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Wir spielen Alltag Leben in Israel seit dem 7. Oktober | »Klug und empathisch – ein Buch, in dem die Traumata der israelischen Gesellschaft sichtbar werden.« Sigrid Brinkmann, DLF

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28453-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein mehr als beeindruckendes Buch über das Leben in Israel, über einen Alltag in diesen Zeiten, in denen kaum noch eine Zukunft vorstellbar ist. Unbedingt lesen und dadurch besser verstehen! ("Kulturette")
Lizzie Doron zeigt in Wir spielen Alltag‘ die tiefe Entfremdung liberaler und linker Menschen von ihrem Staat und gleichzeitig ihr internationales politisches Alleingelassensein. ("Kulturnews")
Splitter um Splitter trägt Lizzie Doron das Geschehen zusammen, arbeitet sich durch alle Ebenen, weigert sich, sich mit einer Position komplett zu identifizieren und zufriedenzugeben. [...] Lizzie Doron wagt sich weiter als andere. [...] Uns Glücklichen, die wir wählen können, wann wir hin- und wann wir wegschauen, hat sie ein weiteres Mal eine Brücke in etwas Unvorstellbares gebaut. ("Berliner Zeitung")
Lizzie Doron gelingt eine eindringliche und fesselnde Reflexion über den Preis des Krieges. ("NZZ am Sonntag")
Unmittelbare Eindrücke, die nur durch die sarkastische Erzählweise erträglich werden. Man hat die 160 Seiten schnell durch. Weil man das Buch nicht aus der Hand legt. ("Berliner Morgenpost")
Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit der israelischen Gesellschaft, die – genau wie die Autorin – seither in einer regelrechten Schockstarre gefangen zu sein scheint Und ein Stück Trauerarbeit. ("WDR 5, Westart lesen")
Lizzie Doron erzählt so eindringlich, dass man es lange nicht vergisst. ("NDR Kultur")
Ein erschütterndes, zutiefst menschliches Buch. ("Bücher Magazin")
Der bedrückende Bericht über eine traumatisierte Gesellschaft. ("Der Tagesspiegel")
Lizzie Doron beschreibt auf sehr persönliche Weise den Schockzustand, der seit dem 7. Oktober die Menschen in jener Region im Griff hat. ("General-Anzeiger")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28453-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Erschütternd

Seitenrascheln am 28.04.2025

Bewertungsnummer: 2477457

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich weiß noch ganz genau wo ich an diesem 7. Oktober war, als mich die ersten Nachrichten aus Israel erreichten. Es hatte mich zutiefst erschüttert und glich einem lebendig gewordenen Alptraum. Lizzie erzählt davon wie es ihr und ihrer Familie und Freunden erging. Ich stehe sprachlos davor wie „Alltag“ nach diesem entsetzlichen Tag ausschaut. „Und jetzt, Monate später, da ich dies schreibe, weiß ich, Worte können diese quälende Zeit nicht erfassen, die so unendlich langsam verstrich, die Atemzüge nicht, die aussetzten, die apokalyptischen Gedanken, und auch den Schweiß nicht, in den ich ausbrach und der wieder trocknete und von Neuem ausbrach, nicht die Luftalarme und das Sirren der Raketen, die Einschläge und die Abschüsse ringsum.“ (S. 11 meiner eBook-Ausgabe) Lizzie Doron versucht eine Auszeit von den Nachrichten und engagiert sich ehrenamtlich durch die Vermittlung einer Freundin an ein Erinnerungsprojekt, das den Opfern des Massakers gewidmet ist und Nachrufe verfasst. Man rechnet mit über 1.300 Namen die eingehen werden. Alleine schon diese Stelle lässt einem still zurück. So viele Menschen, so viele Tote, so viel Leid. Das Gespräch mit einem palästinensischen Freund stockt. Wie will man Worte finden? Wann kann man überhaupt noch miteinander reden und sich verstehen? Und immer wieder erzählt Lizzie Doron von Situationen, die manchmal wirklich absurd klingen, beispielsweise im Schutzraum während eines Luftangriffes. Oder von Demonstrationen, an denen man sich immer noch beteiligt. Lizzie Doron schreibt in ihrem Nachwort zu diesem Buch: „Alle diese Geschichten habe ich so erlebt, sie sind wahr. Ich wollte, dass unsere Realität erzählt wird. Dass man die Dringlichkeit spürt, die Wut, die Frustration, die Verzweiflung – und die Sehnsucht nach Normalität, das tiefe Bedürfnis nach Hoffnung und danach, endlich wieder Mitleid zu empfinden, endlich wieder lieben zu können. Und ich wollte, dass man sieht, wohin grausamer Hass führt, Siegesträume, wahnhafte Politiker und messianische Fantasten.“ Fazit: Ich kann die Lektüre dieses Buches mit seinen 160 Seiten nur sehr empfehlen. Mir konnte es ein Verständnis dafür geben wie zerrissen und zutiefst verletzt das Leben und Denken der israelischen Bevölkerung seit diesem Tag ist. Die Übersetzung aus dem Hebräischen ist von Markus Lemke.

