt für das Personalwesen der Bundeswehr 6.800 Mitarbeiter hat (für rund 180.000 aktive Soldaten). Oder warum die Anzahl der Offiziere im Generalsrang auch nach der Reduzierung der Iststärke der Bundeswehr (495.000 Soldaten) auf den jetzigen Stand gleichgeblieben ist. Und ob es wirklich der Wehrertüchtigung (lt. Autor) dient, wenn man endlich ein seit drei Jahren „fertig ausgearbeitetes Liederbuch“ in Umlauf bringt oder sich wieder auf den „alten Knaben der Wehrmacht“ zurückbesinnt, um die Kampfmoral zu steigern, scheint mir doch mehr als kritikwürdig. Auch der Ansatz, falls ich etwas nicht ausdrücklich ausschließen kann, muss ich es vorsorglich „platt machen“ (Beispiel Einsatz der Bundeswehr – ohne UN-Mandat! – im Kosovo-Krieg), sollte jeder militärischen „Doktrin“ entbehren. Und das wäre die zweite Seite der Medaille, die desaströse, die nur dann eingehegt werden kann, wenn verantwortliche Menschen, sich von Kriegsgesängen nicht von ihrer friedensstiftenden Haltung abbringen lassen. Und dann haben wir noch gar nicht von den unsäglichen Atomwaffen geredet, einem angeblichen Schutzschild … für wen, für was? Vor allen Dingen aber mit welchen Auswirkungen für die gesamte Welt (Stichwort: nukleare Winter). Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Insofern bleiben zahlreiche Fragen unbeantwortet. Fragen, die die gesamte Welt-Gesellschaft betreffen und nicht nur von militärischen Hardlinern beantwortet werden sollten, auch wenn diese sich hinter der Fassade einer ernstzunehmenden Wissenschaftlichkeit verbergen.

Nüchterne Analyse oder Säbelgerassel?

Hubertus C. Feldmann am 23.03.2025
Bewertungsnummer: 2446679
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurze Antwort: sowohl als auch. Die schlechte Nachricht: Im gesamten Text gibt es keinen einzigen Quellennachweis für die hier getroffenen Aussagen – und das macht eine derart wichtige Arbeit (möglicherweise mit wissenschaftlichem Anspruch, den immerhin ist der Autor Professor für Militärgeschichte) eigentlich zur Makulatur. Ansonsten liefert das Buch, was man von einem solchen Buch erwarten kann und der Untertitel („Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende“) bereits klarstellt: eine recht profunde Darstellung der Entwicklungsgeschichte der Bundeswehr bis in die Jetztzeit. Dies wird in den drei Hauptkapiteln („Kalter Krieg“, „Out-ofArea (1991 bis 2023)“, mit Schwerpunkt Afghanistan, „Zeitenwende“), die die jeweiligen Wendepunkte in der Geschichte der Bundeswehr darstellen, schlüssig dargestellt. Leider ist dies nur die eine Seite der Medaille. Unverkennbar ist, in welchem gedanklichen Umfeld sich der Autor bewegt und vermutlich, beim Ausblenden vieler anderer Aspekte, auch gar nicht anders kann, wie dem Militärischen einen derart großen Stellenwert einzuräumen. Wer sich tagtäglich mit diesen Fragen auseinandersetzt, dem wird irgendwann die ganz Welt zum potentiellen Schlachtfeld und die drohenden Gefahren zu nahen bevorstehenden Apokalypsen. Wichtig wäre es gewesen, hier eine objektivere Haltung einzunehmen, um nicht in den Sog der eigenen Theorien zu geraten. Denn es wird auch ausgeteilt, gegen Parteien (besonders SPD und die Grünen) frühere Verteidigungsminister wie Franz Josef Jung (führungsschwach), Annegret Kramp-Karrenbauer und Christine Lambrecht („verlorene Zeit“), aber auch gegen einige Führungskräfte der Bundeswehr. Immer geht es um den Kontext, dass mehr Rüstung, effizientere Institutionen und ein attraktiveres Bild der Streitkräfte eine solch desaströse Entwicklung der Bundeswehr verhindert hätte. Natürlich muss man sich fragen, ob im Verteidigungsministerium 3.000 hochbezahle Mitarbeiter tätig sein müssen, und vor allen Dingen, was machen die den lieben langen Tag lang. Oder warum das Bundesamt für das Personalwesen der Bundeswehr 6.800 Mitarbeiter hat (für rund 180.000 aktive Soldaten). Oder warum die Anzahl der Offiziere im Generalsrang auch nach der Reduzierung der Iststärke der Bundeswehr (495.000 Soldaten) auf den jetzigen Stand gleichgeblieben ist. Und ob es wirklich der Wehrertüchtigung (lt. Autor) dient, wenn man endlich ein seit drei Jahren „fertig ausgearbeitetes Liederbuch“ in Umlauf bringt oder sich wieder auf den „alten Knaben der Wehrmacht“ zurückbesinnt, um die Kampfmoral zu steigern, scheint mir doch mehr als kritikwürdig. Auch der Ansatz, falls ich etwas nicht ausdrücklich ausschließen kann, muss ich es vorsorglich „platt machen“ (Beispiel Einsatz der Bundeswehr – ohne UN-Mandat! – im Kosovo-Krieg), sollte jeder militärischen „Doktrin“ entbehren. Und das wäre die zweite Seite der Medaille, die desaströse, die nur dann eingehegt werden kann, wenn verantwortliche Menschen, sich von Kriegsgesängen nicht von ihrer friedensstiftenden Haltung abbringen lassen. Und dann haben wir noch gar nicht von den unsäglichen Atomwaffen geredet, einem angeblichen Schutzschild … für wen, für was? Vor allen Dingen aber mit welchen Auswirkungen für die gesamte Welt (Stichwort: nukleare Winter). Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Insofern bleiben zahlreiche Fragen unbeantwortet. Fragen, die die gesamte Welt-Gesellschaft betreffen und nicht nur von militärischen Hardlinern beantwortet werden sollten, auch wenn diese sich hinter der Fassade einer ernstzunehmenden Wissenschaftlichkeit verbergen.

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  • Produktbild: Die Bundeswehr
  • Prolog

    I. Kalter Krieg
    Gründerjahre (1955 bis 1972)
    Außenpolitische Dimensionen
    Innenpolitische Dimensionen
    Neue Leitbilder
    Bedingt abwehrbereit
    Konsolidierung (1972 bis 1990)
    Außenpolitische Dimensionen
    Reformen – Chancen und Grenzen
    Eine Wehrmacht in neuem Gewande?
    Den Krieg üben

    II. Out-of-Area (1991 bis 2023)
    Von Somalia in den Kosovo
    Tradition und Rechtsextremismus
    Mission Impossible am Hindukusch
    Vom Irak bis nach Mali
    Zurück auf Los: Die Wiederentdeckung der Landes- und Bündnisverteidigung

    III. Zeitenwende!?
    Vom Zaudern der Politik
    Mehrheiten und Minderheiten in der Gesellschaft
    Die Bundeswehr – kein Wille zur Reform?

    Epilog

    Bibliographie
    Abkürzungsverzeichnis