Wohin mit dem Schmerz unsichtbarer Wunden, die man lange verschweigt? Mit Erlebnissen und Gedanken, die Narben hinterlassen und uns das Gefühl vermitteln, alleine zu sein, doch uns zugleich mit so vielen Menschen verbinden? Am besten vertraut man diese einem Blatt Papier an, um sie mit dem Rest der Welt zu teilen. In "Wunden (er)zählen" verpackt die Autorin ihre eigenen, herausfordernden Erfahrungen als multikulturelle Person, in denen ihre Träume und Stimme oft unterdrückt wurden. Jedoch ist in diesem Buch nicht nur ihre eigene Geschichte laut zu hören, sondern auch die vieler anderer, die täglich schwere Lasten ertragen müssen. Mit tief bewegenden Texten werden Themen behandelt, die herzbrechend sind und das Potential haben, gebrochene Herzen zu heilen. Dieses Werk ist ein emotionaler Aufschrei, der Mut machen soll Veränderungen zu fordern und zum Handeln inspiriert. Denn die besten Bücher sind nicht nur die, die uns in neue Welten entführen, sondern unsere Welt verändern.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Rezitante
aus St. Pölten
5/5
16.03.2025
eBook (ePUB)
Ein Buch, das gelesen werden muss
Manche Geschichten sind nicht dazu da, um uns zu unterhalten. Sie sind da, um uns wachzurütteln. Genau so wie dieses Buch. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre eigenen Erfahrungen als multikulturelle Person. Es sind Momente des Schmerzes, der Ausgrenzung und der Anpassung. Worte die oft ungehört bleiben.
Mit autobiografischen Kapiteln und tief bewegenden Texten spricht sie über Themen, die nicht nur wichtig, sondern erschütternd und notwendig sind. Rassismus, Diskriminierung, gesellschaftlicher Druck und die ständige Suche nach Zugehörigkeit. Sie zeigt, wie es ist, ein Kind zwischen Kulturen zu sein. Und wie es sich anfühlt, wenn ein einziger Satz Träume zerstören kann.
Ihr Schreibstil ist packend und flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Dieses Buch macht Mut, rüttelt auf und zeigt, dass Worte nicht nur verletzen, sondern auch heilen können. Es ist wahrlich kurz, aber trotz der wenigen Seiten tiefgründig.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die bereit sind, hinzusehen und zuzuhören.
franzys_leseecke
aus Waldsassen
5/5
09.03.2025
eBook (ePUB)
Tiefgründige, emotionale Erzählungen, die einem die Augen öffnen
In "Wunden (er)zählen" berichtet die Autorin von ihrem Leben als multikulturelle Person, sei es aus ihrer Kindheit, als auch aus ihrem aktuellen Leben und wie ihr Kinder und Erwachsene begegnet sind. Piera ist mit ihren kubanischen Wurzeln in Österreich und Italien aufgewachsen und hatte es wahrlich nicht leicht.
Das Buch ist im Story.one.world Format erschienen und wie ihr es ja vielleicht kennt, hat es ca. 100 Seiten und kurze Kapitel, die auch immer wieder mit Bildern begleitet werden. Dadurch ist dieses Format besonders und kann auch sehr persönlich gestaltet werden. Und genau das untermalt die privaten Einblicke von Piera, die teilweise sehr erschreckend sind und mich wahrlich wachgerüttelt haben.
Ich wünschte, alle Leute würden offener für Unbekanntes sein. Das Buch zeigt auf, wie es für jemanden sein kann, abgewiesen zu werden, weggestoßen zu werden. Das Buch ist tiefgründig, schonungslos ehrlich und macht etwas mit einem. Der Schreibstil dazu macht es realistisch.
Ich hoffe sehr, dass viele Menschen diese Geschichte lesen. 100 Seiten hat man in kürzester Zeit gelesen und man wird dazu angeregt, nachzudenken. Ich finde es sehr stark von der Autorin, ihre Gefühle und Gedanken mit uns zu teilen.
Bewertung
5/5
01.02.2025
eBook (ePUB)
Spannend, ehrlich und bewegend!
Wunden (er)zählen ist ein super Buch, das auch zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregt. Piera Isabella Bernamonti erzählt ihre Geschichte auf eine sehr ehrliche und mitreißende Weise.
Das Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.
Ein wirklich tolles Buch, das ich jedem empfehlen würde - genauso wie jedes andere Buch von der Autorin!
Bewertung
5/5
17.01.2025
eBook (ePUB)
»Wohin mit dem Schmerz unsichtbarer Wunden, die man lange verschweigt?«
In Wunden (er)zählen spricht die Autorin Piera Isabella Bernamonti über eigenen Erfahrungen und Emotionen die sie als multikulturelle Person im Laufe ihres Lebens erfahren musste, aber auch über weitere gesellschaftlich bedeutende Themen, die jeden von uns betreffen oder ansprechen sollten.
Besonders ihre Erfahrungen als Kind mit multikulturellen Wurzeln haben mich dabei berührt. Situationen, die viele von uns niemals erleben müssen, die aber dennoch passieren. Sie schafft Sensibilität für genau diese Themen und regt zum Nachdenken an.
Ich habe ihren Schreibstil sehr gemocht und bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch ist kurz und daher schnell zu lesen.
Ich würde es jedem ans Herz legen!
Lisa Smolinski
5/5
15.10.2024
eBook (ePUB)
Bewegend und fesselnd
Dieses Buch habe ich ganz schnell weggelesen, weil es gut geschrieben ist.
Einmal mehr wird dargestellt, wie wichtig es ist Heimat zu finden und Menschen zu haben, die einen unterstützen.
Auch die Rolle von Lehrern für einen jungen Menschen mit seinen Wünschen und Träumen wird beleuchtet.
Auf der einen Seite ist es schade, dass es Bücher dieser Art überhaupt geben muss, dass Menschen solche Wunden überhaupt erst zugefügt werden, aber auf der anderen Seite ist dieses Buch so wertvoll, da es voller (leidvoller) Erfahrungen steckt, die in Kunst transformiert worden sind.
Schön, dass die Autorin durch dieses Buch nicht nur ihre Wunden erzählen lässt, sondern sie gleichzeitig bei sich und den Lesern zu heilen vermag.
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