Erschütternd

Seitenrascheln am 28.04.2025
Bewertungsnummer: 2477457
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich weiß noch ganz genau wo ich an diesem 7. Oktober war, als mich die ersten Nachrichten aus Israel erreichten. Es hatte mich zutiefst erschüttert und glich einem lebendig gewordenen Alptraum. Lizzie erzählt davon wie es ihr und ihrer Familie und Freunden erging. Ich stehe sprachlos davor wie „Alltag“ nach diesem entsetzlichen Tag ausschaut. „Und jetzt, Monate später, da ich dies schreibe, weiß ich, Worte können diese quälende Zeit nicht erfassen, die so unendlich langsam verstrich, die Atemzüge nicht, die aussetzten, die apokalyptischen Gedanken, und auch den Schweiß nicht, in den ich ausbrach und der wieder trocknete und von Neuem ausbrach, nicht die Luftalarme und das Sirren der Raketen, die Einschläge und die Abschüsse ringsum.“ (S. 11 meiner eBook-Ausgabe) Lizzie Doron versucht eine Auszeit von den Nachrichten und engagiert sich ehrenamtlich durch die Vermittlung einer Freundin an ein Erinnerungsprojekt, das den Opfern des Massakers gewidmet ist und Nachrufe verfasst. Man rechnet mit über 1.300 Namen die eingehen werden. Alleine schon diese Stelle lässt einem still zurück. So viele Menschen, so viele Tote, so viel Leid. Das Gespräch mit einem palästinensischen Freund stockt. Wie will man Worte finden? Wann kann man überhaupt noch miteinander reden und sich verstehen? Und immer wieder erzählt Lizzie Doron von Situationen, die manchmal wirklich absurd klingen, beispielsweise im Schutzraum während eines Luftangriffes. Oder von Demonstrationen, an denen man sich immer noch beteiligt. Lizzie Doron schreibt in ihrem Nachwort zu diesem Buch: „Alle diese Geschichten habe ich so erlebt, sie sind wahr. Ich wollte, dass unsere Realität erzählt wird. Dass man die Dringlichkeit spürt, die Wut, die Frustration, die Verzweiflung – und die Sehnsucht nach Normalität, das tiefe Bedürfnis nach Hoffnung und danach, endlich wieder Mitleid zu empfinden, endlich wieder lieben zu können. Und ich wollte, dass man sieht, wohin grausamer Hass führt, Siegesträume, wahnhafte Politiker und messianische Fantasten.“ Fazit: Ich kann die Lektüre dieses Buches mit seinen 160 Seiten nur sehr empfehlen. Mir konnte es ein Verständnis dafür geben wie zerrissen und zutiefst verletzt das Leben und Denken der israelischen Bevölkerung seit diesem Tag ist. Die Übersetzung aus dem Hebräischen ist von Markus Lemke.

Eindrücklich und interessant

Jürg K. am 26.04.2025

Bewertungsnummer: 2475805

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Leben lang hat sie für das Land gekämpft. Eine Heimat ohne Verfolgung, für Frieden mit den palästinensischen Nachbarn, für Freiheit und Demokratie. Dann kam der 7. Oktober und erschütterte alles, was vorher war. Was passierte ist ein Krieg, der noch mehr Menschenleben fordert. An welcher Zukunft kann man sich noch halten? Lizzie Doron beschreibt einen Alltag, den es so schon lange nicht mehr gibt. Die Schilderung des Alltages ist sehr real und authentisch. Dieses Buch ist ein Zeugnis, was nach dem 7. Oktober in der Gesellschaft passierte. Es wird schonungslos der bestehende Alltag des Lebens zwischen Krieg, Verlust und der Suche nach Normalität geschildert. Beschrieben werden die politischen Entwicklungen der jetzigen Gesellschaft. Das Lesen dieses sehr ausführlichen Buches ist nicht sehr einfach und doch interessant und spannend. Dieses Buch kann ich Lesern empfehlen die mehr über den Nahostkonflikt wissen möchten.

Eindrücklich und interessant

Jürg K. am 26.04.2025
Bewertungsnummer: 2475805
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Leben lang hat sie für das Land gekämpft. Eine Heimat ohne Verfolgung, für Frieden mit den palästinensischen Nachbarn, für Freiheit und Demokratie. Dann kam der 7. Oktober und erschütterte alles, was vorher war. Was passierte ist ein Krieg, der noch mehr Menschenleben fordert. An welcher Zukunft kann man sich noch halten? Lizzie Doron beschreibt einen Alltag, den es so schon lange nicht mehr gibt. Die Schilderung des Alltages ist sehr real und authentisch. Dieses Buch ist ein Zeugnis, was nach dem 7. Oktober in der Gesellschaft passierte. Es wird schonungslos der bestehende Alltag des Lebens zwischen Krieg, Verlust und der Suche nach Normalität geschildert. Beschrieben werden die politischen Entwicklungen der jetzigen Gesellschaft. Das Lesen dieses sehr ausführlichen Buches ist nicht sehr einfach und doch interessant und spannend. Dieses Buch kann ich Lesern empfehlen die mehr über den Nahostkonflikt wissen möchten.

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Wir spielen Alltag

von Lizzie Doron

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