Produktbild: Der Fluch des Imperiums
Band 6586

Der Fluch des Imperiums Die Ukraine, Polen und der Irrweg in der russischen Geschichte

Aus der Reihe Beck Paperback
3

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Produktdetails

Verkaufsrang

39570

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Abbildungen

mit 22 Abbildungen und 6 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,5 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Rost

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82962-8

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Verkaufsrang

39570

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Abbildungen

mit 22 Abbildungen und 6 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,5 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Rost

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82962-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Etwas eigensinnige Sichtweise...

Bewertung am 13.03.2026

Bewertungsnummer: 3075805

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch bringt einige etwas eigensinnige Sichtweisen auf das Thema "Ukraine". Man muss die russischen Positionen nicht teilen, aber der ständige Vergleich zwischen Polen und der Ukraine nervt (Russland hat Polen und die Ukraine nie als "gleichwertig" betrachtet). Hinzukommt eine völlige Unterbewertung der Kiewer Rus als historisch wahrscheinlich ersten slawischen Staatenbund. Und letztlich ist die "moderne" Schreibweise ukrainischer und russischer Schrifsteller (z.B. Puschkin) äußerst fragwürdig und bedenklich. Schade, dass der Autor damit ein inhaltsreiches Buch schlechter macht als es ist.

Etwas eigensinnige Sichtweise...

Bewertung am 13.03.2026
Bewertungsnummer: 3075805
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch bringt einige etwas eigensinnige Sichtweisen auf das Thema "Ukraine". Man muss die russischen Positionen nicht teilen, aber der ständige Vergleich zwischen Polen und der Ukraine nervt (Russland hat Polen und die Ukraine nie als "gleichwertig" betrachtet). Hinzukommt eine völlige Unterbewertung der Kiewer Rus als historisch wahrscheinlich ersten slawischen Staatenbund. Und letztlich ist die "moderne" Schreibweise ukrainischer und russischer Schrifsteller (z.B. Puschkin) äußerst fragwürdig und bedenklich. Schade, dass der Autor damit ein inhaltsreiches Buch schlechter macht als es ist.

Sachbuchpreisnominierung 2023

Bewertung am 29.05.2023

Bewertungsnummer: 1950577

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt viele Bücher, die sich mit dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine beschäftigen. In der Analyse sind viele topp, aber hier wurde , meines Wissens, der Rahmen erweitert. Das Probleme liegt nicht nur bei zwei Staaten, sondern es muss europäischer gedacht werden. Und das hat sich Martin Schulze Wessel vorgenommen. Mit Erfolg. Er geht zurück in die Geschichte und zeigt das schon damals das Zarenreich seinen Weg gehen wollte, aber auch im Reigen der europäischen Politik beteiligt sein wollte. Auch Polen hatte Interesse an der Ukraine und hat dies immer im Auge behalten. Das alles wird im Buch herrausgearbeitet und schlüssig erklärt. Natürlich kann man/frau an einigen Aussagen eingreifen und eine andere Meinung haben, aber das will das Buch ja auch bezwecken. Das einzige Manko: die Leserin/ der Leser sollen sich etwas im großen Feld der Geschichte auskennen, sonst bleibt einiges nebulös. Aber, trotzdem ein Lesevergnügen.

Sachbuchpreisnominierung 2023

Bewertung am 29.05.2023
Bewertungsnummer: 1950577
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt viele Bücher, die sich mit dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine beschäftigen. In der Analyse sind viele topp, aber hier wurde , meines Wissens, der Rahmen erweitert. Das Probleme liegt nicht nur bei zwei Staaten, sondern es muss europäischer gedacht werden. Und das hat sich Martin Schulze Wessel vorgenommen. Mit Erfolg. Er geht zurück in die Geschichte und zeigt das schon damals das Zarenreich seinen Weg gehen wollte, aber auch im Reigen der europäischen Politik beteiligt sein wollte. Auch Polen hatte Interesse an der Ukraine und hat dies immer im Auge behalten. Das alles wird im Buch herrausgearbeitet und schlüssig erklärt. Natürlich kann man/frau an einigen Aussagen eingreifen und eine andere Meinung haben, aber das will das Buch ja auch bezwecken. Das einzige Manko: die Leserin/ der Leser sollen sich etwas im großen Feld der Geschichte auskennen, sonst bleibt einiges nebulös. Aber, trotzdem ein Lesevergnügen.

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Der Fluch des Imperiums

von Martin Schulze Wessel

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  • Produktbild: Der Fluch des Imperiums
  • Einleitung

    Kapitel 1
    Russlands Imperium, das Hetmanat und die Republik Polen (1700–1795)
    Moskaus Weg nach Europa - Das ukrainische Hetmanat zwischen Polen und Russland - Poltava - Europas erster Ost-West-Konflikt - Russland und die Ukraine nach dem Nordischen Krieg - Katharina II. als Vollenderin Peters I.

    Kapitel 2
    Imperiale Ordnung und nationale Herausforderung (1796–1856)
    Russlands Imperium im Zeitalter Napoléons - Die Heilige Allianz - Der polnische Novemberaufstand als europäisches Ereignis - Russlands Antwort an Europa - Polnische und ukrainische Befreiungsideen - Identitätspolitik des Zarenreichs - Geopolitik im Exil - Europäische Revolution und der Krieg um die Krim - Polens Aufstand und die russische Furcht vor der ukrainischen Frage

    Kapitel 3
    Die Idee von der russischen Exzeptionalität und das Ende des Zarenreichs (1856–1917)
    Das imperiale Ideen-Set nach dem Krimkrieg und dem polnischen Aufstand - Ukrainische Alternativen - Zarische Symbolpolitik und die Suche nach einer außenpolitischen Doktrin - Nationale und soziale Dynamik in der Ukraine - Der erste Weltkrieg - Nationalstaatsgründung in Kyiv - Revolution und Bürgerkrieg

    Kapitel 4
    Das sowjetische Experiment und die imperiale Tradition (1917–1991)
    Alte Grenzen, neue Grenzen - Nationalisierung der Kultur, Zentralismus in der Wirtschaft - Polen und der Prometheismus - Holodomor - Das große russische Volk kehrt zurück - Von Rapallo zum Hitler-Stalin-Pakt - Krieg gegen Polen - Der Große Vaterländische Krieg - Russische und ukrainische Mythen - Jalta und der Kalte Krieg - Die Ukraine als zweite Nation der Sowjetunion - Poststalinismus - Neue Ostpolitik - Polen und die Ukraine in den letzten Jahren des Sowjetimperiums

    Kapitel 5
    Die postsowjetische Ukraine und Russlands Neoimperialismus (1992–2022)
    Die nachgeholte Revolution in der Ukraine - Russlands Weg in die Diktatur - Empire Fatigue und Sowjetnostalgie - Imperiale Infrastrukturen - Imperiale Phantasien: Dugin und Putin

    Schluss

    Dank
    Anmerkungen
    Auswahlbibliographie
    Bildnachweis
    Karten
    Personenregister